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	<title>Ludolf von Holte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dusdia: /* Familie */</title>
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		<updated>2024-04-02T08:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludolf von Holte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († Juni [[1247]]) war seit 1226 [[Bistum Münster|Bischof von Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er entstammte dem [[Osnabrück]]er Edelherrengeschlecht [[Holte (Adelsgeschlecht)|derer von Holte]] mit dem Stammsitz [[Holter Burg]]. Der Vater war &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Edelherr von Holte&amp;#039;&amp;#039;. Der Name der Mutter ist nicht bekannt. Sein Bruder &amp;#039;&amp;#039;[[Hermann I. von Holte|Hermann]]&amp;#039;&amp;#039; war [[Dompropst]] von [[Merseburg]] sowie [[Abt]] von [[Corvey]]. &amp;#039;&amp;#039;Adolf&amp;#039;&amp;#039; wurde Nachfolger des Vaters. [[Wilhelm von Holte (Dompropst)|Wilhelm]] war Dompropst in [[Münster]] und Osnabrück. &amp;#039;&amp;#039;Wigbold&amp;#039;&amp;#039; war zunächst verheiratet und ging später ins Kloster. Seine ehemalige Frau wurde Äbtissin von [[Kloster Bersenbrück|Bersenbrück]]. Deren Söhne waren [[Wilhelm I. von Holte|Wilhelm]] (Bischof von Münster) und [[Wigbold von Holte|Wigbold]] (Erzbischof von Köln). Die Schwester Ludolfs [[Jutta von Holte (Äbtissin, † 1251)|Jutta]] war Äbtissin in [[Stift Nottuln|Nottuln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge der Herrschaft ==&lt;br /&gt;
Ludolf war ab 1212 [[Domherr]] in Münster. Später war er Propst in [[Friesland]]. Nachdem Bischof [[Dietrich III. von Isenberg]] wegen seiner Beteiligung am Mord an [[Engelbert I. von Köln]] suspendiert worden war, wurde Ludolf vom [[Domkapitel]] zum Bischof gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Amtszeit begann sofort mit Kämpfen gegen die aufständischen [[Friesen]]. Ihr Ziel war es, die Durchsetzung der münsterschen Gerichtsbarkeit zu verhindern. Der Streit entzündete sich insbesondere am Sühnegeld für einen ermordeten Priester. Obwohl Ludolf selbst nach Friesland reiste, hatte er in diesem Konflikt keinen Erfolg. Beruhigung trat ein, als Ludolf Eigenmächtigkeiten seiner Beamten ahndete und damit ein besseres Verhältnis zur Bevölkerung erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westfälischen Raum ging Ludolf gegen die Mörder des Kölner Erzbischofs und deren Anhänger vor. Mit Graf [[Dietrich IV./VI. (Kleve)|Dietrich von Kleve]] schloss Ludolf 1231 ein Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenpolitik ==&lt;br /&gt;
Auf Befehl des Papstes kämpfte er 1234 zusammen mit dem Erzbischof von Bremen [[Gebhard II. zur Lippe]] in einem [[Kreuzzug]] gegen die [[Stedingerkrieg|Stedinger Bauern]], denen man vorwarf, die Neueinführung heidnischer Kulte anzustreben. Ludolf folgte dem nur widerstrebend, weil es den Bauern nicht um heidnische Kulte ging, vielmehr hatten sie wirtschaftliche Klagen gegen den Erzbischof von Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1237 trat Ludolf im Auftrag des Papstes als Vermittler zwischen der Stadt [[Bremen]] und dem Erzbischof sowie dem Domkapitel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zum Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] war zunächst gespannt, später besserte es sich. Er unterstützte diesen bei dessen Fehde gegen den [[Herzogtum Jülich|Grafen von Jülich]] und weihte ihn 1239 zum Priester und Bischof. In der neuen Fehde des Erzbischofs mit Jülich stand Ludolf auf Seiten des Grafen. Im Jahr 1243 gab Ludolf alle Güter des Bistums jenseits des Rhein [[Heinrich IV. (Limburg)|Heinrich von Limburg]] zu [[Lehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1246 verbündete sich Ludolf auch mit dem Edelherren [[Bernhard III. (Lippe)|Bernhard zur Lippe]]. Dieses Bündnis war gegen alle möglichen Feinde mit Ausnahme des Erzbischofs von Köln gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rolle in der Reichspolitik spielte Ludolf kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Politik ==&lt;br /&gt;
