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	<title>Louis Fürnberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: einen Weblink, der nicht zur angegebenen Seite führte, durch einen gültigen Weblink ersetzt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;einen Weblink, der nicht zur angegebenen Seite führte, durch einen gültigen Weblink ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S81891, Louis Fürnberg.jpg|mini|hochkant|Louis Fürnberg, 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Fürnberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1909]] in [[Jihlava|Iglau]], [[Mähren]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[23. Juni]] [[1957]] in [[Weimar]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakisch]]-[[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Dichter]], [[Nachdichtung|Nachdichter]], [[Journalist]], [[Komponist]] und [[Diplomat]]. Er schrieb ab 1932 zeitweilig unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Nuntius&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Nuncius&amp;#039;&amp;#039;. Von ihm sind Text und Melodie des &amp;#039;&amp;#039;[[Lied der Partei|Lieds der Partei]]&amp;#039;&amp;#039;, das jahrelang als offizielle [[Hymne]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Analyse Die Partei&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Kahl]]: [http://www.kahl-marburg.privat.t-online.de/kahl_marx1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eine ideologiekritische Analyse des Louis Fürnbergschen „Liedes von der Partei“&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufklärung und Kritik]]&amp;#039;&amp;#039;, Sonderheft 10/2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fürnberg wurde als Sohn einer deutschsprachigen, jüdischen Textilfabrikantenfamilie im mährischen Iglau geboren. Seine Mutter, Berta Fürnberg, starb kurz nach seiner Geburt. Mit seinem Vater, Jakob Fürnberg, siedelte er aufgrund dessen zweiter Heirat nach [[Karlsbad]] über und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. 1913 wurde sein Halbbruder Walter Fürnberg geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Karlsbad besuchte Fürnberg ab 1919 das Gymnasium. Die auf Wunsch seines Vaters anschließende Lehre als Kunstkeramiker in „Knolls Porzellanfabrik“ in [[Rybáře (Karlsbad)|Fischern]] musste er 1926 wegen einer [[Tuberkulose]]erkrankung abbrechen. Als Siebzehnjähriger trat er in die Sozialistische Jugend ein. 1927 ging er nach [[Prag]] und besuchte die Deutsche Handelsakademie. Er begann, erste Gedichte in der dortigen deutschsprachigen bürgerlichen Presse zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde er Mitglied in der deutschen Sektion der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]]. Er gründete im Mai 1932 die [[Agitprop]]-Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Echo von links&amp;#039;&amp;#039;, für die er zwischen 1932 und 1936 hauptsächlich als Texter tätig war. Im Rahmen eines der Programme der Gruppe lernte er 1936 Lotte Wertheimer kennen, Tochter eines österreichisch-jüdischen Unternehmers, die ebenfalls Kommunistin war und die er 1937 heiratete. Bis 1939 war er für die kommunistische Presse in Prag tätig, so z. B. seit 1934 als Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Illustrierte-Zeitung]] (A-I-Z)&amp;#039;&amp;#039;, die von Berlin nach Prag emigriert war. Auch arbeitete er am &amp;#039;&amp;#039;Gegenangriff&amp;#039;&amp;#039; unter [[Bruno Frei]] mit. Nachdem er 1936 erneut an Lungentuberkulose erkrankt war, weilte er zur Kur in Lugano. Das &amp;#039;&amp;#039;Echo von links&amp;#039;&amp;#039; wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|Einmarsch der Deutschen]] in Prag im März 1939 versuchte das Ehepaar Fürnberg nach [[Zweite Polnische Republik|Polen]] zu fliehen, wurde jedoch verraten und inhaftiert. Während Fürnbergs Frau nach zwei Monaten freigelassen wurde und nach [[London]] fliehen konnte, ging er durch mehrere Gefängnisse und wurde gefoltert. Erst später gelang es der Familie seiner Frau, ihn durch Bestechung der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] freizukaufen und eine Abschiebung nach [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] zu erreichen, wo er seine Frau zum Jahreswechsel 1939/40 wiedertraf. Sie flohen weiter über [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]], wo 1940 in Belgrad ihr Sohn Miša geboren wurde, bis sie schließlich 1941 [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] erreichten. Seine im deutschen Machtbereich verbliebene Familie wurde im [[Holocaust]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Fürnberg 1946 von Jerusalem nach Prag zurück. In den folgenden zwei Jahren war er als Journalist und Korrespondent für mehrere Zeitungen in Prag tätig. 