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	<title>Lubomir Kavalek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T01:35:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lubomir_Kavalek&amp;diff=113008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Costamiri: Kategorie präziser</title>
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		<updated>2026-05-01T09:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie präziser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Lugano 1968001.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Lubomir Kavalek (1968)&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Land = {{CSK}} (bis 1970)&amp;lt;br /&amp;gt;{{USA}} (seit 1970)&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Prag]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Internationaler Meister]] (1965)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1966)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2625 (Mai 1974)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lubomir „Lubosh“ Kavalek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Lubomír Kaválek&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1943]] in [[Prag]]; † [[18. Januar]] [[2021]] in [[Reston (Virginia)|Reston]], [[Virginia]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakisch]]-[[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Großmeister (Schach)|Schachgroßmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Einzelerfolge ===&lt;br /&gt;
Lubomir Kavalek wurde 1965 von der [[FIDE]] zunächst der Titel [[Internationaler Meister]], ein Jahr später dann der Titel [[Großmeister (Schach)|Großmeister]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002&amp;#039;&amp;#039;. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gewann 1962 und 1968 die Meisterschaft der [[Tschechoslowakei]], das Land verließ er im August 1968, nach der Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s. Er setzte sich nach einem Turnier in [[Polanica-Zdrój]] (Polen), bei dem er Zweiter wurde, in die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] ab. Dies verzieh dem „Volksschädling“ die kommunistische Diktatur seines Heimatlandes nie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Pfleger&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Pfleger]]: &amp;#039;&amp;#039;Schach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit-Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2021, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Name durfte daheim nicht mehr genannt werden. Als in einem Buch versehentlich „Lubomir Kavalek“ erwähnt wurde, ließ der [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensor]] aus allen 18.000 Exemplaren die betreffende Seite herausschneiden und stattdessen eine „saubere“ (kavalekfreie) Seite einkleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Pfleger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 zog er mit seiner Frau Irina nach [[Washington, D.C.]] und wurde später auch US-Bürger. Kavalek versuchte nach seiner [[Emigration]] in die USA zunächst ein Auskommen als Angestellter bei [[Radio Free Europe]] in Washington zu finden, doch wurde er kurze Zeit darauf Profischachspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 gewann Kavalek (geteilt mit [[John Grefe]]) erstmals die [[United States Chess Championship|US-Meisterschaft]], 1978 erneut. 1981 wurde er Erster vor [[Vlastimil Hort]] bei der [[Liste der deutschen Meisterschaften im Schach|Internationalen Deutschen Meisterschaft]] in [[Bochum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/bochum1981.htm Deutsche Schacheinzelmeisterschaft 1981 in Bochum] auf [[TeleSchach]] (Fotos, Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:L Kavalek.jpg|mini|hochkant|links|Lubomir Kavalek, 1980]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Interzonenturnier Sousse 1967|1967]] (in [[Sousse]]), [[Interzonenturnier Manila 1976|1976]] (in [[Manila]]) und [[Interzonenturnier Subotica 1987|1987]] (in [[Subotica]]) nahm er an [[Interzonenturnier]]en teil, qualifizierte sich allerdings nicht für das [[Kandidatenturnier]]. Kavalek gewann im Laufe seiner Karriere eine Vielzahl [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|internationaler Turniere]]: 1965 und 1967 (1.–3.) in [[Warna]], 1968 in [[Amsterdam]] und [[Caracas]] (1.–3.), 1971 in [[Netanja]], 1973 in [[Montilla-Morales]] und [[Banang]] (Philippinen), 1974 in [[Solingen]] (geteilt mit [[Lew Abramowitsch Polugajewski|Lew Polugajewski]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/solingen1974.htm Internationales Turnier 1974 in Solingen] auf TeleSchach (Tabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1981 in [[Bochum]]. 1969 besiegte er in [[Eersel]] den Niederländer [[Hans Ree]] mit 6,5:2,5 (+4 =5 −0), 1978 in Washington den Schweden [[Ulf Andersson]] mit 6,5:3,5 (+3 =7 −0), 1977 unterlag er Ex-Weltmeister [[Boris Wassiljewitsch Spasski|Boris Spasski]] in Solingen mit 2:4 (+1 =2 −3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mannschaftsschach ===&lt;br /&gt;
