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	<title>Lucca - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: So herum ist es richtig.</title>
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		<updated>2026-04-21T14:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;So herum ist es richtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt in Italien. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Lucca (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune         = Lucca&lt;br /&gt;
| linkStemma         = Araldico Città di Lucca.svg&lt;br /&gt;
| siglaRegione       = TOS&lt;br /&gt;
| siglaProvincia     = LU&lt;br /&gt;
| regione            = Toskana&lt;br /&gt;
| provincia          = Lucca&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 43&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 50&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 30&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 10&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 30&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 10&lt;br /&gt;
| mappaX             = 98&lt;br /&gt;
| mappaY             = 109&lt;br /&gt;
| altitudine         = 19&lt;br /&gt;
| superficie         = 185.5&lt;br /&gt;
| Divisioni confinanti = [[Borgo a Mozzano]], [[Camaiore]], [[Capannori]], [[Massarosa]], [[Pescaglia]], [[San Giuliano Terme]] (PI), [[Vecchiano]] (PI)&lt;br /&gt;
| cap                = 55100&lt;br /&gt;
| prefisso           = 0583&lt;br /&gt;
| istat              = 046017&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = Lucchesi&lt;br /&gt;
| patrono            = [[Paulinus von Antiochia (Märtyrer)|San Paolino di Lucca]]&lt;br /&gt;
| sito               = [https://www.comune.lucca.it/ www.comune.lucca.it]&lt;br /&gt;
| panorama           = Italy - Lucca - 2.jpg&lt;br /&gt;
| didascalia         = Blick über Lucca &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lucca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der Antike: &amp;#039;&amp;#039;Luca&amp;#039;&amp;#039;) ist die Hauptstadt der [[Provinz Lucca]] in der [[Toskana]] mit {{EWZ|IT|046017}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|046017}}). Sie liegt im Tal des Flusses [[Serchio]] etwa 20&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Pisa]] und 20&amp;amp;nbsp;km östlich der toskanischen Küste. Im 13. und 14. Jahrhundert zählte Lucca zu den einflussreichsten europäischen Städten. Große Bedeutung hatte insbesondere die Textilindustrie. Die großen Plätze, die romanischen Kirchen und die mittelalterlichen Türme zeugen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. Ihre von vier Toren durchbrochenen Befestigungsanlagen wurden 1504 begonnen und 1645 fertiggestellt. Die heute noch gut erhaltenen Anlagen, die zu den bemerkenswertesten in Italien zählen, tragen eine von Bäumen gesäumte Promenade um den Stadtkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Das antike [[Etrusker|etruskische]] Luca, das das Tal des [[Serchio]] beherrschte, findet erstmals beim Historiker [[Titus Livius|Livius]] als der Ort Erwähnung, in den sich [[Tiberius Sempronius Longus (Konsul 218 v. Chr.)|Sempronius]] 218 v. Chr. vor [[Hannibal]] zurückzog; es gibt Zweifel an der Korrektheit von Livius’ Feststellung, denn obwohl es kontinuierlich Kriege mit den [[Ligurer]]n gab, wird Luca erst 180 v. Chr. erneut genannt. Damals wurde die Stadt gleichzeitig mit &amp;#039;&amp;#039;[[Pisa]]&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls 180) und [[Luna (Italien)|&amp;#039;&amp;#039;Luna&amp;#039;&amp;#039;]] (177) als römische Kolonie gegründet, um die Herrschaft der bis dahin in diesem Raum ansässigen [[Apuaner]] endgültig zu brechen und das Land für Rom in Besitz zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Bengtson]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Geschichte. Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr&amp;#039;&amp;#039;, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Lex Julia des Konsuls [[Lucius Iulius Caesar (Konsul 90 v. Chr.)