1947 wurde seine Tochter [[Alena Fürnberg|Alena]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Bernhard Bilke: &amp;#039;&amp;#039;[https://kulturportal-west-ost.eu/korrespondenzen/literatur-und-kunst-398 Von der Partei wusste er manch Lied zu singen. Und nicht nur rühmliche: Louis Fürnberg aus Mähren.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturpolitische Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte eine Tätigkeit im Informationsministerium, von 1949 bis 1952 war er Erster Botschaftsrat ([[Kulturattaché]]) der tschechoslowakischen Botschaft in [[Ost-Berlin]] und kehrte anschließend in die Tschechoslowakei zurück. Das unübersehbar von [[Ärzteverschwörung|antisemitischen]] Tendenzen gekennzeichnete politische Klima der [[Stalinismus|spätstalinistischen]] Sowjetunion hatte auch – und besonders stark – auf die Tschechoslowakei unter [[Klement Gottwald]] übergegriffen. Fürnberg sah sich gezwungen, seinen Namen in Lubomír Fyrnberg zu ändern. Die während dieser Zeit verhängten Todesurteile gegen Teile der Führung der KP der Tschechoslowakei im [[Slánský-Prozess]], die auch einige der Freunde und Bekannten von Louis Fürnberg betrafen, beeinflussten ihn gesundheitlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-48137-0003, Weimar, Begräbnis Louis Fürnberg.jpg|mini|Begräbnis Louis Fürnbergs, 1957]]&lt;br /&gt;
1954 übersiedelte Fürnberg mit seiner Frau und den beiden Kindern nach [[Weimar]]. Hier war er als stellvertretender Leiter der [[Klassik Stiftung Weimar|Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur]] tätig und war Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Weimarer Beiträge]]&amp;#039;&amp;#039;. 1955 wurde er Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Deutschen Akademie der Künste]]. Im gleichen Jahr erlitt er jedoch einen Herzinfarkt, von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb im Alter von 48 Jahren in der Nacht vom 23. zum 24. Juni 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Fürnberg verstand sich als politischer Dichter&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Mehner: {{Webarchiv |url=http://www.dra.de/online/dokument/2007/juni.html |wayback=20081015222601 |text=&amp;#039;&amp;#039;Poet und Kommunist – 50. Todestag des Dichters Louis Fürnberg&amp;#039;&amp;#039;}} (= „Dokument des Monats Juni 2007“ im [[Deutsches Rundfunkarchiv|Deutschen Rundfunkarchiv]])&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Was ich singe, sing ich den Genossen. Ihre Träume gehen durch mein Lied.“&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dittmar: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article632701/Die-Partei-die-Partei-die-hat-immer-recht.html Die Partei, die Partei, die hat immer recht].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Januar 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Novelle]] &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung in Weimar&amp;#039;&amp;#039; behandelt das Treffen [[Adam Mickiewicz]]s mit [[Johann Wolfgang von Goethe]] im August 1829. In seinen Dramen, Festspielen und selbst komponierten Kantaten erwies er sich bis an sein Lebensende als treuer Kommunist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text des Erfolgshits der [[Puhdys]] &amp;#039;&amp;#039;([[Alt wie ein Baum]])&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Alt möcht ich werden&amp;#039;&amp;#039; von Fürnberg, sie singen hier: „Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau wie der Dichter es beschreibt&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ostmusik.de/alt_wie_ein_baum.htm |titel=Alt wie ein Baum |abruf=2021-05-25 |kommentar=Transkribiert von der Originalaufnahme |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140302175107/http://www.ostmusik.de/alt_wie_ein_baum.htm |archiv-datum=2014-03-02 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Louis Fürnberg wird stark assoziiert mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Lied der Partei]]&amp;#039;&amp;#039;, verfasst als Huldigung an den IX.