<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Louis_Begley</id>
	<title>Louis Begley - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Louis_Begley"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Begley&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T05:14:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Begley&amp;diff=32984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Erstes Bild hochkant formatiert; Typo Eingangssatz; unnötige Leerzeilen entfernt; Listenformatierung aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis_Begley&amp;diff=32984&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T17:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erstes Bild hochkant formatiert; Typo Eingangssatz; unnötige Leerzeilen entfernt; Listenformatierung aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Louis Begley redux.jpg|mini|hochkant=0.85|Louis Begley, 2003]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Begley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1933]] als &amp;#039;&amp;#039;Ludwik Begleiter&amp;#039;&amp;#039; in [[Stryj]], damals [[Polen]], heute [[Ukraine]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Schriftsteller]] polnisch-jüdischer Herkunft. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] emigrierte seine Familie in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], wo Begley als Rechtsanwalt tätig war. Erst 1991 trat er mit dem autobiografisch geprägten Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Lügen in Zeiten des Krieges]]&amp;#039;&amp;#039; literarisch in Erscheinung. Von seinen seither veröffentlichten Werken wurden insbesondere die Romane um den pensionierten Rechtsanwalt [[Schmidt (Roman)|Schmidt]] populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend in Polen und Emigration ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J27793, Warschauer Aufstand, Straßenkämpfe.jpg|mini|Deutsche Soldaten nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis Begley, geboren als Ludwik Begleiter, ist das einzige Kind des Arztes Dawid Begleiter (1899–1964) und seiner Frau Franciszka, geborene Hauser (1910–2004). Die jüdische Familie lebte in Stryj in [[Galizien]], das 1939 infolge des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin-Paktes]] von [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetischen Truppen besetzt]] wurde. Im Vorfeld des [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Angriffskrieges]] wurde der Vater 1941 als Lazarettarzt in die Sowjetunion deportiert und verbrachte den Großteil des Krieges in [[Samarkand]]. Die Großeltern väterlicherseits wurden im September 1941 verschleppt und ermordet, den Großeltern mütterlicherseits gelang es, mithilfe falscher Papiere unterzutauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Begley, Louis.&amp;#039;&amp;#039; In: Munzinger Online/Personen – Internationales Biographisches Archiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter blieb allein mit dem Jungen zurück und erlebte ab Juni die [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Judenverfolgung]] der deutschen Besatzer. So durfte Ludwik nach dem ersten Schuljahr keine Schule mehr besuchen. Vor der geplanten Einrichtung eines [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghettos]] floh Franciszka Begleiter im Winter 1941/42 mit ihrem Kind nach [[Lwiw|Lemberg]], wo sie sich mit gefälschten Papieren als polnische Katholiken auswiesen. Im März 1943 flüchteten Mutter und Sohn weiter nach [[Warschau]]. Während des [[Warschauer Aufstand]]s lebten sie im August und September 1944 in Kellern. Nach der Niederschlagung des Aufstands konnte Franciszka Begleiter sich und ihren Sohn durch eine List vor der drohenden Deportation nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] retten. Sie versteckten sich in einem Dorf in [[Masowien]] und später in der südpolnischen Stadt [[Kielce]], bis der Einmarsch sowjetischer Truppen im Januar 1945 für sie den Krieg beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 11–17, 133–134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Krakau]] trafen Mutter und Sohn wieder mit dem aus der Sowjetunion zurückgekehrten Vater zusammen. Nachdem er während des Krieges ausschließlich von seiner Mutter unterrichtet worden war, besuchte Ludwik im Schuljahr 1945/46 das Jan-Sobieski-Gymnasium. Unter dem Eindruck fortdauernder antisemitischer [[Pogrom]]e in Polen beschloss die Familie die Emigration. Nachdem sich Dawid Begleiter vergeblich um Ausreisegenehmigungen bemüht hatte, verließ die Familie das Land im Herbst 1946 illegal. Mit einer begrenzten Aufenthaltsgenehmigung blieben sie bis Ende Februar des Folgejahres in [[Paris]]. Am 3. März 1947 erreichten sie [[New York City|New York]]. Um die Eingliederung in den USA zu erleichtern, änderte die Familie ihre Namen: aus Begleiter wurde Begley, aus Dawid Edward, aus Franciszka Frances und aus Ludwik Louis. Die erste Zeit lebte die Familie im [[Empire Hotel]] in [[Manhattan]].