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	<title>Louis-Isidore Duperrey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Earwig am 23. Dezember 2023 um 22:46 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-23T22:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Louis Duperrey.jpg|mini|Louis Isidore Duperrey]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis-Isidore Duperrey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1786]] in [[Paris]]; † [[25. August]] [[1865]] ebenda) war ein französischer [[Entdecker]], [[Seefahrer]] und [[Kartograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duperreys Bekanntheit beruht auf den Reisen, die er zunächst unter [[Louis de Freycinet]] und dann unter eigener Führung mit der [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;[[Astrolabe (Schiff)|La Coquille]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Südpazifik]] unternahm und denen jeweils umfangreiche kartografische und schriftliche Auswertungen der Entdeckungen folgten, die auch von politisch-militärischem Interesse waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Louis Isidore Duperrey trat 1803 im Alter von 16 Jahren in die [[Marine Nationale|französische Marine]] ein und diente zunächst auf der &amp;#039;&amp;#039;Vulcain&amp;#039;&amp;#039; und dann auf der &amp;#039;&amp;#039;Républicain.&amp;#039;&amp;#039; 1806 absolvierte er die Abschlussklasse. Er nahm im April 1809 im Rahmen des [[Fünfter Koalitionskrieg|Fünften Koalitionskriegs]] am Einsätzen gegen die [[Royal Navy]] teil. 1811 führte er eine hydrographische Mission an den Küsten der [[Toskana]] durch. 1811 wurde er zum [[Fähnrich]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1817 bis 1820 begleitete er Louis de Freycinet bei seiner Weltumsegelung an Bord der &amp;#039;&amp;#039;Uranie&amp;#039;&amp;#039; als Meeres[[Hydrographie|hydrograf]]. Bei seiner Rückkehr erhielt er den [[Ordre royal et militaire de Saint-Louis]]. Anschließend arbeitete Duperrey im &amp;#039;&amp;#039;Dépôt des cartes et plans&amp;#039;&amp;#039; der französischen Marine an der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Ergebnisse der Freycinet-Expedition. Während seiner Tätigkeit dort traf er auf [[Jules Dumont d’Urville]] und wurde im März 1821 zum Leutnant befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später befehligte er das Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Astrolabe (Schiff)|La Coquille]]&amp;#039;&amp;#039; auf eigenen Erkundungsfahrten im Südpazifik (1822–1825), die ihn mit [[Jules Dumont d’Urville]], [[René Primevère Lesson]], [[Prosper Garnot]] und mehreren weiteren namhaften Personen die Welt umrunden ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung für die Reise der &amp;#039;&amp;#039;Coquille&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der Reise der &amp;#039;&amp;#039;Uranie&amp;#039;&amp;#039; schlug Duperrey, ermutigt von d&amp;#039;Urville, dem Marineminister, dem Marquis de Clermont-Tonnerre, eine neue Reise in demselben geografischen Gebiet vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Robbie Whitmore: The discovery of New Zealand - Jules Sébastien César Dumont d’Urville - France 1790 - 1842. Veröffentlicht auf der privaten Webpage New Zealand in History. Link. Abgerufen am 3. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ziele der Expedition sollten weitere Entdeckungen sowie die Vervollständigung der Ergebnisse der &amp;#039;&amp;#039;Uranie&amp;#039;&amp;#039;-Reise sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Ferloni, Georges Pernoud: De Lapérouse à Dumont d’Urville: les explorateurs français dans le Pacifique. Ed. de Conti. Paris. 2006. S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Duperrey wählte Dumont d’Urville, damals ebenfalls Leutnant, zu seinem Stellvertreter und erstem Offizier auf dieser Expedition, der sich aber gleichsam auf der Reise auch mit [[Botanik]] und [[Insektenkunde|Entomologie]] beschäftigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duperrey organisierte die Expedition mit begrenztem Budget und wählte als Fahrzeug die &amp;#039;&amp;#039;La Coquille&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich ein Frachtschiff, das zu diesem Zweck allerdings als Korvette umklassifiziert wurde und mit ihrem Gewicht von 380 Tonnen und dem großen Laderaum gut geeignet schien, um