|Lucius Iulius Caesar]] von 90 v. Chr. muss es ein &amp;#039;&amp;#039;[[municipium]]&amp;#039;&amp;#039; geworden sein; hier hielt [[Julius Caesar]] 56 v. Chr. seine berühmte Besprechung mit [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]] und [[Marcus Licinius Crassus|Crassus]]. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Luca noch zu Ligurien, nicht zu [[Etrurien]]. Wenig später wurde hier durch das Triumvirat oder durch Octavian eine Kolonie geführt, ob nach der [[Schlacht von Philippi]] oder nach [[Schlacht von Actium|der von Actium]] ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LuccaAnsicht1.jpg|mini|Blick auf Lucca, vom Stadtwall aus gesehen]]&lt;br /&gt;
In der [[Augustus|augusteischen]] Unterteilung Italiens wurde Luca der siebten Region &amp;#039;&amp;#039;(Etruria)&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Aus der Periode des Kaiserreichs ist wenig bekannt, außer dass es eine Kreuzung der Straßen nach [[Florenz|Florentia]] (siehe [[Via Clodia]]), Luna und Pisae war. Obwohl es von [[Odoaker]] geplündert und eines Teils seines Territoriums beraubt wurde, erscheint Luca zur Zeit des [[Narses]], der es 553 drei Monate lang belagerte, als wichtige Stadt und Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucca Denar Av.JPG|mini|Denar aus Lucca, 1039–1125]]&lt;br /&gt;
Unter den [[Langobarden]] war Lucca die Residenz eines Herzogs oder Markgrafen, der das Münzprivileg innehatte. Die Herzöge erweiterten ihre Macht allmählich auf die ganze Toskana; nach dem Tod der [[Mathilde von Tuszien|Mathilde]] begann sich die Stadt als unabhängige Kommune zu konstituieren. 1160 erhielt sie vom bayerischen Herzog und toskanischen Markgrafen [[Welf VI.]] im Gegenzug für einen jährlichen Tribut die Herrschaft über ein Territorium um die Stadt. Der Reichtum und Einfluss der Stadt im 13. Jahrhundert basierte zu einem großen Teil auf ihrer [[Textilindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innere Uneinigkeit gab [[Uguccione della Faggiola]], mit dem [[Dante]] einige Zeit dort verbrachte, Gelegenheit, sich 1314 zum Herrn von Lucca zu machen. In der [[Schlacht bei Montecatini]] besiegte am 29. August 1315 nahe dem heutigen [[Montecatini Terme]] das [[Ghibellinen und Guelfen|ghibellinische]] Heer der Städte Lucca und Pisa unter Führung von Uguccione das [[Ghibellinen und Guelfen|guelfische]] Heer einer großen Städtekoalition, zu der unter anderem [[Florenz]], [[Siena]], [[Prato (Toskana)|Prato]], [[Pistoia]], [[Arezzo]], [[Volterra]] und [[San Gimignano]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Barthold]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Römerzug König Heinrichs von Lützelburg&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1831, S. 484–506.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch bereits im Jahr darauf verstießen die Luccheser den durch seinen Sieg zu einflussreich gewordenen Uguccione della Faggiola und übergaben die Stadt an [[Castruccio Castracani]], unter dessen geschickter [[Tyrannei]] sie für kurze Zeit bis zu seinem Tod 1328 – sein Grab befindet sich in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Francesco&amp;#039;&amp;#039; – die führende Stadt Italiens wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Truppen [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwigs des Bayern]] besetzt, an den reichen [[Republik Genua|Genueser]] Gheradino [[Spinola]] verkauft, vom böhmischen König [[Johann von Böhmen|Johann]] besetzt, an die Rossi aus [[Parma]] verpfändet, von denen an [[Mastino II. della Scala|Mastino della Scala]] aus Verona abgetreten, an die Florentiner verkauft, an die Pisaner übergeben, nominell befreit von Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] und von seinen Vikaren, [[Marquard I. von Randeck|Marquard von Randeck]] und seinem Neffen [[Walter II. von Hochschlitz|Walther von Hochschlitz]], regiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Pauler |Titel=Das Wirken der Augsburger Bischöfe Markward von Randeck und Walter von Hochschlitz in Pisa. |Hrsg=Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften |Sammelwerk=Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte |Band=58 |Verlag=Separatdruck |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelang es Lucca, ab 1369 zuerst als Demokratie, nach 1628 als patrizisch-aristokratische [[Oligarchie]], seine Unabhängigkeit als Stadtrepublik neben [[Republik Venedig|Venedig]] und [[Republik Genua|Genua]] zu behaupten. Bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] schrieb es das Wort &amp;#039;&amp;#039;Libertas&amp;#039;&amp;#039; auf seine Fahnen. Die politischen Wirren des 13. und 14. Jahrhunderts wurden von Dante in seinem Werk thematisiert, so führt Leeck (2007) anhand der Fallbeispiele Alessio Interminelli, Bonturo Dati und Bonagiunta aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Anfang des 16. Jahrhunderts unternahm einer seiner führenden Bürger, [[Francesco Burlamacchi]], einen Versuch, Italien politischen Zusammenhalt zu verleihen, er fiel aber auf dem Schafott; sein Denkmal von [[Ulisse Cambi]] wurde 1863 auf der Piazza San Michele aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix Bacciocchi and Elisa Bonaparte.jpg|mini|Elisa Bonaparte und Felix Bacciocchi auf einer Münze von 1806]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Duchy of Lucca (1815-1818).svg|mini|Flagge des Herzogtums, 1815 bis 1818]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1525 und 1533 zeigten sich erste Anzeichen der [[Reformation]], denn deren Schriften waren mit Händlern wie Agostino Balbani von Flandern und deutschen Ländern in die Stadt gekommen. Ein Erlass bestimmte, dass sie eingezogen und vernichtet werden sollten. Die Mönche [[Bernardino Ochino]], Giambattista da Venezia, Lattanzio da Livorno und Raffaello Narbonese predigten vor 1540 aus den Paulusbriefen, vertraten [[Evangelische Räte|evangelische Armut]] und nahmen die [[Eucharistie]] als Gedächtnismahl ein. Kardinal [[Gasparo Contarini]] (1483–1542) sandte im Mai 1541 [[Peter Martyr Vermigli]] als Prior ins Kloster San Frediano. Zusammen mit Celso Marinengo, [[Immanuel Tremellius]] (1510–1580) und [[Girolamo Zanchi]] (1516–1590) förderte er die humanistische Bildung und die moralische Integrität der Klosterbrüder. 1542 hatten die Evangelischen bereits über 200 einflussreiche Anhänger in der Stadt. Aber als Contarini im August dieses Jahres starb, fiel sein Schutzherr weg, und Vermigli musste nach Zürich flüchten, um einer Verurteilung der neu organisierten römischen [[Inquisition]] zu entgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Scott Clark: [https://heidelblog.net/2018/05/lucca-cradle-of-the-reformation-2/ &amp;#039;&amp;#039;Lucca: Cradle Of The Reformation&amp;#039;&amp;#039;, Website heidelblog.net] (8. Mai 2018, englisch, abgerufen am 1. September 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr war der Humanist [[Celio Secondo Curione]] Hauslehrer bei der Familie Arnolfini, und fünf angesehene Bürger der Stadt halfen einem angeklagten Geistlichen zur Flucht, so wurde die Stadt und die Kirche auf die evangelischen Abweichler aufmerksam und begann sie als Häretiker zu bekämpfen und zu verfolgen. Der später bekannte Drucker [[Pietro Perna]] flüchtete ebenfalls 1542 nach Basel. Von 1555 bis 1590 emigrierten aus Glaubensgründen zuerst bedeutende Händler- und Patrizierfamilien wie die Burlamacchi, Calandrini, [[Carlo Diodati|Diodati]] (1567), Minutoli und [[Turrettini]] (um 1575) nach [[Genf]], wo sie mit der Zeit bedeutende Stellungen einnehmen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Emidio Campi: [http://zwingliana.ch/index.php/zwa/article/download/239/150 &amp;#039;&amp;#039;Petrus Martyr Vermigli (1499–1562) Europäische Wirkungsfelder eines italienischen Reformators&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 6. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwas später folgten auch einfachere Handwerkerfamilien nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred E. Welti: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der italienischen Reformation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 193). Mohn, Gütersloh 1985, ISBN 3-579-01663-6, S. 51–55 ({{Google Buch|BuchID=oYNmAAAAMAAJ|Seite=PA31|Linktext=Digitalisat}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Gang ins Exil waren 400 Einwohner betroffen, davon 130 Personen aus Patrizierfamilien.&amp;lt;ref&amp;gt;John Jeffries Martin: [https://books.openedition.org/efr/1747 &amp;#039;&amp;#039;Elites and Reform in Northern Italy&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;La Réforme en France et en Italie&amp;#039;&amp;#039;, Collection de l&amp;#039;École française de Rome, Website books.opendedition.org] (S. 309–329, englisch, abgerufen am 1. September 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die militärische Macht der französischen Revolutionsarmeen, die die österreichische Oberherrschaft über Italien beendeten, wurde die Republik Lucca 1799/1800 gezwungen, eine moderne „Demokratie“ nach französischem Muster und in völliger Abhängigkeit vom Frankreich [[Napoleon Bonaparte]]s einzuführen ([[Lucchesische Republik]]). Im Juni 1805 dekretierte der unterdessen zum Kaiser der Franzosen und zum König von Italien proklamierte Napoleon die Abschaffung der Republik, die stattdessen zugunsten seiner Schwester [[Elisa Bonaparte|Elisa]] und ihres Ehemanns [[Félix Baciocchi]] zum [[Herzogtum Lucca|Fürstentum Lucca]] umgebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucca wurde im Zuge des Sturzes Napoleons 1814 kurzfristig von neapolitanischen, dann von österreichischen Truppen besetzt. Auf dem [[Wiener Kongress]], der 1814/15 über die Neuordnung Europas entschied, wurde der kleine, aber wohlhabende Staat Lucca zur Verschiebe- und Entschädigungsmasse für dynastische und machtpolitische Interessen. Das [[Kaisertum Österreich]] verweigerte damals&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;trotz des ansonsten von ihm hochgehaltenen dynastischen Legitimitätsprinzips&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;dem bourbonischen [[Herzogtum Parma|Herzog von Parma]] die Rückkehr in dessen Hauptstädte [[Parma]] und [[Piacenza]], die auf Lebenszeit als Versorgungsgebiet für Napoleons Ehefrau, die ehemalige Kaiserin [[Marie-Louise von Österreich|Marie Louise]] († 1847), eine Tochter von [[Franz II. (HRR)|Franz I.]], vorgesehen wurden. Die parmesischen [[Bourbonen]] sollten, solange Marie Louise lebte, stattdessen mit der ehemaligen Republik [[Herzogtum Lucca|Lucca als Herzogtum]] entschädigt werden, das allerdings nach einem Überwechseln der Bourbonen nach Parma und Piacenza an das habsburgische [[Großherzogtum Toskana]] (und damit in den Einflussbereich Österreichs) fallen sollte. Nach längerem Widerstand des Hauses Bourbon-Parma, das darin (vergeblich) vom eng verwandten spanischen König [[Ferdinand VII. (Spanien)|Ferdinand VII.]] unterstützt wurde, trat Ferdinands Schwester [[Maria Luisa von Spanien (1782–1824)|Maria Luisa]] (die unter Napoleon zeitweilig Königin und Regentin des in der Toskana gebildeten „[[Königreich Etrurien|Königreiches Etrurien]]“ gewesen war), im November 1817 die Herrschaft als Herzogin von Lucca an. Mit ihrem Tode 1824 folgte ihr Sohn [[Karl II. (Parma)|Karl Ludwig]] (†&amp;amp;nbsp;1883), der ehemalige Kind-König von Etrurien. Dieser verzichtete aufgrund der sich verschärfenden innenpolitischen Lage im Vorfeld der [[Märzrevolution|Revolution von 1848/49]] jedoch im Oktober 1847 schon vor dem Tode der parmesisch-habsburgischen Herrscherin Marie Louise zugunsten des Großherzogs der Toskana auf die Regierung in Lucca.