&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Kollbach: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley – Ein Talent zur Selbsterfindung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 ließ sie sich in [[Flatbush]] nieder, wo Edward Begley eine Arztpraxis eröffnete. Louis besuchte die Erasmus Hall Highschool, die er 1950 abschloss. Seine innerhalb weniger Jahre erworbenen englischen Sprachkenntnisse bewies der erste Preis in einem Kurzgeschichtenwettbewerb, den die [[New York University]] für alle Highschools der Stadt ausgeschrieben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 18–25, 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Karriere als Rechtsanwalt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Austin Hall, Harvard University.JPG|mini|Austin Hall der Harvard Law School]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begley erhielt ein Stipendium des [[Harvard University|Harvard College]] und studierte von 1950 bis 1954 im Hauptfach [[Englische Literatur]]. Einer seiner Kommilitonen war [[John Updike]]. Begley wirkte am Studententheater und der Collegezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Harvard Advocate&amp;#039;&amp;#039; mit. Einen Kurs für [[kreatives Schreiben]] brach er jedoch mitten im Semester ab und stellte sämtliche literarischen Ambitionen ein. Später begründete er, dass er als Material für seine Geschichten ausschließlich die Kindheits- und Jugenderfahrungen aus Polen hätte verwenden können, die er unbedingt verdrängen wollte. Für eine Beschreibung seiner Gegenwart fühlte er sich hingegen in Amerika noch nicht verwurzelt genug. Am 5. November 1953 erhielt er die [[Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten|amerikanische Staatsbürgerschaft]]. 1954 legte er sein Examen mit &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude ab&amp;#039;&amp;#039;. Die folgenden zwei Jahre diente er in der [[United States Army|US-Armee]], die letzten 18 Monate davon in [[Göppingen]] in der 9. Division. Anschließend nahm er ein Jurastudium an der [[Harvard University|Harvard Law School]] auf, das er 1959 mit &amp;#039;&amp;#039;magna cum laude&amp;#039;&amp;#039; abschloss. Noch während des Studiums erhielt er ein Angebot der renommierten Kanzlei Debevoise &amp;amp; Plimpton,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[:en:Debevoise &amp;amp; Plimpton|Debevoise &amp;amp; Plimpton]] in der [[Englischsprachige Wikipedia|englischsprachigen Wikipedia]].&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er im Herbst 1959 seine Berufstätigkeit begann. Zwei Jahre später wurde er als [[Rechtsanwalt]] in New York zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 25–32, 134–135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1956 hatte Begley Sally Higginson geheiratet, eine Studentin am [[Radcliffe College]] und, wie Begley rückblickend wertete, „sehr amerikanische“ Ehefrau. Das Paar zog 1959 in eine Eigentumswohnung in der [[Fifth Avenue]] am [[Central Park]]. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Peter (* 1958, lebt als Künstler in Paris), [[Adam Begley|Adam]] (* 1959, arbeitet als Literaturkritiker und Biograf) und [[Laura Moore|Amey]] (* 1963, ist wie ihr Vater schriftstellerisch tätig). Schon bald traten in der Ehe jedoch Spannungen auf, die Begley auch auf die gesellschaftlichen Veränderungen im Amerika der 60er Jahre zurückführte. 1965 zog Begley alleine nach Paris und arbeitete in der französischen Niederlassung von Debevoise &amp;amp; Plimpton. Als er 1968 zum [[Sozietät|Sozius]] der Kanzlei ernannt wurde, kehrte er wieder nach New York zurück. Im Mai 1970 wurde die Ehe geschieden. Im Folgejahr lernte Begley bei einem seiner zahlreichen Paris-Aufenthalte die französische Historikerin [[Anka Muhlstein]] (* 1935) kennen. Nach einer dreijährigen Brieffreundschaft heirateten beide im März 1974. Muhlstein brachte zwei Söhne in die Ehe ein. Das Paar lebt seither in der [[Park Avenue (Manhattan)|Park Avenue]] in der [[Upper East Side]] von [[Manhattan]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 32–43, 134–135.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 erwarben beide ein Sommerhaus in [[Sagaponack]] auf [[Long Island]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2013/41/louis-begley-anka-muhlstein Eine glückliche Ehe].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 41/2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde Begley zum Seniorpartner von Debevoise &amp;amp; Plimpton. Er war an zahlreichen internationalen Transaktionen beteiligt, die ihn nach Nord- und Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika führten. Zudem war er [[Justitiar]] von Aktiengesellschaften sowie [[Vermögensverwalter]] und [[Treuhänder]] großer Privatvermögen. Als [[Gastdozent]] lehrte er an der Waltham Business School, der Wirtschaftshochschule der [[University of Pennsylvania]] und mehrere Jahre hinweg internationales Vertragsrecht in [[Peking]]. Der Anwaltsberuf verschaffte ihm neben der intellektuellen Herausforderung auch ästhetische Befriedigung. Die Kunst gleichermaßen präziser wie eleganter Verträge, in die ihn der Seniorpartner Francis Plimpton eingeführt hatte, prägte seinen späteren literarischen Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 38–46, 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte literarische Erfolge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Begley auf dem Blauen Sofa 2003 1.jpg|mini|Louis Begley, 2003]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1989 nahm Begley einen dreimonatigen Fortbildungsurlaub. Während dieser Zeit verfasste er sein literarisches Debüt &amp;#039;&amp;#039;Wartime Lies&amp;#039;&amp;#039;, das auf [[Autobiografie|autobiografischen]] Erlebnissen in Polen unter der Naziherrschaft basiert. Begley kommentierte, dass er die Geschichte wieder und wieder in seinem Kopf durchgespielt hatte und sie nur noch niederschreiben musste. Der Roman wurde 1991 veröffentlicht und galt sofort als literarische Sensation. Buch und Autor erfuhren gleichermaßen große Beachtung in den amerikanischen Feuilletons. 