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	<title>Lubliniec - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lubliniec&amp;diff=490463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Demographie */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-21T18:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Lubliniec&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Lubliniec COA.PNG|120px|Wappen von Lubliniec]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Lubliniec&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Lubliniecki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 41&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 91.90&lt;br /&gt;
| Höhe               = 260&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 42-700 bis 42-715&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 34&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = SLU&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Częstochowa]]–[[Opole]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kalety–Wrocław|Oleśnica–Katowice]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bahnstrecke Kielce–Fosowskie|Lubliniec–Warschau/Kielce]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| TERYT              = 2407011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = [[Edward Maniura]]&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2006&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Paderewskiego 5&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 42-700 Lubliniec&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.lubliniec.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lubliniec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Lublinitz&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Lubin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;small&amp;gt;1941–1945&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Loben&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Lubliniecki]] in der  [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen. Die Stadt hat bedeutende [[Leichtindustrie|Leicht-]] und [[Chemische Industrie|Chemieindustrie]]; hier leben fast 25.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Nordrand der Region [[Oberschlesien]] und des [[Oberschlesisches Industriegebiet|Oberschlesischen Industriegebiets]], etwa 60 km nordwestlich von [[Katowice]] und etwa 35 km südwestlich von [[Częstochowa]] (&amp;#039;&amp;#039;Tschenstochau&amp;#039;&amp;#039;) auf 256 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]. Durch das Stadtgebiet fließen vier Flüsse, die [[Mała Panew|Malapane]] sowie das nach der Stadt benannte [[Lublinica|Lublinitzer Wasser]], an dessen Ufer große Teile der Stadt angrenzen. Außerdem durchziehen die Bäche &amp;#039;&amp;#039;Steblowski&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Droniowicki&amp;#039;&amp;#039; Lubliniec. Die Umgebung der Stadt ist von großen Waldgebieten, den Lublinitzer Wäldern (&amp;#039;&amp;#039;Lasy Lublinieckie&amp;#039;&amp;#039;) umgeben, die bis nach [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) und Częstochowa reichen. In diesem Waldgebiet, das zu den größten in Polen zählt, wurde 1999 der 50.746 ha große [[Landschaftspark]] &amp;#039;&amp;#039;Lasy nad Górną Liswartą&amp;#039;&amp;#039; angelegt, der sich wenige Kilometer nördlich der Stadt erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Lubliniec gliedert sich in folgende Stadtteile:&lt;br /&gt;
* Droniowiczki (&amp;#039;&amp;#039;Klein Droniowitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Dziuba&lt;br /&gt;
* Jania Góra (&amp;#039;&amp;#039;Johnhof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kokotek (&amp;#039;&amp;#039;Kokottek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kopce (&amp;#039;&amp;#039;Kopka&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Leśnica (&amp;#039;&amp;#039;Leschnitza&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Lipie&lt;br /&gt;
* Łopian (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Posmyk&lt;br /&gt;
* Pusta Kuźnica (&amp;#039;&amp;#039;Wüstehammer&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Stara Kolonia (&amp;#039;&amp;#039;Kolonie Klein Droniowitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Steblów (&amp;#039;&amp;#039;Steblau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Śródmieście / Innenstadt&lt;br /&gt;
* Wesoła (&amp;#039;&amp;#039;Wesolla&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Wymyślacz (&amp;#039;&amp;#039;Wymislacz&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Wymischlatz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zagłówek (&amp;#039;&amp;#039;Soglowek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Lubliniec.jpg|mini|Schloss Lublinitz]]&lt;br /&gt;
