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	<title>Lubomierz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lubomierz&amp;diff=1298682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Geographische Lage */</title>
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		<updated>2026-03-25T12:24:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographische Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Lubomierz&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL Lubomierz COA.svg|120px|Wappen von Lubomierz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Lwówek Śląski&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Lwówecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Lubomierz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Lubomierz&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 00&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 45&lt;br /&gt;
| Längengrad = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute = 30&lt;br /&gt;
| Längensekunde = 39&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-02|0212023-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = {{EWD|PL|0212023}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche = 8.05&lt;br /&gt;
| Höhe = 354&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 59-623&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DLW&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lubomierz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Liebenthal&amp;#039;&amp;#039;; 1945–1947 {{plS|Miłosna}}) ist eine Kleinstadt mit nahezu 2000 Einwohnern im [[Powiat Lwówecki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Sie ist zugleich Sitz der [[Gmina Lubomierz|Stadt- und Landgemeinde Lubomierz]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-02|0212023}}}} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|0212023}}) und gehört der [[Euroregion Neiße]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt etwa 40 km südöstlich von [[Görlitz]] und 18 km nordwestlich von [[Jelenia Góra]] (&amp;#039;&amp;#039;Hirschberg im Riesengebirge&amp;#039;&amp;#039;) in einem Tal des [[Isergebirgsvorland]]s an der Ölse (Oľdza) und der ehemaligen [[Bahnstrecke Legnica–Pobiedna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebenthal-Marienkirche.jpg|mini|St. Maternus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz klasztor Benedyktynek.jpg|mini|Ehemaliges [[Benediktiner]]kloster]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz 01.jpg|mini|Liebenthaler Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz Rynek (22).JPG|mini|Geschäftshäuser am [[Ring (Marktplatz)|Ring]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen verdankt die Stadt den Rittern von Liebenthal, die 1251 erstmals nachgewiesen sind und in der Gegend Land besaßen. Die Witwe Jutta von Liebenthal gründete 1287 ein Benediktinerinnenkloster, worauf das von ihm abhängige Dorf ausgebaut wurde und 1291 von [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] von [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Schweidnitz-Jauer]] das [[Magdeburger Recht|Magdeburg-Löwenberger Stadtrecht]] erhielt. Im selben Jahr wurde Liebenthal ummauert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845 ([http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=808&amp;amp;from=pubstats] Digitalisat).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Stadt erstreckte sich entlang der Handelsstraße [[Prag]]–[[Görlitz]], an der ein langgezogener Straßenmarkt angelegt wurde. In ihrer Bedeutung entsprach die Stadt einem Marktort. Verschiedene Privilegien, wie das [[Bierbrauen|Brau]]- und [[Kelter]]recht oder der Leinenhandel, sowie der jährliche [[Jahrmarkt]] erlaubten einen gewissen Aufschwung, der aber von häufigen Bränden gebremst wurde. Die Stadt blieb dem Kloster abgabenpflichtig, das auch die Gerichtsbarkeit innehatte und Einfluss auf die Stadtverwaltung nahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karko&amp;quot;&amp;gt;[http://www.karkonosze.info.pl/miasta/miasta_lubomierz.htm karkonosze.info.pl]; abgerufen am 29. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Klosterkirche war außerdem Sitz eines [[Erzpriester|Archipresbyter]]ats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebenthal gehörte zum [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]], das nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] 1368 erbrechtlich an die [[Länder der Böhmischen Krone|Krone Böhmen]] fiel, wobei Bolkos Witwe [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]] ein lebenslanger [[Nießbrauch]] zustand. 1408 bestätigte der böhmische König [[Wenzel (HRR)|Wenzel IV.]] die Privilegien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karko&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Verwüstungen der [[Hussitenkriege]] 1426 wurde eine [[Schützenbruderschaft]] gegründet. 1526 gelangte Liebenthal zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz an die [[Habsburg]]er in deren Eigenschaft als Könige von Böhmen.&lt;br /&gt;
