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	<title>Ludger Born - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludger_Born&amp;diff=2273194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr Lol am 28. Dezember 2021 um 08:21 Uhr</title>
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		<updated>2021-12-28T08:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludger Born&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; SJ (* [[15. Juni]] [[1897]] in [[Duisburg]]; † [[26. November]] [[1980]] in [[Münster]]) war ein deutscher Priester und Mitglied der [[Jesuiten|Gesellschaft Jesu (Jesuiten – SJ)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Born trat am 26. Juni 1915 dem Jesuitenorden bei und wurde am 27. August 1928 zum [[Priesterweihe|Priester]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Catalogus Provinciarum Germaniae, Austriae, Helveticae Societatis Jesu 1982, S. 60., {{OCLC|1070641432}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1939 war Born [[Ordensoberer|Superior]] der Jesuiten im „Haus am Schlump“ in [[Hamburg]] und initiierte Hilfsleistungen für Juden im benachbarten [[Grindel (Hamburg)|Grindelquartier]]. 1939 musste er die Stadt verlassen, weil die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] auf ihn aufmerksam geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludger Born war von 1940 bis 1945 in Wien Leiter der „Hilfsstelle für nichtarische Katholiken“, die von [[Theodor Innitzer|Kardinal Innitzer]] auf privater Basis eingerichtet worden war. Mit seinem Mitarbeiterinnenstab (interessanterweise&lt;br /&gt;
an prominenter Stelle nur Frauen) half Born Juden, die zum katholischen Glauben übergetreten waren und in der nationalsozialistischen Zeit, trotz ihres christlichen Bekenntnisses, verfolgt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Traude Litzka: [http://othes.univie.ac.at/10860/1/2010-07-06_9208914.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Hilfe für verfolgte Juden und Jüdinnen im Raum Wien 1938–1945. Mit Schwerpunktsetzung auf die ‚Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken‘&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,30&amp;amp;nbsp;MB) Dissertation, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem späteren [[Bodybuilding|Bodybuilder]] [[Harry Gelbfarb]] stellte Born auf Drängen von [[Franzi Löw]], der Leiterin des jüdischen Kinderheims, einen gefälschten Taufschein aus und rettete ihn so vor der Deportation in ein [[Konzentrationslager]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.doew.at/erinnern/biographien/erzaehlte-geschichte/ns-judenverfolgung-ausgrenzung-entrechtung/franzi-danneberg-loew-dieser-weg-ist-mir-sehr-schwergefallen#franzi%20l%C3%B6w%20gelbfarb DÖW: Franzi (Danneberg-)Löw]&amp;lt;/ref&amp;gt; In ähnlicher Weise wie diese Hilfsstelle half die [[Schwedische Israelmission in Wien|Schwedische Israelmission]] evangelischen Juden dabei, rechtzeitig auszureisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte Born nach Deutschland zurück. Zunächst half er in Frankfurt am Main beim Wiederaufbau der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen|Jesuiten-Hochschule Sankt Georgen]] und war ab 1949 in Dortmund, später in Essen als Seelsorger (insbesondere für die Michaelsgilde im Cartell [[Rupert Mayer]]) tätig&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20190701125221/http://www.con-spiration.de/syre/files/sentmaring/tb/born.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab [[Exerzitien|Priesterexerzitien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1976 war Born wieder regelmäßig in Wien und dort schriftstellerisch tätig. Gesundheitsbedingt musste er in das Altersheim „Haus Sentmaring“ nach Münster umziehen, auf dessen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theologisches.net/files/1985_Nr.181.pdf Seite 6417 &amp;lt;/ref&amp;gt; er beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sein Wirken in Hamburg zusammen mit anderen wurde bei der Sonderausstellung der Geschichtswerkstätten Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V. in der Gedenkstätte im ehemaligen [[KZ Neuengamme]] vom 16. April bis zum 30. Juni 2011 erinnert: „…und nicht zuletzt ihre stille Courage. Hilfe für Verfolgte in Hamburg 1933–1945“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Groppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im Dritten Reich. Die Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken in Wien. Die Dokumentation des Pater Ludger Born SJ&amp;#039;&amp;#039;. Bad Schussenried 2016, ISBN 978-3-87336-582-7&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lothar Groppe&lt;br /&gt;
   |Titel=Ludger Born. Die Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken in Wien&lt;br /&gt;
   |Reihe=Wiener Katholische Akademie, Miscellanea XII&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1978}}&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Born, Ludger|5|57|58|[[Rainer Hering]]}} (2010)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ulrike Hoppe&lt;br /&gt;
   |Titel=„… und nicht zuletzt Ihre stille Courage“: Hilfe für Verfolgte in Hamburg 1933–1945&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2010}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gertrud Steinitz-Metzler&lt;br /&gt;
   |Titel=Dass ihr uns nicht vergessen habt … Tagebuch-Aufzeichnungen aus dem „Stall“&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118653229|VIAF=20474076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Born, Ludger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Born, Ludger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jesuit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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