=== Unter den Schlesischen Piasten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlesische Piasten}}&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wurde um 1270 an einer wichtigen Handelsstraße von [[Breslau]] nach [[Krakau]] vom [[Herzogtum Oppeln|Oppelner]] Herzog [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus I.]] gegründet. Um das Jahr 1300 wurde die ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Lubin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; genannte Stadt von Herzog [[Bolko I. (Oppeln)|Boleslaus I. von Oppeln]] mit [[Magdeburger Recht]] versehen und mit einem rechteckigen [[Ring (Marktplatz)|Ring]] samt Pfarrkirche ausgestattet. In dieser Zeit kam die Stadt unter [[Königreich Böhmen|böhmische]] [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], aber bald darauf eroberte [[Władysław II. Jagiełło]] die Stadt kurzzeitig für die [[Krone Polen]]. Das mittelalterliche Lublinitz sicherten Gräben und Erdwälle sowie drei Stadttore, das &amp;#039;&amp;#039;Krakauer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oppelner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rosenberger Tor&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahrzehnten erhielt die Stadt zahlreiche [[Privileg]]ien. Bereits im 15. Jahrhundert erhielt das etwa 200 Einwohner zählende Lublinitz das [[Bierbrauen|Braurecht]] für die Bevölkerung im Umkreis von 7 km. Darauf wurde im Jahre 1500 vom Oppelner Herzog [[Johann II. (Oppeln-Ratibor)|Johann II.]] festgesetzt, dass in nahegelegenen Gasthöfen nur Lublinitzer Bier ausgeschenkt werden dürfe, was zusammen mit der Erlaubnis zum Abhalten von [[Wochenmarkt|Wochenmärkten]] und Viehmärkten und schließlich dem Anschluss des Dorfes Steblów zu einem beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung führte. Sehr wichtig wurde für die Stadt auch die Verleihung des [[Zunft]]rechts, da sich nun die Handwerker zusammenschließen konnten und dadurch eine viel höhere Qualität und Stückzahl der Waren ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Protestantisches Zentrum Oberschlesiens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół św. Anny w Lublińcu1.JPG|mini|Schrotholzkirche St. Anna von 1754]]&lt;br /&gt;
[[Datei:POL Lubliniec Kościół ewangelicki 1910-1915.jpg|mini|hochkant|Ehemalige evangelische Kirche von Lublinitz,  1850 erbaut und 1972 abgerissen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lubliniec.fotopolska.eu/Lubliniec/b40846,Kosciol_ewangelicki_sw_Trojcy_.html Evangelische Kirche Lublinitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] wurde Lublinitz im 16. Jahrhundert ein bescheidenes Zentrum des [[Protestantismus]] im katholischen Oberschlesien. Im 18. Jahrhundert stieg Lublinitz zur Kreisstadt auf und war somit Hauptstadt eines der größten Kreise des Herzogtums Oppeln. 1776 kam im Einvernehmen mit dem Grafen von Schlegenberg ein etwa 1300 ha großes Waldgebiet in den Besitz der Stadt, wodurch die Bewohner mit dem nötigen Holz versorgt werden konnten, ohne teures Holz einzuführen. 1742 fiel die Stadt nach dem [[Vorfriede von Breslau|Breslauer Frieden]], wie der allergrößte Teil [[Schlesien]]s, an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zu neuer Blüte kam Lublinitz im 19. Jahrhundert, da sich nahe der Stadt die Eisenbahnlinien [[Olesno|Rosenberg]]–[[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]] sowie [[Opole|Oppeln]]–[[Częstochowa|Tschenstochau]] kreuzten und Lublinitz an dieses Eisenbahnnetz angeschlossen war. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich kleine Industriebetriebe in der Stadt an. 1893 wurde das alte Schloss von der [[Preußen|preußischen]] Verwaltung gekauft und dort eine Klinik für die Bevölkerung der Stadt eingerichtet. Von 1895 bis 1896 wurde im Schloss die bis heute existierende [[Heil- und Pflegeanstalt Loben|Psychiatrie]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Lublinitz eine evangelische Kirche, drei katholische Kirchen, eine [[Synagoge]], ein Waisenhaus, eine Oberförsterei, Maschinen-, Perlen-, Strumpf- und Zigarrenfabrikation, ein Elektrizitätswerk und war Sitz des [[Amtsgericht Lublinitz|Amtsgerichts Lublinitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubliniec rynek 782.jpg|mini|Der städtische Ring]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] 1921 wurden im [[Kreis Lublinitz]] 15.453 oder 53,1 % der 29.132 Stimmen für den Verbleib bei [[Deutschland]] abgegeben, wobei die Stadt selbst mit 88 % für Deutschland stimmte. Das für Polen ungünstige Abstimmungsergebnis nahm [[Wojciech Korfanty]] zum Vorwand, in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1921 im nahe gelegenen Ort Czarny Las zum [[Aufstände in Oberschlesien|Dritten Schlesischen Aufstand]] aufzurufen. Schließlich wurde entschieden, dass Lublinitz wie das restliche Ostoberschlesien an Polen fallen solle, während ein Drittel des Kreises Lublinitz an den Kreis [[Guttentag]] angeschlossen wurde. Seitdem war Lubliniec neue Grenzstadt Polens zur preußischen [[Provinz Oberschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] am 1. September 1939 wurde auch Lubliniec von der [[Wehrmacht]] erobert und 1941 in &amp;#039;&amp;#039;Loben&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Bald darauf begann die Verfolgung der ehemaligen [[Aufstände in Oberschlesien|polnischen Aufständischen]], der Insassen der [[Heil- und Pflegeanstalt Loben]] sowie die Vertreibung und Deportation der meisten ortsansässigen Juden. Einzig der erhaltene [[Jüdischer Friedhof|Jüdische Friedhof]] von 1845 erinnert noch an die [[Jüdische Gemeinde]]. Sie hatte drei Generationen zuvor (1861) 18 % der Gesamtbevölkerung ausgemacht. Dort finden sich auch die Gräber der Großeltern [[Edith Stein]]s mütterlicherseits, Adelheid und Salomon Courant, und ihrer Brüder Ernst und Richard. Edith Steins Familie hatte sich bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 für den Verbleib bei Deutschland eingesetzt und sich deshalb, wie Edith Stein später schrieb, „durch ihr entschiedenes Eintreten für die deutsche Sache den Haß der Polen“ zugezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Stein: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1987. ISBN 3-451-20940-3. S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1941 wurde in der Heil- und Pflegeanstalt eine „[[Kinderfachabteilung]]“ eingerichtet, unter der Leitung von [[Ernst Buchalik]] und [[Elisabeth Hecker]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uvm.edu/~lkaelber/children/loben/loben.html uvm.edu]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Krankenakten dieser Klinik ist der Mord an 280 Kindern dokumentiert, die gerade das Schulalter erreicht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frauke Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Krankheit ist kein Maschinenschaden.