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	<title>Ludolf von Uslar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:31:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-28T07:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludolf Wedekind von Uslar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Usslar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (* [[3. Januar]] [[1867]] in [[Nützen]]; † [[28. Juli]] [[1939]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]], zuletzt [[Vizeadmiral]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er entstammte einer Nebenlinie des niedersächsischen [[Adelsgeschlecht]] derer von [[Uslar (Adelsgeschlecht)|Uslar]]. Durch [[Kabinettsorder|Allerhöchste Kabinettsorder]] vom 15. August 1908 mit [[Adelsbrief|Diplom]] vom 13. November 1908 wurde für die in Preußen lebenden Nachfahren seines gleichnamigen Großvaters Ludolf von Uslar (1787–1862) als Schreibweise des Nachnamens „von Usslar“ festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. C. A. Starke, Görlitz 1939, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dermot Bradley (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1700-3. S. 477.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Uslar trat am 11. April 1885 als Kadett in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte seine Grundausbildung auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1863)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend besuchte Uslar vom 4. Oktober 1885 bis 7. April 1886 die Marineschule. Für drei Wochen absolvierte er dann Spezialkurse und wurde zwischenzeitlich am 13. April 1886 zum [[Seekadett]] ernannt. Zur weiteren Ausbildung versah er Dienst auf den [[Kreuzerfregatte]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Adalbert (Schiff, 1877)|Prinz Adalbert]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1880)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039;. Während eines vom 31. März bis 27. Mai 1888 dauernden Lehrganges wurde Uslar am 18. Mai 1888 zum [[Unterleutnant zur See]] befördert, dann auf das [[Panzerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Württemberg (Schiff, 1881)|Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt und war dann letztmals bis 30. September 1889 an der Marineschule. Er kam dann als Kompanieoffizier zur II. Torpedo-Abteilung und wurde hier zugleich auf dem Torpedodivisionsboot &amp;#039;&amp;#039;D 5&amp;#039;&amp;#039; als [[Wachoffizier]] eingesetzt. In gleicher Funktion war Uslar dann auf dem Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Preußen (Schiff, 1876)|Preußen]]&amp;#039;&amp;#039; tätig, ehe er im Februar 1891 die Ausreise nach [[Shanghai]] antrat. Hier war Uslar bis Mitte Juni 1883 als Wachoffizier auf dem zum [[Ostasiengeschwader]] gehörenden [[Kanonenboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[Iltis (Schiff, 1880)|Iltis]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde zwischenzeitlich am 16. Juni 1891 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Als solcher kehrte er dann auf dem [[Dampfer]] &amp;#039;&amp;#039;Neckar&amp;#039;&amp;#039; Anfang August 1893 in die Heimat zurück und wurde zunächst zur Verfügung der [[Kaiserliche Werft Wilhelmshaven|Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven]] gestellt. Vom 1. Oktober 1893 bis 30. September 1895 versah er dann dort Dienst als [[Adjutant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 bis 1910 war er, ab 16. Oktober 1909 [[Kapitän zur See]], als Chef der Sektion für Mobilmachungsangelegenheiten im [[Allgemeines Marinedepartement im Reichsmarineamt|Allgemeinen Marinedepartement]] des [[Reichsmarineamt]]es tätig. Von September 1910 bis Juni 1912 wurde Uslar Kommandant des Großen Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1908)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039;. Von Oktober 1912 bis August 1915 war er Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;[[Nassau (Schiff, 1909)|Nassau]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend war er bis Dezember 1917 als [[Chef des Stabes]] der [[Aufklärungsstreitkräfte der Kaiserlichen Marine#Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee 1915/16|Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee]] eingesetzt. Am 27. Januar 1916 erfolgte seine Beförderung zum [[Konteradmiral]]. Für zwei Monate war er [[Aufklärungsstreitkräfte der Kaiserlichen Marine#Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee|Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte der Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger von [[Vizeadmiral]] [[Alfred Begas]] war er ab 17. Februar 1918 Befehlshaber der Marineanlagen in [[Kurland]] geworden. Zusätzlich übernahm er ab 2. Mai 1918 nebendienstlich von Konteradmiral [[Hugo Meurer]] die Führung des [[Sonderverband Ostsee (1918)|Sonderverband der Ostsee]]. Am 1. Juni 1918 wurde Konteradmiral Uslar Befehlshaber über den neu eingerichteten [[Befehlshaber der Baltischen Gewässer]], welcher aus dem aufgelösten Sonderverband der Ostsee aufgestellt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans H. Hildebrand |Titel=Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien : ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart |Verlag=Mundus Verlag |Datum=1993 |Seiten=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende stand Uslar vom 20. November 1918 bis 7. April 1919 zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Ostsee und wurde anschließend zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Vom 1. Juni 1919 bis 30. Juni 1933 fungierte er dann als [[Reichskommissar]] bei [[Seeamt]] Hamburg und erhielt am 4. September 1919 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Vizeadmiral. Das [[Offizierspatent|Patent]] zu diesem Dienstgrad verlieh man Uslar am 21. Juni 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Uslar verheiratete sich 1900 mit Erna von Monbart (1871–1962), verwitwete Ruscombe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotha&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser 1940.&amp;#039;&amp;#039; B (Briefadel), Jg. 32. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], Justus Perthes, Gotha 1939, S. 576. Siehe: FamilySearch (Kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war eine Schwester von [[Hans von Kahlenberg|Helene Keßler]]. Familie von Uslar hatte eine Tochter und zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Marinekabinett]]. [[E. S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1914. S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Erlöser-Orden|Ritter des Silbernen Kreuzes des Erlöser-Ordens]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterorden der hl. Mauritius und Lazarus|Ritter des Ordens der Heiligen Mauritius und Lazarus]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Russischer Orden der Heiligen Anna]] III. Klasse&amp;lt;ref name=RanglisteM1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1918&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Marinekabinett. E. S. Mittler &amp;amp; Sohn. Berlin 1918. S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Bremen&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hanseatenkreuz Hamburg&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hanseatenkreuz Lübeck&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburgisches Militärverdienstkreuz]] II. Klasse&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1990, S.&amp;amp;nbsp;476–477. ISBN 3-7648-1700-3. &lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel nach 1400 nobilitiert), Band XVI, Band 86 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], Hrsg. Deutsche Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1985, S.&amp;amp;nbsp;452–462. (Mit Portrait). {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uslar, Ludolf Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleiner-Kreuzer-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer-Kreuzer-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Erlöser-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uslar, Ludolf von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Uslar, Ludolf Wedekind von; Usslar, Ludolf von; Ußlar, Ludolf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Vizeadmiral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nützen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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