neben ausreichend Wasser und Lebensmittel auch alle Proben zu lagern, die während der Expedition gesammelt werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti&amp;quot;&amp;gt;Michèle Battesti, Mollat du Jourdain, prèf., Images des mers du sud : le voyage de la corvette &amp;quot;La Coquille&amp;quot; (1822-1825). Paris. Mai 1993. S. 16–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 58-köpfige Besatzung bestand fast ausschließlich aus Angehörigen der Marine, da sich eher zivilen, wissenschaftlichen Zielen, als militärischen Unternehmungen verpflichtet sahen und die zum Teil bereits Teilnehmer früherer Expeditionen ([[Jean-François de La Pérouse|La Pérouse]], [[Joseph Bruny d’Entrecasteaux|D’Entrecatreaux]], [[Nicolas Baudin|Baudin]]) waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti&amp;quot; /&amp;gt; Aus den Erfahrungen auf der &amp;#039;&amp;#039;Uranie&amp;#039;&amp;#039; bildete auch Duperrey Teams aus den Wissenschaftlern, die jeweils entsprechend ihrer Fähigkeiten in ihren Spezialgebieten tätig werden sollten. So wurde beispielsweise d’Urville für Botanik und Entomologie, der Arzt [[Prosper Garnot]] und der Apotheker [[René Primevère Lesson]] für [[Zoologie]] und Duperrey selbst für physikalische und hydrologische Untersuchungen zugeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewählte Ansatz ist typisch für das Zeitalter der [[Aufklärung]] und umfasste alle damals bekannten Wissenschaftsgebiete. Weiterhin wollte Duperrey auch die Entstehung und die Besiedlung der Inselwelt des heutigen [[Mikronesien]]s klären sowie auch die Sprachen, Physiognomie und Bräuche der Einwohner erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die praktische Ausführung wurde den jüngeren Offizieren [[Auguste Bérard (Marineoffizier)|Auguste Bérard]], Théodore de Blois de la Calande, [[Charles Jacquinot]], [[Victor Lottin]], Charles Lesage und [[Jules de Blosseville|Jules Poret de Blosseville]] überlassen. Der einzige Zivilist an Bord war der Maler Jules-Louis Le Jeune, der durch die Fürsprache seines Onkels, des Generals [[Louis-François Lejeune]], an der Reise teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Route für die systematische Erforschung sah Duperrey die [[Karolinen]], [[Neuguinea]], einen Besuch der [[Osterinsel]], der [[Gesellschaftsinseln]] und von [[Südliche Shetlandinseln|New Shetland]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duperrey verließ [[Toulon]] am 11. August 1822 mit 454 Tagen Nahrung im Laderaum und zahlreichen Waren, die zum Tausch mit den Eingeborenen bestimmt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Reise der &amp;#039;&amp;#039;Coquille&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Expédition Duperrey-vue des côtes- Archives nationales- MAR-5JJ-83.jpg|mini|Die Duperrey-Expedition auf der La Coquille. Küstenansicht von Ascension Island, zwischen 1826 und 1830, Ankerplatz in Sandy Bay, Zeichnung zugeschrieben Antoine Chazal, National Archives of France.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Expedition steuerte zunächst in Richtung [[Südamerika]]. Nach Zwischenstopps in [[Brasilien]] und den [[Falklandinseln]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Lee: &amp;#039;&amp;#039;Navigators &amp;amp; Naturalists: French Exploration of New Zealand and the South Seas (1769–1824).&amp;#039;&amp;#039; David Bateman. Auckland, New Zealand. 2018. ISBN 978-1-86953-965-8. S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde [[Kap Hoorn]] am 31. Dezember 1822 umrundet und die Reise entlang der Küste nach [[Peru]] fortgesetzt, um hydrografische Vermessungen durchzuführen. Danach erreichten sie [[Tahiti]] im Mai 1823 und ankerten in der [[Baie de Matavai|Matavai-Bucht]], wo Jules de Blosseville hydrografische Vermessungsarbeiten durchführte. Ansonsten verlief der Zwischenstopp auf Tahiti eher enttäuschend, da die Einwohner durch britische Missionare bereits zum Chrtistentum bekehrt worden waren und weitgehend europäische Gebräuche angenommen hatten. Neben den astronomischen und magnetischen Untersuchungen konnten aber immerhin zahlreiche Tieren, Pflanzen und Mineralien gesammelt werden. Weiterhin sind die von Lejeune angefertigten Porträts von Tahitianern ethnologisch interessant und seine Landschaftsbilder visualisieren die üppige Natur zu dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Reihe von Stürmen musste Duperrey auf der Weiterreise nach [[Australien]] einen Umweg machen. Die Expedition passierte die [[Santa-Cruz-Inseln]] und die [[Salomonen]] sowie [[Bougainville]]. Am 12. August 1823 wurde ein Zwischenstopp in [[Kambotorosch Harbour|Port Praslin]] auf [[Neuirland]] eingelegt, wo Blosseville im Dorf [[Likiliki Bay|Likiliki]] von den Einwohnern freundlich empfangen wurde. Am 21. August setzte Duperrey den Weg in Richtung der [[Molukken]] fort, umrundete die Küste von Neuguinea und erreichte nach Stationen auf [[Waigeo]] und Bourou (Molukken) schließlich&lt;br /&gt;