&amp;amp;nbsp;Parteitag der [[Komunistická strana Československa|KPČ]] im Mai 1949 (zu dem er zu seiner großen Kränkung nicht eingeladen wurde). Nach dem [[XX.&amp;amp;nbsp;Parteitag der KPdSU]] 1956 wurde Stalins Name aus dem Text gestrichen. Der ursprüngliche Kehrreim „So aus leninschem Geist wächst, von Stalin geschweißt, die Partei, die Partei, die Partei“ wurde entsprechend der neuen Parteilinie gesungen: „So aus leninschem Geist wächst zusammengeschweißt, die Partei, die Partei, die Partei“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Analyse Die Partei&amp;quot; /&amp;gt; Die Gedichte &amp;#039;&amp;#039;Stalins Geburt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der junge Stalin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der größte Schüler&amp;#039;&amp;#039; waren aus der Werkausgabe zu streichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den Brief, den Lotte Fürnberg (Witwe von L. Fürnberg) am 24. September 1960 an den Verlag geschickt hat. Zitiert in Peter Dittmar: [https://www.welt.de/print-welt/article632701/Die-Partei-die-Partei-die-hat-immer-recht.html &amp;#039;&amp;#039;Die Partei, die Partei, die hat immer recht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Januar 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Lied von Stalin&amp;#039;&amp;#039; ist nun &amp;#039;&amp;#039;Ein Lied vom Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Aus „Dieses Lied weihe ich Stalin“ wurde nun: „Dieses Lied weihe ich den Sowjets“. An anderer Stelle wurde statt Lenin und Stalin nun Marx und Engels gehuldigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Fürnberg Historischer Friedhof Weimar 2 2020-06-05 19.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Fürnberg wurde nach einem feierlichen Trauerzug am 27. Juni auf dem Ehrengräberfeld des [[Historischer Friedhof Weimar|Historischen Friedhofs Weimar]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod leitete seine Witwe Lotte Fürnberg, die langjährig als Rundfunkredakteurin tätig war, das [[Louis-Fürnberg-Archiv]] in Weimar. Sie starb im Januar 2004 mit 92 Jahren in Weimar. Das Louis-Fürnberg-Archiv in Weimar, das zugleich eine Gedenkstätte ist, wurde von 1957 bis 1961 unter der Leitung der [[Akademie der Künste der DDR|Akademie der Künste]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archiv.adk.de/objekt/2210256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis-Fürnberg-Denkmal Weimar.JPG|mini|hochkant|Fürnbergdenkmal in Weimar]]&lt;br /&gt;
1961 wurde von [[Martin Reiner (Bildhauer)|Martin Reiner]] und [[Franz Dospiel]] im [[Park an der Ilm]] das  [[Louis-Fürnberg-Denkmal]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem 100. Geburtstag ehrte die Stiftung Weimarer Klassik den Dichter mit einer Gedenkveranstaltung im Stadtschloss, bei der Fürnbergs Tochter Alena aus seinen Gedichten las und Schriftsteller [[Wulf Kirsten]] eine Laudatio hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verwaltungsgebäude der [[Gedenkstätte Buchenwald]] wurde sein Arbeitszimmer originalgetreu wieder aufgebaut; es ist seit Juni 2017 nach Anmeldung (über www.buchenwald.de) zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimstatt für Fürnbergs Bücher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;neues deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 24./25. Juni 2017, S. 15 (dpa-Bericht).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Eger: &amp;#039;&amp;#039;Lenin, Goethe und Pfefferminzbonbons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 5./6. August 2017, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:„Hommage à Fürnberg“ von Lutz Hellmuth und Dietmar Lenz.jpg|mini|hochkant|„Hommage à Fürnberg“ von Lutz Hellmuth und Dietmar Lenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu Lebzeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1933 wurde Fürnberg  bei der Internationalen Arbeitertheater-Olympiade in [[Moskau]] mit dem 1. Preis für die [[Kantate]] &amp;#039;&amp;#039;Feststellung&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 1953 wurde Fürnberg für journalistische Arbeiten mit dem [[Julius Fučík (Autor)|Julius-Fučik]]-Preis geehrt.&lt;br /&gt;
