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	<title>Lotte Ulbricht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:55:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lotte_Ulbricht&amp;diff=114659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus</title>
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		<updated>2024-12-29T18:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Vertreter_des_Marxismus-Leninismus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0906-0010-021, Leipzig, Besuch Walter Ulbricht.jpg|mini|Lotte und Walter Ulbricht in Leipzig (1964)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-F0309-0201-001, Berlin, Empfang DDR-Frauen bei Ulbricht.jpg|mini|[[Willi Stoph]] im Gespräch mit Lotte Ulbricht und [[Walter Ulbricht]] (1967)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charlotte „Lotte“ Ulbricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1903]] in [[Berlin-Neukölln|Rixdorf]] als &amp;#039;&amp;#039;Charlotte Kühn&amp;#039;&amp;#039;; † [[27. März]] [[2002]] in [[Berlin]]) war eine [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionärin und die zweite Ehefrau des [[Vorsitzender des Staatsrats|DDR-Staatsratsvorsitzenden]] [[Walter Ulbricht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Charlotte Kühn war die Tochter eines Hilfsarbeiters und einer Heimarbeiterin. Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule war sie als Büroangestellte und [[Stenotypist]]in beschäftigt. 1919 trat sie der Freien Sozialistischen Jugend, 1921 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Sie arbeitete als Stenotypistin beim [[Zentralkomitee]] der KPD, dann 1922/1923 bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationalen]]&amp;#039;&amp;#039; (KJI) in Moskau. In ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039; schilderte sie, welch „ungeheuren Eindruck“ es auf sie hinterlassen hatte, dort im Jahre 1922 auf einem Empfang [[Lenin]] vorgestellt worden zu sein. Mitte der 1920er Jahre gehörte sie formell der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|Kommunistischen Allunions-Partei (Bolschewiki)]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht. Der deutsche Kommunist (1893-1945).&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80660-5, S. 542.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1924 bis 1926 war sie für die KPD-[[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsfraktion]] tätig. Danach wurde sie Mitglied des Zentralkomitees des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]], 1926/1927 Archivarin bei der KJI und dann bis 1931 Sekretärin und Stenotypistin bei der Handelsvertretung der [[Sowjetunion]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 emigrierte sie mit ihrem ersten Ehemann [[Erich Wendt]] nach Moskau. Sie war Referentin bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationalen]]&amp;#039;&amp;#039; und absolvierte 1932/33 ein Fernstudium an der Akademie für [[Marxismus-Leninismus]]. Ein 1933 begonnenes Abendstudium an der &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunistische Universität der nationalen Minderheiten des Westens|Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens]]&amp;#039;&amp;#039; in Moskau brach sie 1935 ab. Nach der Verhaftung ihres Ehemannes 1937 im Rahmen des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] wurde auch sie einer Untersuchung unterzogen und erhielt 1938 eine Parteirüge. Mit Walter Ulbricht lebte sie seit dessen Erscheinen in Moskau 1938 zusammen. Sie arbeitete von 1939 bis 1941 als Setzerin in einer Druckerei für ausländische Literatur, danach bis 1943 wieder für die Kommunistische Internationale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland leitete sie 1945 die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Abteilung des ZK der KPD&amp;#039;&amp;#039;. 1946 adoptierte Walter Ulbricht ein Mädchen namens Maria Pestunowa aus einem Leipziger Waisenhaus, nachdem die Partnerschaft mit Lotte Wendt kinderlos geblieben war. Die angenommene Tochter, die den Namen [[Beate Ulbricht|Beate]] erhielt, war das in Leipzig am 6. Mai 1944 geborene Kind einer ukrainischen Zwangsarbeiterin, die bei einem Luftangriff auf Leipzig ums Leben gekommen war. Im Dezember 1991 fand man die Adoptivtochter erschlagen in ihrer Berliner Wohnung auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ines Geipel]]: [https://www.welt.de/politik/article4187033/Wie-Ulbrichts-Adoptivtochter-dem-Alkohol-verfiel.html &amp;#039;&amp;#039;Wie Ulbrichts Adoptivtochter dem Alkohol verfiel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1947 wurde Lotte persönliche Mitarbeiterin von Walter Ulbricht. Im Anschluss an die Eheschließung im Mai 1953 begann sie ein Studium am [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften|Institut für Gesellschaftswissenschaften]], das sie 1959 als Diplom-Gesellschaftswissenschaftlerin abschloss. Von 1959 bis 1973 war sie Mitarbeiterin am [[Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED]], wo sie für die Redaktion der vom Institut herausgegebenen Reden und Schriften Walter Ulbrichts verantwortlich war. Daneben war sie Mitglied der Frauenkommission beim Sekretariat des Zentralkomitees und beim Politbüro des Zentralkomitees der SED. Ab Juli 1973 war sie im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotte Ulbricht wurde von der Staats- und Parteiführung der DDR vielfach ausgezeichnet: Sie erhielt unter anderem 1959, 1963 und 1978 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]], 1969 und 1983 den [[Karl-Marx-Orden]] und 1988 den [[Stern der Völkerfreundschaft|Großen Stern der Völkerfreundschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] lebte Lotte Ulbricht weiterhin in ihrem Haus in [[Berlin-Niederschönhausen]], in das sie 1974 eingezogen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Michael Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Pankower Städtchen: Ein historischer Rundgang.