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	<title>Lubnice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T07:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Lubnice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Znojmo&lt;br /&gt;
| Fläche             = 760&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 405&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 594385&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 671 07&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = František Komenda&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2014&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Lubnice 25&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 671 07 Uherčice u Znojma&lt;br /&gt;
| Website            = https://www.obec-lubnice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/56/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/36/32/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafnerluden-2008-09-03-CelkovyPohledOdJihovychodu.JPG|mini|links|Ortsansicht 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lubnice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hafnerluden&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Znojmo]] (Bezirk Znaim) in [[Tschechien]]. Sie liegt an der [[Želetavka]], zehn Kilometer südlich von [[Jemnice]] nahe der Grenze zu [[Österreich]] und gehört zur Region [[Jihomoravský kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächstgelegene Orte sind [[Police u Jemnice|Police]], [[Korolupy]], [[Uherčice u Znojma|Uherčice]] und [[Vratěnín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anlage des Ortes und die bis 1945 gesprochene [[Ui-Mundart]] (bairisch-österreichisch) mit ihren speziellen [[Bairische Kennwörter|Bairischen Kennwörtern]] weisen auf eine Besiedlung durch bayrische deutsche Stämme hin, wie sie, um 1050, aber vor allem im 12/13. Jahrhundert erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Kleindienst: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf wurde 1348 erstmals in einer für Heinrich von Waldsee ausgestellten Urkunde des Markgrafen [[Karl IV. (HRR)|Karl]] als &amp;#039;&amp;#039;Lubenz oder Hafnerluben&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Später wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Lubnycz&amp;#039;&amp;#039; und seit 1720 als &amp;#039;&amp;#039;Hafnerluden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Ortsname ist auf den dort vorkommenden [[Hafnerlehm]] zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hafnerluden entstand als ein Reihendorf in der seichten Talmulde der oberen [[Želetavka|Schelletau]] und gehörte den Herren auf [[Vratěnín|Fratting]]. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte es mit Unterbrechungen (von 1564 bis 1628) zur Herrschaft [[Bítov|Vöttau]]. Besitzer waren in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Kraiger von Kraigk]], denen die [[Strein (Adelsgeschlecht)|Strein von Schwarzenau]] auf [[Uherčice u Znojma|Ungarschitz]] folgten. Diese veräußerten die Herrschaft 1628 für 100 Gulden an Friedrich Jankovsky von Wlaschim. Den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] überstand das Dorf weitgehend unbeschädigt. Im Jahre 1726 wird eine Schule im Ort gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert wurde [[Graphit]] abgebaut, das Bergwerk produzierte jährlich 100 Fass in reiner Form. 1856 wurde Hafnerluden durch einen Großbrand stark beschädigt. Auch die Schule wurde völlig zerstört, so dass das Gebäude 1868 renoviert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walfried Blaschka, Gerald Frodl:Dire Kreise Neubistritz und Zlabings von A bis Z, 2008, s.177f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zerfiel der Vielvölkerstaat [[Österreich-Ungarn]] und der Ort wurde Teil der Tschechoslowakei, obwohl dessen Bewohner im Jahre 1910 zu 98 % [[Deutschmährer|Deutschsüdmährer]] waren. In der [[Zwischenkriegszeit]] kommt es zu einem starken Zuzug von Personen tschechischer Nationalität, so dass diese im Jahre 1921 bereits 22 % der Ortsbevölkerung stellen. Nach dem Anschluss des [[Sudetenland]]es 1938 aufgrund des [[Münchner Abkommen]]s wurde Hafnerluden, wie ganz Südmähren, Teil des Reichsgaues [[Niederdonau]] und gehörte zum [[Bezirk Horn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Sollte belegt werden, ohne den Holocaustverharmloser und Geschichtsrevisionisten [[Alfred Schickel]] heranzuziehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam die Gemeinde wieder zur Tschechoslowakei zurück. Am 