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	<title>Ludgeřovice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:23:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludge%C5%99ovice&amp;diff=1556477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-30T08:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Ludgeřovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Ludgeřovice CoA CZ.jpg |111px|Wappen von Ludgeřovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Moravskoslezský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Opava&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1082&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 232&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 507971&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 747 14&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = T&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Opava]] – [[Ostrava]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Ostrava]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Daniel Havlík&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2023&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Markvartovická 52/48&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 747 14 Ludgeřovice&lt;br /&gt;
| Website            = https://www.ludgerovice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49.8904225&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18.2400828&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludgeřovice, střed.JPG|mini|Ortszentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludgeřovice, OÚ.JPG|mini|Gemeindeamt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludgeřovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039;, ab 1907 &amp;#039;&amp;#039;Ludgerstal&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|Ludgierzowice}})  ist eine Gemeinde des [[Okres Opava]] in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von [[Ostrava]] und zwei Kilometer südöstlich von [[Hlučín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Waldhufendorf]] Ludgeřovice erstreckt sich entlang des Baches Ludgeřovický potok in der Hlučínská pahorkatina (&amp;#039;&amp;#039;Hultschiner Hügelland&amp;#039;&amp;#039;). Am Ortsrand verläuft – auf der Trasse der ehemaligen [[Bahnstrecke Kravaře ve Slezsku–Chałupki]] – die [[Silnice I/56|Staatsstraße I/56]] zwischen [[Hlučín]] und [[Ostrava]]. Gegen Norden befindet sich der Černý les (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;), im Süden der Ludgeřovický les (&amp;#039;&amp;#039;Ludgerstaler Wald&amp;#039;&amp;#039;). Westlich erhebt sich die Chmelnice (274 m. n.m.), im Südwesten der Hřib (&amp;#039;&amp;#039;Pilz&amp;#039;&amp;#039;; 321 m. n.m.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Šilheřovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Schillersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Chałupki (Krzyżanowice)|Chałupki]] (&amp;#039;&amp;#039;Annaberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Starý Bohumín]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Oderberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Antošovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Antoschowitz&amp;#039;&amp;#039;) und Koblov-Vrbina (&amp;#039;&amp;#039;Tabulki&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Vrbice (Bohumín)|Vrbice]] (&amp;#039;&amp;#039;Wirbitz&amp;#039;&amp;#039;) und Amerika im Osten, [[Koblov]] (&amp;#039;&amp;#039;Koblau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Petřkovice (Ostrava)|Petřkovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Petershofen&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Lhotka (Ostrava)|Lhotka]] (&amp;#039;&amp;#039;Ellguth-Hultschin&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Bobrovníky]] (&amp;#039;&amp;#039;Bobrownik&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Malánky]] (&amp;#039;&amp;#039;Malanken&amp;#039;&amp;#039;), [[Vrablovec]] (&amp;#039;&amp;#039;Wrablowetz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Staré Rovniny]] (&amp;#039;&amp;#039;Rownin&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie [[Darkovičky]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Darkowitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Markvartovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Markersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes „Rudgersdorf“ erfolgte am 28. Januar 1303 in