* 1956 erhielt Louis Fürnberg den [[Nationalpreis der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Posthum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959 wurde in der [[Bodelschwinghstraße (Weimar)|Bodelschwinghstraße 78]] in [[Weimar]] die [[Staatliche Grundschule „Louis Fürnberg“]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
* 1972 stiftete der Rat des [[Bezirk Erfurt|Bezirks Erfurt]] den [[Louis-Fürnberg-Preis]].&lt;br /&gt;
* 1982 errichteten die Bildhauer am [[Dichterweg (Weimar)|Dichterweg]] [[Lutz Hellmuth]] und [[Dietmar Lenz]] eine Skulptur &amp;#039;&amp;#039;[[Hommage à Fürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das [[Poetisches Theater|Poetische Theater]] der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] trug lange Zeit den Namenszusatz „Louis Fürnberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Lieder Songs Moritaten – Eine Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hölle, Hass und Liebe.&amp;#039;&amp;#039; 1943 (Gedichte).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bruder Namenlos. Ein Leben in Versen.&amp;#039;&amp;#039; [[Mundus AG|Mundus-Verlag]], Basel 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung in Weimar. Novelle.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Taschenbuchverlag, Berlin 1995, ISBN 3-7466-1067-2 (Nachdruck der Ausgabe Berlin 1952).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Du hast ja ein Ziel vor den Augen.]]&amp;#039;&amp;#039; (Worte und Weise, 1937)&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;Seid bereit! – Liederbuch der Thälmann-Pioniere.&amp;#039;&amp;#039; 3., veränderte Auflage. VEB [[Friedrich Hofmeister Musikverlag]], Leipzig o. J., S. 50–51; &amp;#039;&amp;#039;Der lesende Arbeiter&amp;amp;nbsp;4.&amp;#039;&amp;#039; Zentralbibliothek der deutschen Klassik, Weimar 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimat, die ich immer meinte. Böhmen und Deutschland in Gedichten aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; [[Aufbau-Verlag]], Berlin 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder, Songs und Moritaten. Eine Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Akademie der Künste, Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mozart-Novelle.&amp;#039;&amp;#039; Manesse, Zürich 1991, ISBN 3-7175-8184-8 (Erstauflage 1947).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die spanische Hochzeit.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Aufbau, Berlin 1986 (Illustrationen von [[André Masson]]) (Erstauflage 1948).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und Sterne wandern, wie ich geh. Gedichte, Lieder, Songs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Henschel, Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderer in den Morgen. Ein Gedichtskreis.&amp;#039;&amp;#039; [[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]], Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* Herbert Meinke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;War ein Wintertag … Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Dahlemer Verlagsanstalt, Berlin 1996, ISBN 3-928832-07-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Spätsommerabend.&amp;#039;&amp;#039; 1951 (Gedicht)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Urlaub&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau, Berlin 1964. Aus dem Nachlass. Hg. Lotte Fürnberg und [[Gerhard Wolf (Schriftsteller)|Gerhard Wolf]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke in sechs Bänden&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1964/65.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die große Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; ([[Friedrich Engels]] beim Tod [[Karl Marx]]’). Fragment aus dem Nachlass. Zuerst &amp;#039;&amp;#039;Junge Kunst&amp;#039;&amp;#039; 4, 1959; wieder in: &amp;#039;&amp;#039;„Aber die Welt ist verändert.“ Almanach 1959.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrum Ost und West]], [[Verlag der Nation]], Berlin 1959, S. 56–76.