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	<title>Luderplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:07:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luderplatz&amp;diff=2300539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alpha2000de: /* Jagdliche Durchführung */</title>
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		<updated>2026-01-05T09:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jagdliche Durchführung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luderplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine jagdliche Einrichtung zum Anlocken von fleischfressenden Tieren. Das Anlocken geschieht in der Regel mit toten Tieren oder Teilen davon, dem so genannten [[Luder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdliche Durchführung == &lt;br /&gt;
Das Anlocken dient vorzugsweise der Bejagung von Raubwild, soweit dieses durch das [[Jagdrecht]] zur Bejagung freigegeben ist. Bevorzugt anzulockende Tiere sind der [[Rotfuchs|Fuchs]], aber auch [[Marder]] und [[Waschbär]].&lt;br /&gt;
Als Lockmittel werden Teile von erlegtem Wild (z. B. Innereien, bzw. [[Aufbruch (Jagd)|Aufbruch]]) verwendet (Gegensatz: „[[Kirrung]]“ = Einsatz von pflanzlichen Lockmitteln). In Deutschland ergeben sich aus den [[Jagdgesetz|Bundes- und Landesjagdgesetzen]] sowie dem Tierischen Nebenprodukte-Beseitigungsrecht klare Eingrenzungen zur erlaubten Verwendung von Luder, und welche sonstigen Vorkehrungen zu treffen sind, um Mensch und Umwelt vor schädigenden Einflüssen zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesministerium der Justiz |url=https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/BJNR007800952.html |titel=Bundesjagdgesetz (BJagdG) |werk=Gesetze im Internet |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BMEL |url=https://www.bmleh.de/DE/themen/tiere/tiergesundheit/tierische-nebenprodukte/tierische-nebenprodukte_node.html |titel=Tierische Nebenprodukte |hrsg=Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesministerium der Justiz |url=https://www.gesetze-im-internet.de/tiernebv/ |titel=Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung (TierNebV) |werk=Gesetze im Internet |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es verboten, tote Haus- und Schlachttiere sowie Teile davon auszubringen. Es sind ausschließlich Teile von gesundem [[Wild]] zugelassen. Es ist nicht zulässig, Luderplätze in [[Wasserschutzgebiet]]en und in Bereichen und an Wegen, die regelmäßig von Menschen aufgesucht werden (Wege, Grillplätze, Spielplätze, Sportplätze etc.), anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luder]] wird meist flach eingegraben oder mit Steinen und auch gerne mit [[Mist]] (bevorzugt aus dem Pferdestall) abgedeckt. Die anzulockenden Tiere sollen mit dem Freilegen und Fressen des Luders längere Zeit beschäftigt sein und so Zeit für Beobachtung und Bejagung erlangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Luderschacht]], ausgeführt als senkrecht eingegrabene Röhre, die mit Luder gefüllt wird, ist nicht mehr üblich. Das Luder ist für das anzulockende Wild nicht erreichbar und die Geruchsbelästigung auf Dauer erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstände zur Beobachtung oder Bejagung des Wilds am Luderplatz werden als &amp;#039;&amp;#039;Luderhütte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Luderhaus]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
Inzwischen werden Luderplätze auch von [[Naturschutz|Naturschützern]] angelegt, um [[Vögel]], insbesondere [[Geier (Vogel)|Geier]] und [[Rotmilan]]e, sowie [[Raubtiere]] zu füttern.&amp;lt;ref&amp;gt;Adrian Aebischer: Der Rotmilan - ein faszinierender Greifvogel. Haupt Verlag, Bern, 2009; ISBN 978-3-258-07417-7. S. 161–162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 21. Jahrhunderts haben [[Richtlinie (EU)|EU-Richtlinien]] zur Hygiene dazu geführt, dass das Ausbringen von toten Tieren und Teilen davon bis auf wenige Ausnahmen (jagdliche Luderplätze) verboten bzw. stark eingeschränkt wurde. Dies führte z.&amp;amp;nbsp;B. zu Rückgängen der Bestände von Geiern in Spanien. Naturschützer legten deshalb z.&amp;amp;nbsp;B. in Spanien, Frankreich und Italien Futterplätze unter veterinärmedizinischer Kontrolle als Ersatz für die früheren [[Schindanger]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Weltbild, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5&lt;br /&gt;
* [[Julia Numßen]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Jägersprache&amp;#039;&amp;#039;, München 2017, ISBN 978-3-8354-1728-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jägersprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alpha2000de</name></author>
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