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	<title>Lottstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lottstetten&amp;diff=249826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;-wuppertaler: Foto hinzu</title>
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		<updated>2026-04-13T08:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Lottstetten COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/37/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/34/20/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lottstetten in WT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Waldshut&lt;br /&gt;
|Höhe              = 433&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79807&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07745&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08337070&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE LTS&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.lottstetten.de/startseite www.lottstetten.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Morasch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Lottstetten, Schulweg 001.jpg|mini|Das südliche Lottstetten mit der Kirche St. Valentin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lottstetten, Kirche St. Valentin 3.jpg|mini|[[St. Valentin (Lottstetten)|Kirche St. Valentin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Balm.jpg|mini|Burg Balm bei Lottstetten nach einer alten Zeichnung: Die Schaffhauser tragen nach der Zerstörung die Glocke der Burgkapelle nach [[Schaffhausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lottstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine deutsche Gemeinde im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Lottstetten liegt im äußersten Süden Baden-Württembergs am [[Hochrhein]], etwa 9 km vom [[Rheinfall]] entfernt. Der Ort zählt zur Region [[Klettgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Lottstetten ist hinsichtlich ihrer Lage speziell in Deutschland: Sie befindet sich zusammen mit den Gemeinden [[Dettighofen]] und [[Jestetten]] im so genannten [[Jestetter Zipfel]], der auf einer Länge von 55 km von der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zur Schweiz]] umschlossen wird und vom offiziellen Fahrzeugverkehr nur über eine [[Landesstraße]] von Deutschland direkt zu erreichen ist, eine weitere direkte Straßenverbindung führt über Schweizer Hoheitsgebiet durch das [[Wangental]]. Wichtigste Verkehrsader bildet jedoch die [[Bundesstraße 27|B27]]. Das Gebiet ist entgegen dem Anschein dennoch keine [[Exklave]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Jestetten]], an die Schweizer Gemeinden [[Rheinau ZH|Rheinau]] und Marthalen im [[Kanton Zürich]] im Osten, [[Rüdlingen]] im [[Kanton Schaffhausen]] im Süden, und [[Rafz]] wieder im Kanton Zürich im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Lottstetten gehören die Dörfer Lottstetten, Balm und Nack, der Weiler Dietenberg, das Gehöft Hardtweghöfe und die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Lottstetten-Landstraße, Zollamt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nacker Mühle&amp;#039;&amp;#039;. Im Gemeindegebiet liegen die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Blitzberg und Gaißberg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 983–984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lottstetten wurde im Jahr 827 erstmals erwähnt und gehörte zum Besitz des [[Kloster Rheinau|Klosters Rheinau]]. Der Ort war Teil der [[Landgrafschaft Klettgau]]. Beim heutigen Ortsteil Balm lag die gleichnamige [[mittelalter]]liche [[Burg Balm]], die hier lange das [[Hochrhein]]tal kontrollierte. Auf der Burg wohnte bis zur Zerstörung der Burg durch die Schaffhauser die Familie des [[Hermann von Sulz]] aus dem Geschlecht der [[Grafen von Sulz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war Lottstetten Schauplatz eines Gefechtes, das die Verheerung des Landes auslöste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bei einem Gefecht am 7. Mai 1633 bei Lottstetten zwischen einer 300 Mann starken französischen Reiterabteilung, die unter schwedischen Fahnen diente, und Klettgauer Bauern, wurden von den etwa 600 Bauern 150 niedergemacht, ein großer Teil gefangengenommen und die andern in die Flucht gejagt. Der damalige Lottstetter Pfarrer hat die dramatischen Ereignisse in einem Bericht im Kirchenbuch festgehalten. Aus Rache für den Angriff der Bauern ließ Oberst [[René du Puy-Montbrun, seigneur de Villefranche et de la Jonchère|Villefranche]] am 8. Mai 1633 Lottstetten niederbrennen‚ und zwar in so kurzer Zeit, daß in einer und in einer zweiten Stunde alles brannte.‘ In den folgenden Tagen wurden Jestetten, Erzingen, Grießen und fast alle Klettgaudörfer ausgeplündert, Häuser angezündet und die Bevölkerung geschunden.|Hans Matt-Willmatt: Weilheim. Der Dreißigjährige Krieg. 1977, S. 119.