<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lucka</id>
	<title>Lucka - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lucka"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lucka&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T02:02:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lucka&amp;diff=66863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;StZöppel am 2. Februar 2026 um 10:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lucka&amp;diff=66863&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-02T10:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Lucka COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/5/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/20/7/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lucka in ABG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04613&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034492&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16077028&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE LKA&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Kernstadt; 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Pegauer Str. 17&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.lucka.de/ www.lucka.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Steffen Zöppel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = Bürger für Lucka&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lucka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinstadt]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Altenburger Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:GroitzscherSee-Lucka.jpg|mini|Blick über den Groitzscher See auf Lucka]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Lucka Stadtgliederung.png|mini|hochkant=1.1|Stadtgliederung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucka liegt am Südrand der [[Leipziger Tieflandsbucht]] inmitten einer durch ausgekohlte Braunkohlentagebaue des [[Bornaer Revier]]s stark veränderten [[Bergbaufolgelandschaft]] (aufgeforstete Kippen im Norden, Westen und Osten und der Prößdorfer, Groitzscher und [[Haselbacher See]] als [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöcher]]). Im Norden wird im [[Tagebau Vereinigtes Schleenhain]] noch [[Braunkohle]] gewonnen. Im Süden der Stadt liegt das Gebiet des inzwischen rekultivierten [[Tagebau Phönix|Tagebaus Phönix-Ost]], der zum [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]] gehört. Durch die Stadt fließen der Rainbach und die [[Schnauder]], welche sich nördlich der Altstadt vereinigen. Lucka ist der nördlichste Ort des zu Thüringen gehörenden Altenburger Lands im Dreiländereck Thüringen–Sachsen–Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) die Stadt [[Regis-Breitingen]] mit dem Ortsteil Ramsdorf im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Leipzig]] und die Stadt [[Meuselwitz]] im Landkreis Altenburger Land, [[Elsteraue]] im [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] [[Burgenlandkreis]] sowie die Stadt [[Groitzsch]] mit den Ortsteilen [[Maltitz (Groitzsch)|Maltitz]], [[Hemmendorf (Groitzsch)|Hemmendorf]], [[Berndorf (Groitzsch)|Berndorf]] und [[Nehmitz]] im Landkreis Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Lucka gehören der Stadtteil [[Teuritz]] (um 1914 mit Lucka verschmolzen), der [[Luckaer Forst]] sowie die Ortsteile [[Breitenhain (Lucka)|Breitenhain]] (Eingemeindung am 1. Oktober 1922) und [[Prößdorf]] (Eingemeindung am 8. März 1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 12. bis 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucka-1307.jpg|mini|links|Erinnerung an die Schlacht 1307 bei Lucka]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wettinerbrunnen Lucka.jpg|mini|hochkant|Der Wettinerbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LuckaWandbild.JPG|mini|Wandbild zur Schlacht]]&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Gebietes um Lucka lässt sich bis in die jüngste [[Steinzeit]] (etwa 5000 bis 2500 v. Chr.) nachweisen. Lucka gewann im 12. Jahrhundert wohl von der benachbarten Burg [[Breitenhain (Lucka)|Breitenhain]] aus als Zollstätte der gleichnamigen Herrschaft an der Straße von [[Merseburg]] und [[Pegau]] nach [[Altenburg]] Bedeutung. Wahrscheinlich wurde es 1284 dem [[Kloster Grünhain]] geschenkt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Lucka in einem Schriftstück des [[Naumburg (Saale)|Naumburger]] Schätzungsverzeichnisses im Jahre 1320 als &amp;#039;&amp;#039;oppidum Luckowe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1307 siegte in der [[Schlacht bei Lucka]] [[Friedrich I. (Meißen)|Friedrich der Gebissene]] von Wettin gegen [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] von [[Habsburg]] und sicherte damit die Herrschaft des [[Haus Wettin|Hauses Wettin]] in Mitteldeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Haus Wettin|wettinischen]] Besitz muss Lucka vor 1320 gekommen sein. Stadtrichter und Rat wurden 1431 genannt, sie hatten die Niedergerichte inne. Die Stadt war mit Wällen und drei Toren gesichert und unterstand ab 1396 dem [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false Das Amt Altenburg im Buch &amp;#039;&amp;#039;Geographie für alle Stände&amp;#039;&amp;#039;. ab S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab S.&amp;amp;nbsp;83]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 16. Jahrhundert stand Lucka mit dem Amt Altenburg aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]]: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit zwischen 1800 und 1933 ===&lt;br /&gt;
Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam Lucka wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte die Stadt bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerichtlich war Lucka seit 1879 dem [[Amtsgericht Altenburg]] und seit 1906 dem [[Amtsgericht Meuselwitz]] zugeordnet. Lucka gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam sie zum [[Landkreis Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Handwerkern dominierten um 1800 die Schuhmacher. 1847 begann die Handschuhfabrikation, es folgte 1896 eine Eisengießerei und nach 1900 die Herstellung von Wellpappe, gummierten Papieren und die Glasveredlung. Die Herstellung von Wellpappe und Gießereierzeugnissen hat sich in modernisierten Produktionsanlagen bis zur Gegenwart erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875–1975 bestand [[Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz|Bahnverbindung mit Meuselwitz und Groitzsch]]. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Lucka immer stärker in den Bereich der Meuselwitzer Braunkohleindustrie einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wellpappe-Lucka.jpg|mini|Wellpappenfabrik]]&lt;br /&gt;
1900 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Wellpapierfabrik Gräßle, Laupitz und Co.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die ab 1903 in Lucka produzierte. Nach dem Verkauf der Firma 1991 durch die Treuhand wurden neue Hallen errichtet. Die Mitarbeiterzahl wuchs wieder auf 200 Beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wellpappenwerk Lucka |url=http://www.wellpappenwerk-lucka.de/firma_geschichte.html |titel=Die Firmengeschichte |offline=1 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20071028155815/http://www.wellpappenwerk-lucka.de |abruf=2021-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Im Gasthaus „Deutsches Haus“ waren 50 [[Zwangsarbeiter]] untergebracht, die beim Bauern Jahr, auf dem Rittergut Teuritz und bei der Firma Moll &amp;amp; Söhne eingesetzt wurden. Auf der Domäne Breitenhain wurden [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangene]] zu Zwangsarbeit verpflichtet, zwei von ihnen starben 1941.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 21, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ab 1945 ===&lt;br /&gt;
Lucka war am 16. Januar 1945 Ziel eines US-[[Bombenangriff]]s. Es gab 12 Tote und Gebäudeschäden. Auch am 7. April 1945 wurde der Ort noch einmal mit Sprengbomben und einer Luftmine 4000 HC belegt, diesmal durch die britische [[Royal Air Force]].&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Sagan: &amp;#039;&amp;#039;Ostthüringen im Bombenkrieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Michael-Imhof-Verlag, Petersberg 2013. S. 182–183. ISBN 978-3-86568-636-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselbacher-see.jpg|mini|Haselbacher See, im Hintergrund das  [[Kraftwerk Lippendorf]]]]&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Kreisreform in der [[DDR]] wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Lucka mit dem [[Kreis Altenburg]] an den [[Bezirk Leipzig]]. Um die Stadt Lucka, die zwischen dem Bornaer Braunkohlerevier im Norden und dem Meuselwitz–Altenburger Braunkohlerevier im Süden lag, entstanden nach 1945 zahlreiche Tagebaue, u.&amp;amp;nbsp;a. die Tagebaue [[Tagebau Schleenhain|Schleenhain]] und [[Tagebau Groitzscher Dreieck|Groitzscher Dreieck]] im Norden und [[Tagebau Phönix|Phönix-Ost und -Falkenhain]] im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.lmbv.de/files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Mitteldeutschland/Wandlungen%20und%20Perspektiven%20MD/doku%2009_Haselbach.pdf |text=Geschichte der Tagebaue Haselbach und Schleenhain in einem Dokument der LMBV |wayback=20160808004235 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Geschichte des Meuselwitz-Altenburger Reviers in einem Dokument der LMBV]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinzelt stehen bis heute ehemalige Tagebau-Gebäude auf dem Stadtgebiet von Lucka, so zum Beispiel die Tagesanlagen des Tagesbaus Phönix, die seinerzeit zum [[Glaswerk Maltitz]] umfunktioniert wurden und wo sich heutzutage das Dreiländereck befindet. Durch den Braunkohleabbau wurde ein Großteil des Luckaer Forsts vernichtet. Nach der [[Rekultivierung]] der Restlöcher sind in der Umgebung von Lucka zahlreiche Seen entstanden, wie der der [[Prößdorfer See|Prößdorfer]] und der [[Haselbacher See]], während der [[Groitzscher See]] voraussichtlich bis 2060 geflutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Neugründung des Freistaats Thüringen im Jahr 1990 wurde Lucka als Teil des Landkreises Altenburg wieder thüringisch und gehört seit 1994 zum Landkreis Altenburger Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1960: Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1831: 1.090&lt;br /&gt;
