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	<title>Lovrin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lovrin&amp;diff=1919506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eli.P: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-13T09:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Lovrin&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Lowrin&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Lovrin&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch= &lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU TM Lovrin CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 58 | lat_sec = 5&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 20 | lon_min = 46 | lon_sec = 13&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Timiș&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 90&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 57.63&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 2866&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 307250&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Vasile Graur&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-02-13 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. 206&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Lovrin, jud. Timiș, RO–307250&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primaria-lovrin.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lovrin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Lowrin&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Lovrin}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Timiș]], in der Region [[Banat]], im Südwesten [[Rumänien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lovrin_jud_Timis.png|mini|Lage von Lovrin im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron lipthay, wildings host at lovrin, hungary.jpg|mini|Baron Lipthay]]&lt;br /&gt;
Lovrin liegt im Nord-Westen des Kreises Timiș, 47&amp;amp;nbsp;km nördlich von der Kreishauptstadt [[Timișoara]] &amp;#039;&amp;#039;(Temeswar)&amp;#039;&amp;#039; und 17&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Sânnicolau Mare]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß-Sankt-Nikolaus)&amp;#039;&amp;#039; entfernt. Lovrin liegt an der [[Drum național 6|Nationalstraße DN6]], die die beiden Städte miteinander verbindet und zum Grenzpunkt [[Cenad]] (Tschanad) führt. In Lovrin kreuzen sich die Eisenbahnlinien, die nach Sânnicolau Mare und Timișoara führen sowie die Linien [[Nerău]]–[[Periam]]–[[Arad (Rumänien)|Arad]] und Lovrin–[[Jimbolia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Sânpetru Mare]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Saravale]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Pesac]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Tomnatic (Timiș)|Tomnatic]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Șandra (Timiș)|Șandra]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Grabaț]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Bulgăruș]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Gottlob (Timiș)|Gottlob]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lovrin Scoala si Biserica.jpg|mini|Schule und Kirche, Lowrin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1466 wurde eine Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Lovrin erstmals dokumentarisch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Loránthalma&amp;#039;&amp;#039; belegt. Der Ortsname Lovrin ist zum ersten Mal 1701 nachweisbar. 1564 wird der Ort als Privatbesitz des [[Bistum Csanád|Csanáder Bischofs]] erwähnt. In der Siedlung ließen sich 1740 katholische [[Banater Bulgaren|Bulgaren]] nieder, die aber schon nach zwei Jahren nach [[Dudeștii Vechi|Alt-Beschenowa]] zogen. 1747 wurde diese Ortschaft durch weitere Zuwanderungen von Bulgaren zu einem bulgarischen Dorf unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lovrinac&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Deutschen ließen sich zwischen 1780 und 1784 nieder. 60 deutsche Familien zogen damals aus anderen Banater Ortschaften, also durch Binnenwanderung, zu. 1787 kamen die ersten Kolonisten aus dem Deutschen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lovriner [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische Pfarrei]] wurde 1777 gegründet. Die heutige katholische Kirche ist 1789 erbaut worden. Sie wurde dem Hl. Antonius von Padua geweiht. 1829 ließ der Baron Liptay das Gotteshaus renovieren und erweitern. Eine weitere Renovierung wurde 1969 durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 machte Kaiser [[Leopold II. (HRR)|Leopold II.]] Lovrin und [[Gottlob (Timiș)|Gottlob]] dem General [[Anton Lipthay von Kisfalud|Anton Lipthay]] für seine Dienste im Kampf gegen die [[Türken]] zum Geschenk. Der General Lipthay ließ hier ein Schloss erbauen, das auch heute noch seinen Namen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des [[Vertrag von Trianon|Vertrags von Trianon]] dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Lowrin gehörte, fiel an Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen.&lt;br /&gt;
Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion verschleppt]] statt. Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die Enteignung der deutschen Bauern in Rumänien vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]] sah die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vor, wodurch alle Wirtschaftsbetriebe, unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit, enteignet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]], unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich, den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre wanderten die meisten Deutschen aus. Heute ist Lovrin ein rumänisches Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
1930 lebten im Ort neben den 3302 [[Rumäniendeutsche|Deutschen]] auch 234 [[Rumänen]], 138 [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]], 44 [[Slowaken]], 43 [[Roma in Rumänien|Roma]], 38 [[Serben]] und 2 Sonstige. 1977 waren unter den 4255 Dorfbewohnern noch 1367 Deutsche, dazu 2618 Rumänen, 130 Ungarn, 46 Roma, 41 Serben und 53 Sonstige. Durch die Abwanderung der deutschstämmigen Bevölkerung nach der [[Rumänische Revolution 1989|Revolution von 1989]], sank 1992 deren Anteil auf 285. 2002 lebten auf dem Gebiet der Gemeinde 3560 Menschen. 3243 davon waren Rumänen, 120 Deutsche, 80 Roma, 71 Ungarn, 14 Serben, 13 [[Bulgaren]], 12 [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]] und sechs bekannten sich als Slowaken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/tmetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 wurden 2849 Rumänen, 110 Roma, 76 Deutsche, 41 Ungarn, 13 Bulgaren, neun Ukrainer und sieben Serben gezählt. Die restlichen 118 Einwohner machten keine Angaben zu ihrer Ethnie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/wp-content/uploads/2022/02/sR_Tab_8.xls Volkszählung 2011 in Rumänien] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Josef Eisenkolb]] (1821–1899), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Eisenkolb]] (1826–1913), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Jakob Hillier]] (1848–1918), Komponist, Kirchenmusiker und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Aurel Eisenkolb]] (1849–1918), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Muth]] (1876–1966), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anton Peter Petri]] (1923–1995), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Edda Buding]] (1936–2014), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Podlipny-Hehn]] (* 1938), Kunsthistorikerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Ingo Buding]] (1942–2003), Tennisspieler&lt;br /&gt;
* [[Ilse Hehn]] (* 1943), Autorin&lt;br /&gt;
* [[Walter Kindl]] (* 1943), Dirigent, Organist, Musikwissenschaftler und Domkapellmeister&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner (Schriftsteller)|Richard Wagner]] (1952–2023), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Paul Pauli]] (* 1960), Psychologe, Hochschullehrer, Präsident der Universität Würzburg&lt;br /&gt;
* [[Ioan Almășan]] (* 1962), Fußballtorhüter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat|Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München, München 2011, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lovrin, Timiș|Lovrin}}&lt;br /&gt;
* [https://home01.htp-tel.de/hrkrell/ Website der Heimatortsgemeinschaft von Lowrin]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-LOVRIN/114284 Lovrin bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Timiș}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4270062-0|VIAF=240921694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1466]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eli.P</name></author>
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