<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ludolf_von_Varendorff</id>
	<title>Ludolf von Varendorff - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ludolf_von_Varendorff"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludolf_von_Varendorff&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T12:28:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludolf_von_Varendorff&amp;diff=2546713&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Kanzel */ lf, t</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludolf_von_Varendorff&amp;diff=2546713&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-07-27T21:26:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kanzel: &lt;/span&gt; lf, t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabplatte Ludolf v. Varendorff.jpg|miniatur|hochkant=0.8|rechts|Grabplatte des Ludolf v. Varendorff im [[Bremer Dom|Dom zu Bremen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludolf von Varendorf(f)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor [[1523]] auf [[Milse|Gut Milse]] bei [[Bielefeld]]; † [[21. April]] [[1571]] in [[Bremen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot;&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], Band 15, S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Bonroden: Eberhard von Varendorff, + 1568; Ludolf v. Varendorf, + 1571 in: [[Die Maus|Gesellschaft für Familienforschung e.v., Bremen]]: Die Blätter der Maus - Die Gräber im St. Petri Dom, 17. Heft, S. 34 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein geistlicher Würdenträger der [[Bistum|Bistümer]] [[Erzbistum Bremen|Bremen]], [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] und [[Hochstift|Minden]]. Er war [[Propst]] des [[Bremer Dom|St.-Petri-Doms]] zu Bremen sowie der [[Kloster|Klöster]] [[Alexanderkirche (Wildeshausen)|Wildeshausen]], [[Land Hadeln|Hadeln]], [[Kloster Zeven|Zeven]] und [[Stift Enger|Enger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lappenberg&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hengst (Hrsg.): Westfälisches Klosterbuch, Teil 1, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Heinrich Zedler]]: [[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste]], 46. Band, Sp. 563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph Ludolf v. Varendorff.jpg|miniatur|hochkant=0.5|Epitaph des Ludolf v. Varendorff im [[Bremer Dom|Dom zu Bremen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludolf von Varendorff wurde vor 1523 auf [[Rittergut|Gut]] Milse bei Bielefeld im heutigen [[Nordrhein-Westfalen]] geboren. Er entstammte dem westfälischen [[Adel]]sgeschlecht der [[Varendorff|Herren von Varendorff]], das seit dem 15. Jahrhundert auch in der [[Grafschaft Ravensberg]] begütert war. Sein Vater war der [[Ritter]] Jobst I. von Varendorff, [[Burgmann]] zur [[Sparrenburg]], [[Lehnsmann]] der [[Herzogtum Jülich-Berg|jülich-bergschen]], später [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|jülich-kleve-bergschen]], [[Herzog|Herzöge]] [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Wilhelm III.]] und [[Johann (Jülich-Kleve-Berg)|Johann des Friedfertigen]] sowie Rat der [[Stift Herford|Abtissin von Herford]], seine Mutter war Beata [[Korff (Adelsgeschlecht)|von Korff]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot;/&amp;gt; Sein Bruder war der bremische Dompropst [[Eberhard von Varendorff]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Maus&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Theologie|theologischen]] Studien schlug Ludolf von Varendorff eine kirchliche Laufbahn ein. 1523 wurde er zum [[Scholaster|Domscholaster]] in Bremen gewählt und 1543 zum [[Kanoniker|Kanonikus]] desselben ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;/&amp;gt; Danach bekleidete er im Jahre 1545 das Amt des [[Archidiakonat|Archidiakon]] und stand als Propst den Ländern [[Land Hadeln|Hadeln]] und [[Land Wursten|Wursten]], sowie 1547 und 1554 den Klöstern [[Kloster Wienhausen|Wildeshausen]] und [[Kloster Zeven|Zeven]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;/&amp;gt; In das Jahr 1547 fiel auch seine Ernennung zum [[Hochstift Bremen|Bremer]] [[Dekan (Kirche)|Dechanten]], der ein Jahrzehnt später die Übernahme der Bremer [[Propst|Dompropstei]] folgte.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Lappenberg&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Martin Lappenberg|J. M. Lappenberg]]: Geschichte des Erzstiftes und der Stadt Bremen, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt des Bremer Propstes übernahm Ludolf von Varendorff von seinem Vorgänger [[Georg von Braunschweig-Wolfenbüttel]], der 1557 zum [[Erzbischof]] von Bremen gekürt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lappenberg&amp;quot;/&amp;gt; 1566 wurde Ludolf [[Drost]] und Pfarrer des Hauses [[Ottersberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lappenberg&amp;quot;/&amp;gt; Als Propst des Stifts Zeven stiftete er 1565 die noch bestehende [[Kanzel]] der [[Kloster Zeven|St.-Vitus-Kirche]] zu [[Zeven]]. Ludolf von Varendorff war [[Heiliges Römisches Reich|kaiserlicher]] [[Kommissar]] des [[Reichskammergericht]]s und Berater der [[Liste der Bischöfe von Bremen|Bremer Erzbischöfe]] Georg von Braunschweig-Wolfenbüttel und [[Heinrich von Sachsen-Lauenburg|Heinrich III. von Sachsen-Lauenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Oldenburg, Best. 90 Urk. u.&amp;amp;nbsp;a. Nr. 635, 670 und 680.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verstarb am 21. April 1571 und wurde im [[Bremer Dom]] beigesetzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Maus&amp;quot; /&amp;gt; Es sind noch zahlreiche Urkunden aus seiner Hand erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bremer Geschichtsquellen, Wilhelm von Hodenberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