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon zuvor wechselte auch in der Folge das Dorf noch mehrmals den Besitzer, bevor es 1806 zum [[Großherzogtum Baden]] kam. Eng verbunden ist danach die Geschichte des Ortes mit den [[Schneller zu Lottstetten]]. Ein Anführer in der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] war der „Engel“-Wirt [[Joseph Weißhaar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des komplizierten Grenzverlaufs in dieser Region wurde das Gebiet des &amp;#039;&amp;#039;Jestetter Zipfels&amp;#039;&amp;#039; 1840 zum [[Zollausschlussgebiet]] erklärt, was die zu überwachende Grenze von 55 km auf 6 km verkürzte. Diese Regelung, die bis 1935 dauerte, bescherte den Bewohnern des Gebiets einen bescheidenen Wohlstand, konnten sie ihre Produkte doch in Baden bzw. Deutschland und der Schweiz zollfrei anbieten. Der zeitweise aufkommende [[Schmuggel]] war nicht nur durch Notzeiten bedingt. Benzin war günstiger als in der Schweiz und als im Rest von Deutschland, und entlang den Hauptstraßen öffneten zahlreiche Tankstellen, die zollfreien Treibstoff abgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsende 1945 und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Südbadens am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gelangte auch das Zollausschlussgebiet in die Hand der [[Französische Besatzungszone#Eroberung und Besetzung 1945|Französischen Besatzungsmacht]]. Dem Kommandanten der [[1ere armée (1944–1945)|1. Armee]], [[Jean de Lattre de Tassigny]], war der Bereich in der Grenzziehung zu unübersichtlich. Er ließ ihn [[Jestetten#Kriegsende und Nachkriegszeit|räumen]]. Am 14. Mai 1945 wurde die Bevölkerung zum Abmarsch aufgerufen, und am Tag darauf waren die Bewohner von Jestetten, Altenburg, Lottstetten und Nack auf dem Weg über Grießen in den [[Schwarzwald]]. Die Franzosen handelten aus militärischer Sicht. Es sollen sich noch versprengte deutsche Soldaten in den Wäldern an der Schweizer Grenze befunden haben, und auch Gerüchte um einen Gebietstausch mit der Schweiz waren im Umlauf. Der Krieg war erst vor kurzer Zeit zu Ende gegangen, und auch die regulären [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] hatten aus militärischen Zwecken Umsiedlungen vorgenommen. Ebenso war es in der französischen Armee üblich, Ortschaften von der Zivilbevölkerung zu räumen. Somit erregte das Vorgehen international und auch in der Schweiz kein besonderes Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatte die [[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|Alliierte Militärregierung]] im Gesetz Nr. 161 ein 5 Kilometer breites „Sperr-Grenzgebiet“ an den deutschen Grenzen angeordnet, und damit waren auch viele Ortschaften entlang des Rheins und um den Kanton Schaffhausen in ihrer Existenz bedroht. Nicht zuletzt weil die durchziehenden Jestetter das eigene Schicksal vorführten, regte sich im Klettgau jedoch organisierter Widerstand: Über Verbindungen mit der Schweiz konnte die Angelegenheit über den [[Apostolischer Nuntius|Apostolischen Nuntius]] Roncalli, den späteren Papst [[Johannes XXIII.]], geregelt werden: Per Bescheid des Militärgouverneurs am 3. Juni 1945 wurden alle Ortschaften südlich des Wutachtals von der Anordnung verschont. 140 Bürger hatten in Erzingen vor dem Entscheid ein [[Erzingen (Klettgau)#Errichtung der Bergkapelle|Gelübde zum Bau einer Kapelle]] gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung fand den Sommer 1945 über Unterkunft in verschiedenen Schwarzwalddörfern. Bis zum Herbst des Jahres 1945 waren die Einwohner der damals vier Ortschaften wieder in ihrer Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Lottstetten hat 12 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08337070/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4875&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-16552_id_25947 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 44.01&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 33.8&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 37.65&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 27.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 18.34&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 19.7&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 18.9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |44,01&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |33,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |37,65&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |27,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |18,34&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |19,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Grüne&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |–&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |18,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;57,31 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56,7 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lottstetten, Rathaus.jpg|mini|Rathaus Lottstetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 4. Oktober 2019 ist Andreas Morasch neuer Bürgermeister der Gemeinde Lottstetten. Er setzte sich in der Stichwahl am 21. Juli 2019 mit 53,4 % durch.&lt;br /&gt;