[[Ambon (Insel)|Amboyna]], den Sitz des [[Gouverneur]]s der Molukken. Duperrey wurde hier freundlich aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1824 erreichte die &amp;#039;&amp;#039;Coquille&amp;#039;&amp;#039; schließlich [[Port Jackson]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunmore2&amp;quot;&amp;gt;John Dunmore: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Pacific Navigation.&amp;#039;&amp;#039; Melbourne University Press. Carlton, Victoria, Australia. 1992. ISBN 0-522-84488-X. S. 91–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo der Gouverneur [[Thomas Brisbane]] für die Forscher eine Expedition in die [[Blue Mountains (Australien)|Blue Mountains]] organisierte. Ebenfalls wurden hier Passagiere für den geplanten Aufenthalt in [[Neuseeland]] an Bord genommen: neben dem Missionar George Clark mit seiner Familie auch zwei [[Maori]], Taifana und Hapai. Die Expedition setzte ihren Weg fort und kam am 3. April 1824 in der [[Bay of Islands]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Lee: &amp;#039;&amp;#039;Navigators &amp;amp; Naturalists: French Exploration of New Zealand and the South Seas (1769–1824).&amp;#039;&amp;#039; David Bateman. Auckland, New Zealand. 2018. ISBN 978-1-86953-965-8. S. 362–363.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo die Besatzung von Maori, unter anderem von Maori-[[Häuptling]] [[Hongi Hika]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Lee: &amp;#039;&amp;#039;Navigators &amp;amp; Naturalists: French Exploration of New Zealand and the South Seas (1769–1824).&amp;#039;&amp;#039; David Bateman. Auckland, New Zealand. 2018. ISBN 978-1-86953-965-8. S. 406–407.&amp;lt;/ref&amp;gt; begrüßt wurde und d’Urville neben naturalistischen Studien verschiedene Informationen über die soziale Organisation und Lebensweise der Einheimischen sammelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1824 verließen sie Neuseeland und es folgten Besuche der [[Gilbertinseln|Gilbert-]] und [[Tuvalu|Elliceinseln]] sowie der Karolinen einschließlich der Entdeckung der zuvor nicht kartografierten Inseln [[Mokil (Atoll)|Mokil]] und [[Losap]]. Anschließend, und um dem [[Monsun]] auszuweichen, begab sich die Expedition zur Nordküste Neuguineas am 26. Juli 1824 und von dort nach [[Niederländisch-Indien]]. Sie traten ihren Heimweg westwärts von dort im September 1824 an und erreichten nach einer vollständigen Weltumrundung [[Marseille]] am 24. April 1825.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunmore2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Ergebnisse der Expedition ===&lt;br /&gt;
Die Rückkehr der &amp;#039;&amp;#039;Coquille&amp;#039;&amp;#039; wurde mit Spannung erwartet und die Tatsache, dass die Expedition keinen Todesfall unter den Teilnehmern zu verzeichnen hatte, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Duperrey schrieb die gute Gesundheit der Besatzung der Qualität des Wassers zu, das er in den Metallbehältern aufbewahren ließ. Die gleichen Behälter wurden auch zur Aufbewahrung der Lebensmittel verwendet, außerdem wurden vermehrt bereits verarbeitete Lebensmittel mitgeführt, wie etwa Gelatine und „Mode Beef“, das in Konserven nach dem von [[Nicolas Appert]] erfundenen Verfahren haltbar gemacht und transportiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden Beobachtungen in Astronomie, Magnetismus, Meteorologie gemacht und Studien über Gezeiten, Zoologie, Botanik durchgeführt. Die Reise war auch eine Quelle für die Marine- und Kolonialmedizin, da die an Bord aufgetretenen Krankheiten und die bei den Eingeborenen diagnostizierten Krankheiten aufgelistet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Expedition wurden von einer Kommission bedeutender Wissenschaftler der Akademie der Wissenschaften, unter anderem von dem Astronomen [[François Arago]], ausgewertet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=L’académie trouvera, dans les analyses qui précèdent, la preuve que le voyage de la Coquille mérite d’occuper un rang distingué, parmi les plus brillantes expéditions scientifiques exécutées, soit par la marine française, soit par celle des autres nations.