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	<title>Lousoi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:59:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lousoi&amp;diff=901904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: in der Form (ohne Einordnung, Erklärung und mit englischer Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert) sind die Zitate unbrauchbar</title>
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		<updated>2025-08-05T13:01:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;in der Form (ohne Einordnung, Erklärung und mit englischer Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert) sind die Zitate unbrauchbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=DMS|map=right|NS=38/0/40.59/N|EW=22/05/50/E|type=landmark|dim=|region=GR-J}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lousoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|οἱ Λουσοί}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Lusoi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lusi&amp;#039;&amp;#039; transkribiert) war eine antike griechische Stadt in der nördlichen [[Peloponnes]], am Fuß des Chelmos-Gebirges. In der Antike gehörte das Gebiet zu [[Arkadien]], heute zur Provinz [[Achaia]]. Lousoi war zunächst selbständig, später gehörte es zu [[Kleitor (Stadt)|Kleitor]]. Bekannt ist Lousoi vor allem wegen seines seit dem späten 8. Jahrhundert v. Chr. bedeutenden [[Artemis]]-Heiligtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Mythologie ==&lt;br /&gt;
Bei den Raubzügen des [[Aitolischer Bund|Aitolischen Bundes]] um 220 v. Chr., die zum [[Bundesgenossenkrieg (Hellenismus)|Bundesgenossenkrieg]] führten, zogen die [[Ätolien|Aitoler]] auch nach Lousoi und drohten, den dortigen Tempel der Artemis samt seinen Besitztümern auszurauben. Der antike Geschichtsschreiber [[Polybios]], aus dessen Schilderung diese Ereignisse bekannt sind, erklärt weiter, dass die Verantwortlichen in Lousoi den Angreifern einen Teil des Tempelschatzes überließen und damit die Plünderung abwendeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Polybios, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 4,18,9–12; siehe auch ebenda 4,25,4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahrhunderte später erwähnt [[Pausanias]] Lousoi in seiner „Beschreibung Griechenlands“ als zu Kleitor gehörig und beschreibt den Ort weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:πόλιν μὲν δή ποτε εἶναι λέγουσι τοὺς Λουσούς, καὶ Ἀγησίλας ἀνὴρ Λουσεὺς ἀνηγορεύθη κέλητι ἵππῳ νικῶν, ὅτε πρώτην ἐπὶ ταῖς δέκα ἐτίθεσαν πυθιάδα Ἀμφικτύονες: τὰ δὲ ἐφ᾽ ἡμῶν οὐδὲ ἐρείπια ἔτι λειπόμενα ἦν Λουσῶν.&lt;br /&gt;
:„Lousoi soll einst eine Stadt gewesen sein, sagt man, und Agesilas aus Lousoi wurde als Sieger im Reiten verkündet, als die Amphiktyonen die 11. [[Pythische Spiele|Pythiade]] veranstalteten. Zu meiner Zeit waren nicht einmal mehr Ruinen von Lousoi übrig.“&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias, &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; 8,18,8 ([http://data.perseus.org/citations/urn:cts:greekLit:tlg0525.tlg001.perseus-grc1:8.18.8 online]). Deutsche Übersetzung nach: &amp;#039;&amp;#039;Pausanias, Reisen in Griechenland. Gesamtausgabe in drei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Auf Grund der der kommentierten Übersetzung von [[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]] herausgegeben von [[Felix Eckstein (Archäologe)|Felix Eckstein]], abgeschlossen von [[Peter Cornelis Bol|Peter C. Bol]]. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Delphoi. Bücher VIII–X: Arkadien, Boiotien, Phokis.&amp;#039;&amp;#039; Artemis Verlag, Zürich/München 1989, ISBN 3-7608-3680-1, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebunden ist Pausanias’ Erklärung zu Lousoi in seine Schilderung einer Begebenheit der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]: Nach Lousoi soll der Seher [[Melampus (Seher)|Melampus]] die Töchter des [[Proitos (Sohn des Abas)|Proitos]] gebracht haben, um sie im dortigen Artemis-Heiligtum durch [[Sühne|Entsühnung]] von ihrem [[Wahnsinn]] zu heilen. Auf diese Begebenheit gehe der in Lousoi übliche Beiname ([[Epiklese]]) der Göttin als Artemis Hemerasia („die Milde“) zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias, &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; 8,18,8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erforschung ==&lt;br /&gt;
Ausgrabungen durch die Zweigstelle Athen des [[Österreichisches Archäologisches Institut|Österreichischen Archäologischen Instituts]] fanden zuerst 1898/99 im Artemisheiligtum statt. Freigelegt wurden der Artemistempel sowie Reste der ihn umgebenden Gebäude. 1981 wurden die Grabungen wieder aufgenommen und seither in jährlichen Kampagnen fortgesetzt. Neben Nachgrabungen im Artemisheiligtum wurden zunächst Untersuchungen im [[Hellenismus|hellenistischen]] Wohnbereich der Stadt durchgeführt. Zwischen 2001 und 2010 wurden im öffentlichen Zentrum der hellenistischen Stadt die Fundamente einer [[Stoa (Architektur)|Halle]], eines [[Peripteros|Ringhallentempels]] und eines weiteren Kultbaus ausgegraben. Ein neues Projekt befasst sich mit der Topographie und Stadtentwicklung von Lousoi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{PECS|lousoi|Lousoi, Arkadia, Greece|M. H. McAllister}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Reichel (Archäologe)|Wolfgang Reichel]], [[Adolf Wilhelm (Philologe)|Adolf Wilhelm]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligthum der Artemis zu Lusoi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien&amp;#039;&amp;#039; 4, 1901, S. 1–89.&lt;br /&gt;
* Christine Rogl: &amp;#039;&amp;#039;[https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/34423 Die hellenistischen Reliefbecher aus Lousoi]&amp;#039;&amp;#039;. Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 2008, ISBN 978-3-900305-50-5.&lt;br /&gt;
* Jährliche Berichte über den Fortgang der Grabungen in: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien&amp;#039;&amp;#039; bzw. (seit 2008) im Jahresbericht auf der Homepage des ÖAI.&lt;br /&gt;
* Klaus Tausend (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pheneos und Lousoi. Untersuchungen zu Geschichte und Topographie Nordostarkadiens&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-33857-0.&lt;br /&gt;
* [[Veronika Mitsopoulos-Leon]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligtum der Artemis Hemera in Lousoi. Kleinfunde aus den Grabungen 1986–2000&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes&amp;#039;&amp;#039; 47. Wien 2012, ISBN 978-3-900305-61-1.&lt;br /&gt;
* Veronika Mitsopoulos-Leon, &amp;#039;&amp;#039;Hellenistische Häuser in Lousoi. Keramik und Kleinfunde aus den Grabungen 1983–1994&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes&amp;#039;&amp;#039;, Band 55. Wien 2017, ISBN 978-3-902976-89-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.oeaw.ac.at/oeai/forschung/historische-archaeologie/historische-archaeologie-im-mittelmeerraum/lousoi-urbanistik Website der österreichischen Ausgräber]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf dem Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort der Artemis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalavryta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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