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum bildete seither einen Teil der Toskana, mit der es im Laufe des [[Risorgimento]] 1859/61 zunächst an [[Königreich Sardinien|Sardinien]], dann an den neuen [[Einheitsstaat]] [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] angeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Lucca war früher ein Zentrum der Luxusstoffindustrie. Berühmt war die Stadt unter anderem für ihre [[Seide]], deren Farbenpracht in Europa als unübertroffen galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amy Butler Greenfield: &amp;#039;&amp;#039;A Perfect Red. Empire, Espionage and the Quest for the Color of Desire&amp;#039;&amp;#039;, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Politische Unruhen zu Beginn des 14. Jahrhunderts führten dazu, dass viele Luccheser Färber und Seidenweber nach [[Venedig]] flohen. Die Stadt Venedig bot den Flüchtlingen großzügig Asyl und finanzielle Hilfe an, allerdings unter der Bedingung, dass sie in Venedig ihr Gewerbe praktizierten. Die Luccheser Zunftgesetze sahen zwar den Tod für alle Bürger vor, die ihr Textilhandwerk außerhalb der Stadtmauern praktizierten, angesichts ihrer finanziellen Lage nahmen jedoch viele Luccheser Handwerker die venezianischen Bedingungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Amy Butler Greenfield: &amp;#039;&amp;#039;A Perfect Red. Empire, Espionage and the Quest for the Color of Desire&amp;#039;&amp;#039;, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begonnen um 1300, ist die Papierindustrie seit vielen Jahren eine der wichtigsten Säulen für die Wirtschaft der gesamten Provinz. Hinzu kommt für Lucca unter anderem der Fremdenverkehr, die chemische, pharmazeutische und mechanische Industrie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lucca.guidatoscana.it/de/economia-lavoro/default.asp &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft der Provinz von Lucca&amp;#039;&amp;#039;] lucca.guidatoscana.it. Abgerufen am 17. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das rechtwinklige [[Straßennetz]] im historischen Zentrum lässt noch die Struktur der römischen Anlage erkennen. Die antike [[Stadtmauer]] verlief entlang der heutigen Straßen Via San Giorgio/A. Mordini – Via dell’Angelo Custode/della Rosa – Corso Garibaldi – Via della Cittadella/Galli Tassi. Das [[Forum (Platz)|Forum]] befand sich am Kreuzungspunkt von [[Cardo|Cardo und Decumanus]], seit dem Mittelalter die &amp;#039;&amp;#039;Piazza San Michele&amp;#039;&amp;#039;. Im Namen der Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Michele in Foro&amp;#039;&amp;#039; lebt dieses römische Erbe bis in unsere Zeit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucca ist reich an [[Sehenswürdigkeit]]en und daher auch [[Tourismus|touristisch]] von großem Interesse. Das historische Zentrum stand von 2006 bis 2021 auf der italienischen [[UNESCO-Welterbe|UNESCO]]-[[Welterbe in Italien#Ehemalige Welterbekandidaten|Welterbe-Tentativliste]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.worldheritagesite.org/former-tentative/historic-centre-of-lucca/ |titel=Historic Centre of Lucca |werk=worldheritagesite.org |sprache=en |abruf=2026-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mehr als 200.000 Besuchern ist [[Lucca Comics &amp;amp; Games]] die zweitgrößte Comic- und Gaming-Messe der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.visittuscany.com/de/topevents/lucca-comics-games-festival/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dome Lucques Duomo San Martino Lucca.jpg|[[Kathedrale San Martino]]&lt;br /&gt;
San Michele Lucca.jpg|[[San Michele in Foro]]&lt;br /&gt;
Basilica di San Frediano Lucca.jpg|[[San Frediano]]&lt;br /&gt;
Lucca, san francesco 01.JPG|[[San Francesco (Lucca)|San Francesco]]&lt;br /&gt;
Chiesa di sant&amp;#039;alessandro 01.JPG|[[Sant’Alessandro Maggiore (Lucca)|Sant’Alessandro]]&lt;br /&gt;
Lucca-chiesa di san salvatore-complesso1.jpg|[[San Salvatore (Lucca)|San Salvatore]]&lt;br /&gt;
670LuccaSsGiovanniReparata.JPG|[[Santi Giovanni e Reparata]]&lt;br /&gt;
Lucca - Chiesa di san Giusto.jpg|[[San Giusto (Lucca)|San Giusto]]&lt;br /&gt;
