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	<title>Ludorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludorf&amp;diff=426123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-04T13:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Fußballspieler siehe [[Julius Ludorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Südmüritz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/22/59&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/40/00&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 64&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 48.37&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 481&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Statistik/Dateien/Publikationen/A%20I%20Bev%C3%B6lkerungsstand/A123/2017/A123%202017%2022.xls Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017] (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-05-26&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 17207&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039931&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Südmüritz]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludorfkirche3.jpg|mini|hochkant|Kirche in Ludorf]]&lt;br /&gt;
Das Ortsgebiet Ludorfs östlich der Stadt Röbel/Müritz liegt am südwestlichen Ufer der [[Müritz]], Norddeutschlands größtem Binnensee. Zwei Drittel der Ortsfläche bestehen aus einem Teil der Müritz, ein Drittel ist Landfläche – eine Halbinsel, die im Nordwesten durch die Müritzbucht des &amp;#039;&amp;#039;Binnensees&amp;#039;&amp;#039; und im Südosten durch den Südzipfel der Müritz selbst gebildet wird. Im Norden ragen mit dem [[Großer Schwerin|Großen Schwerin]] und dem 19&amp;amp;nbsp;m über dem Seespiegel ({{Höhe|81|DE-NN|link=true}}) liegenden &amp;#039;&amp;#039;Steinhorn&amp;#039;&amp;#039; zwei Landzungen in den See, die beide unter [[Naturschutz]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ludorf gehören die Ortsteile [[Gneve]] und [[Zielow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ludorf wurde am 8. Mai 1346 anlässlich der Wiedereinweihung der Kirche durch den [[Liste der Bischöfe von Havelberg|Bischof von Havelberg]] erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte im Mittelalter wurde durch die Familie [[Morin (Adelsgeschlecht)|von Morin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Mecklenburgische Adelsgeschlechter |Hrsg=[[Joachim von Pritzbuer]], [[Christoph Otto von Gamm]] |Nummer=Morin |Auflage=2 |Verlag=A. M. Gundlach |Ort=Neustrelitz |Datum=1894 |Seiten=122–123 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7801059 |Abruf=2022-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dominiert, welche die seit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nicht mehr existierende Siedlung Mori(h)n unmittelbar nördlich von Ludorf begründete. Heute sind die Reste der Befestigungsanlage ein Bodendenkmal. 1686 ging das Gut durch Erbschaft in den Besitz der Familie [[Knuth (Adelsgeschlecht)|von Knuth]] über, die 1698 das Herrenhaus errichten ließ. Früh kam [[Adam Levin I. von Knuth]] in den Besitz, etwaig im Minorat. Das Gut verblieb noch indirekt bis 1901 bei der Familie von Knuth. Es kam nach den Angaben des [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] durch Erbschaft der Bertha von Knuth auf Ludorf mit Gneve, verheiratet mit dem Kammerherrn Wilhelm von Schulse, an die Tochter Beate&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Groszherzoglich Mecklenburg-Schwerinscher Staatskalender 1916 |Hrsg=Großherzogliches Statistisches Amt |Auflage=141 |Verlag=Bärensprung’sche Hofbuchdruckerei |Ort=Schwerin |Datum=1916 |Seiten=253–254 |Online=https://www.google.de/books/edition/Mecklenburg_Schwerinsches_Staatshandbuch/htBGaIzdciYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Wilehlm+von+Schulse+B%C3%BClow+Ludorf&amp;amp;pg=RA3-PA253&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Schulse (1846–1925). Beate heiratete 1868 in Ludorf Friedrich von Bülow-Solzow, die Familie lebte auf Ludorf. Um 1928, also kurz vor der großen Wirtschaftskrise, beinhaltete Gut Ludorf etwa 3853,20 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Mit Unterstützung vieler Behörden und der Landbünde zu Güstrow und Neubrandenburg |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=4. Letzte Ausgabe |Band=IV Reihe Paul Niekammer |Auflage=4 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=203 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2022-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Und so blieb das alte [[Allod|Allodialgut]] Ludorf bis 1945 Eigentum der Familie von Schulse-[[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]], vertreten durch Amtsrichter a. D. und Dr. jur. [[Wilhelm von Schulse-Bülow-Ludorf]] (1872–1945).