* 1960: 5.787&lt;br /&gt;
* 1994: 5.959&lt;br /&gt;
* 1995: 5.877&lt;br /&gt;
* 1996: 5.767&lt;br /&gt;
* 1997: 5.621&lt;br /&gt;
* 1998: 5.434&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1999: 5.217&lt;br /&gt;
* 2000: 5.039&lt;br /&gt;
* 2001: 4.858&lt;br /&gt;
* 2002: 4.748&lt;br /&gt;
* 2003: 4.636&lt;br /&gt;
* 2004: 4.544&lt;br /&gt;
* 2005: 4.475&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 4.398&lt;br /&gt;
* 2007: 4.337&lt;br /&gt;
* 2008: 4.255&lt;br /&gt;
* 2009: 4.198&lt;br /&gt;
* 2010: 4.086&lt;br /&gt;
* 2011: 4.085&lt;br /&gt;
* 2012: 4.031&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2013: 3.938&lt;br /&gt;
* 2014: 3.869&lt;br /&gt;
* 2015: 3.823&lt;br /&gt;
* 2016: 3.790&lt;br /&gt;
* 2017: 3.742&lt;br /&gt;
* 2018: 3.714&lt;br /&gt;
* 2019: 3.681&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;100em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2020: 3.606&lt;br /&gt;
* 2021: 3.553&lt;br /&gt;
* 2022: 3.540&lt;br /&gt;
* 2023: 3.510&lt;br /&gt;
* 2024: 3.457&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77028 |titel=Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – endgültiges Ergebnis |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77028 |titel=Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen – endgültiges Ergebnis |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 57,6 % (2019: 57,3 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = BfL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 51.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 60.1&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 6699FF&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AFD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 20.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 16.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 12.0&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 12.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 9.7&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = LWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 11.3&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 99CCFF&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 7.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rathaus Lucka.JPG|mini|hochkant|Rathaus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl vom 26. Mai 2024]] setzt sich der [[Stadtrat]] wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bürger für Lucka: 9 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
* [[Alternative für Deutschland|AfD]]: 3 Sitze (+3)&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 2 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 2 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
[[Die Linke]] sowie die Luckaer Wählervereinigung traten nicht erneut zur Wahl an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 57,6 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2001 war der SPD-Politiker Christoph Richter Bürgermeister der Stadt. Von 2001 bis 2007 bekleidete das Amt Roland Herrmann. Kathrin Backmann-Eichhorn gewann die Wahlen 2007 sowie 2013 als SPD-Mitglied und mit Unterstützung der BfL. Als Parteilose wurde sie 2019 mit 95,8 % (+ 3,3 %p) der gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 57,0 % (+ 16,7 %p) wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77028 |titel=Bürgermeisterwahlen in Thüringen. Lucka, Stadt |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) |abruf=2019-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kommunalwahl 2025 wurde Steffen Zöppel als neuer Bürgermeister gewählt. Er setzte sich in einer Stichwahl durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Haegeler |url=https://www.lvz.de/lokales/altenburger-land/lucka-hat-einen-neuen-buergermeister-steffen-zoeppel-gewinnt-stichwahl-JELNCTY2JZFCTLQHJHZO4RBDDM.html |titel=Lucka hat einen neuen Bürgermeister - Steffen Zöppel gewinnt Stichwahl |datum= |sprache=de |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold ein gewappneter Ritter in stahlblauer Rüstung mit geöffnetem Visier auf grünem Boden stehend. Der Ritter hält in der ausgestreckten rechten Hand ein schwarzes Kreuz und in der linken Hand eine gestielte Rose; er wird rechts