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	<title>Lovie Austin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-03-10T10:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lovie Austin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1887]] in [[Chattanooga (Tennessee)|Chattanooga]], [[Tennessee]], als &amp;#039;&amp;#039;Cora Calhoun&amp;#039;&amp;#039;; † [[10. Juli]] [[1972]] in [[Chicago]]) war eine [[USA|US-amerikanische]] [[Blues]]- und [[Jazz]]-[[Piano|Pianistin]], [[Arrangeur]]in und [[Komponist]]in während der klassischen Blues-Ära der 1920er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Lovie Austin wurde am 19. September 1887 in [[Chattanooga (Tennessee)|Chattanooga]], [[Tennessee]], geboren. Laut den Bluesforschern Bob L. Eagle und Eric S. LeBlanc war sie die Tochter einer Lillie Taylor und die Enkelin einer Cornelia Taylor; ihr Geburtsname ist folglich ebenfalls Taylor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bob L. Eagle, Eric S. LeBlanc |Titel=Blues: A Regional Experience |Verlag=ABC-CLIO |Datum=2013-05-01 |ISBN=978-0-313-34424-4 |Online=https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=6ZNfAQAAQBAJ&amp;amp;q=cora+austin#v=snippet&amp;amp;q=cora%20austin&amp;amp;f=false |Abruf=2020-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als möglicher Vater wird unter anderem ein Arthur Calhoun genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Findagrave|146037267|Cora “Lovie” Austin|Abruf=2020-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie selbst sprach später in Interviews nur über ihren Vater, den sie als „Professor Calhoun“ bezeichnete und welcher angeblich Musiker und Lehrer in [[New York City|New York]] war. Ihre im Süden lebende Großmutter, bei der sie aufwuchs, gab Taylor den Spitznamen „Lovie“. Taylor war eine Freundin der [[Blues]]sängerin [[Bessie Smith]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dave Doyle |url=https://syncopatedtimes.com/lovie-austin-the-hidden-blues-queen-who-inspired-swing-kingmakers/ |titel=Lovie Austin: The Hidden Blues Queen Who Inspired Swing Kingmakers – The Syncopated Times |abruf=2020-10-04 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu stellte der [[Down Beat|Down-Beat]]-Journalist [[George Hoefer]] 1955 in einem Artikel die Behauptung auf, dass Smith ebenfalls von Taylors Großmutter aufgezogen worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oxfordaasc.com/view/10.1093/acref/9780195301731.001.0001/acref-9780195301731-e-36625 |titel=Austin, Lovie |abruf=2020-10-04 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Taylor und Smith beobachteten gemeinsam die Bluessängerin [[Ma Rainey]] bei ihren Auftritten im Ivory Theater oder im Liberty Theater.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Cullen, Frank. &amp;#039;&amp;#039;Vaudeville, Old and New: An Encyclopedia of Variety Performers in America&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, S. 47–48, (2006) - ISBN 0-415-93853-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrer zweiten Hochzeit lebte sie unter dem Namen Austin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
Lovie Austin avancierte während der klassischen Blues-Ära der 1920er Jahre zu einer populären Chicagoer Bandleaderin, Sessionmusikerin, Komponistin und Arrangeurin. Sie und [[Lil Hardin Armstrong|Lil Hardin]] werden oft als die wichtigsten Jazz/Blues-Pianistinnen dieser Periode bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Santelli, Robert. &amp;#039;&amp;#039;The Big Book of Blues&amp;#039;&amp;#039;, Penguin Books, S. 20, (2001) - ISBN 0-14-100145-3&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Mary Lou Williams]] zählte Lovie Austin zu ihrem wichtigsten Einfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Dahl, Linda. &amp;#039;&amp;#039;Morning Glory: A Biography of Mary Lou Williams&amp;#039;&amp;#039;, Pantheon Books, page 29, (2000) - ISBN 0-375-40899-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austin studierte erst Musiktheorie an der Roger Williams University. Nachdem diese durch einen Brand zerstört worden war, studierte sie am Knoxville College in [[Nashville]], [[Tennessee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Ihre musikalische Karriere begann sie als Pianistin in [[Vaudeville|Vaudeville-Shows]], wie beispielsweise in Irving Millers &amp;#039;&amp;#039;Blue Babies&amp;#039;&amp;#039; oder bei der Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Austin and Delaney&amp;#039;&amp;#039;, bei der sie auch ihren zweiten Ehemann kennenlernte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lean&amp;#039;tin L. Bracks, Jessie Carney Smith |Titel=Black Women of the Harlem Renaissance Era |Verlag=Rowman &amp;amp; Littlefield |Datum=2014-10-16 |ISBN=978-0-8108-8543-1 |Online=https://books.google.de/books?id=lyMvBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA8&amp;amp;dq=cora+calhoun+chattanooga&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi86Pbsp6XrAhWJ5KQKHd7xDIgQ6AEwAnoECAYQAg#v=onepage&amp;amp;q=cora%20calhoun%20chattanooga&amp;amp;f=false |Abruf=2020-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später hatte sie auch eigene Shows wie &amp;#039;&amp;#039;Sunflower Girls&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lovie Austin‘s Revue&amp;#039;&amp;#039; im Club Alabam in New York.