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	<title>Louis Jacques Thénard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:26:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Jacques_Th%C3%A9nard&amp;diff=250042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-01-27T08:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Louis Jacques Thénard.jpg|mini|Louis Jacques Thénard]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Jacques Thénard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1777]] in [[La Louptière-Thénard|La Louptière]], nahe [[Nogent-sur-Seine]] ([[Département Aube|Aube]]); † [[21. Juni]] [[1857]] in [[Paris]]) war ein französischer [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thénard war der zweite Sohn von Étienne Amable Thénard (1738–1809) und seiner Frau Cécile Thénard, geborene Savourat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gw.geneanet.org/pierfit?lang=fr&amp;amp;p=etienne+amable&amp;amp;n=thenard Genealogie der Eltern]&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer armen Bauernfamilie, die insgesamt sieben Kinder hatte. Er wurde durch einen lokalen katholischen Priester gefördert, sodass er im Alter von elf Jahren auf die Akademie in [[Sens]] geschickt werden konnte.&lt;br /&gt;
Mit sechzehn Jahren ging er nach Paris, um [[Pharmazie]] zu studieren. Dort hörte er Vorlesungen von [[Antoine François de Fourcroy]] (1755–1809) und [[Louis-Nicolas Vauquelin]] (1763–1829) und erhielt in bescheidenem Umfang Zutritt zu Vauquelins Laboratorium. Er machte so schnelle Fortschritte, dass er nach zwei oder drei Jahren den Platz seines Lehrers bei den Vorlesungen einnehmen konnte. Fourcroy und Vauquelin waren so angetan von ihm, dass sie für ihn 1797 die Stelle eines Chemielehrers und 1798 eine Stelle als [[Repetent|Repetitor]] an der [[École polytechnique]] einrichteten. Vauquelin gab 1804 seine Professur am [[Collège de France]] auf und nutzte seinen Einfluss, um die Stelle an Thénard zu vergeben. Sechs Jahre später, nach Fourcroys Tod, wurde er zum Vorsitzenden des Bereichs Chemie an der École Polytechnique gewählt. 1809 wurde ihm gemeinsam mit [[Joseph Louis Gay-Lussac]] durch die mathematisch-physikalische Klasse des [[Institut de France]] der von [[Napoleon Bonaparte]] ausgesetzte [[Galvanischer Preis|Galvanische Preis]] von 3000 Francs zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernest Maindron: &amp;#039;&amp;#039;Les fondations de prix à l’Académie des sciences. Les lauréats de l’Académie. 1714–1880.&amp;#039;&amp;#039; Gauthier-Villars, Paris 1881, [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5496683n/f46.image S. 69–70].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. August 1814 heiratete er Jeanne Victoire Humblot-Conté (1795–1855).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gw.geneanet.org/pierfit?lang=fr&amp;amp;m=D&amp;amp;p=jeanne+victoire&amp;amp;n=humblot&amp;amp;t=L&amp;amp;sosab=10&amp;amp;color=&amp;amp;v=0 Genealogie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Mitglied der Akademie wurde er Fourcroys Nachfolger. 1825 empfing er von König [[Karl X. (Frankreich)|Charles X.]] den Titel eines Barons; 1832 machte ihn [[Ludwig Philipp (Frankreich)|Louis Philippe]] zum Mitglied des Erbadels. Von 1827 bis 1830 vertrat er das [[Département Yonne]] in der Deputiertenkammer. Als Vizepräsident des &amp;#039;&amp;#039;Conseil Supérieur de l’Instruction Publique&amp;#039;&amp;#039; (etwa: Hoher Rat für öffentliche Erziehung) hatte er großen Einfluss auf die wissenschaftliche Ausbildung in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem anderen war Thénard Lehrer. Wie er selbst sagte, müssen der Professor, die Assistenten, das Labor und alles andere den Studenten gewidmet werden. Wie die meisten großen Lehrer veröffentlichte er ein Lehrbuch. Sein &amp;#039;&amp;#039;Traité de chimie élémentaire, théorique et pratique&amp;#039;&amp;#039; (4 Bände, Paris, [[1813]]–[[1816]]) galt ein viertel Jahrhundert lang als Standardwerk und hat vielleicht mehr zum Fortschritt der Chemie beigetragen als Thénards zahlreiche Entdeckungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Anstellung als Repetitor am Polytechnikum begann er eine lebenslange Freundschaft mit [[Joseph Louis Gay-Lussac]] (1778–1850). Die zwei führten viele Forschungen gemeinsam durch. Sorgfältige Analysen brachten ihn dazu, [[Claude Louis Berthollet]]s (1748–1822) theoretische Ansichten über die Zusammensetzung von [[Metalloxid]]en anzufechten. Berthollet, weit davon entfernt, die Korrekturen eines Jüngeren abzulehnen, lud ihn ein, Mitglied der [[Société d’Arcueil]] zu werden. Die im Jahre 1807 erstmals veröffentlichte Sammlung der &amp;#039;&amp;#039;Mémoires de Physique et de Chimie de la Société d’Arcueil&amp;#039;&amp;#039; zeigt, dass er neben Claude Louis Berthollet, Gay-Lussac, [[Alexander von Humboldt]] (1769–1859), um nur einige zu nennen, zu den neun Gründungsmitgliedern der Société d’Arcueil, die sich von 1806 bis 1822 traf, gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] gewählt; seit 1855 war er auswärtiges Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-louis-jacques-baron-de-1824-thenard-2749 |titel=Mitglieder – historisch: Louis Jacques Baron de Thénard |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] nahm ihn 1819&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|3159 |Name=Louis Jacques Baron de Thénard |Datum=26. