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	<title>Louisendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louisendorf&amp;diff=760902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: BKL nach Commons aufgelöst</title>
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		<updated>2025-12-10T09:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL nach Commons aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Dorf in Nordrhein-Westfalen. Für den heutigen Ortsteil von Frankenau siehe [[Louisendorf (Frankenau)]]; eine Ortschaft in Kroatien hieß früher [[Ljudevit Selo|Luisendorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Louisendorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bedburg-Hau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/43/39.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/13/54.56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 41 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.41&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 552&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;ewhau2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bedburg-hau.de/gemeinde-rathaus/die-gemeinde/daten-zahlen |titel=Daten &amp;amp; Zahlen {{!}} Gemeinde Bedburg-Hau |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 47551&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02824&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louisendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört als [[Ortsteil]] zur Gemeinde [[Bedburg-Hau]] im [[Kreis Kleve]] ([[Nordrhein-Westfalen]]). Es ist Teil der sogenannten [[Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein|Pfälzischen Sprachinsel am Niederrhein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rheinische-landeskunde.lvr.de/de/sprache/wissensportal_neu/dialekt_1/dialektinseln_1/pfaelzer_sprachinsel.html &amp;#039;&amp;#039;Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;], rheinische-landeskunde.lvr.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PfalzSprachinselNiederrhein2.png|mini|Das Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die anderen Ortschaften der Sprachinsel liegt Louisendorf auf dem [[Niederrheinischer Höhenzug|Niederrheinischen Höhenzug]], einem [[Kaltzeit|glazialen]] [[Höhenzug|Höhenrücken]] am linken [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] im Städtedreieck [[Goch]], [[Kalkar]] und [[Kleve]]. Die Ortschaft bildet das ungefähre Zentrum der Sprachinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Louisendorf COA.svg|mini|links|130px|Wappen von Louisendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louisendorf, benannt nach Königin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Louise]] (1776–1810), entstand 1820 auf Verfügung ihres früheren Gemahls, des [[Preußen|preußischen]] Königs [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] als Filialsiedlung [[Kurpfalz|kurpfälzischer]] Auswanderer. Diese hatten 1741 wegen ihres protestantischen Glaubens ihre mehrheitlich katholische Heimat verlassen und waren auf der Reise nach [[Pennsylvania]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]) an der [[Niederlande|niederländischen]] Grenze hängengeblieben. Ihre zwischen [[Goch]], [[Kleve]] und [[Kalkar]] gelegenen Siedlungsgebiete – zunächst [[Pfalzdorf]], dann Louisendorf und schließlich [[Neulouisendorf]] – werden heute noch als „pfälzische Sprachinsel“ bezeichnet. Allerdings ist der Dialekt, das „Pälzersch“, weniger dem [[Pfälzische Dialekte|Pfälzischen]] und mehr dem [[Hunsrückisch]]en verwandt. So deutet der Name „pfälzisch“ auch nicht auf sprachliche, sondern auf politische Herkunft hin, eben die Kurpfalz. Für den Wunsch, das anfängliche Siedlungsgebiet durch die Gründung der Filialgemeinde auszuweiten, machte sich in den 1810er Jahren besonders der Pfalzdorfer Pfarrer Johann Friedrich Neuhaus stark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bedburg-hau.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bedburg-hau.de/de/inhalt/louisendorf/ |titel=Louisendorf |hrsg=Auf: www.bedburg-hau.de |zugriff=2017-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Beschreibung des Wappens]] von Louisendorf lautet: „In Silber drei blaue [[Kornblume (Heraldik)|Kornblumen]] im Verhältnis 2:1 mit goldenen [[Butzenscheibe|Butzen]].“ Die Kornblumen erinnern an die Lieblingsblume von Königin Louise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bedburg-hau.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld von Louisendorf und im nahegelegenen [[Klever Reichswald]] fand gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Februar 1945 die sogenannte [[Schlacht im Reichswald]] statt. Anschließend konnten die Alliierten bei [[Wesel]] einen [[Brückenkopf]] über den [[Rhein]] schlagen und in der Folge das [[Ruhrgebiet]] einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Louisendorf in die neugebildete Gemeinde Bedburg-Hau eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;martin-bünermann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Vereinsgemeinschaft Louisendorf&amp;#039;&amp;#039; pflegt seit 2004 das nach dem Mundartdichter und Heimatforscher [[Jakob Imig]] (&amp;lt;!