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	<title>Lovara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T09:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lovara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich „Pferdehändler“, von ungarisch &amp;#039;&amp;#039;ló&amp;#039;&amp;#039; ‚Pferd‘) sind eine Gruppe der europäischen [[Ethnische Minderheit|ethnischen Minderheit]] der [[Roma (Ethnie)|Roma]], die in weiten Teilen Europas, u.&amp;amp;nbsp;a. Deutschland, Österreich, Skandinavien, Frankreich, Polen und Ungarn, daneben aber auch in Übersee anzutreffen ist. Sie bezeichnen sich weniger als [[Roma]] denn als Rom (auch im Plural).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. das Buch der österreichischen Lovariza Ceija Stojka: &amp;#039;&amp;#039;Wir leben im Verborgenen - Erinnerungen einer Rom-Zigeunerin&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1988. Für Deutschland z. B. das &amp;#039;&amp;#039;Rom-Forum NRW e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;: {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://rom-forum.ning.com/ |text= |archivebot=2019-04-28 10:17:33 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Sprache wird zu den Vlach-Dialekten des [[Romani|Romanes]] gerechnet. Man nimmt an, dass sie jahrhundertelang als Leibeigene in der [[Walachei (Region)|Walachei]] im heutigen [[Rumänien]], daneben aber auch längere Zeit in Ungarn bzw. ungarischsprachigen Gebieten gelebt haben und erst nach Aufhebung der [[Leibeigenschaft]] in der Mitte des 19. Jahrhunderts weiter nach Norden und Nordwesten gewandert sind. Die meisten Lovara sind [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], jedoch finden Freikirchen, insbesondere die [[Pfingstler]], immer mehr Anhänger unter ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lovara in Österreich ==&lt;br /&gt;
Einige Lovara-Familien, im späteren 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus der (damals noch ungarischen) Slowakei zugewandert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;romaniprojekt&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://romaniprojekt.uni-graz.at/autroma-roma.de.html Die Österreichischen Roma.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Halwachs]]: &amp;#039;&amp;#039;[romani] PROJEKT&amp;#039;&amp;#039;, Karl-Franzens-Universität Graz (romaniprojekt.uni-graz.at, abgerufen am 29. Januar 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;rombase.uni-graz.at&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://rombase.uni-graz.at/cgi-bin/art.cgi?src=data/ethn/groupsat/at-lov.de.xml Lovara.]&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Halwachs: &amp;#039;&amp;#039;[romani] PROJEKT – Rombase&amp;#039;&amp;#039;, Karl-Franzens-Universität Graz (rombase.uni-graz.at).&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Ende der 1930er Jahre im [[Burgenland]] und in [[Wien]] ansässig, als Österreich an das Deutsche Reich [[Anschluss (Österreich)|angeschlossen]] wurde. Von ihren Siedlungen, z.&amp;amp;nbsp;B. der Hellerwiese (heute: [[Belgradplatz]]) im 10.&amp;amp;nbsp;Wiener Gemeindebezirk und den Wankostätten unter der heutigen [[Südosttangente]] in der [[Leberstraße]] im heutigen 11.&amp;amp;nbsp;Wiener Gemeindebezirk, wurden die Großfamilien in das [[Ghetto Litzmannstadt]] und ab 1943 auch in das „[[Zigeunerlager Auschwitz]]“ im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], die Wohnstätten, wie Ringelseeplatz in Floridsdorf, Hellerwiese und die Wankostätten in Wien, wurden nach dem Abtransport zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;#039;rombase.uni-graz.at&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Überlebende kamen nach dem Krieg zurück, darunter einige Mitglieder der ursprünglich [[Walachei (Region)|rumänisch-walachischen]] Großfamilie [[Harri Stojka|Stojka]]. Dazu kommen die [[Ungarischer Aufstand|1956 aus Ungarn]] geflohenen ungarischen Lovara der Vlach-Migration des mittleren 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;#039;romaniprojekt&amp;#039;/&amp;gt; Sie wohnen heute großteils gut integriert im Wiener Raum.&amp;lt;ref name=&amp;#039;rombase.uni-graz.at&amp;#039;/&amp;gt; Eine Zahl der in Österreich lebenden Lovara ist nicht bekannt. Ihre Sprache, das Lovara-[[Romani|Romanes]], wurde zwischen 1997 und 1999 im Rahmen des österreichischen Romani-Projekts an der [[Universität Graz]] kodifiziert,&amp;lt;ref name=&amp;#039;romaniprojekt&amp;#039;/&amp;gt; das heißt, es wurde erstmals zur Schriftsprache. Ein Wörterbuch und zwei Textbände wurden erstellt und die Grammatik beschrieben. Die Sprache wird nur mehr wenig gesprochen, vor allem von den alten Lovara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Lovaraweg&amp;#039;&amp;#039; im 21.