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	<title>Louis Moilliet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Bildender Künstler (Bern); Ergänze Kategorie:Maler (Bern)</title>
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		<updated>2026-02-17T11:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bildender_K%C3%BCnstler_(Bern)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bildender Künstler (Bern) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bildender Künstler (Bern)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Maler_(Bern)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Maler (Bern) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Maler (Bern)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1880]] in [[Bern]]; † [[24. August]] [[1962]] in [[Vevey]]) war ein [[Schweiz]]er Künstler, bekannt als [[Maler]] und [[Glasmalerei|Glasmaler]]. Sein [[Expressionismus|expressionistischer]] Malstil war verbunden mit der Bewegung des [[Orphischer Kubismus|Orphismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Berufsoffiziers, lernte Moilliet während seiner Schulzeit [[Paul Klee]] kennen. Nach der [[Matura]] begann er 1898 eine Ausbildung als Dekorationsmaler und besuchte ab 1900 die Gewerbeschule. Nach einem Aufenthalt in der [[Künstlerkolonie Worpswede]], wo er [[Fritz Mackensen]] und [[Paula Modersohn-Becker]] kennenlernte, setzte er sein Studium in [[Düsseldorf]] und [[Weimar]] fort und kehrte 1903 nach Bern zurück, wo er mit Klee zusammenarbeitete. Im Jahr 1904 wurde er auf Empfehlung des Bildhauers [[Hermann Haller (Bildhauer)|Hermann Haller]] in die Meisterklasse von [[Leopold von Kalckreuth]] in der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Stuttgarter Akademie]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Studienreisen ===&lt;br /&gt;
Nach einer Studienreise im Jahr 1907 nach [[Rom]] folgte 1908 Moilliets erste Reise nach [[Tunesien]]. Er kehrte nach Bern zurück und lernte 1909 [[August Macke]] kennen, mit dem er bis zu dessen Tod 1914 in einer engen Freundschaft und künstlerischen Beziehung verbunden war. In den Jahren 1909 bis 1910 besuchte er erneut Tunesien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekanntschaft mit den Malern des Blauen Reiters ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1911 besuchte er Klee in München, traf dort Macke wieder und lernte auch die Maler des [[Blauer Reiter|Blauen Reiters]], [[Wassily Kandinsky]] und [[Franz Marc]], kennen. In dieser Zeit entstanden [[Fauvismus|fauvistische]] Bilder. Erste, wichtige Ausstellungsbeteiligungen in [[Köln]], [[München]] und [[Berlin]] in der [[Der Sturm (Zeitschrift)|Sturm-Galerie]] folgten. Moilliet erhielt entscheidende Impulse von Macke; dieser vermittelte ihm auch die Lehre [[Robert Delaunay]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunisreise mit Klee und Macke ===&lt;br /&gt;
Am 5. April 1914 brach Moilliet mit Paul Klee und August Macke zur legendär gewordenen [[Die Tunisreise|Tunisreise]] auf, während der sie sich in ihrer [[Aquarell]]malerei gegenseitig inspirierten. Sie malten gemeinsam im Hafen von [[Tunis]], in Saint Germain (الزهراء, [[Ezzahra]]) im Landhaus von Ernst und Rosa Jäggi-Müller, einem mit Moilliet befreundeten Schweizer Arztehepaar, in [[Hammamet]], [[Sidi Bou Saïd]] und [[Kairouan]]. Ebenfalls 1914 schuf er das als sein Hauptwerk aufgefasste Ölbild &amp;#039;&amp;#039;Zirkus&amp;#039;&amp;#039;, das im [[Kunstmuseum Basel]] ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnung mit Hermann Hesse ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1920 besuchte er [[Hermann Hesse]] im [[Kanton Tessin|Tessin]], dem er als Vorbild für den Maler Louis in &amp;#039;&amp;#039;[[Klingsors letzter Sommer]]&amp;#039;&amp;#039; diente und für den er Texte illustrierte. Zwischen 1919 und 1921 bereiste er erneut [[Marokko]], [[Algerien]] und Tunesien. In dieser Zeit entstand eine grosse Werkgruppe von Aquarellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aquarellmalerei und Glasmalerei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bern Schosshaldenfriedhof DSC01562.JPG|mini|hochkant=1.5|Sgraffito am Schosshaldenfriedhof in Bern, 1939]]&lt;br /&gt;