&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Autor=François Arago&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die Akademie wird in den obigen Analysen den Beweis finden, dass die Reise der Coquille einen herausragenden Rang einnimmt , gehört zu den brillantesten wissenschaftlichen Expeditionen, die entweder von der französischen Marine oder von denen anderer Nationen durchgeführt wurden&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arago&amp;quot;&amp;gt;Rapport fait à l’Académie royale des Sciences, par M. Arago, sur le voyage de découvertes exécuté dans les années 1822, 1823, 1824 et 1825, sous le commandement de M. Duperrey, lieutenant de vaisseau. Veröffentlicht in: Annales maritimes, Ausgabe 26. Band 2. 1825. S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Expedition brachte eine umfangreiche [[Sammeln|Sammlung]] von Tieren und Pflanzen aus den besuchten Gebieten zurück nach Frankreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roger&amp;quot;&amp;gt;Roger Coguiec et Yannick Loukianoff: &amp;#039;&amp;#039;Jules Dumont d’Urville.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht auf der privaten Homepage [https://web.archive.org/web/20110315005940/http://www.la-mer-en-livres.fr/dumontdurville.html Archivierter Link]. Abgerufen am 30. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sammlung umfasste über 4.000 Pflanzenarten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti86&amp;quot;&amp;gt;Michèle Battesti, Mollat du Jourdain, prèf., Images des mers du sud : le voyage de la corvette &amp;quot;La Coquille&amp;quot; (1822-1825). Paris. Mai 1993. S. 86–87&amp;lt;/ref&amp;gt; von denen 300 damals unbekannt waren. Die Sammlung des [[Muséum national d’histoire naturelle|Museum der Naturwissenschaften]] in [[Paris]] erhielt über 1.200 Exemplare von Insekten, die zu 1.100 verschiedenen Arten gehören (von denen 450 nicht im Besitz des Museums waren und 300 bis dahin unbekannt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lair&amp;quot;&amp;gt;Pierre-Aimé Lair: &amp;#039;&amp;#039;Rapport sur les voyages de M. d’Urville, capitaine de frégate, né dans le département du Calvados; lu à la séance publique de l’Académie royale des Sciences, Arts et Belles-Lettres de Caen, le 19 Avril 1828.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht als Transkription von der &amp;#039;&amp;#039;Collection électronique de la Médiathèque André Malraux de Lisieux.&amp;#039;&amp;#039; 2003. [https://www.bmlisieux.com/normandie/durville.htm Link]. Abgerufen am 30. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verantwortlich hierfür war maßgeblich René-Primevère Lesson, der diese Arten methodisch aufgezeichnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurden Aufzeichnungen über die Lebensweise der Einwohner der verschiedenen Inselgruppen gesammelt. Gabert zeichnete verantwortlich dafür, dass Lexika und Glossare der von den besuchten Bevölkerungsgruppen am häufigsten verwendeten Wörter zusammengestellt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti86&amp;quot; /&amp;gt; Jules-Louis Lejeune erstellte eine Vielzahl von Skizzen, darunter bedeutende ethnologische Abbildungen. Sein Werk, neben 43 Porträts, 40 kleinen Malereien, 43 Landschaftsansichten und 59 Zeichnungen von Waffen und Gebrauchsgegenständen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arago&amp;quot; /&amp;gt; wurde größtenteils für die Aufnahme in die Dokumentation der Expedition als Stiche realisiert. Unterleutnant Bérard studierte die maritimen Aspekte der ozeanischen Zivilisationen und entwarf verschiedene Arten von [[Kanu]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kartographischen Auswertungen umfassten 53 Karten. Dank technologischer Fortschritte (insbesondere der Erfindung des [[Chronometer]]s) war die präzise Berechnung des [[Geographische Länge|Längengrades]] nun möglich&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Ferloni, Georges Pernoud: &amp;#039;&amp;#039;De Lapérouse à Dumont d’Urville: les explorateurs français dans le Pacifique.