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	<title>Ludwig A. Rehlinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:11:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwig_A._Rehlinger&amp;diff=868000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-11T10:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig A. Rehlinger (cropped).jpg|mini|Ludwig A. Rehlinger, 1988]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig A. Rehlinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1927]] in [[Berlin]]; † [[28. März]] [[2023]] in [[Eichwalde]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/presse/mitteilungen/1677-ludwig-a-rehlinger-verstorben.html |titel=Ludwig A. Rehlinger verstorben – Deutsche Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Von 1982 bis 1988 war er [[Staatssekretär]] im [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rehlinger nahm als sogenannter [[Schülersoldat]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und kam in britische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg machte er sein Abitur und studierte [[Rechtswissenschaft]] und [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Humboldt-Universität]] in [[Ost-Berlin]]. Ab 1957 arbeitete er als [[Ministerialbeamter]] im [[Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen]], 1963 wurde er Büroleiter von Minister [[Rainer Barzel]]. Später bekleidete er als Referatsleiter eine Schlüsselrolle auf bundesdeutscher Seite bei Verhandlungen über den [[Häftlingsfreikauf]] aus der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&amp;amp;r=threadview&amp;amp;t=3208555&amp;amp;pg=1 |wayback=20120820203836 |text=Interview }} (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1969 bis März 1972 leitete Rehlinger als erster Präsident das [[Gesamtdeutsches Institut – Bundesanstalt für gesamtdeutsche Aufgaben|Gesamtdeutsche Institut]]. Er war ein Gegner des nach der [[Bundestagswahl 1969]] von der der SPD/FDP-Koalition eingeleiteten neuen Kurses in der [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik]]. Ende 1971, als sich die Union aufgrund einiger Übertritte aus den Fraktionen der FDP und SPD Chancen ausrechnete, über ein konstruktives [[Misstrauensvotum]] den Bundeskanzler stellen zu können, ließ sich Rehlinger als Präsident des Gesamtdeutschen Instituts beurlauben und trat als Barzels Wahlkampfmanager in die Dienste der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]]. Sein Nachfolger im Gesamtdeutschen Institut war [[Detlef Kühn]]. Nach der [[Bundestagswahl 1972|Wahlniederlage der Union]] wechselte Rehlinger 1973 in die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Wende (Bundesrepublik Deutschland)|Regierungswechsels 1982]] wurde Barzel erneut Minister des inzwischen in [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]] umbenannten Ministeriums. Rehlinger wurde [[Beamteter Staatssekretär]] und behielt dieses Amt auch unter Barzels Nachfolgern [[Heinrich Windelen]] und [[Dorothee Wilms]]. 1988 wurde [[Walter Priesnitz]] sein Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 1989 amtierte er kurzzeitig als [[Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz|Berliner Senator für Justiz und Bundesangelegenheiten]] im [[Senat Diepgen II]] und war in dieser Funktion auch [[Vertretung des Landes Berlin beim Bund#Liste der Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund|Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rehlinger war ab 1963 Mitglied der CDU. Von 2005 bis 2007 war er Vorstandsvorsitzender der [[Deutsche Gesellschaft (1990)|Deutschen Gesellschaft]], einem Verein „zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa“. Zwischen 2007 und 2023 war er Ehrenvorsitzender des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in [[Eichwalde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/ludwig-a-rehlinger |titel=Ludwig A. Rehlinger |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |werk=Traueranzeige |datum=2023-04-09 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1974: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1987: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Ludwig A. Rehlinger: &amp;#039;&amp;#039;Freikauf. Die Geschäfte der DDR mit politisch Verfolgten&amp;#039;&amp;#039; (Neuauflage); Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2011, ISBN 978-3-89812-829-2.&lt;br /&gt;
* Ludwig A. Rehlinger: &amp;#039;&amp;#039;Freikauf. Die Geschäfte der DDR mit politisch Verfolgten&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Frankfurt/Main, Berlin, 1991, ISBN 3-550-07503-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Wir sind doch kein Hotel – Fluchtort Botschaft. Regie: Inge Albrecht, Länge 60 min, Deutsche Film- und Fernsehakademie / WDR,  Erstausstrahlung 1997 – unter anderem Gespräch mit beteiligten Flüchtlingen und Politikern [[Hans Otto Bräutigam]] / Ludwig A. Rehlinger und dem Unterhändler der DDR [[Wolfgang Vogel (Rechtsanwalt)|Wolfgang Vogel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|111020573}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1759473}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeitzeugen-portal.de/personen/zeitzeuge/ludwig_rehlinger Ludwig Rehlinger] im [[Zeitzeugenportal (Haus der Geschichte)|Zeitzeugenportal]] des Deutschen Historischen Museums&lt;br /&gt;
* Jan Philipp Wölbern: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kas.de/de/nachruf/-/content/unterhaendler-im-dienst-der-freiheit Unterhändler im Dienst der Freiheit.]&amp;#039;&amp;#039; Nachruf der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]], 6. April 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Berliner Justizsenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111020573|LCCN=n91066337|VIAF=71492495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rehlinger, Ludwig A.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator für Bundesangelegenheiten (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rehlinger, Ludwig A.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU) und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eichwalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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