1544 wurde eine Schule gegründet. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung durch das örtliche [[Weber|Leinenwebereihandwerk]], der bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] anhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karko&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Liebenthal an [[Preußen]]. 1816 wurde es dem [[Kreis Löwenberg|Landkreis Löwenberg]] zugeordnet. 1829 erwarb die Stadtverwaltung für 50.000 [[Reichstaler]] das [[Dominium]], bzw. Klostervorwerk Liebenthal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot; /&amp;gt; Auch wenn die Einwohner Liebenthals fast zur Gänze katholisch waren, nahm die Bedeutung des Protestantismus mit preußischer Herrschaft zu. Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde das Benediktinerinnenkloster 1810 aufgelöst, blieb aber als Zentralkloster der geschlossenen schlesischen Frauenklöster bestehen und wurde ab 1845 von [[Ursulinen]] geführt. Für die 150 Protestanten aus Liebenthal und Umgebung stiftete [[Friedrich Wilhelm IV.]] 1852 die evangelische Kirche. Bereits 1843 hatten die Ursulinen eine Mädchenschule mit Pensionat gegründet. 1863 folgte ein katholisches Lehrerseminar. Der Anschluss an die Eisenbahnlinie [[Gryfów Śląski|Greiffenberg]]–[[Lwówek Śląski|Löwenberg]] 1885 änderte wenig an der geringen wirtschaftlichen Bedeutung der Landstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sud&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sudety.it/index/miejscowosci/ID,92 |text=sudety.it |wayback=20060510190757 }}; abgerufen am 29. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte die Stadt Liebenthal zum Landkreis Löwenberg im [[Regierungsbezirk Liegnitz]] der preußischen [[Provinz Niederschlesien]]  des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von direkten Einwirkungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] blieb Liebenthal verschont und wurde erst nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Die Stadt wurde nach Beendigung der Kampfhandlungen von der [[Sowjetunion|sowjetisch]]en Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen und erhielt in Anlehnung an den deutschen Ortsnamen die polnische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Miłosna&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie &amp;#039;&amp;#039;„die Liebliche“&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Erst 1947 kam der bis heute beibehaltene Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Lubomierz&amp;#039;&amp;#039; in Gebrauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sud&amp;quot; /&amp;gt; Nach der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] aus Liebenthal konnte die frühere Einwohnerzahl nur langsam durch Ansiedlung polnischer Neubürger wieder erreicht werden. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren verfiel die Stadt zunehmend, so dass die Laubenhäuser der Nordostseite des Rings vor der Pfarrkirche abgerissen wurden. Heute zählen die hohe Arbeitslosigkeit, die 2006 29,3 % im Powiat betrug, und die Abwanderung, die in den letzten Jahren aber gebremst werden konnte, zu den Problemen der Gemeinde, die aus der Lage abseits von großer Industrie und Verkehrsverbindungen – der Eisenbahnverkehr wurde eingestellt – resultieren. Andererseits gewinnt der Tourismus dank der landschaftlich schönen Lage vor dem Isergebirge und dem historischen Stadtbild, das für viele in Polen bekannte Filme und Serien (vor allem die Serie &amp;#039;&amp;#039;Sami swoi&amp;#039;&amp;#039;) als Kulisse diente, zunehmend an Bedeutung. Seit 1992 wird alljährlich das &amp;#039;&amp;#039;Polnische Komödienfestival (Ogólnopolski Festiwal Filmów Komediowych)&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand (neuere Zahlen ohne Stadt- und Landgemeinde):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1803 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;|  1117 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, S. 320–327, Ziffer 387 ([https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA320 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1133  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816  ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1118 || davon 53 Evangelische und 1065 Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1158 || Stadt und Vorwerk, mit Mutterkirche, adlige Besitzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug2&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kr–O&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1822,  S. 101, Ziffer 2733 ([https://books.google.de/books?id=hjnRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA101 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1224 ||  in 249 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1219  || davon 1163 Katholiken und 51 Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1830, S. 960–961 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA960 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1301 || davon elf Evangelische und 1289 Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 855–856 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA855 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1825 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl_Stat_Büro&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S.