&amp;#039;&amp;#039; Ed. de Conti. Paris. 2006. S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; was das bisher vorhandene Kartenmaterial von anderen Entdeckern signifikant präzisierte, erweiterte oder korrigierte. Duperrey war der erste, der eine Karte mit den [[Meridian (Geographie)|Meridianen]] und den magnetischen Parallelen erstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Battesti86&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Megapodius reinwardt Prêtre.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Megapodius duperryii&amp;#039;&amp;#039; illustriert von [[Jean-Gabriel Prêtre]]]]&lt;br /&gt;
Nach dieser Reise wurde Duperrey erneut dem &amp;#039;&amp;#039;Dépôt des cartes et plans&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt. 1825 wurde er [[Fregattenkapitän]]. Der Bericht über die „Weltumsegelung der Korvette &amp;#039;&amp;#039;La Coquille&amp;#039;&amp;#039;“ wurde zwischen 1825 und 1830 in sieben Bänden und vier Folio-Atlanten veröffentlicht. 1842 wurde er in die [[Académie des sciences]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.academie-sciences.fr/fr/Liste-des-membres-depuis-la-creation-de-l-Academie-des-sciences/les-membres-du-passe-dont-le-nom-commence-par-d.html| titel=Verzeichnis der Mitglieder seit 1666: Buchstabe D| hrsg=Académie des sciences| zugriff=2019-11-09| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Paris gewählt, deren Präsident er 1850 war.&amp;lt;ref&amp;gt;Comptes rendus hebdomadaires des séances de l’Académie des sciences (janvier–juin 1850).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 wurde er außerdem in die [[American Academy of Arts and Sciences]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1865 in seiner Heimatstadt Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reise um die Welt, ausgeführt im Auftrag des Königs, auf der Korvette Seiner Majestät, La Coquille, während der Jahre 1822, 1823, 1824 und 1825...&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht in sieben Bänden und vier Folio-Atlanten, Arthus-Bertrand. Druckerei von Firmin Didot. Paris. 1826-1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsnamen ==&lt;br /&gt;
Der [[Artname|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;Megapodius duperryii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[René Primevère Lesson|Lesson, RP]]}} &amp;amp; {{Person|[[Prosper Garnot|Garnot]]}}, 1826&amp;lt;ref name=&amp;quot;lesson113f&amp;quot;&amp;gt;René Primevère Lesson u.&amp;amp;nbsp;a (1826), S. 113–114.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ihm gewidmet und wird heute als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für das [[Rotbein-Großfußhuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Megapodius reinwardt&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Charles Dumont de Sainte Croix|Dumont]]}}, 1823) gesehen. [[John Edward Gray]] benannte 1838 die [[Skinke]]-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Acritoscincus duperreyi]]&amp;#039;&amp;#039; nach ihm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gray113f&amp;quot;&amp;gt;John Edward Gray (1838), S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Charles Gaudichaud-Beaupré]] widmete ihm 1829 die &amp;#039;&amp;#039;[[Duperreya]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaudichaud452&amp;quot;&amp;gt;Charles Gaudichaud-Beaupré (1829), S. 452.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Charles Gaudichaud-Beaupré&lt;br /&gt;
   |Titel=Voyage autour du monde, entrepris par ordre du roi, sous le ministère et conformément aux instructions de S. Exc. M. Le Vicomte du Bouchage, Secrétaire d’état au département de la Marine, exécuté sur les corvettes de S. M. l’Uranie et la Physicienne, pendant les années 1817, 1818, 1819 et 1820; publié sous les Auspices de S. E. M. Le Comte Corbière, Secrétaire d’état de l’intérieur, pour la partie historique de les Science naturelles, et de S. E. M. le Comte Chabrol de Crouzol, Secrétaire d’état de la Marine et des Colonies, pour la partie nautique; par. M. Louis de Freycinet, Capitan de vaisseau, Chevalier de Saint-Louis et Officier de la Légion d’honneur, Membre de L’Académie royal des science de L’Institut de France, &amp;amp;c.; Commandant de L’expédition&lt;br /&gt;