1993 und 1994 legte Begley mit &amp;#039;&amp;#039;The Man Who Was Late&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;As Max Saw It&amp;#039;&amp;#039; zwei weitere Romane nach. Von 1993 bis 1995 übernahm er die Präsidentschaft des [[P.E.N.|PEN]] American Center. Mit der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung seines Debüts &amp;#039;&amp;#039;Lügen in Zeiten des Krieges&amp;#039;&amp;#039; 1994 hatte Begley auch in Deutschland großen Erfolg, der den in seiner Heimat noch übertraf. Zum Verleger [[Siegfried Unseld]] entstand eine Freundschaft. Die polnische Übersetzung seines Debüts führte Begley 1995 erstmals wieder zurück in sein Herkunftsland.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 46–51, 122–125, 135–136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner schriftstellerischen Erfolge blieb Begley bis Ende 2003 als Anwalt tätig. Seine Romane schrieb er an Wochenenden und im Urlaub. Begley äußerte wiederholt Vorbehalte gegen eine rein literarische Karriere, weil ein Beruf außerhalb des Literaturbetriebs wichtig für den Kontakt zur realen Welt sei. Seine eigenen beruflichen Erfahrungen haben sich in vielen seiner späteren Bücher niedergeschlagen, so nicht zuletzt in der Trilogie über den pensionierten Anwalt Schmidt. Nach seiner eigenen Pensionierung 2004 verfasste Begley zunehmend [[Essay]]s zu literarischen und politischen Themen. 2006 nahm er die [[Poetik]]-Dozentur an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Fakten oder Fiktionen&amp;#039;&amp;#039; an. In seinen Vorlesungen wandte er sich ebenso wie in seinem 2008 erschienenen Essay &amp;#039;&amp;#039;The Tremendous World I Have Inside My Head&amp;#039;&amp;#039;  über [[Franz Kafka]] gegen Interpretationsversuche, Leben und Werk eines Schriftstellers gleichzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 56–64, 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Obwohl sein Debüt &amp;#039;&amp;#039;[[Lügen in Zeiten des Krieges|Wartime Lies]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Lügen in Zeiten des Krieges)&amp;#039;&amp;#039; auf den Erlebnissen Louis Begleys während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung Polens]] basiert, handelt es sich, wie er stets betont hat, um einen [[Roman]] und keine [[Autobiografie]]. Seine eigenen Erinnerungen seien durch den zeitlichen Abstand von 50 Jahren so lückenhaft und verfälscht, dass sie sich nicht mehr für Memoiren eigneten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt des Romans steht die Erfahrung, dass Lügen und Tarnungen auch über die Zeit des Versteckens hinauswirken und zur dauerhaften Normalität für den Ich-Erzähler werden. In Kritiken wurde häufig der kindliche Blick des Ich-Erzählers hervorgehoben, der einen frischen Blick auf die Schrecken des Holocausts ermögliche. Betont wurde auch Begleys knapper und unsentimentaler Stil. Diesen erklärte Begley damit, dass er nicht in seiner Muttersprache schreibe. Ihm fehle so „die unerschütterliche Selbstgewissheit, die ein Autor für Ausbrüche von Himmelstürmerei oder Abscheulichkeiten braucht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 74–75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen folgenden Romanen brach Begley mit den Erwartungen, weitere [[Holocaustliteratur]] zu verfassen. Sie sind laut Christa Krüger „Zeugnisse der [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] eines Immigranten“ und zeigen als [[Gesellschaftsroman]]e das Leben der begüterten Oberschicht an der [[Ostküste der Vereinigten Staaten|amerikanischen Ostküste]]. Die Oberfläche des luxuriösen Lebens weist jedoch häufig Risse auf, hinter denen Lügen und Demütigungen zum Vorschein kommen. Die Protagonisten versuchen, ihre Selbsttäuschung zu überwinden und die verlorene Selbstachtung wiederzugewinnen, worin sie an den Ich-Erzähler aus Begleys Debütroman erinnern. Begley bekundete: „Daß ich mich in &amp;#039;&amp;#039;Lügen in Zeiten des Krieges&amp;#039;&amp;#039; um grundlegende Ehrlichkeit bemüht habe, gilt nicht nur für diesen, sondern für alle meine Romane, es war immer mein Ziel, aus ästhetischen, wenn nicht aus moralischen Gründen. Ich glaube, der Versuch, ein Kunstwerk zu schaffen, kann auf andere Weise nicht gelingen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 9, 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleys Protagonisten teilen mit ihrem Autor viele Details seiner Biografie. Sie haben wie dieser in Harvard studiert, anschließend Karriere gemacht, Vermögen, Macht und Einfluss gewonnen. Sie sind keine positiven Helden, sondern Menschen mit Widersprüchen, häufig Außenseiter, die einsam und innerlich kalt sind. Sex dient als Ersatz für Liebe und als Überbrückung ihrer Liebesunfähigkeit. In den späten Romanen altern sie wie ihr Verfasser, ziehen ein Fazit ihres Lebens und müssen sich als Vertreter einer untergehenden Welt mit den Veränderungen der Gegenwart auseinandersetzen. Besonders populär wurde die [[Trilogie]] um den pensionierten Anwalt Schmidt (&amp;#039;&amp;#039;[[Schmidt (Roman)|Schmidt]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidts Bewährung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidts Einsicht]]&amp;#039;&amp;#039;), die in Begleys Werk als ungewöhnlich heiter und gelassen gilt. [[Alexander Payne]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[About Schmidt (Film)|About Schmidt]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Jack Nicholson]] in der Hauptrolle basiert lose auf dem ersten Titel der Reihe.