&amp;amp;nbsp;252–253, Ziffer&amp;amp;nbsp;4 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA252 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1852 || am 1. Dezember, davon 163 Evangelische und 1689 Katholiken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl_Stat_Büro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1640 || meist katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Greiffenberg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 12, Leipzig/Wien 1908, S. 528 ([http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-012-0528 Zeno.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1624  || am 1. Dezember; davon 176 Evangelische (sämtlich mit [[Deutsche Sprache|deutscher Muttersprache]]), 1447 Katholiken (1423 mit deutscher Muttersprache, zehn mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]], zwölf sprechen eine andere Sprache, und zwei Personen sprechen Deutsch &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; eine andere Sprache)&amp;lt;ref name=KöStat1905 &amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Heft VI: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1908, S. 172–173, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=xMEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA172 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1777 || am 1. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/loewenberg.htm |titel=Landkreis Löwenberg |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230715152636if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/loewenberg.htm |archiv-datum=2023-07-15 |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1640 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; &amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=loewenberg.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1665 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen seit 1945&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stat.gov.pl/bdr_s/app/strona.indeks |text=stat.gov.pl |wayback=20080216015323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Jahr || | 1980 || 1995 || 2000 ||  2005 || 2013 || | 2020 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || | 1600 || 2080 || 1765 || 1812 || 1987 || 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt- und Landgemeinde]] Lubomierz mit einer Fläche von 130,4 km² gehören die Stadt selbst und 13 Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Lubomierz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde und der Stadt Lubomierz zeigt auf goldenem Grund eine wachsende, grün gewandete Bischofsgestalt, in der Rechten ein rotes Buch, in der Linken einen roten Krummstab. Diese Darstellung findet sich bereits in [[Siegel]]n des 15. Jahrhunderts, wobei der Bischof für den hl. Bischof [[Maternus]] steht, den Patron des Benediktinerklosters und auf die jahrhundertelange Verbindung zwischen Stadt und Kloster hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 2008 wurde mit der sächsischen Stadt [[Wittichenau]] eine Partnerschaft geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz kościół poewangelicki 1.jpg|mini|Ehemalige evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz kolumna św. Maternusa.jpg|mini|hochkant|Maternusbrunnen und Leinenweberhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz muzeum Kargula i Pawlaka 1.jpg|mini|hochkant|Holzfigur vor dem Muzeum Kargula i Pawlaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den langgezogenen [[Marktplatz (Städtebau)|Marktplatz]] ({{plS|Rynek}}), der nach Westen hin ansteigt, säumen Bürgerhäuser vom 16. bis zum 19. Jahrhundert – im Süden mit Lauben. Inmitten des Rings finden sich zwei Häuserblöcke, in deren östlichem das Rathaus die Front einnimmt. Hinter dem Rathausbau verläuft ein kleines Gässchen mit [[Strebebogen|Schwibbögen]] und an der Straßenecke findet sich eine [[Pranger|Staupsäule]]. Den Rathausvorplatz (&amp;#039;&amp;#039;Niederring&amp;#039;&amp;#039;) nimmt die von vier Heiligenstatuen, darunter der des [[Rochus von Montpellier|hl. Rochus]], und einer [[Balustrade]] gesäumte barocke &amp;#039;&amp;#039;Mariensäule&amp;#039;&amp;#039; ein, eine Stiftung der Familie Tanner, die an eine Seuche von 1613 erinnert, die 989 Bürger dahingerafft haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karko&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Maternusbrunnen&amp;#039;&amp;#039; von 1712, der den Bischof Maternus auf einer gewundenen Säule darstellt, findet sich zwischen beiden Ringblöcken (&amp;#039;&amp;#039;Oberring&amp;#039;&amp;#039;) ein weiteres barockes Denkmal. Dahinter steht das [[Leinenweber]]haus – im Kern ein Renaissancebau des 16. Jahrhunderts (u. a. Fensterrahmen), in dem das &amp;#039;&amp;#039;Muzeum Kargula i Pawlaka&amp;#039;&amp;#039; untergebracht ist.