einer Urkunde des Siegfrid von Baruth auf [[Burg Landek|Landek]], bei der der örtliche [[Schultheiß]] Balderam als Zeuge auftrat. Eine weitere stammt aus dem Jahre 1377 im Zuge der Teilung des [[Herzogtum Troppau|Herzogtums Troppau]]. Das Dorf gehörte zu dieser Zeit zu den Gütern der [[Burg Landek]] und verblieb beim Troppauer Anteil, der den Brüdern Herzog [[Wenzel I. (Troppau)|Wenzel I.]] und [[Přemysl I. (Troppau)|Přemysl I.]] zugefallen war. Der Name des Ortes leitet sich von seinem [[Lokator]] Rudger ab. Aus dem R ist durch slawische Umformung später L geworden. In Folge der Zerstörung der Burg Landek im Jahre 1474 wurde der Herrschaftssitz auf das [[Schloss Hlučín|Schloss Hultschin]] verlegt. 1525 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Ludgirzowitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Laufe der Zeit wechselten sich verschiedene Adelsgeschlechter, darunter lange Zeit die Freiherren [[Würben|von Würben und Freudenthal]], als Besitzer der Herrschaft ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Ludgierzowitz 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Die neue Grenze zu [[Österreichisch-Schlesien]] wurde südlich und östlich – entlang der [[Opava (Fluss)|Oppa]] und der [[Oder]] gezogen; sie berührte Ludgierzowitz zwar nicht direkt, lag aber keine fünf Kilometer entfernt. 1743 wurde Ludgierzowitz dem neugebildeten [[Landkreis Leobschütz|Kreis Leobschütz]] zugeordnet. Die alte, baufällig gewordene Holzkirche wurde zwischen 1793 und 1798 durch einen neuen steinernen Bau ersetzt. Im Zuge der Kreisreform vom 1. Januar 1818 wurde Ludgierzowitz dem [[Landkreis Ratibor|Kreis Ratibor]] zugewiesen. Ab 1819 war der Freiherr Spens von Booden Besitzer der [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]]. 1830 standen in &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowic&amp;#039;&amp;#039; 89 Häuser; das Dorf hatte 345 Einwohner, darunter drei Protestanten. Im Ort gab es eine katholische Filialkirche der Pfarrei [[Hlučín|Hultschin]], eine katholische Schule, eine Wassermühle sowie zwei herrschaftliche [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] (&amp;#039;&amp;#039;Niederhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberhof&amp;#039;&amp;#039;); ein drittes – der Neuhof – lag südlich des Dorfes im Wald. [[Grundherr]] war die [[Schlesische Landschaft|Oberschlesische Landschaft]], die die Grundherrschaft Hultschin kurz zuvor von den von Spens’schen Erben übernommen hatte. &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; war Sitz eines Patrimonialgerichtes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Graß, Barth und Comp., Breslau 1830, S. 445&amp;lt;/ref&amp;gt; Haupterwerbsquellen waren die Landwirtschaft und Forstarbeit. Unter dem nachfolgenden Besitzer der Grundherrschaft, Victor Wichura, erfolgte der Ausverkauf des östlichen Teils der Herrschaft. &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; wurde 1843 abgetrennt und für 81.000 [[Reichstaler]] an den Besitzer des Gutes [[Hošťálkovice|Hoschialkowitz]], den [[Ostrava|Mährisch Ostrauer]] Kaufmann Römisch veräußert. Zu dieser Zeit setzte in Folge des aufstrebenden [[Steinkohlenbergbau]]s im nahe gelegenen [[Ostrauer Becken]] ein rasches Bevölkerungswachstum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1845 bestand &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowice&amp;#039;&amp;#039; aus 131 Häusern und den drei Vorwerken. In dem Dorf mit 937 Einwohnern, darunter vier Protestanten und fünf Juden, gab es eine katholische Filialkirche mit [[Kirchenlehen|Pfarrwiedemuth]] und Pfarrwald, zu der die Dörfer [[Koblov|Koblau]], [[Markvartovice|Marquartowitz]] und [[Petřkovice (Ostrava)|Petrzkowitz]] eingepfarrt waren, eine katholische Schule, eine oberschlächtige Wassermühle mit Lohstampfe, eine Dampfbrennerei, vier Bleichen, zwei Wirtshäuser, 13 Handwerker und vier Händler. In &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; wurden zu dieser Zeit 2400 [[Merinoschaf]]e gehalten. Auf der [[Gemarkung]] wurde zudem die Steinkohlengrube &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeit&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, nebst beigefügter Eintheilung des Landes nach den Bezirken der drei Königlichen Regierungen, den darin enthaltenen Fürstenthümern und Kreisen, mit Angabe des Flächeninhaltes, der mittleren Erhebung über der Meeresfläche, der Bewohner, Gebäude, des Viehstandes u.s.w.