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	<title>Louis Seel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-24T06:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Seel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1881]] in [[Wiesbaden]]; † [[1958]] ebenda) war ein [[Wiesbadener Maler und Bildhauer|Wiesbadener Maler]] der [[Moderne Kunst|Klassischen Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Karl Uller.jpg|thumb|Das Grab von Louis Seel und seiner Ehefrau Raimonde geborene Astrie im Familiengrab auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Die künstlerischen Anfänge ===&lt;br /&gt;
Seel war der künstlerisch ambitionierte Sohn eines vermögenden Bauunternehmers. Seine Schulausbildung absolvierte er in der Schweiz.&lt;br /&gt;
Vor 1900 arbeitete Seel in einem Wiesbadener Architektenbüro. Aus der damaligen Zeit haben sich verschiedene Handzeichnungen erhalten, z.&amp;amp;nbsp;B. zur Architektur des [[Hotel Nassauer Hof Wiesbaden|Nassauischen Hofs]]&amp;lt;ref&amp;gt;v.f., Handzeichnungen von Louis Seel als Geschenk für Wiesbadens Museum, Wiesbadener Kurier, 16./17. Juli 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch [[Vedute]]n, z.&amp;amp;nbsp;B. des [[Schiersteiner Hafen]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Graf Kageneck, Bilder für eine Ausstellung, Der Nachlaß des Wiesbadener Künstlers Louis Seel schrumpft zusammen, Wiesbadener Tagblatt, 6. April 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1901 nahm er das Studium der Malerei an der Kunstakademie in Karlsruhe auf. Dem Vater zuliebe belegte er dort auch das Fach Architektur. Anschließend besuchte er die [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelsche Kunstakademie]] in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paris, 1905–1914 ===&lt;br /&gt;
Ab 1905 war Seel in Paris und lebte in demselben Haus, in dem [[Henri Matisse]] sein Atelier unterhielt. Er verkehrte mit [[Pierre Bonnard]], [[Marie Laurencin]] und den Künstlern des [[Café du Dôme]].&amp;lt;ref&amp;gt;c.e., Louis See zum Gedenken, Wiesbadener Tagblatt, 23. April 1966&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Malerei folgte in jenen Jahren mit bunten Farben stilistisch dem Rezept der [[Schule von Pont-Aven|Gauguin-Schule]] von [[Pont-Aven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien, 1914–1919 ===&lt;br /&gt;
[[Frankophilie|Frankophil]] gesinnt, zog sich Seel bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs überstürzt nach Spanien zurück und hinterließ in Paris den Großteil seiner bis dahin in Frankreich entstandenen Arbeiten. Sein melancholisches „Selbstbildnis mit Palette“ von 1914 im Museum Wiesbaden&amp;lt;ref&amp;gt;Wilma Weidmann, Repräsentant französischer Malkultur, Einordnung des Malers Louis Seel in die Kunstströmungen seiner Zeit - Würdigung (Teil III), Wiesbadener Leben, Jg. 44, 5/95, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; zeugt in verhaltenen Farben von einer Bedrücktheit, die allen [[Expressionismus|expressionistischen Malern]] in jener Zeit als Merkmal eigen ist. Kurze Zeit darauf entstanden wieder bunte Bilder mit abstrakten Formen, die deutlich dem [[Orphischer Kubismus|Orphismus]] von [[Robert Delaunay|Delaunay]] folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilma Weidmann, Repräsentant französischer Malkultur, Einordnung des Malers Louis Seel in die Kunstströmungen seiner Zeit - Würdigung (Teil IV), Wiesbadener Leben, Jg. 44, 6/95, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südfrankreich, 1919–1939 ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kam Seel 1919 für kurze Zeit nach Paris zurück und fand kein einziges seiner dort zurückgelassenen Bilder mehr vor. Er kehrte darauf der französischen Metropole den Rücken und ging nach Südfrankreich, wo er zunächst an verschiedenen Orten lebte. Aus [[Villeneuve-lès-Avignon]] hat sich z.&amp;amp;nbsp;B. eine Stadtansicht erhalten, wo Seel einen Standpunkt wählte, den schon 1836 [[Jean-Baptiste Camille Corot|Corot]] eingenommen hatte, um eine Ansicht des [[Rhone|Rhone-Städtchens]] zu malen. Schließlich ließ er sich für zwanzig Jahre in [[Saint-Paul-de-Vence]] nieder. Zunächst wohnte er dort in einem „Künstlerheim“&amp;lt;ref&amp;gt;Wilma Weidmann, Erinnerungen an Louis Seel, Nachlese zu seinen Bildern. Eine Auswahl (Teil I), Wiesbadener Leben, Jg. 44, 11/95, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;. Charakteristisch für seine Bilder, die dort entstanden, ist eine gedämpfte Farbigkeit und vereinfachende bzw. abstrahierende Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiesbaden ===&lt;br /&gt;
Der Anlass, 1939 mit seiner aus den französischen [[Pyrenäen]] stammenden Frau nach Deutschland zurückzukehren, war wohl, dass Seel bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befürchten musste, er könne als Deutscher in Frankreich in ein [[Internierungslager]] eingeliefert werden. Überstürzt spannte er seine [[Leinwand]]gemälde von den [[Keilrahmen]] und transportierte – so viele, wie möglich – gerollt in seine Heimatstadt nach Wiesbaden.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau 1946 lebte er bescheiden und zurückgezogen im Kaiser-Friedrich-Ring 60 und malte nur noch selten. Als Seel 1958 starb, wurde er auf dem [[Nordfriedhof (Wiesbaden)|Nordfriedhof]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilma Weidmann, Erinnerungen an Louis Seel, Aufträge für Porträts, Karges Leben und Verlöschen (Teil II), Wiesbadener Leben, Jg. 44, 3/95, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Wilma Weidmann, Repräsentant französischer Malkultur, Erinnerungen an Louis Seel – Pariser Zirkel um Matisse – Aufenthalt in Spanien (Teil I), Wiesbadener Leben, Jg. 44, 2/95, S. 8 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=133064646|titel=Seel, Louis|datum=2026-04-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133064646|VIAF=1191412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seel, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seel, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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