Im Inneren des Bistums brach Ludolf 1242 die Macht der Meinhövel und stärkte damit die Position der Bischöfe. Zur Sicherung seiner Position ließ er in der Nähe der Hauptstadt die [[Burg Wolbeck]] errichten. Außerdem verlieh Ludolf [[Beckum]], [[Warendorf]], [[Telgte]] und [[Ahlen]] die Stadtrechte. Am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1247 gestattete er den Bau einer Filialkirche in &amp;#039;&amp;#039;Snedwinkele&amp;#039;&amp;#039;, woraus die Gemeinde [[Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)|Neuenkirchen]] entstand. Außerdem bevorzugte Ludolf [[Ministeriale]], die ihm zuverlässiger schienen als dynastische Adelige. Den bischöflichen Amtsträgern wie [[Drost]]en, [[Kämmerer]]n oder [[Mundschenk]]en wurde verboten, ohne Zustimmung des Landesherren die Ämter zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bischof von Osnabrück [[Engelbert I. von Isenberg]] schloss Ludolf 1245 ein Bündnis, das alle fünf Jahre erneuert werden sollte. Inhalt war, dass die Städte Münster und Osnabrück keine Hörigen der Bischöfe ohne deren ausdrückliche Zustimmung aufnehmen durften. Daraufhin schlossen die beiden Städte ihrerseits ein Bündnis, dem sich weitere Städte anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung geistlichen Lebens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Bischof Ludolf von Holte.jpg|mini|Grab von Bischof Ludolf von Holte im Altarraum des Domes zu Münster/Westfalen, Deutschland]]&lt;br /&gt;
Der Bischof versuchte, das geistliche Leben durch die unter ihm urkundlich erstmals nachweisbaren Diözesansynoden zu intensivieren. Er soll auch den Katharinenkult im Bistum eingeführt haben. Zur Feier des Sieges über die Meinhövel und ihre Verbündeten stiftete er das Fest &amp;#039;&amp;#039;Victoria sancti Pauli&amp;#039;&amp;#039;, das bis ins 18. Jahrhundert hinein gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludolf förderte das Klosterwesen durch die Unterstützung der Gründung des [[Zisterzienserinnen]]klosters [[Kloster Marienborn (Coesfeld)|Marienborn]]. Dieses stattete er mit Rechten und Besitzungen aus. Auch die Gründung des Klosters [[Kloster Mariengarden|Groß-Burlo]] unterstützte er. Auch [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Kloster Marienfeld]] wurde gefördert. Außerdem überließ er dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] in Münster Gelände für die Anlage der [[Georgskommende Münster|Kommende Münster]]. Dass Ludolf 1240 dem [[St. Bonifatius (Freckenhorst)|Stift Freckenhorst]] die Augustinerregel gab, zeigt sein Interesse an der Reform der Frauenklöster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begraben wurde Ludolf im [[St.-Paulus-Dom|Dom zu Münster]] beim Primaltar vor dem Chor. Das Grab wurde im 18. Jahrhundert beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|298|299|Ludolf von Holte|Wilhelm Kohl|137956061}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kohl: Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Bistum Münster 7,3: Die Diözese. Berlin: Walter de Gruyter, 2003 ([[Germania sacra]] Neue Folge: Historisch-statistische Beschreibung der Kirche des Alten Reiches Bd 37,3), ISBN 978-3-11-017592-9, S. 296ff. [https://books.google.de/books?id=TcHOVatNmk0C&amp;amp;pg=PA296&amp;amp;dq=Ludolf+von+Holte&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hl=de Teildigitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Dietrich III. von Isenberg|Dietrich III.]]|NACHFOLGER=[[Otto II. von Lippe|Otto II.]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Münster|Bischof von Münster]]|ZEIT=1226–1247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137956061|VIAF=86116973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludolf #Holte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Holte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1247]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludolf von Holte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Münster&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juni 1247&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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