begleitet von einem Wappenschild, der in silbernem Felde eine rote Rose mit goldenem Stängel und grünen Kelchblättern zeigt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen tauchte erstmals 1431 als Stadtsiegel auf, in dem der Ritter anstelle der Rose noch eine Geißel trug. Seit dem 17. Jahrhundert wurde die Rose der Altenburger Burggrafen als Stadtwappen geführt. Das Wappen wurde 1951 durch ein neues Wappen, auf dem ein Arbeiter mit Vorschlaghammer abgebildet war, ersetzt. Es wurde jedoch nach der politischen Wende wieder durch das alte abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt Lucka zeigt die Farben Blau – Gold (Gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Unterschleißheim]] – [[Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Weselberg]] – [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LuckaBf.JPG|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1874 und 1993 hatte Lucka Anschluss an die [[Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz]]. Nachdem am 27. September 1976 der Reiseverkehr eingestellt wurde, erfolgte auf dem Abschnitt Lucka–Meuselwitz noch bis zum 23. Mai 1993 Güterverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im Verbundgebiet des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbundes]] und ist durch die [[THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft]] mit zwei [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund#PlusBus|PlusBus]]- sowie weiteren Regionalbuslinien angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucka liegt an der [[Liste der Landesstraßen in Thüringen ab der L 1000|Landesstraße 1350]], die die [[Bundesstraße 180]] in Meuselwitz (Süden) und die [[Bundesstraße 176]] im sächsischen [[Groitzsch]] (Norden) verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung hat die Stadt Lucka dem [[Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Lucka.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche von Süden]]&lt;br /&gt;
Besonders bemerkenswert ist der Luckaer Markt mit der [[St. Pankratius (Lucka)|Stadtkirche Sankt Pankratius]], die erstmals 1396 erwähnt und Mitte des 17. Jahrhunderts neu aufgebaut wurde. 1891 bekam sie einen neuen Turm, der ihr heute eine Höhe von 56 Metern verleiht. Des Weiteren befindet sich hier der [[Wettiner]]-Brunnen mit seiner Löwenstatue aus dem Jahre 1908 zur Erinnerung an die Schlacht bei Lucka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Prößdorf befindet sich ein Rittergut mit historischem Eingangstor, Nebengebäuden und mehreren in Stein gehauenen Stelen. Mit Prößdorf verbindet Lucka ein Rundweg von 7,5&amp;amp;nbsp;km Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Lucka]] sind alle denkmalgeschützten Bauwerke im Stadtgebiet aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg als Ehrenbürger|Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Generalfeldmarschall&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsam mit 82 anderen Thüringer Städten anlässlich seines 70. Geburtstages am 2. Oktober 1917, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche&amp;#039;&amp;#039; 1917 [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00247618/SDH_19376538_1917_Der_Deutsche_1029.tif Nr. 231].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes und mit Bezug zu Lucka ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Lange (Mediziner)|Christian Lange d. J.]] (1619–1662), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Laurentius Rinhuber]] (17. Jahrhundert–nach 1685), Abenteurer&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|53|399|403|Rinhuber, Laurentius|Ludwig Stieda|ADB:Rinhuber, Laurentius}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Joseph Winckler]] (1670–1722), geistlicher Dichter&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|43|373|375|Winckler, Johann Joseph|Carl Bertheau|ADB:Winckler, Johann Joseph}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Belcke]] (1795–1874), Posaunenvirtuose und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hermann Joseph]] (1811–1869), Jurist und liberaler Politiker&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Schraps]] (1833–1917), Jurist und Politiker, Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Carl]] (1864–1929), Maler und Bildhauer, Erschaffer des Wettinbrunnens in Lucka&lt;br /&gt;
* [[Otto Engert]] (1895–1945), kommunistischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Arthur Voretzsch]] (1868–1965), Diplomat, Botschafter in Tokio&lt;br /&gt;
* [[Lutz Lipkowsky]] (1945–2018), Holzdesigner&lt;br /&gt;
* [[Erika Zuchold]] (1947–2015), Turnerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Lucka&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4263805-7|VIAF=249078353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1320]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;StZöppel</name></author>
	</entry>
</feed>