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	<title>Lotte Leonard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:09:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lotte_Leonard&amp;diff=2737094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sophie Elisabeth: keine derartige Texthervorhebungen im Fließtext, bisse anders geteilt</title>
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		<updated>2026-04-11T10:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine derartige Texthervorhebungen im Fließtext, bisse anders geteilt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotte Leonard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, verheiratete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charlotte Levy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1884]] in [[Hamburg]]; † [[2. Mai]] [[1976]] in [[Kfar Schmarjahu]] bei [[Tel Aviv]]) war eine deutsche [[Konzertsänger]]in ([[Sopran]]) und Gesangspädagogin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lotte Leonard studierte am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]] in Berlin unter anderem bei der Sopranistin [[Jeanette Grumbacher-de Jong]] und bei der Altistin [[Therese Behr-Schnabel]]. Letztere unterrichtete sie vor allem im Liedgesang. Dieser bildete dann auch den Schwerpunkt ihrer Sängerkarriere. Mitte der 1920er-Jahre bezeichnete sie das Tonkünstlerlexikon als „sehr angesehene Konzertsängerin“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Frank/[[Wilhelm Altmann]]: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon, Verlag Carl Merseburger, Leipzig 1926. ISBN 3-7959-0083-2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Da hatte sie schon einige ausgedehnte Tourneen ins Ausland hinter sich. In späteren Jahren wirkte sie vor allem als Gesangspädagogin. Leonard war mit dem Musikforscher und -schriftsteller Heinrich Levy (1878–1946) verheiratet, der mit ihr zusammen 1933 zunächst nach Frankreich, dann in die USA ins Exil ging. Nach Beendigung ihrer Lehrtätigkeit in New York lebte sie bis zu ihrem Tode in Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesang ===&lt;br /&gt;
Als Konzertsängerin trat Leonard in Prag, Madrid und Wien auf und unternahm Tourneen durch Holland, Belgien, die Schweiz, Frankreich, Italien, Schweden und Polen. Auch in Nord- und Südamerika absolvierte sie glanzvolle Konzerttourneen. Ein Konzertzyklus in Buenos Aires hatte den Titel &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Lied&amp;#039;&amp;#039;. In Cincinnati sang sie beim &amp;#039;&amp;#039;[[Cincinnati May Festival|May Festival]]&amp;#039;&amp;#039;. Oft trat sie als Solistin bei Konzerten des [[Philharmonischer Chor Berlin|Berliner Philharmonischen Chores]] unter [[Siegfried Ochs]] auf. 1928 stand sie mit dem Sopransolo in &amp;#039;&amp;#039;[[Israel in Egypt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Friedrich Händel]] auf der Bühne der [[Mailänder Scala]], und 1931 wurde sie für das Sopransolo in der &amp;#039;&amp;#039;[[Missa solemnis (Beethoven)|Missa solemnis]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig van Beethoven]] an die [[Salzburger Festspiele]] gerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutsch&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Elektronische Ausgabe der dritten, erweiterten Auflage. Directmedia, Berlin 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonard sang mit ihrer ausdrucksreichen, „in der Stilsicherheit ihrer Interpretation immer wieder bewunderte(n) Sopranstimme“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutsch&amp;quot;/&amp;gt; zahlreiche Schallplattenaufnahmen ein. Als [[Compact Disc|CD]] kam später die [[9. Sinfonie (Beethoven)|9. Sinfonie]] von Ludwig van Beethoven heraus, eine Aufnahme von 1928 mit ihr als Solistin unter [[Oskar Fried]]. Als [[Schellackplatte]] erschien neben zahlreichen anderen Aufnahmen auch Beethovens &amp;#039;&amp;#039;Missa solemnis&amp;#039;&amp;#039; mit ihrer Teilnahme. Dazu kamen Lieder und Arien, so etwa die Lieder &amp;#039;&amp;#039;Zu Bethlehem geboren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maria auf dem Berge&amp;#039;&amp;#039;, die Volkslieder &amp;#039;&amp;#039;Du, du liegst mir am Herzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ach, wie ist’s möglich dann]]&amp;#039;&amp;#039; (jeweils als Duett mit dem Bariton [[Hermann Schey]]), das [[Ave Maria (Schubert)|&amp;#039;&amp;#039;Ave Maria&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Franz Schubert]], das &amp;#039;&amp;#039;Briefduett&amp;#039;&amp;#039; aus [[Figaros Hochzeit]] von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (zusammen mit [[Irene Eisinger]]) sowie zahlreiche Lieder und Kantaten von [[Johann Sebastian Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesangspädagogik ===&lt;br /&gt;
Bereits in frühen Jahren begann Leonard, am [[Bernuth-Konservatorium]] in Berlin Gesang zu unterrichten. Als sie nach 1933 nicht mehr in Deutschland arbeiten durfte, erhielt sie eine Professur am [[Conservatoire de Paris]]. Von dort aus kehrte sie nur noch 1934 und 1935 zu Konzerten beim [[Jüdischer Kulturbund|Jüdischen Kulturbund]] Berlin zurück, unter anderem trat sie im Oratorium &amp;#039;&amp;#039;Judas Makkabäus&amp;#039;&amp;#039; von Georg Friedrich Händel auf. 1940 flüchtete sie vor den einrückenden deutschen Truppen aus Frankreich und erreichte schließlich Nordamerika, wo sie in New York ihre gesangspädagogische Karriere an der [[Juilliard School of Music]] und am [[Mannes College of Music|Mannes College]] fortsetzen konnte. Zu ihren Schülern gehörten unter anderen die Altistin [[Dora Wyss]] (in Berlin), die Mezzo-Sopranistin [[Marina de Gabarain]] (in Paris) sowie die Sopranistinnen [[Lucie Siegrist]] (in Berlin) und [[Alpha Floyd]] (in New York).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tondokumente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonard, Lotte.jpg|mini|Schallplatte von Lotte Leonard (Berlin 1928)]]&lt;br /&gt;
Schallplatten für Grammophon (Berlin 1928; hier Sopran-Solo in Beethovens &amp;#039;&amp;#039;Missa solemnis&amp;#039;&amp;#039; unter Bruno Kittel sowie 9. Symphonie unter Oskar Fried); ansonsten nur wenige Titel für Homocord (Berlin 1928), Parlophon (Berlin 1929) und Ultraphon (Berlin 1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 221&lt;br /&gt;
* [[Salomon Wininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Große jüdische National-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Band 7. Czernowitz, 1928, S. 232f.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München : Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 709&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/9872 Lotte-Leonard-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Bach Cantatas|Bio|Leonard-Lotte|Lotte Leonard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116918942|LCCN=n/00/76716|VIAF=39581626}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leonard, Lotte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesangspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leonard, Lotte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Levy, Charlotte (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Konzertsängerin (Sopran) und Gesangspädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kfar Schmarjahu]] bei [[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sophie Elisabeth</name></author>
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