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	<title>Lucian Wysocki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Dezember 2025 um 19:00 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T19:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lucian_Wysocki.jpg|thumb|Lucian Wysocki]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lucian Damianus Wysocki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1899]] in Gentomie, [[Landkreis Preußisch Stargard|Kreis Preußisch Stargard]]; † [[13. Dezember]] [[1964]] in [[Rheinhausen (Duisburg)|Rheinhausen]]) war ein deutscher Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Polizeipräsident]] sowie [[Sturmabteilung|SA]]- und [[Schutzstaffel|SS]]-Führer, zuletzt im Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s und [[Generalmajor]]s der Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wysockis Vater Petrus Damianus war Lehrer, seine Mutter Therese Apollonie, geborene von Paszki, Tochter eines Gutsbesitzers. Von 1905 bis 1917 besuchte Wysocki Volksschule und Präparandenanstalt in [[Kwidzyn|Marienwerder]]. Danach meldete er sich Anfang 1917 als Kriegsfreiwilliger, kam an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] und anschließend im März 1918 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] im [[Somme]]gebiet und im [[Priesterwald]] zum Einsatz. Zuletzt diente er als [[Unteroffizier]] bei der 10. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments 257. Am 28. April erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. September 1918 geriet er in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im August 1919 heimkehrte. Danach diente er vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 1919 bei der 9. Kompanie im Infanterie-Regiment 3 der [[Reichswehr]]. Ab Februar 1920 arbeitete Wysocki im Bergbau in [[Baesweiler]] als Gesteinshauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Wysocki wurde am 1. Mai 1929 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 132.988). Schon am 1. Februar desselben Jahres war er der [[Sturmabteilung|SA]] beigetreten. 1930 bis 1931 fungierte er als [[politischer Leiter]] in Essen. Im September desselben Jahres wurde er vom SA-Scharführer zum SA-Truppführer und im Januar 1932 zum SA-Sturmführer befördert. Im Juli 1932 wurde er für die NSDAP in den Reichstag gewählt (Wahlkreis 20 Köln-Aachen), dem er mit einer kurzen Unterbrechung bis Kriegsende angehörte. Wegen politischer Vergehen wurde er ebenfalls im Juli 1932 zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Im August 1933 wurde er [[SA-Obersturmführer]] und im November [[SA-Standartenführer]]. Im Mai 1937 wurde er [[SA-Oberführer]] und schließlich im Januar 1939 [[SA-Brigadeführer]]. Er führte SA-Standarten zuerst in [[Duisburg]] und dann in [[Wuppertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 1940 trat Wysocki aus der SA aus und am 21. Juni desselben Jahres in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 365.199) ein. Noch am selben Tag wurde er zum [[SS-Brigadeführer]] beim SS-Oberabschnitt „West“ befördert. In einem Schreiben vom 23. Mai 1940 bat SS-Obergruppenführer [[Fritz Weitzel]] den SS-Gruppenführer [[Walter Schmitt (SS-Mitglied)|Walter Schmitt]] in der Personalkanzlei des [[SS-Hauptämter|SS-Hauptamtes]] um die Übernahme Wysockis in die SS, da dieser seit seinem Austritt aus der SA als Zivilist herumlaufe und „sich dadurch in einer sehr peinlichen Lage“ befinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d09c17/ost104z3.html |datum=24. September 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde er zunächst Polizeipräsident in [[Oberhausen]] und [[Mülheim an der Ruhr]], 1939 Polizeipräsident in [[Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Beginn des Russlandfeldzuges ===&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieges gegen die Sowjetunion]] wurde Wysocki im Juli 1941 durch [[Heinrich Himmler]] zum [[SS- und Polizeiführer]] (Standortführer) in [[Wilna]] ernannt. Am 11. August desselben Jahres wurde er zum SS- und Polizei-Standortführer für den Generalbezirk Litauen im [[Reichskommissariat Ostland]] mit Dienstsitz in [[Kaunas|Kowno]] ernannt. Am 27. September desselben Jahres wurde er durch [[Adolf Hitler]] zum Generalmajor der Polizei ernannt. &amp;lt;!-- Aufsichtsrat im Berliner Verein Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit bis 14. September 1942--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1943 wurde Wysocki von Himmler seines Amtes als SS- und Polizeiführer enthoben und in den Stab des SS-Brigadeführers [[Curt von Gottberg]] in [[Minsk]] versetzt, um dort von diesem in der „[[Bandenbekämpfung]]“ unterwiesen zu werden. Im September desselben Jahres bat Wysocki Himmler, nach einer Kur im SS-Lazarett Baden wegen „erschwerten Leber- und Gallenanfällen“ wieder als Polizist im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] verwendet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 19. März 1944 bis zum Kriegsende war Wysocki dann als Polizeipräsident in [[Kassel]] tätig. Ende 1944 wurde vor dem Obersten SS- und Polizeigericht ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet, das allerdings noch im selben Jahr eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 arbeitete Wysocki zeitweise als Angestellter beim Kaufhaus [[Horten AG|Horten]] in Duisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wysocki war mehrmals verheiratet. Von seiner ersten Frau ließ er sich 1930 scheiden. Seine zweite Frau verstarb am 16. Februar 1940. Seine dritte Frau war Gerda, geb. Dietz (* 15. Juni 1908) am 23. Oktober 1941 [[Kriegstrauung|kriegsgetraut]]. Insgesamt hatte Wysocki 5 Kinder (* 1923, &amp;#039;28, &amp;#039;37, &amp;#039;38, &amp;#039;39).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Gräfe: &amp;#039;&amp;#039;Vom Donnerkreuz zum Hakenkreuz. Die baltischen Staaten zwischen Diktatur und Okkupation&amp;#039;&amp;#039;. Edition Organon, Berlin 2010, ISBN 978-3-931034-11-5, Kurzbiographie S. 443.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S.&amp;amp;nbsp;242–243.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770075854|Seiten=828–829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120714191}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|120714191}}&lt;br /&gt;
*[http://www.gegenwind.info/128/reichskommissariat.html Gegenwind, Magazin Verlag: &amp;#039;&amp;#039;Der Judenmord im Reichskommissariat Ostland&amp;#039;&amp;#039;, von Uwe Danker, Institut für Zeit- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=120714191|titel=Wysocki, Lucian Damianus|datum=2019-07-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120714191|LCCN=nr/98/14286|VIAF=9757982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wysocki, Lucian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Litauens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wysocki, Lucian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wysocki, Lucian Damianus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, SS- und Polizeiführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gentomie, [[Landkreis Preußisch Stargard|Kreis Preußisch Stargard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rheinhausen (Duisburg)|Rheinhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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