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Breslau 1845, S. 385&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Salomon Rothschild|Salomon Meyer von Rothschild]], der im selben Jahre von Wichura die Grundherrschaft Hultschin erworben hatte, kaufte 1847 die Güter [[Bobrovníky|Bobrownik]], Ludgierzowitz und [[Petřkovice (Ostrava)|Petrzkowitz]] zurück und vereinigte sie wieder mit Hultschin. Im Jahre 1864 gliederte sich die Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Ludgerzowitz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ludgerovice&amp;#039;&amp;#039; in die Gemeinde und das [[Rittergut]]. Die Gemeinde bestand aus zwölf Bauernhöfen, vier Halbbauern, 26 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnern]] und Viertelgärtnern sowie 79 [[Häusler]]stellen, einer bedeutsamen Garnbleiche und einer Wassermühle. In der zweiklassigen Dorfschule wurden 229 Kinder unterrichtet. Zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Ludgerzowitz&amp;#039;&amp;#039; gehörten 1906 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land, davon 1439 Morgen Ackerland und 236 Morgen Wald. Das Rittergut mit dem Vorwerk Neuhof bewirtschaftete eine Fläche von 1958 Morgen, davon 1224 Morgen Wald, 560 Morgen Ackerland und 104 Morgen Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;; Breslau 1864; Erste Hälfte, S. 710–711.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand an der Alten Hultschiner Straße die [[Vrablovec|&amp;#039;&amp;#039;Kolonie Wrablowetz&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Plans of Gutsbezirk Šilheřovice from 1878-1879 20.jpg|mini|Vorwerk Oberhof (1878)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 bestand &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; aus 205 Häusern und hatte 1471 Einwohner. Im Mai 1874 wurde aus den [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Ludgierzowitz, [[Markvartovice|Marquartowitz]] und [[Petřkovice (Ostrava)|Petrzkowitz]] sowie den [[Gutsbezirk]]en [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Ludgierzowitz und Petrzkowitz der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Petrzkowitz gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/ratibor/petersho.htm Amtsbezirk Petrzkowitz] auf territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ende des 19. Jahrhunderts arbeiteten die meisten der Bewohner in den Bergwerken und Hütten um Mährisch Ostrau. Im Jahre 1900 hatte &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; 2566 Einwohner, 1910 waren es 2780. Zwischen 1902 und 1903 erfolgte der Bau eines neuen Pfarrhauses. Am 1. Juli 1903 wurde die Lokalie &amp;#039;&amp;#039;Ludgierzowitz&amp;#039;&amp;#039; zur Pfarrei erhoben. 1907 erfolgte die Umbenennung des Dorfes in &amp;#039;&amp;#039;Ludgerstal&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahre wurde die neue Kirche geweiht. Mit Beginn des Kirchenjahres 1913/14 wurde in der Ludgerstaler Kirche monatlich einmal vor dem [[Hochamt]] die Predigt in deutscher Sprache gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https://gda.bayern.de/mets/2e61b00a-5543-49c9-acb8-5b4dfdb8158a Schul- und Gemeindechronik des Dorfes Koblau (1870–1917, 1938–1944), angelegt vom Lehrer Lissek († 1895)], [[Bayerisches Staatsarchiv München]], SdA Heimatberichte 426, S. 179&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages von 1919]] wurde das [[Hultschiner Ländchen]] am 4. Februar 1920 der [[Tschechoslowakei]] zugeschlagen und daraus der Okres Hlučín gebildet. 1921 lebten in den 432 Häusern der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Ludgeřovice&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Ludgerstal&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Dolní Ludgeřovice&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Horní Ludgeřovice&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Anteil an der Kolonie Vrablovec 3250 Personen, darunter 2740 Tschechen, 454 Deutsche und sechs Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=670 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 670 Ludanice - Luh]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1925 wurde die durch den Ersten Weltkrieg unvollendete [[Bahnstrecke Kravaře ve Slezsku–Chałupki|Bahnstrecke Deutsch Krawarn – Annaberg]] auf dem Abschnitt zwischen [[Hlučín]] und [[Petřkovice (Ostrava)|Petřkovice]] fertiggestellt, wodurch Ludgeřovice einen Bahnhof erhielt. Der Oberhof verlor durch den hohen Bahndamm seine Anbindung zu den Feldern und wurde schließlich abgebrochen. 