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; ist ein schlichter Bau mit [[Walmdach|Krüppelwalmdach]] und hoher Freitreppe, der seine heutige Gestalt einem Umbau von 1837–39 nach dem Stadtbrand von 1802 verdankt. Barock ist dagegen der zierliche [[Dachreiter]] mit [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubomierz Pranger.jpg|mini|alternativtext=Der wahrscheinlich aus dem 16. Jh. stammende Pranger wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert und ist in seiner Form ungewöhnlich. Die beiden Kragsteine im Durchgang dienten als Galgen.|Der wahrscheinlich aus dem 16. Jh. stammende Pranger wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert und ist in seiner Form ungewöhnlich. Die beiden Kragsteine im Durchgang dienten als Galgen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sockel des Prangers.jpg|mini|alternativtext=Ungewöhnlich für einen Pranger ist dieser Sockel, der an eine Sitzfläche erinnert.|Ungewöhnlich für einen Pranger ist dieser Sockel, der an eine Sitzfläche erinnert.]]&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Klosterkirche, die &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Maternus (Kościół Wniebowzięcia NMP i św. Maternusa)&amp;#039;&amp;#039; ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und eines der wichtigsten Barockbauwerke Schlesiens. Südwestlich der Kirche schließt sich das &amp;#039;&amp;#039;ehemalige Benediktinerinnenkloster&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Maternus (Lubomierz)}}&lt;br /&gt;
* Die dreischiffige &amp;#039;&amp;#039;Friedhofskirche St. Anna&amp;#039;&amp;#039; in der Obervorstadt wurde 1668 errichtet und in der Folge mehrfach umgebaut. Die Ausstattung des Innern ist barock. Auf dem Friedhof findet sich die Grabkapelle des Dichters [[Christian Jakob Salice-Contessa]] von 1826.&lt;br /&gt;
* Die erstmals 1666 erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Heiligkreuzkirche&amp;#039;&amp;#039; in der Niedervorstadt soll an der Stelle erbaut worden sein, an der die Tochter eines Ratsherrn ein goldenes Kreuz gefunden haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lubomierz.legnica.opoka.org.pl/ lubomierz.legnica.opoka.org.pl]; abgerufen am 29. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige neugotische Saalbau mit Dachreiter wurde nach einem Brand 1875 errichtet.&lt;br /&gt;
* Die ehemalige evangelische Kirche im Stil der Neugotik wurde ebenso wie die angebaute evangelische Schule und das Pfarrhaus 1852 errichtet. Im Gebäudekomplex ist heute die &amp;#039;&amp;#039;Galeria Za Miedzą&amp;#039;&amp;#039; untergebracht.&lt;br /&gt;
* Den Protagonisten des bekanntesten der in Lubomierz gedrehten Filme, der Serie &amp;#039;&amp;#039;Sami swoi&amp;#039;&amp;#039;, den aus [[Kresy|Ostpolen]] vertriebenen und in ehemals deutschen Gebieten angesiedelten Familien Kargul und Pawlak, wurde das &amp;#039;&amp;#039;Muzeum Kargula i Pawlaka&amp;#039;&amp;#039; am Marktplatz gewidmet. Die Holzfiguren der Familienväter Kargul und Pawlak flankieren den Eingang und im Museum befindet sich unter anderem Originalrequisiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sadurski.com/satyra/kargul.htm |text=Muzeum Kargula i Pawlaka |wayback=20170613121148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Hieronymus Vietor]] (Binder, Böttcher, Büttner; um 1480–1546), Buchdrucker und Verleger in Wien und Krakau&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Walitza]] (1892–1962), Jurist, Generaldirektor der Ersten Österreichischen Sparkasse, Generalrat der Österreichischen Nationalbank&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wiesner]] (1913–1975), klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Krause (Informationswissenschaftler)|Jürgen Krause]] (1944–2016), Informationswissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Liebenthal |Band=11 |Seite=157}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebenthal, Stadt, Kreis Löwenberg, Regierungsbezirk Liegnitz, Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Liebenthal ([https://www.meyersgaz.org/place/20064055 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag München, Berlin 2005. ISBN 3-422-03109-X&lt;br /&gt;
* Zbigniew Dygdałowicz, Eginbert Faßnacht: &amp;#039;&amp;#039;Lubomierz – Kronika z wieży ratusza. Liebenthal – Die Chronik aus dem Rathausturm.&amp;#039;&amp;#039; Polnisch und Deutsch, Übersetzung: Kamil Basiński. AD REM, Jelenia Góra 2014. ISBN 978-83-64313-35-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/505129,Lubomierz.html?streetOffset=20 Lubomierz] na portalu polska-org.pl&lt;br /&gt;
* [http://www.lubomierz.pl/ Webpräsenz der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.karkonosze.info.pl/miasta/miasta_lubomierz.htm karkonosze.info.pl]&lt;br /&gt;
* [http://www.krummoels.de/ Der Ort Krummöls]&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|10|772|spezialkapitel=Liebenthal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ndschles/loewenbg/liebenth.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Liebenthal&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Lubomierz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1251]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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