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	<title>Louis Stoetzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:49:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Stoetzer&amp;diff=1553657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino: /* Militärkarriere */ clean up, replaced: Myokardinfarkt → Herzinfarkt mit AWB</title>
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		<updated>2024-09-11T19:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere: &lt;/span&gt; clean up, replaced: Myokardinfarkt → Herzinfarkt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeneralStoetzer.jpg|mini|General der Infanterie Louis Stoetzer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Stoetzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1842]] in [[Römhild]]; † [[17. April]] [[1906]] in [[Metz]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] sowie [[Militärgouverneur|Gouverneur]] der [[Festung Metz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis war der Sohn des [[Oberförster|Forstmeisters]] Alexander Stoetzer († 27.&amp;amp;nbsp;September 1885 in [[Bad Salzungen]]) und dessen Ehefrau Emilie, geborene Hildebrand († 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1874 in Bad Salzungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Stoetzer besuchte die [[Realgymnasium Meiningen|Realschule]] in [[Meiningen]] und trat am 17.&amp;amp;nbsp;April 1861 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] in das [[6. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 95|meiningische Infanterieregiment]] ein. Dort wurde er am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 1862 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und diente ab 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1863 als Bataillonsadjutant. Als solcher nahm er 1866 am [[Deutscher Krieg|Krieg gegen Preußen]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage wurde er am 25.&amp;amp;nbsp;September 1867 als [[Premierleutnant]] in die [[Preußische Armee]] übernommen und dem [[4. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 51|4.&amp;amp;nbsp;Niederschlesische Infanterie-Regiment Nr. 51]] zugeteilt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1869 kommandierte man Stoetzer zur [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]]. Seine Ausbildung dort wurde durch die [[Mobilmachung]] anlässlich des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] abgebrochen und Stoetzer nahm mit seinem Regiment an der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]] teil. Am 16.&amp;amp;nbsp;April 1874 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und zum [[Kompaniechef]] ernannt. Im Dezember desselben Jahres wurde er dann [[à la suite]] des Regiments gestellt und als Lehrer an die [[Kriegsschule Kassel]] versetzt. Vom 14.&amp;amp;nbsp;Januar 1879 bis 31.&amp;amp;nbsp;März 1881 versah Stoetzer Truppendienst als Kompaniechef im [[2. Badisches Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm I.“ Nr. 110|2.&amp;amp;nbsp;Badischen Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm I.“ Nr. 110]], kam anschließend kurzzeitig in den [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] und von dort in den Generalstab der [[29. Division (Deutsches Kaiserreich)|29.&amp;amp;nbsp;Division]] versetzt. Dort folgte am 16.&amp;amp;nbsp;September 1881 seine Beförderung zum [[Major]]. Als solcher war Stoetzer vom 15.&amp;amp;nbsp;Februar 1884 bis 22.&amp;amp;nbsp;September 1886 im Generalstab des [[XV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XV. Armee-Korps]]. Dann wurde er wieder in den Großen Generalstab zurück versetzt, hier am 10.&amp;amp;nbsp;August 1888 zum [[Oberstleutnant]] befördert und am 19.&amp;amp;nbsp;September 1888 zum Chef der 3.&amp;amp;nbsp;Abteilung für Frankreich und England ernannt. Nebenbei lehrte er auch an der Kriegsakademie. Im November 1890 wurde er [[Oberst]] und im Jahr darauf Kommandeur des [[2. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 32|2.&amp;amp;nbsp;Thüringischen Infanterie-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;32]]. Nach drei Jahren gab er das Regiment ab und wurde mit seiner Beförderung zum [[Generalmajor]] am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1894 zum Kommandeur der 31.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Brigade in [[Trier]] ernannt. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1898 trat Stoetzer dann als [[Generalleutnant]] an die Spitze der [[30. Division (Deutsches Kaiserreich)|30.&amp;amp;nbsp;Division]] in [[Straßburg]]. Von hier aus wurde er am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1901 zum Gouverneur der strategisch wichtigen Festung Metz berufen und am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1901 für seine langjährigen Verdienste mit dem [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse ausgezeichnet. Als Gouverneur der Festung fördert er gegen den Widerstand des Kriegsministeriums das Schleifen alter Befestigungsanlagen zugunsten der zivilen Stadterweiterung, verzichtet auf das ursprünglich geforderte Einverständnis der Militärverwaltung zum Bebauungsplan, beendet den Streit über den Bau zweier Moselbrücken und sorgt trotz vieler Querelen dafür, dass eine typhusfreie Wasserversorgung gebaut wird. Während einer Erkrankung des [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]], des [[Friedrich II. (Baden, Großherzog)|Erbgroßherzog von Baden]], war Stoetzer vom 8.&amp;amp;nbsp;August bis 24.&amp;amp;nbsp;September 1901 zu dessen Vertretung zum [[VIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII.&amp;amp;nbsp;Armee-Korps]] kommandiert. Am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1902 erhielt er den Rang als Kommandierender General. Nach seiner Beförderung zum General der Infanterie am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1903 wurde Stoetzer am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1903 zum Kommandierenden General des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI.&amp;amp;nbsp;Armee-Korps]] ernannt. In nochmaliger Würdigung seiner Verdienste verlieh ihm [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1905 das [[Großkreuz]] des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof-Stoetzer1W.JPG|mini|Das Grabmal von Louis Stoetzer und seiner Frau Eugénie auf dem Parkfriedhof Meiningen]]&lt;br /&gt;
Stoetzer verstarb in Ausübung seines Dienstes am 17.&amp;amp;nbsp;April 1906 an einem [[Herzinfarkt|Herzschlag]]. Nach ihm war von 1906 bis 1945 eine Straße in [[Meiningen]] benannt (heute Heimstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Stoetzer hatte sich am 23. Mai 1885 in Straßburg mit der französischen Malerin [[Eugénie Stoetzer|Eugénie Thérèse Carré]] (1860–1941) verheiratet. Von Eugénie stammen unter anderem Porträts von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] und Herzog [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II. von Sachsen-Meiningen]]. Sie war eine Freundin von [[Ellen Franz|Helene Freifrau von Heldburg]], der dritten Ehefrau des Herzogs Georg II. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ließ Eugénie Stoetzer 1916 den Leichnam ihres verstorbenen Ehemannes von [[Metz]] nach [[Meiningen]] überführen und in einem nach ihren Entwürfen entstandenen Grabmal auf dem dortigen [[Parkfriedhof Meiningen|Parkfriedhof]] beisetzen. Das unter Denkmalschutz stehende Grabmal wurde 2020 von der Restauratorin Andrea Neid restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1942], {{DNB|986919810}}, S. 72–75, Nr. 3087.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1254738827|VIAF=4477164963960624300003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoetzer, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommentur II. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoetzer, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie, Gouverneur der Festung Metz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Römhild]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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