1930 bestand Ludgeřovice aus 561 Häusern und hatte 3916 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchener Abkommen]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Ludgerstal&amp;#039;&amp;#039; am 2. Oktober 1938 zusammen mit dem Hultschiner Ländchen vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] besetzt. Die Gemeinde gehörte nunmehr zum Landkreis Hultschin, der 1939 dem Landkreis Ratibor in der preußischen [[Provinz Schlesien]] eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am 17. Januar 1939 neu eingerichtete Amtsbezirk Petershofen bestand aus den Gemeinden [[Koblov|Koblau]], Ludgerstal, [[Markvartovice|Markersdorf]] und [[Petřkovice (Ostrava)|Petershofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/ratibor/petersho.htm Amtsbezirk Petershofen].&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fielen 250 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges kam Ludgeřovice wieder an die Tschechoslowakei zurück. 1949 wurde die Gemeinde dem Okres Ostrava-okolí zugeordnet. Im Jahre 1950 bestand Ludgeřovice aus 694 Häusern und hatte 4065 Einwohner. Zu dieser Zeit wurde die Bahnstrecke zwischen Hlučín und Petřkovice elektrifiziert und von der [[Straßenbahn Ostrava]] befahren. Im Zuge der Gebietsreform von 1960 erfolgte die Aufhebung des Okres Hlučín und die Umgliederung der Gemeinde in den [[Okres Opava]]. 1970 lebten in den 1040 Häusern des Dorfes 4525 Personen. 1982 erfolgte die Einstellung des Straßenbahnverkehrs zwischen Hlučín und Petřkovice. Das alte Schulhaus wurde 1985 abgerissen. 1991 hatte Ludgeřovice 4505 Einwohner und umfasste 1252 Häuser. Seit 1995 führt die Gemeinde ein Wappen und Banner. Beim Zensus von 2011 bestand Ludgeřovice aus 1351 Wohnhäusern und hatte 4650 Einwohner, von denen 4204 in Ludgeřovice und 446 in Vrablovec lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ludgeřovice hatte von 1925 bis 1982 eine Bahnstation an der [[Bahnstrecke Kravaře ve Slezsku–Chałupki|Bahnstrecke Kravaře ve Slezsku–Petřkovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Ludgeřovice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Ludgeřovice gehören die Ansiedlung [[Vrablovec]] (&amp;#039;&amp;#039;Wrablowetz&amp;#039;&amp;#039;) und die Einschicht Nový Dvůr (&amp;#039;&amp;#039;Neuhof&amp;#039;&amp;#039;). Grundsiedlungseinheiten sind Ludgeřovice und Vrablovec.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/zsj-obec/507971/Obec-Ludgerovice Základní sídelní jednotky], uir.cz&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindegebiet bildet einen Katastralbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
* [[Putnok]], Ungarn&lt;br /&gt;
* [[Tisovec]], Slowakei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Neugotische Kirche St. Nikolaus mit 75 Meter hohen Turm. Der vom [[Dolní Benešov|Beneschauer]] Baumeister Josef Holuscha projektierte und in dessen Auftrag durch Baumeister August Klimanek aus Petershofen errichtete Bau wurde am 18. November 1907 geweiht.&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* Wegekapelle an der Alten Hultschiner Straße nach [[Vrablovec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald Muris]] (1884–1964), deutscher Geograph&lt;br /&gt;
* [[Josef Kluczka]] (1897–1966), deutscher Zahnarzt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Eduard Kroker]] (1913–2007), deutscher Theologe&lt;br /&gt;
* [[Vladimír Coufal]] (* 1992), tschechischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Historický lexikon obcí České republiky 1869–2005|Historický lexikon obcí České republiky 1869–2011]], [https://www.czso.cz/csu/czso/iii-pocet-obyvatel-a-domu-podle-kraju-okresu-obci-a-casti-obci-v-letech-1869-2011_2015 Teil 3: Počet obyvatel a domů podle krajů, okresů, obcí, částí obcí a historických osad / lokalit] – Okres Opava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ludgerovice.cz/obec/pohled-do-historie/ Geschichte von Ludgeřovice]&lt;br /&gt;
* [https://vdp.cuzk.cz/vdp/ruian/obce/507971 Ludgeřovice im Registr územní identifikace, adres a nemovitostí (RÚIAN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Opava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludgerovice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1303]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludgeřovice| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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