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	<title>Louis-quatorze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Louis-quatorze&amp;diff=1355610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-20T11:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Begriff in der bildenden Kunst bzw. Innendekoration. Zur Architektur des Louis-quatorze siehe [[Klassizistischer Barock]]; zur Mode der Epoche siehe [[Kleidermode zur Zeit Ludwigs XIV.]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salon de Vénus.jpg|mini|Der Salon der Venus im Schloss von Versailles, ein Beispiel für den frühen Stil Louis-quatorze. Typisch sind die marmornen [[Inkrustation (Baukunst)|Inkrustationen]] und der aus Einzelgemälden in vergoldetem Rahmenwerk gebildete [[Plafond]] nach italienischen Vorbildern.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Versailles Château de Versailles Innen Salon de l&amp;#039;Oeil-de-Boeuf 2.jpg|mini|Das sogenannte Vorzimmer mit dem Bullauge (&amp;#039;&amp;#039;Salon de l&amp;#039;Oeil-de-Boeuf&amp;#039;&amp;#039;) verkörpert den späten Stil Louis-quatorze, mit weißen Vertäfelungen und festlich vergoldeten Ornamenten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis-quatorze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der in [[Frankreich]] in der Zeit der persönlichen Machtausübung König [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] (frz. &amp;#039;&amp;#039;Louis Quatorze&amp;#039;&amp;#039;) ab dem Jahr 1661 in der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] und im [[Kunsthandwerk]] verbreitete, vom Staat gelenkte und für den [[Absolutismus]] des Sonnenkönigs repräsentative Stil genannt, der den nach [[Ludwig XIII.]] benannten [[Louis-treize]]-Stil ablöste. Seine Formensprache ist dem in Frankreich verbreiteten [[Klassizistischer Barock|klassizistischen Barock]] zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1664 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Surintendant des Bâtiments|Surintendant des Bâtiments du roi, arts et manufactures]]&amp;#039;&amp;#039; ernannte und mit der Verherrlichung der königlichen Person und Politik beauftragte [[Liste der Finanzminister von Frankreich#Generalkontrolleure der Finanzen (1661 bis 1791)|Generalkontrolleur der Finanzen]] [[Jean-Baptiste Colbert]] verfolgte dieses Ziel mittels der Gründung oder Umorganisation der [[Académie Royale|königlichen Akademien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die im Jahr 1648 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Akademie royale de peinture et de sculpture&amp;#039;&amp;#039; erhielt 1664 neue Statuen, im Jahr 1671 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Académie royale d&amp;#039;architecture&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einrichtung von staatlichen Werkstätten beziehungsweise der Unterstützung privater Werkstätten durch die Verleihung des Prädikates &amp;#039;&amp;#039;manufacture royale&amp;#039;&amp;#039;. So wurde beispielsweise, unverzüglich nachdem Colberts Vorgänger im Amt, der Oberintendant der Finanzen [[Nicolas Fouquet]], in Ungnade gefallen war, dessen von [[Charles Lebrun|Charles Le Brun]] geleitete [[Bildwirkerei|Tapisserie]]-Manufaktur beschlagnahmt und als [[Maincy#Tapisserie-Manufaktur|Manufacture de tapisserie de haute lisse privilégiée]] mit königlichen Privilegien ausgestattet, noch bevor die früheren Werkstätten der Familie Gobelin zur [[Gobelin-Manufaktur|Manufacture royale des Gobelins]] (1662) erhoben und die Manufacture de Beauvais (1664) zur Fertigung der kostbaren Bildwirkereien eingerichtet wurden. Ab 1665 durften die in [[Aubusson (Creuse)|Aubusson]] ansässigen &amp;#039;&amp;#039;tapissiers&amp;#039;&amp;#039; ihre Werke mit dem Sigel MRD’A (&amp;#039;&amp;#039;manufacture royale d’Aubusson&amp;#039;&amp;#039;) versehen (1665). Colbert gründete des Weiteren die &amp;#039;&amp;#039;Manufacture royale de draps fins&amp;#039;&amp;#039; (1665) in [[Abbeville]] zur Herstellung von feinem [[Tuch]], förderte die in [[Tours]] und [[Lyon]] ansässigen [[Seidenweber]] und unterstützte die private, später in [[Saint-Gobain]] niedergelassene, als [[Compagnie de Saint-Gobain#Entstehung des Unternehmens im Zeitalter des Merkantilismus|Manufacture royale des glaces de miroirs]] bekannte [[Spiegelglas]]manufaktur. Aus dem Jahr 1667 stammt das Gründungsedikt der &amp;#039;&amp;#039;Manufacture royale des tapisseries et meubles de la couronne&amp;#039;&amp;#039;, die neben Gobelins auch Möbel und andere Kunst- und Einrichtungsgegenstände fertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles Le Brun hatte zusammen mit [[Louis Le Vau]] und dem Gartenarchitekten [[André Le Nôtre]] in den Jahren von 1656 bis 1661 bereits das [[Schloss Vaux-le-Vicomte]] gestaltet, und Le Brun schuf um 1661 die Deckengemälde der Apollogalerie des [[Louvre|Palais du Louvre]]. Der Louis-quatorze-Stil fand jedoch seinen höchsten Ausdruck in der von Ludwig XIV. angeordneten und von ihm bis ins Detail aufmerksam beobachteten Ausgestaltung der Innenräume des [[Schloss Versailles|Schlosses Versailles]] durch Louis Le Vau, Charles Le Brun, [[Jules Hardouin-Mansart|Jules-Hardouin Mansart]], [[Robert de Cotte]] und ihre unzähligen Helfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chambre du roi. Versailles. 08.JPG|mini|Wanddekoration im Schlafzimmer des Königs in Versailles (späte Stilphase). Die Wände sind deutlich gegliedert, nach klassischen antiken Vorbildern, mit kannelierten [[Lisene]]n und [[Kapitell]]en der gemischten [[Säulenordnung|Ordnung]], einem [[Gebälk]], dazu Spiegel und wertvoller Bilderschmuck, der z.&amp;amp;nbsp;T. durch Figuren mit Girlanden eingefasst wird.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innendekoration allgemein ===&lt;br /&gt;
Die Eigenarten des französischen Louis-quatorze im Vergleich zum italienisch geprägten Barock liegen in einer rationaleren Grundhaltung, mit einer (noch) stärkeren Orientierung an klassischen Vorbildern und einer Vermeidung von zu viel Überschwang und Pathos. Dies führt formal in der Innendekoration zur deutlichen und klaren Gliederung der Wände in gegeneinander abgegrenzte Felder, z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Pilaster]] oder [[Lisene]]n, oder durch geometrische Formen. Die Wände werden nach oben hin durch ein [[Gebälk]] (eventl. mit [[Fries]]) begrenzt. Von entscheidender Bedeutung ist auch das Prinzip der [[Symmetrie (Geometrie)|Symmetrie]]. Innerhalb dieser sehr rationalen Gliederung im Großen kann sich im Kleinen durchaus ein typisch barocker Hang zum Ornamentalen und Verspielten entfalten, beispielsweise in Form von [[Groteske (Ornament)|Grotesken]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;dekor, der aber gleichfalls symmetrisch geordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Innendekoration lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Phasen des Louis-quatorze unterscheiden. Die frühe Phase bis etwa 1680–90 ist noch stark von italienischen Vorbildern (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Rom]]) geprägt und stark auf repräsentative Wirkung ausgerichtet, mit mehrfarbigen prunkvollen Marmordekorationen an den Wänden. Beispiele sind das Grand Appartement du Roi und die [[Spiegelsaal von Versailles|Spiegelgalerie]] in Versailles; in anderen Palais&amp;#039; und in Vaux-le-Vicomte kommen auch farbig gefasste Holzvertäfelungen mit sehr reichlichen Vergoldungen vor. Die Decken sind in der Regel mit [[Römische Mythologie|mythologisch]] inspirierten Gemälden geschmückt, die von prächtigen vergoldeten Verzierungen umrahmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wird dieser farbenprächtige und eher schwere, gravitätische Stil abgelöst durch eine etwas leichtere und vor allem im Winter auch komfortablere Variante, die aus Holzvertäfelungen mit (in der Regel) weißem Untergrund und darüber vergoldetem Schnitzwerk besteht. Die Wandfelder zwischen den Vertäfelungen können mit prächtigen Stoffen wie [[Samt]], [[Seide]] oder [[Brokat]] bespannt sein oder auch mit [[Bildwirkerei|Gobelin]]s; hinzu oder als Alternative kommen [[Spiegel]] und [[Gemälde]]. Bedeutendste Beispiele hierfür sind das Schlafzimmer des Königs und das &amp;#039;&amp;#039;Vorzimmer mit dem Bullauge&amp;#039;&amp;#039; in Versailles in ihrer noch heute sichtbaren Form. Die Wände sind dabei teilweise durch kannelierte, vergoldete Lisenen gegliedert, die Decken sind in beiden Fällen nicht mehr mit Malereien dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dekor von vergoldeten Schnitzereien auf weißem Grund des späten Louis-quatorze bildete auch für die späteren Stile der [[Régence]], des [[Louis-quinze]] und [[Louis-seize]] das gültige Fundament, nur wurden die verwendeten Ornamentformen dabei abgewandelt, mit einer Tendenz hin zu weniger Feierlichkeit, weniger Gold, und stattdessen immer mehr Leichtigkeit, Verspieltheit (Louis-quinze, [[Rokoko]]), sowie Intimität und Schlichtheit (Louis-seize, [[Klassizismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Malerei und Bildhauerei ===&lt;br /&gt;
Die Malerei orientierte sich genauso an klassischen Idealen wie die übrigen Künste. Zwar gab es auch vorher schon Deckengemälde in Frankreich (z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Schloss Fontainebleau]] und im [[Palais du Luxembourg]]), doch stammten die Vorbilder für die eleganten Formen der Decken in Versailles aus Italien, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Carracci]]s Deckendekor der Galerie im [[Palazzo Farnese (Rom)|Palazzo Farnese]] in Rom, andere Dekorationen von [[Giovanni Lanfranco (Maler)|Lanfranco]] oder [[Domenichino]], oder die von [[Pietro da Cortona]] geschaffenen Räume im [[Palazzo Pitti]] in [[Florenz]], die Le Brun kannte. Ein noch direkteres Vorbild sind außerdem die Deckenmalereien, die der römische Klassizist [[Giovanni Francesco Romanelli]] in den 1640er und -50er Jahren in der [[Bibliothèque Mazarine]] und im Sommerappartement der Königinmutter [[Anne d&amp;#039;Autriche]] im [[Louvre]] geschaffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maler des Louis-quatorze, die an der Ausstattung von Versailles oder anderen Schlössern mitwirkten, waren: [[Pierre Mignard]], [[Houasse|René-Antoine Houasse]], [[Pierre Puget]], [[Noël Coypel]], [[Charles de La Fosse|Charles de Lafosse]], [[Jean Nocret]], [[Gabriel Blanchard]], Jean Baptiste de Champaigne.&amp;lt;ref&amp;gt;Gérald van der Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Versailles&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt aus dem Französischen von Elisabeth Lysiak, Electa / Klett-Cotta, Stuttgart / Mailand, 1977/1979, S. 54, 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Von besonderer Bedeutung sind außerdem die Portraitmaler [[Hyacinthe Rigaud]] und [[Nicolas de Largillière]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemälde in Versailles stammten allerdings keineswegs nur von zeitgenössischen Künstlern. Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV. ließ auch Bilder von berühmten älteren Malern aufhängen, deren Stil „klassisch“ bzw. klassizistisch war oder die als klassisch anerkannt waren, wie [[Tizian]], [[Paolo Veronese|Veronese]], [[Guido Reni]], [[Domenichino]], [[Giovanni Lanfranco (Maler)|Lanfranco]] oder [[Anthonis van Dyck|Van Dyck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nur einige davon sind auch aktuell an ihrem ehemaligen Platz, andere im Museum, van der Kemp nennt Künstler, die ursprünglich im Grand Appartement und im königlichen Schlafzimmer hingen. Gérald van der Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Versailles&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt aus dem Französischen von Elisabeth Lysiak, Electa / Klett-Cotta, Stuttgart / Mailand, 1977/1979, S. 30–31 (Veroneses &amp;#039;&amp;#039;Gastmahl bei Simon&amp;#039;&amp;#039; im Herkulessalon), S. 40 (Veronese und Poussin im Salon des Überflusses), S. 50 (Domenichino = Domenico Zampieri, Tizian und Veronese im