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	<title>Ludger Mintrop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:52:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludger_Mintrop&amp;diff=362125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yen Zotto: Klammer Einleitungssatz: verschachtelte Klammern vermeiden</title>
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		<updated>2025-09-15T20:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer Einleitungssatz: verschachtelte Klammern vermeiden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mintrup1.jpg|mini|hochkant|Ludger Mintrop]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mintrup2.jpg|mini|hochkant|Mintrop (r.) und Kollegen der Seismos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludger Mintrop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1880]] in [[Essen-Werden|Werden an der Ruhr]], heute [[Essen]]; † [[1. Januar]] [[1956]] in Essen) war ein deutscher [[Markscheider]] und [[Geophysik]]er. Er gilt als Erfinder der seismischen Verfahren zur [[Exploration (Geologie)|Exploration]] von [[Kohlenwasserstoff]]en und [[Mineral]]en (Patent 1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Mintrop wurde in eine bedeutende Familie, die auch schon den Maler [[Theodor Mintrop]] hervorbrachte, auf dem Gut Barkhoven im heutigen Essen-Werden geboren. Nach Erlangung der [[Primareife]] am Realgymnasium in Aachen absolvierte Mintrop zunächst ein markscheiderisches Praktikum und nahm anschließend an der [[Bergakademie Berlin]] das Studium der [[Markscheidekunde]] auf. Nach erfolgreich bestandener Abiturprüfung in Aachen schrieb er sich 1903 an der dortigen [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule]] Aachen bei [[Karl Haußmann]] ein. Nach bestandener Markscheiderprüfung am 12. Mai 1905 am Oberbergamt in Dortmund übernahm er als planmäßiger Assistent die Vorlesungen für den erkrankten Haußmann und wechselte auf dessen Rat 1907 nach Göttingen zu dem berühmten Erdbebenforscher [[Emil Wiechert]]. Im Jahre 1908 folgte er einem Ruf an die [[Technische Hochschule Georg Agricola|Bochumer Bergschule]], wo er neben seiner Lehrtätigkeit im Auftrag der [[Westfälische Berggewerkschaftskasse|Westfälischen Berggewerkschaftskasse]] ab 1907 die seismologische Station aufbaute und als Leiter betreute. Am 9. August 1910 heiratete er die aus [[Rellinghausen|Essen-Rellinghausen]] stammende Bürgermeister-Tochter Elisabeth Sartorius. Er schloss am 1. Februar 1911 sein Studium in Göttingen mit einer seismischen Arbeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mintrop entdeckte 1920 das Auftreten der [[Kopfwelle]] („Mintrop-Welle“) im seismischen Wellenfeld, welche die Grundlage für [[Refraktionsseismik|refraktionsseismische]] Messung ist. Im Jahr 1917, er war zu diesem Zeitpunkt Mitglied der [[Artillerieprüfungskommission]] erhielt er Patente für einen Erschütterungsmesser, für einen leichten Feldseismographen sowie für ein Verfahren zur Ermittlung des Ortes künstlicher Erschütterungen. Im Jahr 1920 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Am 4. April 1921 gründete er die [[PRAKLA-SEISMOS|SEISMOS GmbH]] mit Sitz in Hannover. Seine Arbeiten wurden nachhaltig von seinem Lehrer Emil Wiechert unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Schroeder, der zahlreiche Wiechert-Schüler und Mintrop Mitarbeiter befragen konnte, hat die freundschaftliche Zusammenarbeit von Wiechert und Mintrop dargelegt: Wilfried Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Emil Wiechert: Physiker - Geophysiker - Wissenschaftsorganisator.&amp;#039;&amp;#039; Bremen-Roennebeck: History Commission of the German Geophysical Society 2000 (Mitteilungen des Arbeitskreises Geschichte der Geophysik; Jg. 19, H. 1/2)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Aufschlussverfahren führte weltweit zum Ansteigen der Erdölfördermenge. Mintrop lehrte als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Markscheidekunde und Geophysik von 1928 bis 1945 an der [[Universität Breslau]] und von 1946 bis 1948 an der [[RWTH Aachen]]. Darüber hinaus gehörte Mintrop unter anderem mit  [[Karl Erich Andrée]], [[Gustav Angenheister (Geophysiker, 1878)|Gustav Angenheister]], [[Immanuel Friedländer]], [[Beno Gutenberg]], [[Franz Kossmat]], [[Gerhard Krumbach]], [[Karl Mack (Physiker)|Karl Mack]], [[Peter Polis]], [[August Heinrich Sieberg]] und [[Emil Wiechert]] zu den Gründungsmitgliedern der am 19. September 1922 in [[Leipzig]] gegründeten [[Deutsche Seismologische Gesellschaft|Deutschen Seismologischen Gesellschaft]], der heutigen Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1949 wurde Mintrop von der [[Montanuniversität Leoben|Montanistischen Hochschule Leoben]] aufgrund seiner hervorragenden Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Angewandten Geophysik der [[Ehrendoktor]] verliehen. Von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] erhielt er am 9. September 1955 das &amp;#039;&amp;#039;Große Verdienstkreuz&amp;#039;&amp;#039; des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=&lt;br /&gt;