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22, 1988 ([https://www.zeit.de/1988/22/krankheit-ist-kein-maschinenschaden/komplettansicht zeit.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Am 19. Januar 1945 wurde die Stadt von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen und als Teil Polens wieder in &amp;#039;&amp;#039;Lubliniec&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Heute ist die Stadt vor allem wegen der psychiatrischen Anstalt (&amp;#039;&amp;#039;Wojewódzki Szpital Neuropsychiatryczny im. doktora Emila Cyrana&amp;#039;&amp;#039;) bekannt, die eine der größten Polens ist, darüber hinaus sind noch das größte polnische Frauengefängnis sowie ein Bildungszentrum für Hörgeschädigte von Bedeutung. Heute ist Lubliniec wegen der großen Waldgebiete in der Umgebung ein beliebtes Ausflugsziel und wird auch als „Stadt des grünen Klimas“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 2008 wurde von der Stadtverwaltung zum Jahr der Märtyrerin Edith Stein erklärt, die auch amtlich zur Stadtpatronin erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubliniec kościół św. Mikołaja 782.jpg|mini|hochkant|Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Courantów w Lublińcu.jpg|mini|Haus der Familie Courant]]&lt;br /&gt;
Trotz der langen Stadtgeschichte blieben in Lubliniec nur wenige historische Gebäude erhalten. Neben dem als Ring bezeichneten Marktplatz und den dort befindlichen Bürgerhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts finden sich noch weitere sehenswerte Bauwerke:&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenschiff|einschiffige]] &amp;#039;&amp;#039;Nikolaikirche&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde 1576–1590 umgebaut und im 18. Jahrhundert im Barockstil verändert. Spätere Umbauten fanden noch im 19. Jahrhundert statt.&lt;br /&gt;
** Die spätbarocke Karl-Borromäus-Kapelle stammt aus dem Jahr 1648.&lt;br /&gt;
** Der barocke Kirchturm beherbergt eine Glocke aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Schloss Lubliniec&amp;#039;&amp;#039; wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle eines Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Noch im 16. Jahrhundert wurde es  als [[Veste]] bezeichnet und im folgenden Jahrhundert im Barockstil verändert. Es diente bis 1975 als Psychiatrie und verfiel nachfolgend zusehends. Das Schloss wurde verkauft und im Jahr 2009 mit dem Ziel renoviert, ein Hotel einzurichten.&lt;br /&gt;
* Die [[Schrotholzkirche]] &amp;#039;&amp;#039;St. Anna&amp;#039;&amp;#039; wurde 1754 errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Norden der Altstadt steht seit dem 16. Jahrhundert die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzkirche&amp;#039;&amp;#039;, die 1842 grundlegend umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
* Im Wohnhaus der Familie Courant wurde das &amp;#039;&amp;#039;Edith-Stein-Museum&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, welches dem Leben Edith Steins gewidmet ist. Mit vielen Zeitdokumenten und einer Zeitachse der Weltgeschichte wird ihr Leben und ihr Weg in das Konzentrationslager anschaulich gemacht.&lt;br /&gt;
* Die Kirche zur hl. Teresa Benedykta vom Kreuze – Edith Stein, die erste Kirche in Polen, die dieser Heiligen geweiht wurde.&lt;br /&gt;
* Ring mit alten Bürgerhäusern&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Lubliniec)|Jüdischer Friedhof]], 1845 angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1921&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1756 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}676 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest430&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 430 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA430 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}803 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest430&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1144 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, S. 172 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA173 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1509 || darunter 78 Evangelische, 196 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, S. 965–966 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA965 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2114 || davon 160  Evangelische, 1600 Katholiken, 354 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 869 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA869 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2228 