Chiesa di Santa Maria Forisportam 01.JPG|[[Santa Maria Forisportam]]&lt;br /&gt;
Facciata San Paolino Lucca.jpg|[[San Paolino (Lucca)|San Paolino]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profanbauten und Plätze ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lucca Piazza dell’Anfiteatro 2021.jpg|[[Piazza dell’Anfiteatro]]&lt;br /&gt;
Torre Guinigi.jpg|[[Guinigiturm|Torre Guinigi]]&lt;br /&gt;
Lucca - Torre dell&amp;#039;Orologio.JPG|[[Torre dell’Orologio]] oder Torre delle Ore (Uhrturm)&lt;br /&gt;
PalazzoDucale-Lucca.jpg|[[Palazzo Ducale (Lucca)|Palazzo Ducale]], Piazza Napoleone&lt;br /&gt;
Palais Pfanner Lucca entrée.JPG|[[Palazzo Pfanner]]&lt;br /&gt;
Palazzo pfanner, giardini 03.jpg|Gartenanlage des Palazzo Pfanner&lt;br /&gt;
Villa guinigi, fronte.JPG|[[Museo Nazionale di Villa Guinigi]]&lt;br /&gt;
Villa oliva, 00.JPG|[[Villa Oliva]], Ortsteil San Pancrazio&lt;br /&gt;
Piazza San Michele Lucca.jpg|Piazza San Michele&lt;br /&gt;
Lucca (8188897087).jpg|Piazza del Giglio mit Teatro del Giglio&lt;br /&gt;
Lucca, palazzo della casa natale di giacomo puccini, 01.jpg|Museums-Geburtshaus von Giacomo Puccini&lt;br /&gt;
Lucca Altstadt 2021.jpg|Blick über die Altstadt&lt;br /&gt;
Relief Holy Family Lucca.jpg|Relief der Heiligen Familie an einem Profanbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geburtshaus des Komponisten [[Giacomo Puccini]] beherbergt heute ein Museum. Der italienische Staat hat das Haus – zusammen mit den Museums-Geburtshäusern von [[Gioachino Rossini]] und [[Giuseppe Verdi]] – mit dem [[Europäisches Kulturerbe-Siegel|Europäischen Kulturerbe-Siegel]] ausgezeichnet (nach dem [[Europäisches Kulturerbe-Siegel#Ausgezeichnete Stätten nach dem alten System|alten System bis 2010]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtmauer und Stadttore ===&lt;br /&gt;
Das womöglich beeindruckendste Bauwerk der Stadt ist die vollständig erhaltene [[Stadtmauer von Lucca]], italienisch &amp;#039;&amp;#039;Mura di Lucca&amp;#039;&amp;#039;. Ihr Ursprung liegt im Mittelalter, als sie im 12./13. Jahrhundert die römische Mauer ablöste, um im Nordosten die &amp;#039;&amp;#039;Borghi&amp;#039;&amp;#039; San Frediano, San Pietro Somaldi und Santa Mari Forisportam mit einzuschließen. Der nächsten, eher marginalen Erweiterung folgte 1504–1648 der Ausbau zur Stadtmauer, wie sie sich heute darbietet: 4,2 km lang, mit 11 [[Bastion]]en und 12 [[Kurtine]]n. Das Kuriose: Die Mauer wurde nie wirklich zur Verteidigung gebraucht. Immerhin bewahrte sie ganz Lucca vor der Überschwemmung durch das Hochwasser 1812. [[Maria Luisa von Spanien (1782–1824)|Maria Luisa von Bourbon-Spanien]], 1815–1824 Herzogin von Lucca, ließ auf der Mauer eine Promenade errichten und die Bastionen und Außenbereiche begrünen. Sowohl der Spazierweg als auch die Grünflächen sind äußerst beliebte Areale für sportliche Aktivitäten und Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbau der Mauer waren ursprünglich nur drei [[Stadttor]]e vorgesehen: die &amp;#039;&amp;#039;Porta di Santa Maria&amp;#039;&amp;#039; im Norden, die &amp;#039;&amp;#039;Porta di San Donato&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten und die &amp;#039;&amp;#039;Porta di San Pietro&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten. Der Ostteil erhielt erst 1804 ein Tor. Es heißt nach seiner Erbauerin, der Fürstin von Lucca [[Elisa Bonaparte]], &amp;#039;&amp;#039;Porta Elisa&amp;#039;&amp;#039;. Zwei weitere Torbauten, die &amp;#039;&amp;#039;Porta San Jacopo&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten und die &amp;#039;&amp;#039;Porta Sant‘Anna&amp;#039;&amp;#039; im Westen sind jüngeren Datums. Die mittelalterliche Stadtmauer hatte ebenfalls vier Stadttore. Die beiden heute noch erhaltenen, die &amp;#039;&amp;#039;Porta San Gervasio&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Portone dell‘Anunziata&amp;#039;&amp;#039;) und die &amp;#039;&amp;#039;Porta dei Borghi&amp;#039;&amp;#039;, befinden sich jetzt innerhalb des Mauerrings.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lucca und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Reiseführer mit Stadtplan. Officina Grafica Bolognese, Bologna 2005, S. 9–12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Villaggio del Fanciullo LU muraDX.jpg|Spazierweg über die Stadtmauer&lt;br /&gt;
