<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Low-Profit-Organisation</id>
	<title>Low-Profit-Organisation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Low-Profit-Organisation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Low-Profit-Organisation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T21:02:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Low-Profit-Organisation&amp;diff=768332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thoread: Links ergänzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Low-Profit-Organisation&amp;diff=768332&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-12-14T07:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Low-Profit-Organisationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (LPO) sind [[Organisation|Organisationen]] oder [[Unternehmen]] in privater Trägerschaft, die in erster Linie [[Sachziel]]e verfolgen. In zweiter Linie können sie moderate Gewinne erwirtschaften und diese – im Unterschied zu [[Non-Profit-Organisation]]en (NPO) – an die Eigentümer ausschütten, z. B. als [[Dividende]]. LPO positionieren sich damit zwischen NPO und gewinnorientierten Unternehmen ([[Kapitalgesellschaft]]en).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Jäggi |url=https://books.google.at/books?id=1m3SHSpWzDAC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=Andr%C3%A9+J%C3%A4ggi++Lowprofit&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Au2mD9ldO3&amp;amp;sig=8ao9funyL6_Gxo3Hv7XNgDwZewo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiF5quDxIrUAhUBiiwKHelJBK0Q6AEIKDAB#v=onepage&amp;amp;q=Andr%C3%A9%20J%C3%A4ggi%20%20Lowprofit&amp;amp;f=false |titel=Sozialfirmen als Lowprofit-Unternehmen? |werk=Stefan M. Adam (Hrsg.): Die Sozialfirma – wirtschaftlich arbeiten und sozial handeln, Beiträge zu einer sozialwirtschaftlichen Innovation (S.16–40), Bern |hrsg= |datum=2012 |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fahrbach und Annika Weiser |url=http://www.low-profit.eu/wordpress/wp-content/uploads/Fahrbach-Weiser_2021_Chapter_Low-ProfitImKontextDerUN-Nachh.pdf |titel=Low-Profit im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele |werk=Janina Urban et al. (Hrsg.): Wirtschaft neu lehren - Erfahrungen aus der pluralen, sozio-ökonomischen Hochschulbildung, Wiesbaden |hrsg= |datum=2021-01 |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsform ==&lt;br /&gt;
Der Begriff LPO dient als Überbegriff und bezeichnet – ebenso wie NPO – selbst keine (eigene) Rechtsform. Ein Beispiel für eine bestehende [[Rechtsform]] ist die [[Low-profit limited liability company]] (L3C) in den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=John A. Pearce II und Jamie P. Hopkins |url=https://core.ac.uk/download/pdf/188090787.pdf |titel=Regulation of L3Cs for Social Entrepreneurship: A Prerequisite to Increased Utilization |werk=Nebraska Law Review, Volume 92, Issue 2, Article 3 |datum=2013 |abruf=2021-05-06 |sprache=Englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im deutschsprachigen Raum können [[Genossenschaft]]en als LPO geführt werden und nach eigenem Ermessen eine moderate Dividende an die Mitglieder (Eigentümer) auszahlen. Als Beispiel kann die [[GLS Gemeinschaftsbank]] dienen, bei der die Mitglieder gemäß dem Beschluss der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung eine jährliche Dividende von 1–3 % für ihre GLS-Bank-Anteile erhalten (Genossenschaftsanteile).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Website der GLS Bank |url=https://www.gls.de/privatkunden/gls-anteile/ |titel=Mehr GLS Bank Anteile = mehr Kredite |werk= |abruf=2021-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=GLS Online-Redaktion |url=https://blog.gls.de/allgemein/bankgeschaeft-woher-kommt-die-dividende/ |titel=Bankgeschäft: Woher kommt die Dividende? |werk=Das Blog GLS BANK |datum=2015-11-06 |abruf=2017-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Bei einer LPO steht der [[Betriebszweck|Unternehmenszweck]] im Vordergrund, der in der [[Satzung (Privatrecht)|Satzung]] (Statuten) festgeschrieben ist. [[Sachziel|Sachziele]] haben Vorrang vor finanziellen Zielen wie Umsatz, Gewinn und Rendite (Sachzieldominanz). Die Begriffe [[Social Entrepreneurship]] und [[Corporate Social Responsibility]] (CSR) zielen in dieselbe Richtung, werden aber nicht unbedingt mit Low-Profit assoziiert. Eine LPO sollte CSR im Geschäftsmodell verankern und einen [[Nachhaltigkeitsbericht]] erstellen. Sie kann auch gemeinnützig ausgerichtet sein und z. B. [[Meritorisches Gut|meritorische Güter]] und Dienste bereitstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Jäggi |url=http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_96/96_32-34_lowprofit.pdf |titel=Mit unternehmerischen Mitteln Gutes tun: Low-Profit-Unternehmen maximieren Nutzen für viele anstatt Gewinn für wenige |werk=Zeitpunkt 96, Solothurn, Schweiz |datum=2008 |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Eine LPO nimmt Eigen- und Fremdkapital auf, um [[Low-Profit-Investition]]en zu finanzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fahrbach |url=http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50588-0 |titel=Low-Profit-Investitionen – bewerten, finanzieren, fördern |werk= |hrsg=LIT-Verlag, Münster, Wien |datum=2014 |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Eigenkapital wird durch die Eigentümer bereitgestellt. Für die Eigentümer steht der eigentliche Unternehmenszweck im Vordergrund. Daher sind sie prinzipiell bereit, günstig [[Eigenkapital]] zur Verfügung zu stellen. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn ein Unternehmen nur geringe Gewinne macht und die Eigentümer infolge dessen eine geringe Gewinnausschüttung (Dividende) akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Fremdfinanzierung]] zu banküblichen Konditionen kommt eher nicht in Frage. Eine LPO operiert auf Low-Profit-Basis und ist daher auf zinsfreie oder zinsgünstige Förderkredite angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Fahrbach |url=http://www.low-profit.eu/wordpress/wp-content/uploads/Momentum-16-Low-Profit.pdf |titel=Low-Profit – Ökonomie mit Ökologie versöhnen |hrsg=Momentum-Kongress, Hallstatt |datum=2016-10 |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das können normale Bankkredite sein, die vom Staat bezuschusst werden, um die Zinskosten zu senken. Die Vergabe der Förderkredite ist an einen Nachhaltigkeitsbericht zu knüpfen, um zu gewährleisten, dass strenge soziale und ökologische Standards eingehalten werden, die sich an nationalen und internationalen Leitlinien und Normen orientieren. Dazu gehören die [[Ziele für nachhaltige Entwicklung|Sustainable Development Goals]] (SDG), der [[Global Compact|UN Global Compact]] oder [[ISO 26000]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thoread</name></author>
	</entry>
</feed>