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	<title>Louis de Cahusac - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_de_Cahusac&amp;diff=1508359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Anmerkungen */ kat</title>
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		<updated>2025-04-19T08:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cahusac - Zeneide - Titel.jpg|mini|300px|Ein Jahr nach Cahusacs Tod erschien in Leipzig eine deutschsprachige Übersetzung des Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;Zénéïde&amp;#039;&amp;#039; (Erstveröffentlichung Paris 1743).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis de Cahusac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1706]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker merkt an, dass sowohl Cahusacs Geburtsdatum als auch die Schreibung seines Namens in der Literatur uneinheitlich wiedergegeben werde. Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Montauban]]; † [[22. Juni]] [[1759]] in [[Paris]]) war [[Frankreich|französischer]] Dramenautor und [[Librettist]] sowie einer der [[Enzyklopädist (Encyclopédie)|Hauptbeiträger zur &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;]] für die Themenbereiche Tanz, Musik und Feste. Bekannt wurde er vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem französischen Komponisten [[Jean-Philippe Rameau]], für den Cahusac eine Reihe von [[Libretto|Libretti]] schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/rde_0769-0886_1989_num_7_1_1036  Frank A. Kafker: &amp;#039;&amp;#039;Notices sur les auteurs des dix-sept volumes de « discours » de l&amp;#039;Encyclopédie. Recherches sur Diderot et sur l&amp;#039;Encyclopédie.&amp;#039;&amp;#039; 1989, Volume 7, Numéro 7, S.&amp;amp;nbsp;134]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Louis de Cahusac wuchs in Montauban im Südwesten Frankreichs auf. Seine Vorfahren hatten im Dienst des französischen Königs gestanden, waren [[Klerus|Kleriker]], Offiziere und Juristen. Sein Vater, ein prominenter Anwalt, ließ ihn zunächst im [[Jesuitenkolleg]] in Montauban erziehen und schickte ihn später nach [[Toulouse]], wo Louis de Cahusac seine juristische Ausbildung abschloss. Anschließend kehrte er nach Montauban zurück, praktizierte dort kurze Zeit als Anwalt und trat später als Sekretär in den Dienst des [[Intendant (Ancien Régime)|Intendanten]], &amp;#039;&amp;#039;intendants de la généralité de Limoges&amp;#039;&amp;#039; von [[Montauban]], Pierre Pajot de Nozereau (1691–1772).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinwendung zur Literatur ===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1730 ist erstmals Cahusacs starke Neigung zur Literatur dokumentiert. Er gehörte zu den Mitbegründern der literarischen Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Sociétée littéraire de Montauban&amp;#039;&amp;#039;, die später in eine „Académie“ umgewandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Soleville verweist auf Archivdokumente, nach denen Cahusac maßgeblichen Einfluss bei der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Sociétée littéraire&amp;#039;&amp;#039; hatte. Soleville, &amp;#039;&amp;#039;Louis de Cahusac&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig begann er sich literarisch zu betätigen. Im Jahr 1736 wurde sein Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Pharamond&amp;#039;&amp;#039; von der [[Comédie-Française]] aufgeführt. Mit zwölf Aufführungen in Paris und einer am Versailler Hof war dem Stück nur mittelmäßiger Erfolg beschieden. Die finanziellen Einkünfte als Autor reichten nicht aus, um Cahusac, der zwischenzeitlich nach Paris übergesiedelt war, ein Leben in der Hauptstadt zu sichern. Also kehrte er nach Montauban in den Dienst des Intendanten Pajot zurück und folgte diesem später nach [[Orléans]]. Um 1740 zerstritt Cahusac sich aber mit Pajot und kehrte wiederum nach Paris zurück. Noch 1739 hatte er sich in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Epître sur les dangers de la poésie&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Epistel über die Gefahren der Poesie&amp;#039;&amp;#039;)  über die Beschwerlichkeiten ausgelassen, sein Leben mit der Dichtkunst zu bestreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf dem Weg zum Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Laut Frank A. Kafker ist unklar, womit sich Cahusac nach seiner Rückkehr nach Paris zunächst über Wasser gehalten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1742 schloss er sich aber dem Gefolge des [[Louis de Bourbon-Condé, comte de Clermont|Grafen von Clermont]] an und besaß als &amp;#039;&amp;#039;sécrétaire des commandements&amp;#039;&amp;#039; eine Vollmacht, Dokumente in Clermonts Namen zu unterschreiben. Im selben Jahr erschien mit dem &amp;#039;&amp;#039;Compte de Warwick&amp;#039;&amp;#039; Cahusacs nächstes Theaterstück. Die Tragödie wurde erneut von der Comédie-Française inszeniert, doch schon die Uraufführung musste wegen erheblichen Spotts des Publikums abgebrochen werden. Mehr Erfolg war ein Jahr später Cahusacs Komödie &amp;#039;&amp;#039;Zénéïde&amp;#039;&amp;#039; beschieden, einer [[Adaption (Literatur)|Adaption]] des gleichnamigen Stückes von [[Claude-Henri Watelet]] (1718–1786). 