Seit seinem Aufenthalt in der BRD war er bis 1990 Mitglied des [[Schachbundesliga (Deutschland)|Bundesligaklubs]] [[Schachgesellschaft Solingen|Solinger SG 1868]], mit dem er [[Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1974|1974]], [[Schachbundesliga 1974/75|1975]], [[Schachbundesliga 1979/80|1980]], [[Schachbundesliga 1980/81|1981]], [[Schachbundesliga 1986/87|1987]] und [[Schachbundesliga 1987/88|1988]] die [[Liste der deutschen Mannschaftsmeister im Schach|deutsche Mannschaftsmeisterschaft]] gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm insgesamt an neun [[Schacholympiade]]n teil: zweimal für die Tschechoslowakei ([[Schacholympiade 1964]] in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]], [[Schacholympiade 1966]] in [[Havanna]]) und zwischen 1972 und 1986 sieben Mal für die USA. Er gewann dabei mit der Mannschaft der Vereinigten Staaten die [[Schacholympiade 1976]] und belegte fünfmal den dritten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/x1pbvvxg.html Lubomir Kavaleks Ergebnisse bei Schacholympiade] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainertätigkeit und Leben nach der Schachkarriere ===&lt;br /&gt;
Kavalek galt als brillanter [[Taktik (Schach)|Taktiker]] und war auch als [[Trainer]] sehr erfolgreich. Er arbeitete unter anderem mit [[Yasser Seirawan]] und [[Robert Hübner]] zusammen. Anfang der 1990er Jahre war er [[Sekundant (Schach)|Sekundant]] von [[Nigel Short]], dem er bei seinen Kandidatenkämpfen assistierte und ihm zur Qualifikation zum WM-Wettkampf gegen [[Garri Kimowitsch Kasparow|Garri Kasparow]] verhalf. Kavalek und Short beendeten 1993 ihre Zusammenarbeit. Später arbeitete er hauptberuflich als [[Journalist]]. Seine Schachspalte in der &amp;#039;&amp;#039;[[The Washington Post|Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im Januar 2010 nach 23 Jahren und 760 Ausgaben aus Kostengründen eingestellt. Danach schrieb er für &amp;#039;&amp;#039;[[Huffpost|The Huffington Post]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elo-Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Kavaleks beste [[Elo-Zahl]] war 2625 im Mai 1974, er lag damit auf dem zehnten Platz der Weltrangliste. Seine letzte Elo-gewertete Partie spielte er 1999, danach zog er sich weitgehend vom Wettkampfschach zurück.&lt;br /&gt;
{{Elo-Diagramm|id=Q674633|höhe=180|breite=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partiebeispiel ==&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gufeld – Kavalek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pd/pd/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z6=--/bd/pd/--/kd/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/bl/--/--/--/rd/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/pl/--/--/pd/pd/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/pl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/--/--/kl/--/pd/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/--/--/--/--/rl/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Stellung nach 27. Lf8–c5&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine bemerkenswerte Partie gewann Kavalek bei der Studentenolympiade 1962 in [[Marienbad]] mit den schwarzen Steinen gegen den sowjetischen Spieler [[Eduard Gufeld]]. Er brachte neben einem Figurenopfer gleich zwei [[Qualitätsopfer]] (im 23. und 27. Zug), wonach sich die weißen Türme als hilflos gegen die verbundenen schwarzen [[Freibauer (Schach)|Freibauern]] erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Gufeld – Lubomir Kavalek 0:1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Mariánské Lázně, 20. Juli 1962&lt;br /&gt;
: [[Spanische Partie]], C64&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. Lf1–b5 Lf8–c5 4. c2–c3 f7–f5 5. d2–d4 f5xe4 6. Sf3–g5 Lc5–b6 7. d4–d5 e4–e3 8. Sg5–e4 Dd8–h4 9. Dd1–f3 Sg8–f6 10. Se4xf6+ g7xf6 11. d5xc6 e3xf2+ 12. Ke1–d1 d7xc6 13. Lb5–e2 Lc8–e6 14. Df3–h5+ Dh4xh5 15. Le2xh5+ Ke8–e7 16. b2–b3 Le6–d5 17. Lc1–a3+ Ke7–e6 18. Lh5–g4+ f6–f5 19. Lg4–h3 Th8–g8 20. Sb1–d2 Ld5xg2 21. Lh3xg2 Tg8xg2 22. Th1–f1 Ta8–d8 23. Kd1–e2 Td8xd2+ 24. Ke2xd2 e5–e4 25. La3–f8 f5–f4 26. b3–b4 Tg2–g5 27. Lf8–c5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Diagramm&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tg5xc5 28. b4xc5 Lb6xc5 29. Ta1–b1 f4–f3 30. Tb1–b4 Ke6–f5 31. Tb4–d4 Lc5xd4 32. c3xd4 Kf5–f4 0:1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/style/columns/chess/ |text=Kavaleks Schachspalte |archive-is=20121217191721}} bei WashingtonPost.com (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|14819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Tschechoslowakische Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste US-amerikanische Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n90680822|VIAF=84131978|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-05-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kavalek, Lubomir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Schachgesellschaft Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kavalek, Lubomir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kavalek, Lubosh (Spitzname); Kaválek, Lubomír (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakisch-amerikanischer Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reston (Virginia)|Reston]], [[Virginia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Costamiri</name></author>
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