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest426&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2365 || davon 241  Evangelische, 1692 Katholiken, 432 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest426&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 426, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA426 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2571 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2404 || darunter 250 Evangelische, 400 Juden (1100 [[Polen (Ethnie)|Polen]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt; nach anderen Angaben 2404 Einwohner (am 1. Dezember), davon 267 Evangelische, 1742 Katholiken, zwei sonstige Christen, 393 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 318–319, Ziffer 2 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA318 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2671 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|10|950|spezialkapitel=Lublinitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3093 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=sch_lublinitz.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3491 || meist Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Lublinitz |Band=12 |Seite=762 |zenoID=20007020171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3656 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4157 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt; ohne Schloss Lublinitz (306 Einwohner) und Gutsbezirk Schloss Lublinitz (489 Einwohner)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/lublinitz.htm |titel=Landkreis Lublinitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230615235952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/lublinitz.htm |archiv-datum=2023-06-15 |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Seit 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 8500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 10.268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 19.800&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Rudolf Fritsche: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 22.300&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Encyklopedia Powszechna&amp;#039;&amp;#039; PWN&amp;lt;!-- was wann wo ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 24.457&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stat.gov.pl/ stat.gov.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 24.242&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stat.gov.pl/ stat.gov.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, den wichtige Transitstraßen und Eisenbahnlinien durchziehen.&lt;br /&gt;
Sie hat einen Bahnhof an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Kalety–Wrocław|Kalety–Wrocław]], [[Bahnstrecke Pyskowice–Lubliniec|Pyskowice–Lubliniec]] und [[Bahnstrecke Kielce–Fosowskie|Kielce–Fosowskie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Verwaltung steht der [[Bürgermeister]]. Seit 2006 ist dies der ehemalige [[Sejm]]-Abgeordnete [[Edward Maniura]], der zunächst für die [[Platforma Obywatelska]] antrat, inzwischen aber parteilos ist. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 kam es zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/240701 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Edward Maniura]] (Wahlkomitee „Bürgermeister Edward Maniura“) 59,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Agata Woźniak-Rybka (Wahlkomitee „Modernes Lubliniec“) 22,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Ewelina Mikulska (Parteiloses Wahlkomitee „Lubliniec verdient mehr“) 17,6 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Maniura erneut bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/240701#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Edward Maniura]] (Wahlkomitee „Bürgermeister für Lubliniec“) 77,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Łukasz Mikulski ([[Prawo i Sprawiedliwość|PiS]]) 22,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Maniura bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Lubliniec besteht aus 21 Mitgliedern, die in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. Die Wahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/240701 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Bürgermeister Edward Maniura“ 42,5 % der Stimmen, 11 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Forum der Lokalverwaltung in Lubliniec“ 17,8 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 17,8 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Modernes Lubliniec“ 13,6 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Parteiloses Wahlkomitee „Lubliniec verdient mehr“ 9,1 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/240701#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Bürgermeister für Lubliniec“ 53,8 % der Stimmen, 12 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Forum der Lokalverwaltung in Lubliniec“ 28,7 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 17,5 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wappen von Lubliniec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:POL Lubliniec COA.PNG|mini|100px|Wappen von Lubliniec seit 2016]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Das [[Wappen von Lubliniec|Wappen der Stadt]] zeigt in gespaltenem Schild, rechts einen halben, goldenen Adler auf blauem Grund, links in rot fünf silberne Sterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Darstellung findet sich bereits in einem Stadtsiegel von 1660. Historisch waren die fünf Sterne silber in Rot, in neuerer Zeit wurde die Farbgebung in gold auf blau geändert. Der goldene Adler erinnert als Wappentier der oberschlesischen Piasten an die Gründung der Stadt durch Herzog [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus I. von Oppeln]]. Die Sterne führt Hugo Saurma auf die Freiherren von Garnier zurück, in deren Besitz sich Lublinitz von 1727 bis 1763 befand und deren Wappen neben dem Reichsadler drei Sterne zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Saurma, Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch der Schlesischen Städte und Städtel.