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	<title>Lucie Rie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lucie_Rie&amp;diff=1693390&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28300-33: /* Biografie */</title>
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		<updated>2025-11-02T23:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bowl by Lucie Rie, National Museum Cardiff.jpg|mini|Schale von Lucie Rie, Nationalmuseum Cardiff]]&lt;br /&gt;
[[Dame (Ritterwürde)|Dame]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lucie Rie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Order of the British Empire|DBE]] (* [[16. März]] [[1902]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]] als &amp;#039;&amp;#039;Luzie Gomperz&amp;#039;&amp;#039;; † [[1. April]] [[1995]] in [[London]]) war eine [[österreich]]isch-[[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Töpferei|Töpferin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thrown vase by Lucie Rie (YORYM-2004.1.100).JPG|mini|hochkant|Vase, um 1971]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Potter&amp;#039;s workshop VA.jpg|mini|Die Werkstatt von Lucie Rie, seit 2009 ausgestellt im [[Victoria and Albert Museum]], London]]&lt;br /&gt;
Geboren 1902 in Wien als Luzie Gomperz in einer bürgerlichen jüdischen Familie, studierte sie zuerst an der Kunstgewerbeschule unter [[Michael Powolny]] von 1922 bis 1926. Nach ihrem Abschluss eröffnet sie in ihrer Heimatstadt ein eigenes Keramik-Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im März 1938 musste sie [[Emigration|emigrieren]] und zog nach London, wo sie ab 1939 in der kleinen Straße Albion Mews in der Nähe des [[Hyde Park]] wohnte. Nach Kriegsende eröffnete sie dort eine Töpfer- und Knöpfewerkstatt, in der sie handgetöpferte Keramiktöpfe produzierte. Während und nach dem Krieg stellte sie, um über die Runden zu kommen, Keramikknöpfe und Schmuck für Modehäuser her. Die genaue Abstimmung der Keramikknöpfe auf die Farben der Kleidungsstücke, an denen sie befestigt werden sollten, inspirierte Rie zu Experimenten und präzisen Glasuren. Einige dieser Knöpfe sind heute im Victoria and Albert-Museum in London und als Teil der Lisa Sainsbury Collection im Sainsbury Centre for Visual Arts in Norwich zu sehen. Einige wurden dem japanischen Modedesigner Issey Miyake geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Issey Miyake |Titel=Lucie Rie (Ausstellungskatalog) |Ort=Osaka |Datum=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 arbeitete dort auch der deutsche Auswanderer [[Hans Coper]]. Beide Keramiker arbeiteten bevorzugt mit [[Steingut]]. Im Gegensatz zu Copers Gefäßen waren ihre weniger expressiv, aber vollendet präzise und makellos zart ausgearbeitet. Bekannt wurde sie gegen Mitte und Ende der 50er Jahre für ihre Tee- und Kaffeeservices. Diese Produktion ermöglichte ihr zudem wirtschaftliche Sicherheit. In Form und Glasur ließ sich Rie durch traditionelle chinesische und japanische Arbeiten anregen. Oft verwendete sie Rohglasuren, bei denen Ton in einem einzigen Brand mit Oxiden reagiert, was für ungewöhnliche Oberflächen sorgt. In den späten 40er Jahren setzte sie Dekorationen in [[Sgraffito]]-Technik ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucie Rie lehrte gemeinsam mit Coper an der [[Camberwell School of Art]] von 1960 bis 1971; 1969 erhielt sie die Ehrendoktorwürde des [[Royal College of Art]]. Sie wurde 1968 mit dem OBE und 1981 mit dem CBE geehrt. 1991 wurde sie geadelt. Nach einer Reihe von Schlaganfällen sah sie sich gezwungen, ihre Arbeit 1990 zu beenden. 1995 starb sie in ihrem Haus 18 Albion Mews.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cup, saucer &amp;amp; teapot by Lucie Rie, V&amp;amp;A London.jpg|mini|Tasse und Untertasse von Lucie Rie, Steingut mit weißer Glasur, um 1955, Victoria and Albert Museum]]&lt;br /&gt;
Lucie Ries Töpferwerke wurden mehrfach prämiiert und mit großem Erfolg ausgestellt. Ihre berühmtesten Schöpfungen sind Vasen, Schalen und Teeservices, wobei sie sich vor allem aus Japan inspirieren ließ. Daneben gibt es andere Werke wie Knöpfe, die sie dem japanischen Designer und engen Freund [[Issey Miyake]] vermachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ries Töpferatelier, das sich seit seiner Einrichtung kaum verändert hatte, wird seit 2009 im [[Victoria and Albert Museum]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:18 Albion Mews 006.JPG|mini|18 Albion Mews, ehemaliges Haus und Atelier von Lucie Rie]]&lt;br /&gt;
