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	<title>Lotte Lemke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:09:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lotte_Lemke&amp;diff=2219222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-26T05:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotte Lemke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1903]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[19. April]] [[1988]] in [[Bonn]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Fürsorge]]rin und Vorsitzende der [[Arbeiterwohlfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lotte Lemke wurde als Tochter eines Tischlermeisters geboren; ihre Mutter verstarb schon früh. Aufgrund der familiären Prägungen durch die Krankheit der Mutter, mehrere Geschwister und wirtschaftliche Bedrängnis entschied sie sich, Fürsorgerin zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt630309&amp;quot;&amp;gt;[http://archiv.preussische-allgemeine.de/1963/1963_03_09_10.pdf#search=lemke &amp;#039;&amp;#039;Großes Verdienstkreuz für Lotte Lemke&amp;#039;&amp;#039;], in: Das Ostpreußenblatt, Jahrgang 14/Folge 10, 9. März 1963, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorher hatte sie eine Handelsschule in Königsberg besucht und zunächst für einige Jahre in einem Ingenieurbüro gearbeitet. Ab 1922 arbeitete sie bei der Hauptwohlfahrtsstelle für Ostpreußen und kam dort mit der Arbeiterwohlfahrt in Kontakt. Diese gewährte ihr ein [[Stipendium]], das ihr eine Zusatzausbildung an der [[Deutsche Hochschule für Politik|Deutschen Hochschule für Politik]] in [[Berlin]] ermöglichte und die sie mit der staatlichen Anerkennung als Fürsorgerin 1926 abschloss. Die folgenden drei Jahre arbeitete sie als Fürsorgerin im [[Landkreis Calau]] in [[Brandenburg]]. 1929 gewann [[Marie Juchacz]], Hauptinitiatorin der Arbeiterwohlfahrt, sie als stellvertretende Geschäftsführerin für den Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt. 1930 wurde Lemke aufgrund ihres gezeigten Organisationstalents vom Parteiausschuss der [[SPD]] zur Geschäftsführerin berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FES&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/stichwort/lemke.htm Kurzbiographie im Archiv der sozialen Demokratie], Website der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], abgerufen am 15. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933, nach der „[[Machtergreifung]]“ [[Adolf Hitler]]s, wurde nach einem erfolglosen Versuch, die Arbeiterwohlfahrt [[Gleichschaltung|gleichzuschalten]] und in die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV) zu integrieren, die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten. Lemke wurde von der [[Gestapo]] für einige Wochen wegen Betätigung im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt630309&amp;quot; /&amp;gt; Gemeinsam mit [[Elsa Brandström]] als Vorsitzende gründete sie zur Unterstützung verfolgter Sozialdemokraten und deren Familien die Tarnorganisation „Deutsch-Ausländisches Jugendhilfswerk“. Bis 1936 konnte diese arbeiten. Lemke verdiente sich in dieser Zeit aufgrund eines Arbeitsverbots als Fürsorgerin den Lebensunterhalt als selbstständige Zeitungsvertreterin in [[Frankfurt am Main]]. Für sozialdemokratische Widerstandsgruppen unternahm sie Kurierfahrten, die sie unter anderem nach [[Prag]] zum Exilparteivorstand der SPD führten. Ab 1942 arbeitete Lemke beim Kreisgesundheitsamt in [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]]/Ostpreussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FES&amp;quot; /&amp;gt; Von Heilsberg aus flüchtete sie vor der [[Rote Armee|Roten Armee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt630309&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begann Lemke mit anderen, die Organisation der Arbeiterwohlfahrt wieder aufzubauen. 1946 wurde sie vom Parteivorstand der [[Büro Dr. Schumacher|SPD der Westzonen]] in Hannover erneut zur Geschäftsführerin berufen. Ab 1950 unterstützte sie [[Elly Heuss-Knapp]] beim Aufbau des [[Müttergenesungswerk|Deutschen Müttergenesungswerks]], dessen Kuratorium sie von Anfang an angehörte. Ab 1961 war sie Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Kuratoriums Deutsche Altershilfe&amp;#039;&amp;#039;, das der damalige Bundespräsident [[Heinrich Lübke]] und seine Frau [[Wilhelmine Lübke]] gründeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt630309&amp;quot; /&amp;gt; Von 1965 bis 1971 war Lemke Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-07-30 Lotte-Lemke-Straße 01.JPG|mini|Die Lotte-Lemke-Straße in Hannover-Vahrenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1963: Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt630309&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt bis zu ihrem Tod&lt;br /&gt;