1923 malte Moilliet sein letztes Ölbild, in der Folge konzentrierte er sich auf die Aquarellmalerei. Er erhielt Aufträge für Glasfenster an der Brückfeldstrasse in Bern, in der [[Reformierte Kirche Bremgarten bei Bern|Kirche von Bremgarten]] bei Bern sowie Glasfenster in [[Luzern]]. Seit diesem Auftrag für die Fenster der Lukaskirche Luzern, die Moilliet in der Zeit zwischen 1934 und 1936 schuf, wurde die Glasmalerei zur bevorzugten Arbeit der späten Schaffenszeit. 1944 schuf Moilliet die Glasfenster für die Zwinglikirche in [[Mattenbach]] bei [[Winterthur]]. Die Technische Ausführung der Glasmalerei übernahm L. Halter und Sohn in Bern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 malte er auch keine neuen Aquarelle, sondern überarbeitete früher entstandene Werke. Ein Jahr darauf lernte er Kay Oederlin kennen, seine Lebensgefährtin der letzten fünfundzwanzig Jahre. Es folgten Aufträge für ein [[Sgraffito]] im [[Schosshaldenfriedhof]] in Bern, Glasfenster in Winterthur und der Kapelle des Burgerspitals in Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
1910 heiratete Moilliet die Pianistin Hélène Gobat; sie zogen für einige Jahre an den [[Thunersee]]. 1916 starb Moilliets Frau kurz nach der Geburt des ersten Sohnes Pierre. Am 5. November 1921 wurde Moilliets zweiter Sohn [[Peter Moilliet|Peter]] aus der Ehe mit Margaretha Zaeslin geboren. Sie war die frühere Frau von [[Paul Basilius Barth]] und hatte die Söhne [[Heinrich Bodin|Heinrich Barth]] (1907–1958) und [[Andres Barth]] (1916–1990). 1926 starb sein Bruder Georges Moilliet in Japan und Moilliet erbte eine beträchtliche Summe. 1940 trennten sich Moillet und Zaeslin ohne sich zu scheiden. In der Folge lebte er mit Kay Oederlin in [[Corsier-sur-Vevey]] und ab 1950 in [[La Tour-de-Peilz]], einem Vorort von Vevey, wo er 1962 im Alter von 81 Jahren starb. Seine letzte Ruhestätte fand er im Familiengrab auf dem Friedhof von [[Bremgarten bei Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|716||Moilliet, Louis|[[Jean-Christophe Ammann]]|118583247}}&lt;br /&gt;
* Jean-Christophe Ammann: &amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet, Das Gesamtwerk&amp;#039;&amp;#039;, DuMont Schauberg, Köln, 1972, ISBN 3-7701-0608-3&lt;br /&gt;
* {{HLS|22533|Louis René Moilliet|Autor=Annette Baumann|Datum=2010-12-08}}&lt;br /&gt;
* Klee, Macke, Moilliet: &amp;#039;&amp;#039;Die Tunisreise&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausgabe, Katalog zur Ausstellung. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 978-3-7757-0177-8&lt;br /&gt;
* [[Anna M. Schafroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet 1880–1962. Blick in die Ferne&amp;#039;&amp;#039;. Benteli Verlag, Bern 2007, ISBN 978-3-7165-1488-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.louismoilliet.ch  Louis Moilliet – offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118583247}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4023398|Louis Moilliet|Autor=Anna Schafroth|Jahr=2011}}&lt;br /&gt;
* [https://recherche.sik-isea.ch/de/everything/in/sikart/work/tiles?0.0.type=actor&amp;amp;0.0.@id=sik:person-4023398&amp;amp;0.type=actor Louis Moilliet sechzehn Werke (Fotos).] In: recherche.sik-isea.ch. Abgerufen am 2. Dezember 2024.&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1961:48::272 Georg Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet: Anlässlich seines 80.Geburtstages&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://g26.ch/art_moilliet.html |text=Biografie |wayback=20030224123600}}&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/ Louis Moilliet] In&amp;#039;&amp;#039;: [[E-Periodica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118583247|LCCN=n/83/69190|VIAF=13099674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moilliet, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Genf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moilliet, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler und Glasmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vevey]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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