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 zog Lovie Austin nach [[Chicago]], wo sie für den Rest ihres Lebens lebte und arbeitete. Im selben Jahr machte sie ihre erste Studioaufnahme als Pianistin mit [[Ida Cox]] als Sängerin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Fortan begleitete sie viele weitere Bluessängerinnen als Hauspianistin bei [[Paramount Records]] und ist unter anderem auf Aufnahmen von [[Ma Rainey]] („Moonshine Blues“), Ida Cox („Wild Women Don&amp;#039;t Have The Blues“), [[Ethel Waters]] („Craving Blues“) und [[Alberta Hunter]] („Sad &amp;#039;n&amp;#039; Lonely Blues“) zu hören.&amp;lt;ref&amp;gt;Zieff, Bob. &amp;#039;&amp;#039;Lovie Austin.&amp;#039;&amp;#039; in Kernfeld, Barry. ed. &amp;#039;&amp;#039;The New Grove Dictionary of Jazz, 2nd Edition, Vol. 1.&amp;#039;&amp;#039; London: MacMillan, S. 93, (2002)&amp;lt;/ref&amp;gt; Austin hatte auch eine eigene Band, die Blues Serenaders, in der die Trompeter [[Tommy Ladnier]], Bob Shoffner, [[Natty Dominique]], oder [[Shirley Clay]] am Kornett, Posaunist [[Kid Ory]] oder [[Albert Wynn]] an der Posaune, und [[Jimmy O’Bryant]] oder [[Johnny Dodds]] an der Klarinette mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austin arbeitete auch mit Jazzmusikern der 1920er Jahre, wie mit [[Louis Armstrong]], zusammen. Austins Talent als Songwriterin ist zu hören in der Blueskomposition „[[Down Hearted Blues]]“, ein Stück, das sie mit Alberta Hunter schrieb. Die Sängerin [[Bessie Smith]] machte es 1923 mit einer Auflage von 780 000 Stück innerhalb von sechs Monaten zu einem Hit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1930er Jahren war Lovie Austin musikalische Direktorin im Monogram Theater, in Chicago, wo sie die nächsten zwanzig Jahre arbeitete. Später arbeitete sie im Gem Theater, dann im Joyland Theater. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war sie als [[Sicherheitsbeauftragter|Sicherheitsbeauftragte]] in einer Munitionsfabrik der [[U.S. Navy]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie Pianistin in Jimmy Paynes Tanzschule in den Penthouse Studios und trat nur noch gelegentlich auf. 1961 entstand das Album &amp;#039;&amp;#039;Alberta Hunter with Lovie Austin&amp;#039;s Blues Serenaders&amp;#039;&amp;#039;, als Teil der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Riverside&amp;#039;s Living Legends&amp;#039;&amp;#039;. Ihre bekanntesten Songs waren „[[Sweet Georgia Brown]]“, „[[C Jam Blues]]“ und „Gallon Stomp“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates und Tod ===&lt;br /&gt;
Austin war zuerst mit einem Betreiber eines Kinos bzw. einem Musikautomatenbetreiber aus [[Detroit]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Phelem Calhoun, etwa ab dem Jahr 1908 verheiratet. Zwischen 1910 und 1920 heiratete sie den Vaudevillian Phil Austin,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; den sie bei ihrer Vaudeville-Tätigkeit kennengelernt hatte. Andere Quellen berichteten hier von einer Hochzeit mit dem Vaudevillian Tommy Ladnier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austin wird als eine gut gekleidete, „gern gesehene Person“ beschrieben. Oft fuhr sie mit einem Stutz Bearcat mit Leopardmuster-Polstern in Chicago herum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=N. T. S. Radio |url=https://www.nts.live/artists/46214-lovie-austin-s-blues-serenaders |titel=Lovie Austin&amp;#039;s Blues Serenaders |abruf=2020-10-04 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war zeit ihres Lebens eine enge Freundin von Alberta Hunter, die sie als „wunderbare Frau, [die] versuchte, jedem zu helfen, wie sie konnte“ beschrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austin starb am 10. Juli 1972 kurz nach ihrer Ankunft im Woodlawn Hospital, Chicago,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und wurde auf dem Friedhof &amp;#039;&amp;#039;Mount Glenwood Memory Gardens&amp;#039;&amp;#039; in Glenwood beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahldiskographie ==&lt;br /&gt;
* Lovie Austin: &amp;#039;&amp;#039;1924-1926&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alberta Hunter with Lovie Austin&amp;#039;s Blues Serenaders&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks/Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://syncopatedtimes.com/lovie-austin-1897-1972/ Lovie Austins Biographie bei &amp;#039;&amp;#039;redhotjazz, The Syncopated Times&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0000250355}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &amp;#039;&amp;#039;Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1044844809|LCCN=n/85/68362|VIAF=231715832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Austin, Lovie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blues-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandleader]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Austin, Lovie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Calhoun, Cora&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Jazz- und Blues-Pianistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chattanooga (Tennessee)|Chattanooga]], [[Tennessee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chicago]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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