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen]] 1830 als auswärtiges Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/louis-jacques-baron-de-thenard/ |titel=Mitglieder: Louis Jacques Baron de Thénard |hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen |abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Geburtsort wurde 1861 eine Statue zur Erinnerung an ihn errichtet und 1865 änderte man den Namen seiner Heimatstadt in [[La Louptière-Thénard]].&amp;lt;br /&amp;gt; Er ist namentlich auf dem Eiffelturm verewigt, siehe: [[Die 72 Namen auf dem Eiffelturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Paul Thénard]] war auch Chemiker und bekannt für die Bekämpfung der [[Reblaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cobalt Blue.JPG|mini|Thénards Blau (Cobaltblau) C.I. PB 28]]&lt;br /&gt;
Thénards erste Veröffentlichung von 1799 befasste sich mit den Verbindungen des [[Arsen]]s und [[Antimon]]s mit [[Sauerstoff]] und [[Schwefel]]. Eine seiner wichtigsten Arbeiten, 1807 begonnen, befasste sich mit zusammengesetzten [[Ether|Äthern]]. Außerdem verdienen seine Untersuchungen der [[Sebacinsäure]] und der [[Galle]]nflüssigkeit Erwähnung, ebenso seine Entdeckung des [[Wasserstoffperoxid]]s. 1802 stellte er das noch heute bekannte und verwendete Pigment [[Thénards Blau]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Gay-Lussac arbeitete er über die chemischen Elemente [[Bor]], [[Chlor]], [[Aluminium]], [[Silicium]], [[Iod]], [[Kalium]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pse118-online.de/images_pse/PSE013_1830.jpg |text=Graphik des Periodensystems mit bis zum Jahre 1830 bekannten Elementen |wayback=20170907220056 |archiv-bot=}}; Inhalt nicht einsehbar&amp;lt;/ref&amp;gt;, und Verbindungen wie etwa [[Ester]]. Neben zahlreichen Veröffentlichungen schrieb er ein vierbändiges Standard-Lehrbuch der Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Joseph Louis Gay-Lussac|Joseph L. Gay-Lussac]]: &amp;#039;&amp;#039;Recherches physico-chimiques.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Deterville, Paris 1811 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10072625_00007.html Band 1], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10072626_00007.html Band 2]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traité de chimie élémentaire, théorique et pratique.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Crochard, Paris 1813–1816 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10072625_00007.html Band 1], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10073977_00007.html Band 2], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10073978_00007.html Band 3], [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10073979_00007.html Band 4]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschriftenbeiträge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit Joseph L. Gay-Lussac: &amp;#039;&amp;#039;Sur la décomposition de la potasse et de la soude.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annales de Chimie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 65, 1808, [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10071667/bsb:6731770?page=331 S. 325–326]&lt;br /&gt;
** Wieder in: &amp;#039;&amp;#039;Les Métaux légers, aluminium, glucinium, magnésium, métaux alcalins&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Les classiques de la découverte scientifique.&amp;#039;&amp;#039;). Gauthier-Villars, Paris 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Note sur la propriété, que possèdent quelques métaux de faciliter la combinaison des fluides élastiques.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales de chimie et de physique.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, 1823, S. 440–444 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10071722?page=444 Digitalisat]) – mit [[Pierre Louis Dulong]].&amp;lt;!--15. September 1823--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles observations sur la propriété dont jouissent certains corps de favoriser la combinaison des fluides élastiques.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales de chimie et de physique.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 1823, S. 380–387 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10071723?page=384 Digitalisat]) – mit Pierre Louis Dulong.&amp;lt;!--3. November 1823--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|92684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117302023|LCCN=n86853177|VIAF=56695277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thenard, Louis Jacques}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (École polytechnique)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Collège de France)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1777]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thénard, Louis Jacques&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1777&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[La Louptière-Thénard|La Louptière]] bei [[Nogent-sur-Seine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1857&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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