   |Titel=Einführung in die Markscheidekunde&lt;br /&gt;
   |TitelErg=mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaues&lt;br /&gt;
   |Auflage=2. verbesserte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1916&lt;br /&gt;
   |Seiten=215}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Beobachtungsbuch]] für markscheiderische Messungen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3. verbesserte u. verm.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1916&lt;br /&gt;
   |Seiten=120}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur Geschichte des seismischen Verfahrens zur Erforschung von Gebirgsschichten und nutzbaren Lagerstätten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Mitteilungen der Seismos-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag der Seismos&lt;br /&gt;
   |Datum=1930&lt;br /&gt;
   |Seiten=114}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Geophysikalische Verfahren zur Erforschung von Gebirgsschichten und Lagerstätten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die technische Entwickelung des deutschen Steinkohlenbergbaues seit der Jahrhundertwende.&lt;br /&gt;
| Band= Band 1 (Markscheidewesen), Teil 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Glückauf &lt;br /&gt;
| Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=1941&lt;br /&gt;
   |Seiten=86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* H. Menzel: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Ludger Mintrop.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Hydrographische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, Heft 4, 1955, S. 165.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antal Tärczy-Hornoch&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Werner Arnold&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Entwicklung der Geophysik und ihr Anteil an der Erforschung des Erdinneren und bei der Lagerstättenerkundung&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Eroberung der Tiefe&lt;br /&gt;
   |Auflage=6.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |Seiten=25&lt;br /&gt;
   |Kommentar=auch als Lizenzausgabe im Prisma-Verlag erschienen: ISBN 3-570-09101-5}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|546|547|Mintrop, Ludger|[[Evelyn Kroker]]|117048844}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Keppner&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Ludger Mintrop&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der in die Erde blickte. Die Eroberung des Untergrunds&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pro Business&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86386-248-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=[[Book-on-Demand]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117048844}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Keppner: [http://www.prakla-seismos.de/PDF/Mintrop-Keppner.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ludger Mintrop&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 887 kB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Geophysikalische Gesellschaft|DGG Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/2006, {{ISSN|0934-6554}}, S. 4–17.&lt;br /&gt;
* Gerhard Keppner: [http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/data/Insel/Information/KT/heftarchiv/1993/17-1-38.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zündstoff Erdöl. Ludger Mintrop, Pionier und Begründer der Angewandten Seismik&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 7,3 MB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Museum|Kultur &amp;amp; Technik – das Magazin aus dem Deutschen Museum]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/1993. S. 38–45.&lt;br /&gt;
* [http://www.prakla-seismos.de/Prof.Mintrop.html &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Dr. h. c. Ludger Mintrop zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Prakla-Seismos|Seismos-Echo]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2/1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.uni-goettingen.de/de/ludger+mintrop+%281880+bis+1956%29/105216.html Ludger Mintrop (1880 bis 1956)]&amp;#039;&amp;#039;, auf uni-goettingen.de&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.erdbebenwarte.de/fallturm-der-mintrop-kugel/ Fallturm der Mintrop-Kugel]&amp;#039;&amp;#039;, auf erdbebenwarte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117048844|VIAF=20447047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mintrop, Ludger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markscheider]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Montanuniversität Leoben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mintrop, Ludger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geophysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen-Werden|Werden an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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