=== Grabmal ===&lt;br /&gt;
Das Grab des &amp;#039;&amp;#039;Ludolf von Varendorff&amp;#039;&amp;#039; lag wohl einst neben dem seines Bruders Eberhard im Mittelschiff des Bremer Doms. Die verzierte Renaissance-Grabplatte, die neben den [[Evangelistensymbol]]en das Wappen der [[Varendorff|Herren von Varendorff]] zeigt, befindet sich heute im nördlichen Seitenschiff des Bremer Doms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Ebe: Die Spät-Renaissance. Kunstgeschichte der europäischen Länder von der Mitte 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Erster Band, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Epitaph ===&lt;br /&gt;
An der Westseite des fünften Pfeilers (vom Turm) in der Nähe des Grabes befindet sich ein [[Renaissance]]-[[Epitaph]]ium mit folgender Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gräber im St. Petri Dom in: Blätter d. Maus, 17. Heft, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Reverendi et generosi viri: D Ludolphi a Varendorp praepositi bremensis: Epitafium. Qui obiit anno 1571. 21 Aprilis&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung: Epitaph des verehrungswürdigen, edlen Mannes, des bremischen Propstes Herrn Ludolf von Varendorff, der am 21. April 1571 gestorben ist); darunter: &amp;#039;&amp;#039;Si provai ilustres, pietas, virtus q decora efficiunt clarum nobilitatae viru nobilis est genere, et vita, vactisq Ludolph consilio, eloquio, divitiis q potens hic gravis elect comuni voce decan optata patriam pace tuetur humum presposit tande sacri mysteria verbi iustitiam q fide non dubitante, colit obsevat priceps, proceres mirant, et urbes suspiciunt mories astra superna petit&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung: Geben bedeutende Ahnen, gibt Frömmigkeit, glänzende Tugend, Ansehen dem Manne und Ruhm, machen den Adel sie aus, Edel dann ist an Abkunft, an Lebensführung und Taten Ludolf, mächtig durch Rat, Rede und Reichtum zugleich. Da man zum würd´gen Dekan einmütigen Sinns ihn erkoren, schützt er die Heimat und wahrt Frieden, der alle beglückt. Endlich als Propst verehrt er des göttlichen Wortes Geheimnis, mit nie schwankender Treu´pflegt er Gesetze und recht. Achtung erweist ihm der Fürst, ihn bewundert der Adel, die Städte schaun zu ihm auf, und im tod eilt er zum Himmel entpor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Als Propst des [[Kloster Zeven|Klosters Zeven]] stiftete Ludolf von Varendorff im Jahr 1565 die noch bestehende [[Kanzel]] der Zevener [[Kloster Zeven|St.-Vitus-Kirche]]. Die [[Sechseck|hexagonal]] angelegte Renaissance-Kanzel zieren vier religiöse Szenerien und Wappendarstellungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Siebern, Georg Meyer, Christian Wallmann: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Heft 9, S. 225 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die äußeren Seiten der Kanzel tragen die Wappen der [[Varendorff|Herren von Varendorff]] und [[Korff (Adelsgeschlecht)|von Korff]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot; /&amp;gt; Die übrigen geschnitzten Szenerien zeigen den [[Veit (Heiliger)|Heiligen Vitus]] als korffschen [[Schildhalter]] sowie die eigenständigen Abbildungen einer vor dem gekreuzigten [[Christus]] knienden Figur (vermutlich des Stiftes) und der [[Heilige Dreifaltigkeit|Heiligen Dreifaltigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot; /&amp;gt; Die Schnitzereien werden von vier [[niederdeutsch]]en Inschriften begleitet, die sich auf den Stifter und die heiligen Szenerien beziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], Adelige Häuser, Band 15. [[C. A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 1957&lt;br /&gt;
* Elfriede Bachmann: Das Kloster Heeslingen-Zeven - Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte, Stade 1966&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bonroden: Eberhard von Varendorff, + 1568; Ludolf v. Varendorf, + 1571 in: [[Die Maus|Gesellschaft für Familienforschung e.v., Bremen]]: Die Blätter der Maus - Die Gräber im St. Petri Dom, 17. Heft, Bremen 1997&lt;br /&gt;
* [[Johann Martin Lappenberg|J. M. Lappenberg]]: Geschichte des Erzstiftes und der Stadt Bremen. Bremen 1841&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Hodenberg]] (Hrsg.): Hoyer Urkundenbuch. Hannover 1855&lt;br /&gt;
* Archiv des Vereins für Geschichte und Alterthümer der Herzogtümer Bremen und Verden und des Landes Hadeln zu Stade, Stade 1862&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Hodenberg: Bremer Geschichtsquellen. Hannover 1850&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Hodenberg: Die Diöces Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland. Celle 1859.&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Zedler]]: [[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste]], 46. Band, Leipzig und Halle, 1745&lt;br /&gt;
* Heinrich Siebern, Georg Meyer, Christian Wallmann: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Heft 9: V. Regierungsbezirk Stade 1. Die Kreise Verden, Rotenburg und Zeven, Hannover 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035169037|LCCN=|NDL=|VIAF=301437682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Varendorff, Ludolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1571]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Varendorff, Ludolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher geistlicher Würdenträger des Bistums Hildesheim und des Erzbistums Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1523&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut [[Milse]] bei Bielefeld&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1571&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>