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Sehlke |Titel=Das geistige Boizenburg. Bildung und Gebildete im und aus dem Raum Boizenburg vom 13. Jahrhundert bis 1945 |Auflage=Online-Ressource |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2011 |ISBN=978-3-8448-0423-2 |Seiten=138 |Online=https://www.google.de/books/edition/Das_geistige_Boizenburg/wKPr7VBX6NgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Wilehlm+von+Schulse+B%C3%BClow+Ludorf&amp;amp;pg=PA138&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zielow wurde zu DDR-Zeiten ein Kinder-Ferienlager errichtet und unterhalten, das nach 1990 verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 26. Mai 2019 fusionierte Ludorf mit der Nachgemeinde [[Vipperow]] zur neuen Gemeinde Südmüritz. Letzter Bürgermeister war Andreas Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludorfgutshaus1.jpg|mini|Gutshaus, rechts das Museum]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Südmüritz|Knuth (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Ludorf]] ist durch ihren achteckigen Grundriss als [[Oktogonkirche]] eine in der [[Backsteingotik]] seltene architektonische Besonderheit. Der Zentralbau hat eine westliche Vorhalle und eine östliche [[Apsis]]. Ihre Weihe wurde 1346 urkundlich erwähnt. Die Kirche hat womöglich bereits 200 Jahre früher, also um 1150 der vom [[Kreuzzug]] heimgekehrten Ritter Wipert Morin errichten lassen, der das Heilige Grab in Jerusalem als Vorbild im Auge hatte. Danach erfolgten diverse Umbauten. Sie wurde im Norden und Süden um je eine Polygonkapelle erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gutshaus Ludorf]] von 1698, errichtet auch aus den Resten der &amp;#039;&amp;#039;Feste Morin&amp;#039;&amp;#039; in dänischem Klinkerrenaissancestil; der gepflegte Landschaftspark wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Heute: Hotel mit Restaurant. Auf der Gutsanlage befinden sich weitere denkmalgeschützte Gebäude, wie die Stellmacherei, Ställe und das Gutsverwalterhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_l/gutshaus_ludorf |titel=Guts- &amp;amp; Herrenhäuser / Gutshäuser - L / Ludorf |abruf=2020-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Heimatmuseum unweit der Kirche zeigt Fundstücke aus der Zeit, als die Gutsbesitzer der Region aus expansiven Gründen merklich im 19. Jahrhundert zum &amp;#039;&amp;#039;Segelschiffbauboom&amp;#039;&amp;#039; beitrugen. Es befindet sich im ehemaligen Gutsverwalterhaus, nördlich des Herrenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zum Strandbad Ludorf führt hinter dem Gutshaus durch den Park, ein Wäldchen mit Teichen, die allesamt schwarzes Wasser zu enthalten scheinen, da die Teichgründe mit vermodertem Laub bedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strandbad findet man die deutschlandweit in ihrer Wuchsform einmalige Stelzeneiche, eine etwa 250 Jahre alte [[Stieleiche]], deren Wurzelbereich durch frühe Überschwemmung freigelegt wurde und die daraufhin aus den äußeren Starkwurzeln drei Stammfüße mit gebildet hat, die einen ebenerdigen Hohlraum überdachen. Sie ist eine etwa 23 Meter hohe [[Solitärpflanze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Turmhügel]] nordwestlich vom Ortszentrum beherbergte in der [[Hanse]]zeit einen befestigten Turm. Zu sehen ist heute der Hügel mit einigen abgetragenen Mauerteilen, die zum Bau anderer Gebäude verwendet wurden und der ihn umgebende weitgehend trockengelegte Wassergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Zielow]] ist ein Fachwerkbau mit eingezogenem Turm von 1833/34.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ludorf Herrenhaus Suedseite.jpg|Gutshaus Ludorf&lt;br /&gt;
 Ludorf Herrenhaus Nordseite Wappen.jpg|Wappen der Knuth&lt;br /&gt;
 Ludorf Museum.jpg|Museum&lt;br /&gt;
 Ludorf Turmhuegel.jpg|Turmhügel&lt;br /&gt;
 Ludorf_church.jpg|Oktogonale Dorfkirche &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Runge]] (* 1816 in Ludorf; † 1862 in Friedland (Mecklenburg)), Mediziner und Abgeordneter des Vorparlaments&lt;br /&gt;
* [[Daniel Runge (Pastor)|Daniel Runge]] (1804–1864), Theologe, verlebte hier die Kindheit&lt;br /&gt;
* [[Carl Schneeberg]] (1894–1946), Pädagoge, Verwaltungsbeamter und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Offizieller [http://www.ludorf.online Internetauftritt] von Ludorf&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-roebel-mueritz.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=119623 Ludorf] auf den Seiten des Amtes Röbel-Müritz&lt;br /&gt;
* [http://www.stelzeneiche.de/ Website zur Stelzeneiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4453905-8|VIAF=242724422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südmüritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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