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	<title>Lotus 78 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:53:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lotus_78&amp;diff=1740563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erika39: Änderung 264182370 von ~2025-40839-52 rückgängig gemacht; gehört nicht hierher</title>
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		<updated>2026-02-11T13:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264182370&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264182370&quot;&gt;264182370&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-40839-52&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-40839-52&quot;&gt;~2025-40839-52&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; gehört nicht hierher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lotus 78 front left2 National Motor Museum Beaulieu noBG.jpg|mini|hochkant=1.2|Lotus 78 (Bj. 1977)  ausgestellt im National Motor Museum, Beaulieu, England]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotus 78&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein vom britischen Rennteam [[Team Lotus|Lotus]] gebauter [[Formel 1|Formel-1]]-Rennwagen, der [[Automobil-Weltmeisterschaft 1977|1977]] und [[Automobil-Weltmeisterschaft 1978|1978]] in der Weltmeisterschaft zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Lotus 78 stellte eine Zäsur im Bau von [[Monoposto]]-Rennwagen dar. Der von [[Colin Chapman]] in seinen Grundzügen festgelegte Wagen war das erste echte [[Bodeneffekt|Wing Car]] der Formel-1-Geschichte und wegweisend für viele Rennwagen, die in der Folge nach diesem Konzept gebaut wurden. Der Aerodynamiker [[Peter Wright (Automobilkonstrukteur)|Peter Wright]] nutzte bei der Konstruktion des 78 den negativen [[Bodeneffekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baulich wurde dies durch Luftkanäle erreicht, die im Inneren der Seitenkästen als negatives [[Flügelprofil]] ausgeformt sind (Darstellung im Bild links). Das Prinzip entspricht einer [[Venturi-Düse]] (Bild rechts), die zwischen dem Flügelprofil und der Rennbahn gebildet wird. Beim Eintritt in den Kanal ist die [[Strömungsgeschwindigkeit]] vergleichsweise gering und der [[Luftdruck]] hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter die Luft in Richtung der größten Profildicke des Flügels gedrückt wird, desto mehr wird sie dabei beschleunigt und der Luftdruck nimmt mehr und mehr ab. Nachdem die Luft den Punkt des geringsten Abstands zwischen Flügel und Piste, also die Stelle des größtmöglichen Unterdrucks passiert hat, kehren sich die Verhältnisse um. Der Durchmesser des Venturi-Rohrs nimmt zu, die Luft kann sich wieder ausdehnen und verliert dabei an Geschwindigkeit, was mit einem Steigen des Luftdrucks einhergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotus Modell 79 under-body.svg|lang=de|alt=&amp;quot;Unterbodenansicht und Funktionsweise der Seitenkästen, die im Inneren als negatives Flügelprofil geformt sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Lotus Modell 79 wing-profile.svg|lang=de|alt=&amp;quot;Seitenansicht und Darstellung der Venturi-Düse, die zwischen dem Flügelprofil im Inneren der Seitenkästen und der Piste gebildet wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diesen Effekt wurde der Anpressdruck des Fahrzeugs auf die Fahrbahn bedeutend erhöht. Zusätzlich wurden seitlich am [[Fahrgestell|Chassis]] auf der Fahrbahn schleifende Leisten bzw. Schürzen aus Hartgummi angebracht, die den Raum zwischen dem Unterboden des Fahrzeugs und der Fahrbahn abdichteten, um den Effekt weiter zu verstärken. Diese Konstruktion verschaffte dem Lotus 78 einen dreifach höheren Anpressdruck bei gleichbleibendem Luftwiderstand. [[Ralph Bellamy (Ingenieur)|Ralph Bellamy]] und [[Martin Ogilvie]] waren für das Monocoque zuständig und wählten eine [[Aluminium]]-Verbundbauweise. Die Karosserie war schlank und hatte breite Seitenteile für die Kühler und den Kraftstofftank. Als Antrieb kam das bewährte V8-Agreggat von [[Cosworth]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renngeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wagen debütierte beim [[Großer Preis von Argentinien 1977|Großen Preis von Argentinien]] mit [[Mario Andretti]] und [[Gunnar Nilsson (Rennfahrer)|Gunnar Nilsson]] am Steuer. Der Lotus 78 war das schnellste Auto der Saison. Schon beim vierten Start, dem [[Großer Preis der USA|Großen Preis der USA-West]], steuerte Andretti den 78 zum Sieg. Drei weitere Erfolge waren aber zu wenig, um den beständigen [[Niki Lauda]] am zweiten Weltmeistertitel zu hindern. Neben den Siegen in [[Großer Preis von Spanien|Spanien]] und [[Großer Preis von Italien|Italien]] siegte Andretti auch beim Rennen in [[Großer Preis von Frankreich|Frankreich]], wo er den lange führenden [[John Watson (Rennfahrer)|John Watson]] im [[Brabham BT45]] in der letzten Runde noch abfangen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwede Nilsson gewann den [[Großer Preis von Belgien|Großen Preis von Belgien]], sein erster und einziger Grand-Prix-Sieg. Nilssons Landsmann [[Ronnie Peterson]] verunglückte [[Automobil-Weltmeisterschaft 1978|1978]] in [[Autodromo Nazionale Monza|Monza]] nach einer Massenkollision am Start in einem Lotus 78 und starb nach der anschließenden Operation infolge von Komplikationen. Im selben Jahr hatte Peterson den [[Großer Preis von Südafrika|Großen Preis von Südafrika]] mit dem 78 gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde der 78 vom [[Lotus 79]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Monza 1977 - Mario Andretti - Vainqueur et Recordman du tour.jpg|Mario Andretti beim [[Großer Preis von Italien 1977|GP von Italien]] in Monza 1977: Sieg und [[Schnellste Rennrunde|schnellste Runde]]&lt;br /&gt;
 Gunnar Nilsson - Lotus 78 at Tabac at the 1977 Monaco GP.jpg|Gunnar Nilsson fährt den 78 beim [[Großer Preis von Monaco 1977|GP von Monaco]] durch die &amp;#039;&amp;#039;Tabac&amp;#039;&amp;#039; (1977)&lt;br /&gt;
 Ronnie Peterson - John Player Special Lotus 78 enters the swimming pool complex during practice at the 1978 Monaco GP (51041765653).jpg|Ronnie Peterson im JPS Lotus 78, während des Trainings in Monaco 1978 (Eingang &amp;#039;&amp;#039;Schwimmbad&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 2005 A1GP Brands Hatch Katsuake Kubota Lotus 78.jpg|Katsuake Kubota fährt den Lotus 78 in [[Brands Hatch]], England (2005)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Hodges: &amp;#039;&amp;#039;Rennwagen von A–Z nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Prüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix Story 77. Ferrari addio.&amp;#039;&amp;#039; Orac u. a., Wien u. a. 1977, ISBN 3-85368-835-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Formel-1-Rennwagen des Team Lotus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen der Automobil-Weltmeisterschaft  1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen der Automobil-Weltmeisterschaft  1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Rennwagen (Lotus)|78]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen|Lotus 078]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erika39</name></author>
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