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 3-86153-599-8, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviewanfragen erteilte sie stets Absagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Schmitz |Titel=Lotte in Pankow |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1995-09-18 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Lotte-in-Pankow/!1492403/ |Abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb im März 2002 kurz vor ihrem 99. Geburtstag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Politik: Lotte Ulbricht gestorben |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/lotte-ulbricht-gestorben-883828.html |Abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrer Einäscherung im [[Krematorium Meißen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bild.de/regional/dresden/im-drei-schicht-system-werden-am-fliessband-saerge-eingeaeschert-11499668.bild.html |autor=[[Jürgen Helfricht]] |titel=Das Billig-Krematorium von Meißen |werk=[[Bild (Zeitung)|Bild online]] |datum=2010-02-17 |zugriff=2017-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie anonym in der Urnengemeinschaftsanlage auf dem [[Friedhof Weißensee]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/noch-einer-hat-frei-krenz-geht-zu-lottes-beerdigung |titel=Noch einer hat frei. Krenz geht zu Lottes Beerdigung - B.Z. – Die Stimme Berlins |datum=2002-04-18 |sprache=de-DE |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/archiv/200-trauergaeste-kamen-zur-beisetzung-nach-weissensee-rote-nelken-fuer-lotte-ulbricht-li.937415 |titel=200 Trauergäste kamen zur Beisetzung nach Weißensee: Rote Nelken für Lotte Ulbricht |datum=2002-04-18 |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr älterer Bruder [[Bruno Kühn]] wurde im August 1943 als Funker für das [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] in [[Amsterdam]] angepeilt, von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] festgenommen und 1944 in Brüssel erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Lotte Ulbricht wurde von der Staats- und Parteiführung der DDR vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959: [[Vaterländischer Verdienstorden]] (VVO) in Bronze&lt;br /&gt;
* 1963: VVO in Silber&lt;br /&gt;
* 1969: [[Karl-Marx-Orden]] &lt;br /&gt;
* 1978: VVO in Gold&lt;br /&gt;
* 1983: Karl-Marx-Orden&lt;br /&gt;
* 1985: [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: [[Stern der Völkerfreundschaft|Großer Stern der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine unvergessliche Reise.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag für die Frau]], Leipzig 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden und Aufsätze. 1943–1967.&amp;#039;&amp;#039; [[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]], Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Mein Leben“. Selbstzeugnisse, Briefe und Dokumente. Herausgegeben von [[Frank Schumann (Verleger)|Frank Schumann]].&amp;#039;&amp;#039; [[Das Neue Berlin]], Berlin 2003, ISBN 3-360-00992-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Schumann (Verleger)|Frank Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lotte und Walter. Die Ulbrichts in Selbstzeugnissen, Briefen und Dokumenten.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2003, ISBN 3-360-01233-X.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=lotte-charlotte-ulbricht|lemma=Ulbricht, Lotte (Charlotte)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], Monika Kaiser|band=2|idNum=3595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124576559}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/lotte-ulbricht/}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/76f91ef8-1dc6-42bc-9872-663c26d66f3f/ Nachlass Bundesarchiv NY 4182]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124576559|LCCN=no2003033892|VIAF=15708512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulbricht, Lotte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner eines Staatsoberhauptes oder Regierungschefs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Pankow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter Ulbricht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulbricht, Lotte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kühn, Lotte; Kühn, Charlotte&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SED) und zweite Ehefrau des DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Neukölln|Rixdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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