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	<title>Louis Cappel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Cappel&amp;diff=268256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Bild etwas größer; Typo Eingangssatz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild etwas größer; Typo Eingangssatz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Louis Cappel.jpg|mini|hochkant=0.8|Louis Cappel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Cappel,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Ludovicus Cappellus&amp;#039;&amp;#039; genannt (* [[15. Oktober]] [[1585]] in [[Saint Élier]] bei [[Sedan]]; † [[18. Juni]] [[1658]]  [[Saumur]]), war ein Bibelkritiker, Gelehrter, [[Hebraistik|Hebraist]] und [[Reformierte Kirchen|reformierter]] [[Theologe]] aus [[Frankreich]], der zu den [[Hugenotten]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiärer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Cappel war der jüngste Sohn des Jacques Cappel († Mitte 1586) und dessen Frau Ludoivica du Val, ein Neffe seines Namensvetters Louis Cappel de Moniambert (15. Januar 1534 – † Anfang 1586)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Bertheau |Hrsg=Johann Jakob Herzog |Titel=Cappell, Louis (Ludovicus Cappellus I.), mit dem Beinamen de Moniambert |Sammelwerk=Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche |Verlag=J. C. Hinrichs |Ort=Leipzig |Datum=1877 |Seiten=137–138 |Online={{archive.org |realencyklopdie03plitgoog |Blatt=138}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und des katholischen Priesers Guilielmus (Wilhelm) Cappel (Herr von Preigny), sowie der Bruder des Jacques Cappel (Herr von le Tilloi, 1570 – September 1624).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Bertheau |Hrsg=Johann Jakob Herzog |Titel=Cappell, Jacques (Jacobus Cappellus), Herr von le Tilloi |Sammelwerk=Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche |Verlag=J. C. Hinrichs |Ort=Leipzig |Datum=1877 |Seiten=138 |Online={{archive.org |realencyklopdie03plitgoog |Blatt=138}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war Pfarrer in Rennes, musste diese Gemeinde jedoch verlassen, da er der reformierten Kirche angehörte. Daher lebte er mit seiner Familie zunächst auf einem Gut in Tilloy, von wo er jedoch vertrieben wurde. Er floh mit Frau und Kindern nach Saint-Élier, wo Cappel geboren wurde. Auch dort waren sie nicht sicher und zogen weiter zu seinem Onkel nach Sedan. Nachdem sowohl der Vater als auch der Onkel kurz nacheinander verstorben waren, wollte seinem Mutter versuchen das Gut in Tilloy zurückzuerhalten, indem sie in der Kirche öffentlich von ihrem Glauben abschwor beziehungsweise der katholischen Kirche beitrat. Doch bereute sie dieses und erkrankte vor Kummer, woran sie bald darauf ebenfalls starb. Cappel blieb mit seinen beiden Geschwistern in Tilloy. Bis zu seinem achten Lebensjahr lebte er, von den Geschwistern getrannt, bei dem Verwalter des väterlichen Gutes Philibert Sandon und dessen Frau, das seinem ältesten Bruder Jacques zugefallen war. Dieser kam 1593 nach le Tilloy, um seine jüngeren Geschwister aus den Händen ihrer katholischen Erzieher zu befreien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Bertheau |Hrsg=Johann Jakob Herzog |Titel=Cappell, Louis (Ludovicus Cappellus II.) |Sammelwerk=Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche |Verlag=J. C. Hinrichs |Ort=Leipzig |Datum=1877 |Seiten=138–142 |Online={{archive.org |realencyklopdie03plitgoog |Blatt=138}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cappel lebte bei seinem Bruder und begann 1601, im Alter von 17 Jahren, ein Studium der [[Theologie]] in Sedan. Von 1605 bis 1069 vertraute ihm der Herzog [[Henri de La Tour d’Auvergne, duc de Bouillon|Henri de Bouillon]] seine Töchter an, um diese zu unterrichten. Als er 24 Jahre alt war, erhielt er ein Stipendium der Kirche von Bordeaux, mit dem er eine Reise nach Großbritannien, Belgien und Deutschland unternehmen konnte. Zwei Jahre lang verweilte er in Oxford und studierte die [[arabische Sprache]]. Anschließend nahm er 1613 den Lehrstuhl für [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] in Saumur an. 1615 wurde er zum Prediger gewählt und wurde 1633 gemeinsam mit [[Moyse Amyraut|Moses Amyraut]] und [[Josué de la Place]] von der reformierten National-Synode als Professor der Theologie in Saumur bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hebraist untersuchte er insbesondere die Geschichte der hebräischen Schriften. Cappel war einer der wenigen Männer des 17. Jahrhunderts, die eine kritische Beurteilung biblischer Bücher wagten. Er glaubte nicht an den göttlichen Ursprung des hebräischen Bibeltextes. Er kam zu dem Schluss, dass die [[Hebräisches Alphabet#Masoretische Vokalisation (Punktierung)|Vokalzeichen]] und Akzente ursprünglich nicht Bestandteil der hebräischen Schrift waren, sondern dass diese erst nach Vollendung des babylonischen [[Talmud]]s erfunden und frühestens im 5. Jahrhundert n. Chr. eingefügt wurden. Schon vor Cappell hatte [[Elijah Levita|Elias Levita]] das Alter der Vokalpunkte angezweifelt, da der Kirchenvater [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] nicht mit ihnen vertraut war. Die Schlussfolgerungen, die Cappel in seiner &amp;#039;&amp;#039;Critica sacra&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht hatte, wurden von dem [[Basel|Basler]] Hebraisten [[Johann Buxtorf der Jüngere|Johannes Buxtorf]] heftig zurückgewiesen, da sie den Auslegungen seines Vaters [[Johann Buxtorf der Ältere|Johann Buxtorf]] widersprachen. Buxtorf verfasste eine Gegenschrift &amp;#039;&amp;#039;Anticritica&amp;#039;&amp;#039; (Basel 1653), in der er die Unfehlbarkeit des Textes bis in die Vokalpunkte verteidigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Britannica 1911 |Lemma=Cappel, Louis |Band=5 |Seite=288 |wikisource=Cappel, Louis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1617 heiratete Cappel Susanne Launoy (oder Susanna de Launai),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Schnedermann]] |Titel=Das Leben des Ludovicus Cappellus |Sammelwerk=Die Controverse des Ludovicus Cappellus mit den Buxtorfen über das Alter der hebräischen Punctuation: ein Beitrag zu der Geschichte des Studiums der hebräischen Sprache |Verlag=Hundertstund &amp;amp; Pries |Ort=Leipzig |Datum=1878 |Seiten=2–10 |Online=[https://books.google.at/books?id=nRDL5-w8D3AC&amp;amp;pg=PP7 books.google.at]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Tochter des Predigers Benjamin Launoy, Sieur de Gravier aus Chilleurs. Aus der Ehe gingen fünf Söhne und eine Tochter hervor, von denen zwei Söhne in früher Jugend starben.&lt;br /&gt;