Er trat die Nachfolge von Jürgen Link an, der nach 24 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Oldenburg: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Morasch gewinnt die Wahl&amp;#039;&amp;#039;, Albbote, 22. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot eine mit goldenem Seil gebundene goldene [[Garbe (Heraldik)|Korngarbe]] aus vierzehn langgrannigen Ähren, die je äußeren beiden herabgeneigt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft ist von kleinen Gewerbebetrieben, Dienstleistungen, Landwirtschaft und einem Kieswerk geprägt.&lt;br /&gt;
Eines der südlichsten Weingüter Deutschlands liegt mit 47,60 Grad nördlicher Breite im Ortsteil Nack. Es wird von der Familie Clauß betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schweizerische Bundesbahnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Lottstetten, Bahnhof 002.jpg|mini|Bahnhof Lottstetten, mit dem Logo der SBB]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Eglisau–Neuhausen|Bahnstrecke durch Lottstetten]] wird von den SBB nach Schweizer Vorschriften betrieben. Sie hat keine direkte Verbindung zum übrigen deutschen Eisenbahnnetz. Der [[Bahnhof Lottstetten]] ist neben dem Bahnhof von Jestetten einer von zwei [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhöfen auf deutschem Staatsgebiet, nachdem der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Altenburg-Rheinau&amp;#039;&amp;#039; Ende 2010 von den SBB zu Gunsten eines Halts am Rheinfall geschlossen wurde. Die auf dieser Bahnstrecke verkehrende S9 der [[S-Bahn Zürich]] verbindet Lottstetten mit [[Bahnhof Schaffhausen|Schaffhausen]], [[Eglisau]], [[Bahnhof Bülach|Bülach]] und [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radverkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Lottstetten verläuft als [[Radwanderweg|Radfernweg]] der [[Rheinradweg]], der von der Quelle des Rheins am [[Oberalppass]] im Schweizer [[Kanton Graubünden]] bis zur Mündung bei [[Rotterdam]] führt. Dessen rechtsrheinische Variante verläuft von Schaffhausen kommend über [[Jestetten]] und Lottstetten, danach von [[Rafz]] bis [[Wasterkingen]] durch Schweizer Gebiet und, wieder in Deutschland, über [[Hohentengen am Hochrhein]] nach Waldshut. Er ist am Hochrhein ausgewiesen als [[Eurovelo]]-Route 6 (Atlantik – Schwarzes Meer) und 15 (Rheinradweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev15/from-lake-constance-to-basel-via-the-rhine-falls Eurovelo 15 Bodensee bis Basel auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als [[D-Route]]n 6 (Donauroute) und 8 (Rhein-Route)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schifffahrt ===&lt;br /&gt;
Die [[Rheinfähre Ellikon–Nack]] ist eine internationale [[Personenfähre]] am [[Hochrhein]]. Sie führt von Ellikon am Rhein, einem Ortsteil der Gemeinde [[Marthalen]] in der Schweiz, nach Nack, einem Ortsteil der Gemeinde Lottstetten in Deutschland. Die Fähre verkehrt nicht im Winter. Bis 1972 befand sich in Ellikon eine Zollabfertigungsstelle für die Passagiere der Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähre darf von Schweizer Zöllnern benutzt werden, um sich bewaffnet von Ellikon über deutsches Staatsgebiet nach dem rechtsrheinischen schweizerischen [[Rüdlingen]] zu begeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerisch-deutsches Abkommen über Durchgangsrechte, abgeschlossen am 5. Februar 1958 ([[Systematische Sammlung des Bundesrechts|SR]] 0.631.256.913.65)&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut geltendem Völkerrecht dürfen als Fährleute «nur sachkundige, kräftige, dem Trunke nicht ergebene Männer mit normalen Gesichts- und Gehörorganen verwendet werden».&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinbarung zwischen der Schweiz und dem Grossherzogtum Baden vom 25. Februar und 7. März 1896 (SR 0.747.224.33)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fährverbindung ist in das [[Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://dav0.bgdi.admin.ch/kogis_web/downloads/ivs/beschr/fr/ZH09030000.pdf |wayback=20150724035251 |text=IVS ZH 903 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
In Lottstetten ist die [[Einzeitungskreis|Monopolzeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem Ableger &amp;#039;&amp;#039;[[Alb-Bote]]&amp;#039;&amp;#039; vertreten. Dazu kommt das Anzeigenblatt &amp;#039;&amp;#039;Anzeiger Hochrhein&amp;#039;&amp;#039;. Online berichtet &amp;#039;&amp;#039;hierzuland.info&amp;#039;&amp;#039; über die Gemeinde und die umliegenden Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Starck]] (1628–1708), Theologe und Weihbischof, Philosoph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Jestetten und seine Umgebung. Ein Heimatbuch für das badische Zollausschlussgebiet.&amp;#039;&amp;#039; 1930&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Hoggenmüller: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Gemeinde Lottstetten.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lottstetten.de/startseite Offizielle Website der Gemeinde Lottstetten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=310444-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lottstetten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-wuppertaler</name></author>
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