1744 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;L’Algérien&amp;#039;&amp;#039; eine &amp;#039;&amp;#039;comédie-ballet&amp;#039;&amp;#039; in drei Akten, in der Cahusac die Wiedergenesung des französischen Königs nach schwerer Verwundung thematisierte und die mehr Zuspruch fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er den [[Louis de Bourbon-Condé, comte de Clermont|Grafen von Clermont]] für einige Zeit in den [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] begleitet hatte, entschloss Cahusac sich zur Aufgabe seiner Stellung, um sich fortan ausschließlich der Schriftstellerei zu widmen. In dem Staatsminister [[Louis Phélypeaux de Saint-Florentin]] (1705–1777) fand er einen Förderer, der ihm eine Staatspension in Höhe von 2.000 [[Livre]]s verschaffte. Kafker vermutet, dass darüber hinaus auch die [[Madame de Pompadour]] zu Cahusacs Förderern gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Librettist Rameaus: Cahusacs fruchtbarste Schaffensperiode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cahusac - Traité - tom 1 (titre).jpg|mini|200px|Titelblatt des ersten Bandes von Cahusacs Traktat zur Tanzkunst (Paris 1754)]]&lt;br /&gt;
Cahusacs fruchtbarste Schaffensperiode begann 1745, als [[Jean-Philippe Rameau]], einer der berühmtesten französischen Komponisten jener Zeit, Cahusacs [[Libretto]] zu &amp;#039;&amp;#039;Les Fêtes de Polymnie&amp;#039;&amp;#039; (Opéra-Ballet, 1745) annahm. Dies war der Auftakt zu einer fast neun Jahre währenden Zusammenarbeit, die sich in einer Reihe von Opern- und Ballettlibretti niederschlug. Zu den von Rameau vertonten Werken gehörten &amp;#039;&amp;#039;Les Fêtes de l’Hymen et de l’Amour&amp;#039;&amp;#039; (Opéra-Ballet, 1747), &amp;#039;&amp;#039;Zaïs&amp;#039;&amp;#039; (Pastorale Héroïque, 1748), &amp;#039;&amp;#039;Naïs ou le Triomphe de la Paix&amp;#039;&amp;#039; (Pastorale Héroïque, 1748), &amp;#039;&amp;#039;[[Zoroastre]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Tragédie lyrique]], 1747 verfasst aber erst 1749 uraufgeführt), &amp;#039;&amp;#039;La Naissance d’Osiris ou la Fête de Pamilie&amp;#039;&amp;#039; (Acte de Ballet, 1754) sowie &amp;#039;&amp;#039;Anacréon&amp;#039;&amp;#039; (Acte de Ballet, 1754).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Produktionen waren sehr kostspielig. Die Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;Zoroastre&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1749 etwa kostete die Stadt Paris zwischen 40.000 und 50.000 [[Livre]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Giacomo Casanova]] übersetzte den &amp;#039;&amp;#039;Zoroastre&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche und trug dazu bei, dass das Stück am Königlichen Theater in [[Dresden]] aufgeführt wurde (wo Casanovas Mutter als Schauspielerin tätig war). Der Erfolg der Inszenierung brachte Cahusac zwischen 1751 und 1753 die Aufnahme in die [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank A. Kafker schreibt, Rameaus Musik für die Opern habe Cahusacs Texte zwar übertroffen, trotzdem habe Cahusac aber eine Leichtigkeit in der Dichtung, Geschmack für die Darstellung und einige erfindungsreiche Ideen besessen.&amp;lt;ref&amp;gt;„Rameau’s music for these operas outclassed Cahusac’s words, but Cahusac did have a facility for poetry, a taste for display, and some innovative ideas“. Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rameaus Biograph Cuthbert Girdlestone sieht in Cahusac insofern einen Vorläufer [[Ranieri de’ Calzabigi|Calzabigis]] und [[Christoph Willibald von Gluck|Glucks]], als er die Tanzeinlagen mit der Handlung zu verknüpfen verstand, so dass die musikalischen Zwischenspiele die Handlung verstärkten, anstatt sie zu unterbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;„[Cahusac] sought to unite dancing with plot so that the interludes enhanced the action instead of breaking into it; he was in this respect a forerunner of Calzabigi and Gluck“. Cuthbert Girdlestone, &amp;#039;&amp;#039;Jean-Philippe Rameau: his life and work&amp;#039;&amp;#039;, London 1957, S.&amp;amp;nbsp;274.