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 43, 58–60, 95, 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinen Romanen, in denen der Autor keine Botschaft verkündet und sich jedes Urteils enthält, äußert Begley in seinen Essays und Stellungnahmen zur Lage der Vereinigten Staaten eine deutliche politische und moralische Meinung. Begley vertritt dabei dezidiert [[Liberalismus|liberale]] Positionen und gibt sich als Anhänger der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokraten]] zu erkennen, der [[George W. Bush]] scharf kritisierte und in [[Barack Obama]] einen Hoffnungsträger sah. Insbesondere in der deutschsprachigen Presse ist Begley ein häufiger Gesprächspartner und nimmt eine Vermittlerrolle zu seinem Heimatland ein. Begley schränkte allerdings selbst ein, dass ein Schriftsteller, der sich der Tagespolitik zuwendet, „zum unzuverlässigen und kapriziösen Berichterstatter“ wird, der vorläufige Gedanken äußert, die dem Wahrheitsanspruch, den er an realistische Literatur stellt, nicht genügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, S. 61–62, 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Begleys Erstlingswerk &amp;#039;&amp;#039;Wartime Lies&amp;#039;&amp;#039; wurde 1991 mit dem Irish Times/Aer Lingus International Fiction Prize und dem Harold V. Ribalow Prize sowie 1992 mit dem [[Hemingway Foundation PEN Award]] und dem [[Prix Médicis étranger]] ausgezeichnet. 1995 erhielt Begley den [[Jeanette Schocken Preis]] und den [[American Academy of Letters Award|American Academy of Letters Award in Literature]], im Jahr 2000 den [[Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung]] und im Jahr 2008 die Ehrendoktorwürde der Neuphilologischen Fakultät der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde er zum Mitglied der [[American Philosophical Society]] und zum Chevalier des [[Ordre des Arts et des Lettres]] ernannt. Seit 2011 ist er Mitglied der [[American Academy of Arts and Letters]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://artsandletters.org/academy-members/| titel=Academy Members| hrsg=American Academy of Arts and Letters| zugriff=2019-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;[[Lügen in Zeiten des Krieges|Wartime Lies]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 1994: &amp;#039;&amp;#039;Lügen in Zeiten des Krieges&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-40652-3.&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;The Man Who Was Late&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 1996: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der zu spät kam&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-40812-7.&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;As Max Saw It&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 1995: &amp;#039;&amp;#039;Wie Max es sah&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-40727-9.&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidt (Roman)|About Schmidt]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 1997: &amp;#039;&amp;#039;Schmidt&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-40918-2.&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;[[Mistlers Abschied|Mistler’s Exit]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 1998: &amp;#039;&amp;#039;Mistlers Abschied&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-41000-8.&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidts Bewährung|Schmidt Delivered]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2001: &amp;#039;&amp;#039;Schmidts Bewährung&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-41227-2.&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Shipwreck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2003: &amp;#039;&amp;#039;Schiffbruch&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-41475-5.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Greiner (Literaturkritiker)|Ulrich Greiner]]: [http://www.zeit.de/2003/49/L-Begley &amp;#039;&amp;#039;Stellenweise Glatteis. Louis Begley scheitert überraschend.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 27. November 2003, Nr. 49 (Rezension).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;[[Ehrensachen|Matters of Honor]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2007: &amp;#039;&amp;#039;Ehrensachen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-41870-3.