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenslied. Ausgewählte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl von Gerhard Wolf und [[Alena Fürnberg]]). Faber &amp;amp; Faber, Leipzig 2009, ISBN 978-3-86730-098-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Fürnberg, Louis.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1974, Band 1, S. 241–243.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dichterwitwe Lotte Fürnberg erinnert sich ihrer Lebensjahre mit Louis Fürnberg: „Es ist so viel Blut umsonst geflossen Es ist so viel Blut umsonst geflossen“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 2001, S. 11 ([https://www.berliner-zeitung.de/die-dichterwitwe-lotte-fuernberg-erinnert-sich-ihrer-lebensjahre-mit-louis-fuernberg-es-ist-so-viel-blut-umsonst-geflossen-li.70746 online], abgerufen am 18. Februar 2026).&lt;br /&gt;
* Rüdiger Bernhard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wanderer in den Morgen. Louis Fürnberg und [[Arnold Zweig]]&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Meidenbauer, München 2005, ISBN 3-89975-527-8.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schiller (Germanist)|Dieter Schiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Träumer und die Politik. Louis Fürnberg zum 50. Todestag&amp;#039;&amp;#039;. (Pankower Vorträge 103) Helle Panke, Berlin 2007.&lt;br /&gt;
* [[Henri Poschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Durch Hölle, Haß und Liebe. Louis Fürnberg 1909–2009&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 61 (2009), S. 620–627.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=louis-fuernberg|lemma=Fürnberg, Louis|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Leonore Krenzlin]]|band=1|idNum=925}}&lt;br /&gt;
* [[Jan Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Lied der Partei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 3: &amp;#039;&amp;#039;He – Lu.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart und Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02503-6, S. 515–520.&lt;br /&gt;
* Jan Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Ein Prozess in Prag. Das Volk gegen Rudolf Slánský und Genossen&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-37047-6.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kaufmann (Germanist)|Ulrich Kaufmann]], Harald Heydrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hier ist ein Dichter, hört nur!&amp;#039;&amp;#039;  Louis Fürnberg – Texte zu Leben und Werk, Quartus-Verlag 2021, ISBN 978-3-947646-33-3&lt;br /&gt;
* Ulrich Kaufmann, Harald Heydrich (Hrsg.), unter Mitarbeit von Alena und Michael Fürnberg: &amp;#039;&amp;#039;Das schöne Weimar? Louis Fürnbergs letzte Jahre&amp;#039;&amp;#039;. quartus-Verlag, Bucha bei Jena 2022, ISBN 978-3-947646-45-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/34 Eintrag] in der literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118536702}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118536702}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dra.de/online/dokument/2007/juni.html |wayback=20081015222601 |text=Das Deutsche Rundfunkarchiv zum 50. Todestag von Louis Fürnberg}}&lt;br /&gt;
* Henri Poschmann: [http://ddr-hoerspiele.net/lp/louis-fuernberg-prosa-und-lyrik.html Covertext zu „Louis Fürnberg – Prosa und Lyrik“]&lt;br /&gt;
* Christoph Werner: [http://www.weimar-lese.de/index.php?article_id=174 Louis Fürnberg]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25095 Louis-Fürnberg-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Horst Haase (Literaturwissenschaftler)|Horst Haase]]: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/486899.er-sang-das-lied-von-der-partei-die-immer-recht-hat.html &amp;#039;&amp;#039;Er sang das Lied von der Partei, die immer recht hat&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118536702|LCCN=n50016789|VIAF=36956112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Furnberg, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fürnberg, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fürnberg, Alois (Geburtsname); Nuntius (Pseudonym); Nuncius (Pseudonym); Fyrnberg, Lubomír&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Dichter und Musiker jüdischer Abstammung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jihlava|Iglau]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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