&amp;amp;nbsp;Wiener Bezirk ([[Floridsdorf]]) erinnert seit 2001 an die Lovara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lovara sind als Teil der Roma nach dem [[Volksgruppengesetz]] seit 1976 als Minderheit anerkannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;demokratiezentrum&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.demokratiezentrum.org/wissen/wissensstationen/minderheitenpolitik.html Minderheiten(politik).]&amp;#039;&amp;#039; demokratiezentrum.org (abgerufen am 31. März 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;#039;medienservicestelle&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/2012/04/05/etwa-40-000-roma-und-sinti-leben-in-osterreich/ |wayback=20160304062645 |text=Etwa 40.000 Roma und Sinti leben in Österreich.}}&amp;#039;&amp;#039; medienservicestelle.at, o.&amp;amp;nbsp;D. (abgerufen am 29. Januar 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Bestätigung für die Lvoara. steht 2019 nicht mehr in demokratiezentrum--&amp;gt; und Roman(es) ist eine anerkannte [[Minderheitensprachen in Österreich]]. Neben dieser (&amp;#039;&amp;#039;[[Roman – die Sprache der Burgenland-Roma]]&amp;#039;&amp;#039;, April 2011) wurde im Oktober 2011 auch das alte Liedgut der Österreich-Lovara als &amp;#039;&amp;#039;[[Lieder der Lovara]]&amp;#039;&amp;#039; von der [[Österreichische UNESCO-Kommission|Österreichischen UNESCO-Kommission]] in der Sparte &amp;#039;&amp;#039;[[Mündliche Tradition|Mündlich überlieferte Traditionen]]&amp;#039;&amp;#039; in das Verzeichnis des [[Immaterielles Kulturerbe in Österreich| nationalen immateriellen Kulturerbes in Österreich]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe/oesterreichisches-verzeichnis/detail/article/lieder-der-lovara/ Lieder der Lovara.]&amp;#039;&amp;#039; Österreichische UNESCO-Kommission: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich&amp;#039;&amp;#039; (immaterielleskulturerbe.unesco.at).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweck dieser Ausweisung ist ein verbindlicher Schutz als lebendige Kulturtradition. Ausgewiesen wurde sie für das Burgenland und Wien. Der Musiker [[Harri Stojka]] gilt als wichtigster Vertreter dieser Musikrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lovara in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die Lovara, neben den [[Kalderascha]] (Kelderara) und [[Tschurara]], teilweise als „deutsche [[Roma (Volk)|Roma]]“ bezeichnet, da sie sich seit etwa den 1870er Jahren (im Rheinland erst seit ca. 1900) in den östlichen und nordöstlichen Teilen Deutschlands aufhalten und somit länger in Deutschland anzutreffen sind als jene [[Roma (Volk)|Roma]], die erst in den letzten Jahrzehnten aus dem Balkan, insbesondere aus dem Bereich des ehemaligen Jugoslawien und aus Bulgarien und Rumänien, zuwanderten bzw. flüchteten. Anders als etwa die Kalderascha tragen die Lovara überwiegend deutsche Familiennamen, die teilweise von den [[Sinti]] übernommen worden sind.&lt;br /&gt;
Der Lovara-Dialekt ist hier durchaus noch verbreitet.&lt;br /&gt;
Wie die Kalderascha haben auch die Lovara in Deutschland verwandtschaftliche Bindungen nach Polen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2022 sind einige Großfamilien aus der Ukraine gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burgenland-Roma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://romaniprojekt.uni-graz.at/varieties-lovara.de.html Lovara-Romani] (im Rahmen des Romanes-Projektes an der Universität Graz)&lt;br /&gt;
* Robert Sommer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.augustin.or.at/article888.htm Back to the Lovara-Roots]&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in der Wiener Straßenzeitung [[Augustin (Straßenzeitung)|Augustin]], 15. Oktober 2006.&lt;br /&gt;
* [http://immaterielleskulturerbe.unesco.at/cgi-bin/unesco/element.pl?eid=77&amp;amp;lang=de Unesco-Lieder der Lovaro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4675330-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilgruppe der Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel mit lebenden Tieren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheiten in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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