--17.01.--&amp;gt;1905–1994), einem Nachfahren der Siedler, benannte [[Jakob Imig#Jakob-Imig-Archiv|Jakob-Imig-Archiv]]; es wurde 2005 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;louisendorf.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.louisendorf.de/index.php/snm1/5-jia |titel=Das Jakob-Imig-Archiv |hrsg=Auf: louisendorf.de |zugriff=2017-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LouisendorfGrundriss.jpg|mini|links|Gemeindegrundriss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabethkirche auf dem Louisenplatz, Bedburg-Hau.jpg|mini|Elisabethkirche auf dem Louisenplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Siedlungsstruktur mit vier Straßen, die an den Ecken eines [[raute]]nförmigen Dorfplatzes, des &amp;#039;&amp;#039;Louisenplatzes&amp;#039;&amp;#039;, einmündeten, ist noch fast vollständig erhalten. In der Mitte des etwa 4&amp;amp;nbsp;Hektar großen und in der Art einer [[Allmende]] unbebauten Platzes steht in einem von Bäumen gebildeten [[Rondell (Gartenkunst)|Rondell]] die 1860/61 erbaute evangelische Elisabethkirche, die nach der Ehefrau des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, [[Elisabeth Ludovika von Bayern]], benannt wurde. Wegen der Besonderheiten seines Siedlungsgrundrisses ist Louisendorf seit 2002 als [[Gesamtanlage|Denkmalbereich]] ausgewiesen:&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|In dem Geltungsbereich sind die Ortsstruktur und das Erscheinungsbild einschließlich der Sichtbezüge auf die Elisabethkirche, der Dorfgrundriss, die überkommene historische Bebauung (Einzeldenkmäler wie bereichsprägende Bausubstanz) und die Freiflächen geschützt. Das Gesamterscheinungsbild wird bestimmt durch&lt;br /&gt;
* den historischen Siedlungsgrundriss in seiner Aufteilung durch das rasterförmige Wegesystem, teilweise alleenartig angelegt, die zentrale Platzbildung sowie das überkommene Verhältnis zwischen den bebauten und landwirtschaftlich genutzten unbebauten Freiflächen in der typischen Abfolge: Hoffläche, Nutzgarten, Obstwiese, Wiese, Ackerfläche,&lt;br /&gt;
* die Einzeldenkmäler bzw. das äußere Erscheinungsbild der bereichprägenden Gebäudesubstanz in ihren teilweise erhaltenen Gruppierungen zu Nachbarschaften entlang der Straßen. Der charakteristische Haustyp für Louisendorf ist das giebelständige, eingeschossige Wohn-/Stallhaus aus Backstein über langrechteckigem Grundriss mit flach geneigtem Krüppelwalmdach, mit geschlossenen Dachflächen ohne Dachaufbauten und Dacheinschnitte. Die Bauten mit Nebennutzungen sind in der Baukörperausbildung nachgeordnet und gruppieren sich freistehend um den Hof.&lt;br /&gt;
* die charakteristische Bepflanzung aus Einzelbäumen, Baumgruppen, Baumreihen, Obstwiesen und Schnitthecken als Gartenbegrenzung.|Aus der Denkmalbereichssatzung der Gemeinde Bedburg-Hau&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gemeinderat Bedburg-Hau |Titel=Satzung für den Denkmalbereich Louisendorf in der Gemeinde Bedburg-Hau |Datum=2002-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ca. 4 ha große Platz sowie die den Platz umrandenden Linden sind zudem als [[Landschaftsschutzgebiet]] („Landschaftsschutzgebiet Louisenplatz“, LSG-4203-0003) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-kleve.de/c12570cb0037ac59/files/lp07_gocher_heide_textliche_darstellungen.pdf/$file/lp07_gocher_heide_textliche_darstellungen.pdf?openelement |titel=Landschaftsplan Kreis Kleve, Gocher Heide, Nr. 7, Textliche Darstellungen und Festsetzungen |hrsg=Kreis Kleve |datum=2010-12-24 |seiten=42 |format=PDF |zugriff=2017-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Louisendorf (Bedburg-Hau)|Louisendorf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.louisendorf.de/ Website über Louisendorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.bedburg-hau.de/de/inhalt/louisendorf/ Louisendorf auf bedburg-hau.de] mit Hinweisen zum Ortswappen&lt;br /&gt;
* [https://rheinische-landeskunde.lvr.de/de/sprache/sprechende_sprachkarte/sprachatlas_1.html?var=51.727528&amp;amp;var2=6.232342799999969&amp;amp;varzomm=13#karte Tonbeispiel des Louisendorfer Inseldialekts] auf der Website der Sprachabteilung am [[LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte|Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte]] des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbands Rheinland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bedburg-Hau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111394-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bedburg-Hau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luise von Mecklenburg-Strelitz als Namensgeber|Dorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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