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeitspanne wandte Cahusac sich auch anderen literarischen Formen zu. Die Handlung seines im Jahr 1749 anonym erschienenen „Roman exotique“ &amp;#039;&amp;#039;Grigri&amp;#039;&amp;#039; spielte an einem fiktiven Königshof und verspottete den Hochadel, Politiker und Höflinge. Kafker nimmt an, dass dieser Spott der Belustigung des Publikums dienen sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;; gleichwohl ist es nicht ausgeschlossen, dass es genau dies war, weshalb Cahusac 1749 als Verdächtiger vor Gericht stand. Ein Jahr später allerdings wurde er zum Königlichen Zensor berufen, so dass an seiner Loyalität keine Zweifel bestanden haben dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1754 veröffentlichte Cahusac mit &amp;#039;&amp;#039;La danse ancienne et moderne ou Traité historique de la danse&amp;#039;&amp;#039; ein Traktat zur Tanzkunst, in dem er zunächst eine chronologisch aufgebaute Geschichte des Tanzes liefert, um daraus eine eigene Poetik der Tanzkunst zu entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Cahusac und seinem &amp;#039;&amp;#039;Traité&amp;#039;&amp;#039; vgl. Schroedter, &amp;#039;&amp;#039;Quellenstudien zur Poetik der Tanzkunst&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;98–106 und passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; Offenbar war die Verbreitung des &amp;#039;&amp;#039;Traité&amp;#039;&amp;#039; zu Lebzeiten Cahusacs enorm: sein Biograph Soleville schreibt, Cahusacs Traktat habe damals in keiner Theaterbibliothek gefehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Soleville, &amp;#039;&amp;#039;Louis de Cahusac&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;231; Schroedter meint, man dürfe dieser Aussage Glauben schenken. Schroedter, &amp;#039;&amp;#039;Quellenstudien zur Poetik der Tanzkunst&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;103f. Fußnote 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beiträger zur &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Teile seines &amp;#039;&amp;#039;Traité&amp;#039;&amp;#039; ließ Cahusac in seine Beiträge zur &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers|Encyclopédie]]&amp;#039;&amp;#039; einfließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker verweist hier vor allem auf die Artikel &amp;#039;&amp;#039;Danse des funérailles&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Danse sacrée&amp;#039;&amp;#039;. Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt schrieb er mehr als 120 Artikel für die ersten acht Bände der &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;.  Seine wichtigsten Themengebieten waren der Tanz, das Musiktheater sowie Feste. Darüber hinaus trug er eine Reihe von Artikeln zu Themen wie Gesang, Stimme, Literatur, Bühnenmaschinerie und Theaterdekoration bei. Dabei zeigte er sich wenig kritisch gegenüber der Kirche oder dem französischen König: der Artikel &amp;#039;&amp;#039;Danse sacrée&amp;#039;&amp;#039; ist in respektvollem Ton gegenüber der Religion gehalten, in &amp;#039;&amp;#039;Festins royaux&amp;#039;&amp;#039; preist Cahusac [[Ludwig XV.]] mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Jamais monarque n’a gouverné ses peuples avec autant de douceur; jamais peuples aussi n’ont été si tendrement attachés à leur roi.&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Louis de Cahusac|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, S.&amp;amp;nbsp;564.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Niemals hat ein Monarch sein Volk mit so viel Milde regiert; niemals war das Volk seinem König so innig verbunden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Kommentatoren bewerten Cahusacs Beiträge zur &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039; überaus positiv. In seinem 1947 erschienenen Band &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as critics of music&amp;#039;&amp;#039; schreibt Alfred R. Oliver, die Artikel zum Tanz seien durchweg gut belegt und zeigten ein professionelles Interesse am Fortschritt der Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;„[Cahusacs articles on dance are] on the whole […] well documented and show a professional interest in the advance of the art“. Alfred R. Oliver, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as critics of music&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;75&amp;lt;/ref&amp;gt; Und über den Artikel &amp;#039;&amp;#039;Execution&amp;#039;&amp;#039; sagt Oliver, es gebe nirgendwo sonst in der Literatur des 18. Jahrhunderts eine so klare und konzise Darstellung zu den Anfängen der französischen Oper, wie bei Cahusac.&amp;lt;ref&amp;gt;„nowhere else in an eighteenth-century work is such a clear, concise rendering of the inception of French opera“. Alfred R. Oliver, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as critics of music&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre und Tod ===&lt;br /&gt;