* Jean (Johannes) Cappel (* 1618) trat zum Kummer seines Vaters zur katholischen Kirche über, worafhin ihn dieser an den Tod seiner Großmutter erinnerte, die sich damals, um ihren Kindern das väterliche Vermögen zu erhalten, dieser Kirche unterworfen hatte und danach starb. Er verbot seinem Sohn das Haus und verlangte von ihm die Rückkehr zur reinen Religion.&lt;br /&gt;
* Jacques (Jacob, James) Louis Cappel (13. August 1639 – 1722) wurde im Alter von 19 Jahren Professor der hebräischen Sprache in Saumur. Das [[Edikt von Nantes]] zwang ihn, 1689 nach England zu flüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=III. Rev. James Cappel |Sammelwerk=Protestant Exiles from France |Band=Band 2, 3. Buch, Kapitel 10, Sektion III |Datum= |Sprache=en |Online=[[s:en:Protestant Exiles from France/Volume 2 - Book Third - Chapter 10 - Section III|Volltext]] &amp;amp;#91;[[Wikisource]]&amp;amp;#93;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arcanum punctuationis revelatum.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1624 (anonym durch [[Thomas Erpenius]] herausgegeben).&lt;br /&gt;
* mit Moïse Amyraut, Josué de La Place: &amp;#039;&amp;#039;Theses theologicae in Academia Salmuriensi variis temporibus disputatae.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Saumur 1631–1651 (Lud. Cappelli, Mos. Amyraldi, Jos. Placaei).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diatriba de veris et antiquis Ebraeorum literis.&amp;#039;&amp;#039; 1645.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Critica sacra, sive de variis, quae in sacris V.T. libris occurrunt, lectionibus libri VI.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1650 (verfasst bereits 1634).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=E. Bertheau&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Johann Jakob Herzog]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Cappell, Louis (Ludovicus Cappellus II.)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Real-Encyklopädie für protestantische Theologie und Kirche&lt;br /&gt;
   |Verlag=J. C. Hinrichs&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1877&lt;br /&gt;
   |Seiten=138–142&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |realencyklopdie03plitgoog |Blatt=138}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Schnedermann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Leben des Ludovicus Cappellus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Controverse des Ludovicus Cappellus mit den Buxtorfen über das Alter der hebräischen Punctuation: ein Beitrag zu der Geschichte des Studiums der hebräischen Sprache&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hundertstund &amp;amp; Pries&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1878&lt;br /&gt;
   |Seiten=2–10&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.at/books?id=nRDL5-w8D3AC&amp;amp;pg=PP7 books.google.at]}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|3|793|spezialkapitel=Cappel|kapiteltext=Cappel (spr. kapell), Louis, ausgezeichneter Hebraist und Kritiker}}&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Autor= |Lemma=Cappel, Louis |Band=5 |Seite=288 |wikisource=Cappel, Louis}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Louis Cappel (1585–1658).&amp;#039;&amp;#039; In: Hugh Chisholm et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Reader’s Biographical Encyclopædia.&amp;#039;&amp;#039; 1922 (englisch, [https://www.wehd.com/bios/Louis_Cappel.html wehd.com]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cappel, Louis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enciclopedia Italiana di scienze, lettere ed arti]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Buc–Card.&amp;#039;&amp;#039; Rom 1930 (italienisch, [https://www.treccani.it/enciclopedia/louis-cappel_(Enciclopedia-Italiana)/ treccani.it]).&lt;br /&gt;
* {{LThK|Autor|Cappel, 2) Louis|2|2|933n}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20050219043450/http://www.bautz.de/bbkl/c/cappellus_l.shtml |band=1|spalte=923|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Cappellus, Louis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=005285631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12916609X|LCCN=n84087915|VIAF=35527787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cappel, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Saumur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hebraist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hugenotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1585]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1658]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cappel, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cappellus; Ludovicus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer reformierter Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1585&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saint Élier]] bei [[Sedan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juni 1658&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saumur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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