Marssalon), S. 58 (Reni im Apollosalon), S. 84–85 (Domenichino, Lanfranco, Van Dyck und [[Battistello Caracciolo|Caracciolo]] im Schlafzimmer des Königs)&amp;lt;/ref&amp;gt; Stilistische Vorbilder für die Malerei waren außerdem der in Rom lebende Franzose [[Nicolas Poussin]] und der lothringische Landschaftsmaler [[Claude Lorrain]]. Mit dem klassischen Formenkanon des Louis-quatorze unvereinbar war beispielsweise der überbordende italo-flämische Barockstil von [[Peter Paul Rubens|Rubens]], obwohl Le Brun selber zumindest in der Farbgebung und in der malerischen Technik durchaus von dem Flamen beeinflusst war. Auch andere Stile, die in irgendeiner Art extrem waren und von der klassisch ausgewogenen Eleganz des Louis-quatorze abwichen&amp;amp;nbsp;– so [[Manierismus|manieristische]] Kunst des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts oder der harte und etwas aggressive [[Tenebrismus|Tenebrosostil]] von [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]]&amp;amp;nbsp;–, fand man in Versailles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Château de Versailles, galerie des glaces, antique, Diane à la biche, dite Diane de Versailles.jpg|mini|hochkant=0.6|rechts|Sogenannte [[Diana von Versailles]] im Spiegelsaal]]&lt;br /&gt;
Auch für den eleganten Stil der Skulpturen waren antike Vorbilder ausschlaggebend, in der Spiegelgalerie und im Grand Appartement wurden auch echte Antiken ausgestellt. Den berühmten römischen Barockkünstler [[Gian Lorenzo Bernini]] ließ Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV. zwar in den 1660er Jahren nach Paris kommen, jedoch lehnte man den reich bewegten und geschwungenen Stil der italienischen Barockkunst in Frankreich ab. Dass der König Berninis Portraitbüste von sich im Dianasalon des Grand Appartement aufstellen ließ,&amp;lt;ref&amp;gt;Gérald van der Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Versailles&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt aus dem Französischen von Elisabeth Lysiak, Electa / Klett-Cotta, Stuttgart / Mailand, 1977/1979, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die berühmte Ausnahme von der Regel. Das umfangreiche bildhauerische Programm&amp;amp;nbsp;– Skulpturen, Reliefs, Büsten&amp;amp;nbsp;– von Versailles und anderen Schlössern gestalteten die Künstler [[François Girardon]], [[Antoine Coysevox]], [[Gaspard Marsy|Gaspard]] und [[Balthasar Marsy]], [[Jean-Baptiste Tuby]], Pierre Le Pautre, [[Pierre Le Gros d.&amp;amp;nbsp;Ä.]], Benoît Massou (1633–1684), [[Nicolas Coustou]], Flamen, Le Comte u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mobiliar ===&lt;br /&gt;
Möbel im Louis-quatorze-Stil haben sich nur relativ wenige erhalten, da fast das gesamte Mobiliar in Versailles während der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] verkauft oder zerstört wurde; das Schloss ist daher heute fast leer. Mehrere der bedeutendsten Schlösser aus der Zeit, so [[Schloss Marly-le-Roi|Marly]], [[Schloss Saint-Cloud|Saint-Cloud]], der [[Tuilerienpalast]] und das Neue Schloss in [[Schloss Saint-Germain-en-Laye|Saint-Germain-en-Laye]], sind verschwunden und mit ihnen ihre Innenausstattung. Andere Schlösser wie das [[Grand Trianon]] oder [[Fontainebleau]] wurden später oft umgestaltet und erhielten dann auch Möbel in den entsprechenden Stilrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ gut erhalten sind die Werke des bedeutenden Kunstschreiners [[André-Charles Boulle]], die besonders aufwendig und kostbar gestaltet sind, mit Beschlägen aus vergoldeter oder versilberter Bronze und Einlegearbeiten (&amp;#039;&amp;#039;marqueterie&amp;#039;&amp;#039;) aus verschiedenen Hölzern und anderen Materialien; andere bedeutende Kunsthandwerker des Louis-quatorze sind [[Pierre Gole]], [[Alexandre Jean Oppenordt]] und der königliche Uhrmacher [[Jacques Thuret]]. Eine bedeutende Rolle spielte außerdem der Ornamentzeichner [[Jean Bérain der Ältere]], der viele Dekorationen entwarf, nicht nur für Möbel, Gobelins und Wanddekorationen, sondern auch für Theaterdekorationen und Kostüme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Visit of Louis XIV at the Gobelins.jpg|Tapisserie &amp;#039;&amp;#039;Besuch Ludwigs XIV. in der [[Gobelin-Manufaktur|Gobelin]]-Manufaktur&amp;#039;&amp;#039;. Man sieht auch Möbel, sowie Objekte aus Silber und Gold&lt;br /&gt;
