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	<title>Low Temperature Cofired Ceramics - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:46:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Low_Temperature_Cofired_Ceramics&amp;diff=277685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-04-06T07:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KL Hybrid Circuit b.jpg|mini|Unbestückte Schaltung auf LTCC-Basis.]]&lt;br /&gt;
{{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Low Temperature Cofired Ceramics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (LTCC, {{deS|Niedertemperatur-Einbrand-[[Keramik]]en}}) ist in der [[Elektronik]] eine Technologie zur Herstellung von Mehrlagenschaltungen auf der Basis von gesinterten Keramikträgern. Es können Leiterbahnen, [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren]], Widerstände und [[Spule (Elektrotechnik)|Spulen]] erzeugt werden. Die Elemente können durch [[Siebdruck]] oder [[Photochemie|photochemische]] Prozesse aufgebracht werden. Die ungebrannten Keramikfolien werden einzeln strukturiert, danach gestapelt und laminiert. Abschließend wird ein definiertes Sinterprofil mit einer Spitzentemperatur von 850 bis 900&amp;amp;nbsp;°C gefahren. Die LTCC-Technologie vereinigt die Vorteile der [[HTCC]] ({{enS|High Temperature Cofired Ceramics}}) und der [[Dickschichttechnologie]] und ist vor allem bei kleinen und mittleren Stückzahlen eine kostengünstige Alternative zur herkömmlichen [[Leiterplatte]]ntechnologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
LTCC kann man mit vorhandenen [[Dickschicht-Hybridtechnik|Dickschichteinrichtungen]] drucken und brennen. Die Keramikmasse ist mit Plastifikatoren (um Laminieren unter Temperatur und Druck zu ermöglichen) und Lösungsmitteln versehen. Die Dicke liegt zwischen 4 und 12&amp;amp;nbsp;mil (milli-[[Zoll (Einheit)|inch]]), d.&amp;amp;nbsp;h. zwischen 100 und 300 µm.&lt;br /&gt;
Für Innenlagenleiterbahnen und Durchkontaktierungen wurden [[Silber]]-, Silber/[[Palladium]]- und [[Gold]]pasten entwickelt, die sich auf der Keramikfolie verarbeiten lassen und in nahezu gleichem Maße schrumpfen wie die Keramikschicht. Die Außenlagen werden vorzugsweise separat eingebrannt ({{lang|en|postfired}}) um extreme Passgenauigkeit für automatisches Bestücken zu gewährleisten. Durchgangslöcher (Vias) werden gestanzt oder mit dem [[Laserbohren|Laser gelocht]]. Danach werden die Löcher mit einer Leitpaste gefüllt. Nach dem Trocknen werden die Leiterbahnen gedruckt. Die einzelnen Lagen werden ausgerichtet und in einer Pressform gestapelt. [[Laminieren|Laminiert]] wird unter Wärme und Druck (z.&amp;amp;nbsp;B. 70&amp;amp;nbsp;°C und 20&amp;amp;nbsp;N/mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;). Nach der Laminierung schneiden auf Endmaß. Ausbrennen eine Stunde bei 350&amp;amp;nbsp;°C im Konvektionsofen, dabei werden 85 Prozent der organischen Bestandteile ausgebrannt. Anschließend Brennen im normalen Dickschichtofen bei 850&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrumpfung der LTCC ist reproduzierbar mit etwa 1 % Toleranz, wenn die Temperaturkurve im Brennofen exakt wiederholt wird. Die elektrischen Eigenschaften der Leiterbahnen entsprechen den normalen Dickschichtleiterbahnen. Relativ schlechte [[Wärmeleitung]] im Vergleich zu [[Aluminiumoxid]] (Dickschichttechnologie), daher oft Einsatz von thermischen [[Durchkontaktierung|Vias]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete liegen auf Grund der günstigen [[Hochfrequenz]]eigenschaften in der [[Mobilfunk]]-, [[Satellitentechnik|Satelliten]]-, [[Mikrosystemtechnik|Mikrosystem-]] und [[Medizintechnik]] sowie der Autoindustrie (Steuergeräten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LTCC-Keramiken eignen sich hervorragend zum Bedrucken mit Widerständen. Mit einem Siebdruckverfahren wird auf die LTCC-Oberfläche eine leitende Paste gedruckt, aus welcher die in der Schaltung benötigten Widerstände generiert werden. Diese Widerstände weichen alle von ihren Sollwerten ab (±25 %) und werden deshalb zu groß gedruckt. Mit dem [[Lasertrimmen|Lasertrimmer]] werden mit verschiedenen Schnittformen die Widerstände getrimmt, bis sie ihre genauen Widerstandswerte (±1 %) erreicht haben. Durch dieses Verfahren müssen keine Widerstände bestückt werden, wodurch eine weitere Miniaturisierung der [[Leiterplatte]]n möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTCC-Stapel werden auch im Bereich der [[Mikrofluidik]] eingesetzt. Hier macht man sich gegenüber Glassubstraten die Möglichkeit zum Aufbau dreidimensionaler Strukturen zunutze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tagungsband Mikroelektronik-Tagung ME 08 |Datum=2008 |ISBN=978-3-85133-049-6 |Online=http://www.me-tagung.at/ |Abruf=2011-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Datensätze ==&lt;br /&gt;
* Michael Thomas Lynn: &amp;#039;&amp;#039;Metal on Ceramic Friction Surfacing Data for Printing Electronics&amp;#039;&amp;#039;. [[Datensatz]]. [[Zenodo]], Dezember 2023. [[doi:10.5281/zenodo.10365783]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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