* 1971: [[Orden der Jugoslawischen Fahne]] mit dem Goldenen Stern am Halse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Bundesvorstand teilt mit&amp;#039;&amp;#039;, in: Neues Beginnen 1971, S. 238&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Marie-Juchacz-Plakette]] der [[Arbeiterwohlfahrt]]&lt;br /&gt;
* 1972: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern&amp;lt;ref name=&amp;quot;FES&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 | hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen | zugriff=2017-03-11 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | archiv-datum=2019-03-31 | offline=ja | archiv-bot=2022-12-08 12:19:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihr sind Straßen in [[Hannover]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bedeutende Frauen in Hannover. Eine Hilfe für künftige Benennungen nach weiblichen Persönlichkeiten. Hannover, 2013. S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Lünen]] sowie bundesweit zahlreiche Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt benannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lotte-Lemke-Preis ===&lt;br /&gt;
Seit der Stiftung durch das Präsidium des AWO Bundesverbandes 1986 wird auf jeder ordentlichen Bundeskonferenz der AWO der Lotte-Lemke-Preis verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://buko2012.awo.org/ueber-die-konferenz/lotte-lemke-preis/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisträger:&lt;br /&gt;
* 1989: AWO Ortsverband Gottmadingen; AWO Ortsverband Dortmund-Wickede&lt;br /&gt;
* 1990: AWO Ortsverband Hassel&lt;br /&gt;
* 1992: AWO Ortsverband Lüneburg / AWO Ortsverband Honzrath&lt;br /&gt;
* 1996: Internationales Betreuungsteam für Flüchtlinge u. Asylbewerber (AWO Bezirksverband Westliches Westfalen) / Freiwilligendienst des Altenhilfezentrums „Lotte-Lemke-Haus“ (AWO Landesverband Bremen)&lt;br /&gt;
* 2000: Büro Aktiv Fulda / Freiwilligenagentur Jugend - Soziales - Sport Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
* 2008: AWO Kreisverband Göppingen / Förderverein des FSE Pflegezentrum House of Life (AWO Landesverband Berlin) / Sarstedt aktuell für Sehbehinderte, AWO Ortsverband Sarstedt / Netzwerkangebote für Menschen in Wohnungsnot (AWO Ortsverband Reutlingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humanitäres Handeln aus politischer Verantwortung: Die Grundlagen der Arbeiterwohlfahrt&amp;#039;&amp;#039;, Referat, Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt, Bonn 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Gesetzessammlung für die Sozialarbeit&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Arbeiterwohlfahrt, Bonn 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antje Dertinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen der ersten Stunde. Aus den Gründerjahren der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; J.Latka Verlag, Bonn 1989, ISBN 3-925-06811-2, S. 69–80.&lt;br /&gt;
* Dieter Oelschlägel: &amp;#039;&amp;#039;Lemke, Lotte&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 353f.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers, [[Stefan Heinz]], Matthias Oden, Sebastian Bödecker: &amp;#039;&amp;#039;Einzigartig – Dozenten, Studierende und Repräsentanten der Deutschen Hochschule für Politik (1920–1933) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-032-0, S. 96 f. (Kurzbiographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105658782}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/stichwort/lemke.htm Kurzbiographie im Archiv der sozialen Demokratie], Website der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105658782|LCCN=|VIAF=7854022}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lemke, Lotte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marie-Juchacz-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lemke, Lotte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lemke, Charlotte&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fürsorgerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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