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Isenschmid]]: [http://www.zeit.de/2007/11/L-Ehrensachen &amp;#039;&amp;#039;Gespenster, die ihn bedrängen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 8. März 2007, Nr. 11, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar Krekeler: [https://www.welt.de/kultur/article732431/Der-diskrete-Mr-Begley.html &amp;#039;&amp;#039;Der diskrete Mr. Begley&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Literarische Welt&amp;#039;&amp;#039; (Samstagsbeilage der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;). 24. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidts Einsicht|Schmidt Steps Back]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2011: &amp;#039;&amp;#039;Schmidts Einsicht&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42250-2.&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;[[Erinnerungen an eine Ehe|Memories of a Marriage]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2013: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an eine Ehe&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42392-9.&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeig dich, Mörder|Killer, Come Hither]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2015: &amp;#039;&amp;#039;Zeig dich, Mörder&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42466-7.&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Kill and Be Killed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2016: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für ein Leben&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-46690-2.&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Killer&amp;#039;s Choice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2019: &amp;#039;&amp;#039;Killer&amp;#039;s Choice&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42879-5.&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;The new life of Hugo Gardner &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2021: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Gardners neues Leben&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42984-6.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Essaysammlungen ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Das gelobte Land : Beobachtungen aus der Ferne&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-12217-7.&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Venice For Lovers&amp;#039;&amp;#039; (mit Anka Muhlstein)&lt;br /&gt;
** deutsch 2005: &amp;#039;&amp;#039;Venedig unter vier Augen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-518-45701-2.&lt;br /&gt;
** Neuauflage 2015: &amp;#039;&amp;#039;Unser Venedig&amp;#039;&amp;#039;. Mare, ISBN 3-86648-238-8.&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Transatlantische Missverständnisse : eine europäisch-amerikanische Tradition&amp;#039;&amp;#039;, Zabert Sandmann, ISBN 978-3-89883-190-1&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;The Tremendous World I Have Inside My Head. Franz Kafka: A Biographical Essay&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2008: &amp;#039;&amp;#039;Die ungeheure Welt, die ich im Kopfe habe. Über Franz Kafka&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 978-3-421-04362-7.&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Fakten und Fiktionen. Heidelberger Poetikvorlesungen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-12526-7&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Why the Dreyfus Affair Matters&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** deutsch 2009: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Dreyfus. Teufelsinsel, Guantánamo, Alptraum der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-518-42062-1.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Übersetzungen von Christa Krüger erschienen, wo nicht anders angegeben, im [[Suhrkamp Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
* Marion Kollbach: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley – Ein Talent zur Selbsterfindung.&amp;#039;&amp;#039; (Deutschland, 2010, 45 min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christa Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Louis Begley. Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-18236-9.&lt;br /&gt;
* Abby H. P. Werlock: &amp;#039;&amp;#039;Begley, Louis&amp;#039;&amp;#039;, In: Abby H. P. Werlock, James P. Werlock: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of the American Novel&amp;#039;&amp;#039;, Infobase Learning, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115371915}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|115371915}}&lt;br /&gt;
* [http://www.louisbegley.com/ Website von Louis Begley]&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|louis-begley}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000021419}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1095201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Louis Begley}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115371915|LCCN=n/91/18358|NDL=00511957|VIAF=84023825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Begley, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Louis Begley| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (New York)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Begley, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Begleiter, Ludwig (ursprünglicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stryj]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
	</entry>
</feed>