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	<title>Louis Schwartzkopff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:05:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Schwartzkopff&amp;diff=383836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChickSR: /* Leben */ Siedlung</title>
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		<updated>2022-06-18T09:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Siedlung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwartzkopff Louis Grave Detail.jpg|mini|Porträt-Medaillon am Familiengrabmal auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Victor Robert Schwartzkopff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1825]] in [[Magdeburg]]; † [[7. März]] [[1892]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] und Gründer der [[Berliner Maschinenbau|Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft]] (BMAG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1831 und 1842 besuchte er das Gymnasium in Magdeburg und die dortige Gewerbeschule, wo er gemeinsam mit [[Carl Wilhelm Siemens]] bei dessen Bruder [[Werner von Siemens]] Mathematikunterricht nahm. 1842 bis 1845 besuchte Schwartzkopff das von [[Christian Peter Wilhelm Beuth|Wilhelm Beuth]] gegründete [[Gewerbeinstitut Berlin]]. Anschließend erfolgte seine praktische Ausbildung bei der Firma Borsig, wo er [[August Borsig]] persönlich kennenlernte. Schwartzkopff beendete diese Ausbildung mit einer sechsmonatigen Tätigkeit als [[Triebfahrzeugführer|Lokomotivführer]] auf der [[Berlin-Hamburger Bahn|Berlin-Hamburger Eisenbahn]]. Zwischen 1847 und 1851 war er Maschinenmeister der [[Magdeburg-Wittenbergesche Eisenbahn|Magdeburg-Wittenbergeschen Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung seiner Familie erwarb er in der [[Oranienburger Vorstadt]] von Berlin das Grundstück [[Chausseestraße]] 20, welches im Süden durch die Invalidenstraße und im Osten durch die [[Bahnstrecke Berlin–Szczecin|Berlin-Stettiner Eisenbahn]] begrenzt wurde. Unter letzterem Gelände befindet sich die unterirdische Station [[Berlin Nordbahnhof|Nordbahnhof]] der [[Nord-Süd-Tunnel|Nordsüd-S-Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1852 gründete er in Berlin gemeinsam mit dem Berliner Gießereimeister Nitsche die &amp;#039;&amp;#039;Eisengießerei und Maschinenfabrik Schwartzkopff und Nitsche&amp;#039;&amp;#039;, aus der 1870 die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Schwartzkopff wollte vor allem den [[Maschinenbau]] intensivieren, während Nitsche eher den Kunstguss bevorzugte. Schwartzkopff zahlte Nitsche daher im Jahre 1853 aus und führte von nun ab das Unternehmen als alleiniger Inhaber. Bis zum 30. Juni 1888 war er Generaldirektor der Firma, zog sich dann allerdings aus der Firma zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Scheringstr 2 (Gesbr) Louis Schwartzkopff.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] in [[Berlin-Gesundbrunnen]] (Scheringstraße)]]&lt;br /&gt;
Die Produktion seines Unternehmens für den Heeres- und Eisenbahnbedarf führte dazu, dass Schwartzkopff in den 1860er-Jahren den Titel [[Kommerzienrat]] verliehen bekam. Als ab 1867 die Produktion von [[Lokomotive]]n für [[Güterzug|Güterzüge]] der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn]] begann, lagerte Schwartzkopff den allgemeinen Maschinenbau auf ein vorher erworbenes Grundstück in der [[Ackerstraße (Berlin)|Ackerstraße]] aus, während das Stammwerk sich auf den hinzugekauften Grundstücken Chausseestraße 19 und 23 ausbreitete. Zusätzlich hatte Schwartzkopff den Standort auf die Scheringstraße 13–28 in [[Berlin-Gesundbrunnen]] ausgedehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1880er-Jahre wurde Schwartzkopff in den [[Preußischer Staatsrat (1817–1918)|Staatsrat der Preußischen Regierung]] berufen. Am 7. März 1892 starb Louis Victor Robert Schwartzkopff an den Folgen eines [[Schlaganfall]]es. Er wurde auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin beerdigt. Das von Regierungsbaumeister Carl Schilling geschaffene Grabdenkmal trägt das in Bronze gegossene Porträt Schwartzkopffs, ein Werk der Bildhauerin [[Lilli Wislicenus-Finzelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit seines Lebens bewahrte Schwartzkopff immer ein ehrendes Gedenken an seinen Lehrherrn August Borsig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis Schwartzkopff war langjähriger Vorsitzender des [[Centralverband deutscher Industrieller|Zentralverbandes deutscher Industrieller]] sowie Aufsichtsrat der [[Contigas Deutsche Energie|Deutschen Continental-Gas-Gesellschaft]], der [[Berliner Handels-Gesellschaft]] und des [[Grusonwerk]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Louis Schwartzkopff † |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=36 |Nummer=15 |Datum=1892-04-09 |Seiten=420}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) war er 1863 beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure |Band=7 |Nummer=5 |Datum=1863-05 |Seiten=218}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er war Kurator des [[Diakoniestiftung Lazarus|Lazarus-Krankenhauses]] nahe dem Firmensitz. Ebenfalls in der Nähe wurde die [[Schwartzkopffstraße]] in [[Berlin-Mitte]] angelegt und am 12.&amp;amp;nbsp;März 1889 ihm zu Ehren benannt. Außerdem ist die ab 1899 errichtete [[Wildau#Schwartzkopff-Siedlung|Schwartzkopff-Siedlung]] in [[Wildau]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Kleinhans: &amp;#039;&amp;#039;Louis Schwartzkopff 1825–1892&amp;#039;&amp;#039;. In: Erhard Born (Hg.): Pioniere des Eisenbahnwesens, Darmstadt: Röhrig [1962], S. 85–91.&lt;br /&gt;
*{{NDB|23|799|800|Schwartzkopff, Louis|Felix Escher|118795708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwartzkopff-wildau.de/bmain101.htm#anfang schwartzkopff-wildau.de] – Kurzbiografie mit Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118795708|VIAF=77112012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwartzkopff, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Maschinenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schienenfahrzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Staatsrat (1817–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwartzkopff, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwartzkopff, Louis Victor Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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