Lucie Ries erste Ausstellungen in London fanden ab 1949 in den [[Berkeley Galleries]] statt, viele davon ihn Zusammenarbeit mit Hans Coper. Ab 1954 stellte sie – einzeln oder mit Coper – in New York, Minneapolis, Göteborg, Rotterdam, Arnheim, Hamburg und Düsseldorf sowie in mehreren britischen Galerien aus. Retrospektiven wurden ihr 1967 vom [[Arts Council of Great Britain]], dem [[Sainsbury Centre for Visual Arts]] und dem Victoria and Albert Museum im Jahre 1981 gewidmet. Im April 1988 eröffnete die Galerie Besson eine Ausstellung ihrer Schaffensperiode 1947–1988. Vom Modeschöpfer Issey Miyake wurden 1989 weitere wichtige Ausstellungen ihrer Arbeit in [[Tokio]] und [[Osaka]] organisiert; 1992 folgte eine Ausstellung des [[Crafts Council]] in London. Eine gemeinsame Retrospektive mit Hans Coper im [[Metropolitan Museum of Art]] in New York war 1994 die letzte große Ausstellung zu Lebzeiten der Künstlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach ihrem Tod 1995 wird ihre Arbeit in renommierten Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert, darunter 1997 eine gemeinsame Ausstellung mit Hans Coper in der [[Barbican Art Gallery]] in London und 1999 eine Ausstellung in ihrer Heimatstadt Wien im [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|Museum für angewandte Kunst]]. Zum 100. Geburtstag 2002 wurden Ausstellungen in der Galerie Besson, im [[Shigaraki Ceramic Sculptural Park]] in Japan und im [[Gardiner Museum of Ceramic Art]] in Toronto gezeigt. Die erste Ausstellung ihrer Arbeiten in Frankreich fand im März und April 2008 im [[Musée de Céramique]] in Sèvres statt. Im Februar 2008 wurde von der Organisation [[English Heritage]] eine „[[Blue Plaque]]“ an ihrem ehemaligen Londoner Studio enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Tony Birks | Titel=Lucie Rie: gebrannte Erde | Verlag=MAK - Österreichisches Museum für Angewandte Kunst | Ort=Wien | Jahr=1999 |Seiten=224 |ISBN=1-899296-09-3 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Tony Birks | Titel=Lucie Rie | Verlag=Stenlake Publishing | Ort=Catrine | Jahr=1998 |Seiten=224  |ISBN=978-0951770078 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Cyril Frankel | Titel=Modern Pots: Hans Coper, Lucie Rie and Their Contemporaries - The Lisa Sainsbury Collection | Verlag=Thames &amp;amp; Hudson | Ort=London| Jahr=2000 |Seiten=240 |ISBN=978-0500975954 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lucie Rie&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. Directed by Issey Miyake. Osaka, 2009.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Charlotte Fiell; Peter Fiell | Titel=Design des 20. Jahrhunderts | Verlag=Taschen | Ort=Köln | Jahr=2012 |ISBN=978-3-8365-4107-7 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* Emmanuel Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Lucie Rie. Modernist Potter&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press, New Haven Connecticut 2022, ISBN 978-1-913107-30-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11927602X}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle &lt;br /&gt;
|hrsg= Galerie Besson&lt;br /&gt;
|url= http://www.galeriebesson.co.uk/rie.html&lt;br /&gt;
|sprache= Englisch&lt;br /&gt;
|titel= Lucie Rie (1902-1995)&lt;br /&gt;
|datum= 2008&lt;br /&gt;
|zugriff= 26. Juni 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle &lt;br /&gt;
|autor= Sophie Heath&lt;br /&gt;
|hrsg= vads&lt;br /&gt;
|url= http://www.vads.ac.uk/learning/csc/rie/essay.html&lt;br /&gt;
|sprache= Englisch&lt;br /&gt;
|titel= The Lucie Rie Archive at the Crafts Study Centre&lt;br /&gt;
|datum= 2008&lt;br /&gt;
|zugriff= 26. Juni 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle &lt;br /&gt;
|hrsg= artnet&lt;br /&gt;
|url= http://www.artnet.com/artist/14253/lucie-rie.html&lt;br /&gt;
|sprache= Englisch&lt;br /&gt;
|titel= Lucie Rie (1902-1995)&lt;br /&gt;
|datum= 2008&lt;br /&gt;
|zugriff= 26. Juni 2009&lt;br /&gt;
|kommentar= Bildergalerie einer Auswahl ihrer Werke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11927602X|LCCN=n/88/21301|VIAF=3277174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rie, Lucie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dame Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rie, Lucie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gomperz, Luzie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-britische Töpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28300-33</name></author>
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