Cahusacs letzte Jahre waren tragisch. Trotz einer guten finanziellen Absicherung von jährlich rund 8.000 Livres&amp;lt;ref&amp;gt;Kafker, &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as Individuals&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; war sein Gemütszustand offenbar nie besonders glücklich. Dies verschlimmerte sich, als Madame de Pompadour ihm ihre Gunst entzog und die Opernsopranistin [[Marie Fel]] seinen Heiratsantrag ablehnte. Im Jahr 1759 schließlich verfiel Cahusac dem Wahnsinn, wurde kurzzeitig ins Irrenhaus von Charenton eingeliefert und starb schon bald nach seiner Entlassung in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theaterstücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pharamond&amp;#039;&amp;#039; (1736)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Comte de Warwick&amp;#039;&amp;#039; (1742)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zénéïde&amp;#039;&amp;#039; (1743)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Algérien&amp;#039;&amp;#039; (1744)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Libretti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Fêtes de Polymnie&amp;#039;&amp;#039; (1745)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Fêtes de l’Hymen et de l’Amour&amp;#039;&amp;#039; (1747), [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1081347 online verfügbar] über [[Gallica]], das Digitalisierungsprojekt der Französischen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zaïs&amp;#039;&amp;#039; (1748)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naïs ou le Triomphe de la Paix&amp;#039;&amp;#039; (1748)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zoroastre]]&amp;#039;&amp;#039; (1747 verfasst, 1749 uraufgeführt), [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k71865f online verfügbar] über Gallica&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Naissance d’Osiris ou la Fête de Pamilie&amp;#039;&amp;#039; (1754)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anacréon&amp;#039;&amp;#039; (1754), [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k54495136 online verfügbar] über Gallica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grigri&amp;#039;&amp;#039; (1749), [http://gallica.bnf.fr/notice?N=FRBNF33409078&amp;amp;UC=o online verfügbar] über Gallica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epître sur les dangers de la poésie&amp;#039;&amp;#039; (1739), [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5434643v online verfügbar] über Gallica&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La danse ancienne et moderne ou Traité historique de la danse&amp;#039;&amp;#039; (1754), [http://gallica.bnf.fr/notice?N=FRBNF30184549&amp;amp;UC=o online verfügbar] über Gallica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lexikonartikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Für eine Liste der von Cahusac verfassten Beiträge zur &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers|Encyclopédie]]&amp;#039;&amp;#039; siehe unten den Abschnitt Weblinks. Cahusacs Beiträge sind in der &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039; mit dem Buchstaben „B“ gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emmanuel de Soleville: &amp;#039;&amp;#039;Louis de Cahusac, poète dramatique&amp;#039;&amp;#039;, in: Emerand Forestié (ed.), Biographie de Tarn-et-Garonne, Montauban 1860, S.&amp;amp;nbsp;201–239 (enthält ein Werkverzeichnis).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cahusac, Louis de&amp;#039;&amp;#039;, in: Frank Arthur Kafker, The encyclopedists as individuals: a biographical dictionary of the authors of the Encyclopédie, Oxford 1988, ISBN 0-7294-0368-8, S.&amp;amp;nbsp;79–82 (dort auch Hinweise auf weiterführende Literatur).&lt;br /&gt;
* Alfred R. Oliver: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedists as critics of music&amp;#039;&amp;#039;, New York 1947.&lt;br /&gt;
* Stefanie Schroedter: &amp;#039;&amp;#039;Vom „Affekt“ zur „Action“. Quellenstudien zur Poetik der Tanzkunst vom späten Ballet de Cour bis zum frühen Ballet en Action&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 2004, ISBN 3-8260-2538-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Auteur:Louis de Cahusac|Louis de Cahusac|lang=fr}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://portail.atilf.fr/cgi-bin/search2e?title=&amp;amp;author=Cahusac&amp;amp;class=&amp;amp;speech=&amp;amp;objtype=&amp;amp;word=&amp;amp;CONJUNCT=PHRASE&amp;amp;PROXY=moins+de&amp;amp;DISTANCE=3&amp;amp;OUTPUT=conc&amp;amp;SYSTEM_DIR=%2Fvar%2Fartfla%2Fencyclopedie%2Ftextdata%2FIMAGE%2F Liste der von Cahusac verfassten Beiträge zur &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;] mit Links auf den Volltext über das Projekt ARTFL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100065961|LCCN=n/82/93601|VIAF=4939364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Cahusac, Louis De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädist (Encyclopédie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1759]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cahusac, Louis de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Dramenautor, Librettist, königlicher Zensor und Beiträger zur Encyclopédie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1706&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montauban]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1759&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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