Bastioni delle mura - panoramio.jpg|Festungsanlage des 16./17. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Lucca, Baluardo San Salvatore (2).jpg|Baluardo San Salvatore&lt;br /&gt;
LuccaWalls2015 (12).JPG|Passage durch die Bastion Santa Maria&lt;br /&gt;
Porta san pietro, lucca 12.JPG|Porta San Pietro&lt;br /&gt;
2015 lucca 137.jpg|Porta San Gervasio&lt;br /&gt;
Porta elisa 01.JPG|Porta Elisa&lt;br /&gt;
LuccaPortaSanJacopoInside1.JPG|Porta San Jacopo&lt;br /&gt;
Lucca Altstadt 2021 1.jpg|Blick über die Altstadt mit Festungsmauer&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Lucca unterhält offizielle Partnerschaften zu fünf europäischen Städten und einer Stadt in Übersee:&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Abingdon-on-Thames|Abingdon]] im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Schongau]] in [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Colmar]] in [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
* {{BEL|#}} [[Sint-Niklaas]] in [[Belgien]]&lt;br /&gt;
* {{NLD|#}} [[Gorinchem]] in den [[Niederlande]]n&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[South San Francisco]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind in der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Lucca]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
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Lucca (8189973756).jpg|Denkmal für [[Francesco Burlamacchi]] vor [[San Michele in Foro]], von Ulisse Cambi&lt;br /&gt;
55100 Lucca, Province of Lucca, Italy - panoramio - jim walton (3).jpg|Denkmal für [[Alfredo Catalani]] zum 100. Geburtstag 1954 errichtet, von Francesco Petroni&lt;br /&gt;
Matteo Civitali statue, Lucca.jpg|Denkmal für [[Matteo Civitali]] am Palazzo Pretorio, 1893 von Arnaldo Fazzi&lt;br /&gt;
Puccini-Denkmal Lucca.jpg|Das von [[Vito Tongiani]] erschaffene [[Giacomo-Puccini-Denkmal (Lucca)|Puccini-Denkmal]] am Geburtsort des Komponisten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bettlertaler#Scudo der Stadt Lucca von 1737|Scudo der Stadt Lucca von 1737]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Annamaria Pazienza]]: &amp;#039;&amp;#039;La fibula ad arco di Piazza al Serchio e i primi ritrovamenti di epoca longobarda a Lucca (XIX secolo)&amp;#039;&amp;#039;, in: Archeologia Medievale 39 (2012) 355–360 (erste archäologische Funde der [[Langobarden]]zeit). ([https://www.academia.edu/19562117/La_fibula_ad_arco_di_Piazza_al_Serchio_e_i_primi_ritrovamenti_di_epoca_longobarda_a_Lucca_XIX_secolo_Archeologia_Medievale_39_2012_355_360 academia.edu])&lt;br /&gt;
* Katrin Dort: &amp;#039;&amp;#039;Armenfürsorge in Lucca im frühen und hohen Mittelalter: Hospitäler in Stadt und Bistum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Trierer historische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 70), Kliomedia, Trier 2015, ISBN 978-3-89890-192-5 (Überarbeitete Dissertation Universität Trier 2011, 375 Seiten).&lt;br /&gt;
* Amy Butler Greenfield: &amp;#039;&amp;#039;A Perfect Red: Empire, Espionage and the Quest for the Color of Desire&amp;#039;&amp;#039;. HarperCollins, New York 2004, ISBN 0-06-052275-5.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nwj|6|7|1924|14|Auf den Mauern von Lucca|AUTOR=[[Paul Althof]]|ZUSATZ=(Feuilleton)}}&lt;br /&gt;
* Hugo Schwaller: &amp;#039;&amp;#039;Lucca nello specchio della letteratura 1591 - 2018.&amp;#039;&amp;#039; Edition Signathur, Dozwil 2025, ISBN 978-3-906273-71-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.comune.lucca.it/ Offizielle Website der Stadt Lucca]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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