Datei:Maincy Château de Vaux-le-Vicomte Innen Chambre du Roi 4.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Zimmer des Königs&amp;#039;&amp;#039; in [[Vaux-le-Vicomte]] mit Einrichtung im Stil Louis quatorze&lt;br /&gt;
Datei:Cabinet on stand by Pierre Gole, Paris, c. 1665, ebony, kingwood, etc, tortoiseshell, with Vases, Arita, Japan, late 1600s, porcelain - California Palace of the Legion of Honor - San Francisco, CA - DSC02734.jpg|Louis-quatorze-Einrichtung mit Kabinettschrank von [[Pierre Gole]], Paris, ca. 1665, diverse Hölzer, Elfenbein und vergoldete Kupferbeschläge; darauf [[Arita-Porzellan|Porzellan aus Arita]], Japan, spätes 16. Jh., [[Legion of Honor (Museum)|California Palace of the Legion of Honor]], [[San Francisco]]&lt;br /&gt;
Datei:Table, Andre-Charles Boulle, Paris, c. 1670-1680, marquetry of various woods, pewter, brass, copper, horn, tortoiseshell - California Palace of the Legion of Honor - DSC07731.JPG|Tisch von [[André-Charles Boulle]], Paris, ca. 1670–1680, Intarsien aus verschiedenen Hölzern, Messing, Kupfer, Horn, Schildpatt, California Palace of the Legion of Honor, San Francisco&lt;br /&gt;
Datei:Château de Versailles, salon de l&amp;#039;abondance.jpg|Möbel von André-Charles Boulle im &amp;#039;&amp;#039;Salon des Überflusses&amp;#039;&amp;#039;, [[Schloss Versailles]]&lt;br /&gt;
Datei:Armchair (one of a pair) MET 4339.jpg|Armstuhl, letztes Viertel d. 17. Jhd., [[Metropolitan Museum of Art]], New York&lt;br /&gt;
Datei:Armchair MET TP73.jpg|Armstuhl mit [[Tapisserien]] im [[Groteske (Ornament)|Groteskenstil]] von [[Jean Bérain der Ältere|Jean Bérain d. Ä.]], ca. 1715, [[Metropolitan Museum of Art]], New York&lt;br /&gt;
Datei:Chateau de Fontainebleau FRA 012.JPG|Louis-quatorze-Möbel im ehemaligen Appartement der [[Madame de Maintenon]], [[Schloss Fontainebleau]]&lt;br /&gt;
Datei:The Camel from a set of five Grotesques MET DT1842.jpg|Tapisserie mit [[Groteske (Ornament)|Groteskendekor]] von [[Jean Bérain der Ältere|Jean Bérain d. Ä.]], [[Metropolitan Museum of Art]], New York&lt;br /&gt;
Datei:Small desk with folding top (bureau brisé) MET DP102692.jpg|[[Alexandre Jean Oppenordt]] und [[Jean Bérain der Ältere|Jean Bérain d. Ä.]]: Schreibtisch mit aufklappbarem Oberteil (&amp;#039;&amp;#039;bureau brisé&amp;#039;&amp;#039;; Seitenansicht), [[Metropolitan Museum of Art]], New York. In der Mitte Initialen Ludwigs XIV., in den Ecken [[französische Lilie]]n&lt;br /&gt;
Datei:Département des objets d&amp;#039;art - Louvre - salle 38 - Vue Nord-Ouest.jpg|Mobiliar im Stil Louis-quatorze, um 1700, Département des objets d&amp;#039;art (Saal 38), [[Louvre]], Paris&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Louis-quinze]]&lt;br /&gt;
* [[Louis-seize]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Germain Bazin]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des styles&amp;#039;&amp;#039;, Editions Aimery Somogy, Paris 1987, ISBN 2-85056-185-1.&lt;br /&gt;
* Gérald van der Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Versailles&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt aus dem Französischen von Elisabeth Lysiak, Electa / Klett-Cotta, Stuttgart / Mailand, 1977/1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Louis XIV style|Louis-quatorze}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5562.html Louis-quatorze im Kunstlexikon von P.W. Hartmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4779004-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möbelstil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Barock)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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