9. Juni 1945 wurde Hafnerluden, zeitgleich mit den umliegenden Orten, von Tschechen besetzt. Sie nahmen Männer als Geiseln und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] anschließend die Ortsbevölkerung und zuletzt die Geiseln über die Grenze nach Österreich. Die nach der Vertreibung in Österreich befindlichen Ortsbewohner wurden, in Übereinstimmung mit den ursprünglichen Überführungs-Zielen der [[Potsdamer Abkommen|Potsdamer Erklärung]], nach Deutschland weiter transferiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibISBN|3927498270|Seite=328|Kommentar=Hafnerluden |format=Literatur}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort führt seit dem Jahre 1726 [[Matriken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Siegel ==&lt;br /&gt;
Das älteste [[Siegel]] ist aus dem Jahre 1750 bekannt. Es zeigt den Patron Sankt Georg in einer Umschrift. Ab der 2. Hälfte des 19. Jh. wurde ein bildloser Schriftstempel verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;E.Polly: Zlabings und das Zlabingser Ländchen, (1988), S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohnerzahl || Deutsche || Tschechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1793 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 289 ||k.&amp;amp;nbsp;A.||k.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1836 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 316 ||k.&amp;amp;nbsp;A.|| k.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 295 || 286 || 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 270 || 270 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 303 || 228 || 68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 294 || 205 || 82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 205 || - || 205&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche St. Georg und das Pfarrhaus sind Barockbauten aus dem Jahre 1718.&lt;br /&gt;
* Bei der Kirche befindet sich eine im 19. Jahrhundert umgebaute Kapelle, deren Ursprünge ins Jahr 1372 zurückreichen.&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Zabel: &amp;#039;&amp;#039;Kirchlicher Handweiser für Südmähren,&amp;#039;&amp;#039; 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Hanerluden S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen aus den Ort ==&lt;br /&gt;
Unter den 1945/46 vertriebenen, deutschen Ortsbewohnern gab es eine Vielzahl von Mythen:&lt;br /&gt;
*Unweit von Hafnerluden erhoben sich im Schellentautal hohe Felswände. In der Nähe der Talsohle gab es mehrere Höhlen im Gestein. Einst sollen darin wilde Frauen als Einsiedler gelebt haben.&lt;br /&gt;
*Unterhalb der Felswand befindet sich ein Wassertümpel, die sogenannte &amp;quot;schwarze Lacken&amp;quot;. Darin gibt es unheimliche Gespenster, die achtlose Menschen in den Tümpel locken. Wer in diesen grundlosen Sumpf stürzte, war unweigerlich verloren. Sogar ein Wagen samt Kutscher und Pferd soll darin für immer verschwunden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Keißling: &amp;#039;&amp;#039;Sagen im nö. Waldviertel,&amp;#039;&amp;#039; Heft 5, S. 86f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Einst lebte in Hafnerluden eine Hexe, viele Einwohner sahen sie des Öfteren auf einem Besen durch den Rauchfang reiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Südmährisches Jahrbuch 1987, s.126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quelle ==&lt;br /&gt;
* Wenzel Max: &amp;#039;&amp;#039;Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren&amp;#039;&amp;#039;, 1984, Geislingen/Steige&lt;br /&gt;
* Felix Bornemann: Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren (1990), Hafnerluden Seite 12&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden (1992), Hafnerluden Seite 90&lt;br /&gt;
* Walfried Blaschka, Gerald Frodl: Die Kreise Neubistritz und Zlabings von A bis Z, Hafnerluden Seite 177f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Lubnice (Znojmo district)|Lubnice}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vranov-region.cz/index.php?clanek=bin/uvod.php&amp;amp;Obec=Lubnice&amp;amp;Kod=6&amp;amp;PHPSESSID=8391eaf09173bf27fd34727c69999f34 Website auf vranov-region] tschechisch&lt;br /&gt;
* https://www.europas-mitte.de/Hafnerluden.pdf (PDF; 76&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Guttenfeld Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Znojmo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1348]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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