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1870 ([http://www.digitalsilesia.eu/dlibra/docmetadata?id=1027&amp;amp;dirids=1 digitalsilesia.eu]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde die historische Farbgebung des Wappens wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lubliniec.info/artykul/9151/lubliniec-ma-swoja-flage-oraz-nowy-herb lubliniec.info]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Lubliniec unterhält mit folgenden Orten Partnerschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bad Goisern am Hallstättersee|Bad Goisern]] ([[Österreich]])&lt;br /&gt;
* [[Capo di Ponte]] ([[Italien]])&lt;br /&gt;
* [[Hajdúszoboszló]] ([[Ungarn]])&lt;br /&gt;
* [[Kiskumaisza]] (Ungarn)&lt;br /&gt;
* [[Łowicz]] ([[Polen]])&lt;br /&gt;
* [[Reda]] (Polen)&lt;br /&gt;
* [[Ripon]] ([[Vereinigtes Königreich]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubliniec pomnik E Stein467.jpg|mini|hochkant|Edith-Stein-Denkmal in Lubliniec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Kubitza]] (1877–1943), Missionar und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Lammers]] (1879–1962), Chef der Reichskanzlei unter [[Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Ochmann]] (1883–1957), Abgeordneter des [[Schlesisches Parlament|Schlesischen Sejm]]&lt;br /&gt;
* [[Rosa Stein]] (1883–1942), Schwester von [[Edith Stein]], als getaufte Jüdin von den Nazis umgebracht&lt;br /&gt;
* [[Richard Courant]] (1888–1972), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Jungmann]] (1894–1958), deutsche Übersetzerin und Sekretärin&lt;br /&gt;
* [[Eva Gabriele Reichmann]] (1897–1998), deutsche Historikerin und Soziologin&lt;br /&gt;
* [[Marian Szyrocki]] (1928–1992), polnischer Germanist, Literaturhistoriker und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Roman Jackiw]] (1939–2023), US-amerikanischer Physiker&lt;br /&gt;
* [[Zygmunt Anczok]] (* 1946), ehemaliger Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Michael Kutzop]] (* 1955), deutscher Fußballspieler polnischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Alexander Famulla]] (* 1960), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Helena Zubanovich]] (* vor 1970), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Adam Cichon]] (* 1975), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Robert Böhm]] (* 1988), Fußballtorhüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Edith Stein]] (1891–1942) besuchte oft Lubliniec und ihre Familie mütterlicherseits (Courant).&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Stein: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-451-20940-3, S. 3–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wohn- und Geschäftshaus ihrer Großeltern in Sichtweite des „Rings“, d.&amp;amp;nbsp;h. des Marktplatzes,&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Stein: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-451-20940-3, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Gräber von Familienangehörigen sind erhalten&lt;br /&gt;
* [[Ernst Buchalik]] (1895–?), Psychiater, der als Direktor der Landesheilanstalt Loben an nationalsozialistischen Verbrechen im Rahmen der „Kinder-Euthanasie“ beteiligt war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Lublinitz |Band=11 |Seite=160}}&lt;br /&gt;
* Lech Szaraniec: &amp;#039;&amp;#039;Zabytkowe ośrodki miejskie; Górny Śląsk i Małopolska.&amp;#039;&amp;#039; Muzeum Śląskie, Kattowitz 1996, (Historische Stadtanlagen in Oberschlesien und Kleinpolen, darunter auch Lubliniec).&lt;br /&gt;
* Jan Fikus: &amp;#039;&amp;#039;Spacerem przez Lubliniec.&amp;#039;&amp;#039; WEST Wydawnictwo Edyty Stein, Lubliniec 1997, ISBN 83-907620-1-3 (Lublinitzer Stadtführer).&lt;br /&gt;
* Maciej Janik, Teresa Janik: &amp;#039;&amp;#039;Lubliniec i okolice przewodnik krajoznawczy.&amp;#039;&amp;#039; Górnośląska Oficyna Wydawnicza, Kattowitz 2003, ISBN 83-8586266-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|10|950|spezialkapitel=Lublinitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lubliniec.pl/ Website der Stadt] (polnisch, englisch, deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.lubliniec.bip.info.pl/ Informationsseite der Stadtverwaltung] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://zamki.net.pl/zamki/lubliniec/lubliniec.php Seite über das örtliche Schloss] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Lubliniecki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4307954-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lubliniec| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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