   |Band=Botanique&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pillet aîné&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=28. November 1829&lt;br /&gt;
   |Kommentar=1826–1830&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.biodiversitylibrary.org/item/98627#page/468/mode/1up biodiversitylibrary.org]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=John Edward Gray&lt;br /&gt;
   |Titel= Catalogue of the slender-tongued saurians, with descriptions of many new genera and species. (contd.)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk= The Annals and magazine of natural history; zoology, botany, and geology (Being a continuation of the ‘Magazin of Zoology and Botan’y, and Sir W. J. Hooker’s ‘Botanical companion’.)&lt;br /&gt;
   |Band= 2&lt;br /&gt;
   |Datum= 1838&lt;br /&gt;
   |Seiten= 287–293&lt;br /&gt;
   |Kommentar=1838–1839&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.biodiversitylibrary.org/item/19581#page/312/mode/1up biodiversitylibrary.org]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=René Primevère Lesson, Prosper Garnot&lt;br /&gt;
   |Titel=Espèce nouvelle de Mégapode&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bulletin des sciences naturelles et de géologie&lt;br /&gt;
   |Band=8&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1826&lt;br /&gt;
   |Seiten=113-114&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.biodiversitylibrary.org/item/25871#page/125/mode/1up}}&lt;br /&gt;
* Michel Vergé-Franceschi (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire d’Histoire maritime.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Robert Laffont, Coll. « Bouquins ». Paris. 2002. ISBN 2-221-08751-8 oder 2-221-09744-0.&lt;br /&gt;
* Étienne Taillemite: &amp;#039;&amp;#039;Marins français à la découverte du monde: De Jacques Cartier à Dumont d&amp;#039;Urville.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Fayard. Paris. 1999.&lt;br /&gt;
* Étienne Taillemite: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des marins français (nouvelle édition revue et augmentée).&amp;#039;&amp;#039; Éditions Tallandier. Paris. 2002. ISBN 2-84734-008-4.&lt;br /&gt;
* Jean Meyer und Martine Acerra: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la marine française: des origines à nos jours.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Ouest-France. Rennes. 1994. ISBN 2-7373-1129-2.&lt;br /&gt;
* Rémi Monaque: &amp;#039;&amp;#039;Une histoire de la marine de guerre française.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Perrin. Paris. 2016. ISBN 978-2-262-03715-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de bibliographie française, tome 12, fascicule 68: Enemour - Espigat-Sieuriac, sous la direction de Roman d’Amat avec le concours de nombreux collaborateurs.&amp;#039;&amp;#039; Libairie Letouzé et Ané. Paris 1968.&lt;br /&gt;
* Annales maritimes, tome 17-1822, volume 2. S. 276.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notice sur l’ensemble du Voyage autour du monde de la corvette du roi La Coquille, commandée par M. Duperrey, lieutenant de vaisseau.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Annales maritimes,&amp;#039;&amp;#039; tome 25-1825, volume 1. Seiten 429–438.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rapport fait à l’Académie royale des sciences, par M. Arago, sur le voyage de découvertes exécuté dans les années 1822, 1823, 1824 et 1825, sous le commandement de M. Duperrey, lieutenant de vaisseau.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Annales maritimes&amp;#039;&amp;#039;, tome 26-1825, volume 2, S. 453–482.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117663476|LCCN=nr/93/47097|VIAF=54244874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duperrey, LouisIsidore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entdecker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazifikfahrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kiribati)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre royal et militaire de Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltumsegler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duperrey, Louis-Isidore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Entdecker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1786&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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