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	<title>Lotharii Regnum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:23:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lotharii_Regnum&amp;diff=34994&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24875-59 am 25. April 2026 um 03:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-25T03:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vertrag von Verdun.svg|mini|hochkant=1.3|Die Gebietsaufteilung im [[Vertrag von Verdun]] 843:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbindex|FDDA8C|Reich Lothars I.}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Prüm.svg|mini|hochkant=1.3|Die [[Teilung von Prüm]] 855&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbindex|FDDA8C|Reich Lothars II.}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carolingian empire 863.svg|mini|hochkant=1.3|Nach dem Tod Karls von der Provence 863 teilten dessen Brüder Lothar II. und Ludwig von Italien dessen Reich unter sich auf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Meerssen.svg|mini|hochkant=1.3|Die Gebietsaufteilung im [[Vertrag von Meerssen]] 870: Durch den Vertrag von Meerssen fielen große Teile des Reichs Lothars an [[Karl der Kahle|Karl den Kahlen]] und an [[Ludwig der Deutsche|Ludwig den Deutschen]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotharii Regnum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] für „Reich Lothars“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelfrankenreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war der mittlere Teil des [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reichs]], der nach der [[Fränkische Reichsteilung|Reichsteilung]] vom 10. August 843 im [[Vertrag von Verdun]] [[Liste der römischen Kaiser (800–924)|Kaiser]] [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothar I.]] als unmittelbarer königlicher Herrschaftsbereich zufiel. Dieses langgestreckte Mittelstück des Reiches, das Lothar als ältestem Sohn des 840 verstorbenen Kaisers [[Ludwig der Fromme|Ludwigs des Frommen]] nach dem verlorenen Machtkampf gegen seinen Bruder [[Ludwig der Deutsche|Ludwig den Deutschen]] ([[Ostfrankenreich]]) und seinen Halbbruder [[Karl der Kahle|Karl den Kahlen]] ([[Westfrankenreich]]) verblieben war, reichte von der [[Nordsee]] bis ans [[Mittelmeer]], von [[Ostfriesland|Friesland]] über die [[Niederlande]], [[Aachen]], das [[Rheinland]], [[Burgund (Frankenreich)|Burgund]], die [[Provence]] und [[Oberitalien]] bis zur Kaiserstadt [[Rom]] in [[Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umstrittener Niederrhein ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des rechten [[Niederrhein (Region)|Niederrheins]] war die [[Issel (Fluss)|Isselniederung]] im heutigen [[Hamminkeln]] seit alters her eigentlich die Grenze zwischen den Bistümern [[Bistum Köln|Köln]] und [[Bistum Münster|Münster]]. Damit wurde sie zugleich zur Grenze zwischen Lothringen und dem Ostreich erklärt. Doch wurde weiterhin durch Kämpfe versucht, stattdessen den etwas weiter westlich gelegenen Rhein als Grenze festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilung von Prüm ==&lt;br /&gt;
Noch zu Lebzeiten teilte Lothar sein Reich im September 855 in der [[Teilung von Prüm]] unter seinen drei Söhnen [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]], [[Karl (Provence)|Karl]] und [[Ludwig II. (Italien)|Ludwig II.]] auf: Lotharingien (Friesland, Niederlande und Rheinland) im Norden, Burgund und Provence im Südwesten und Italien im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
Italien (und damit die Römische Kaiserwürde) erbte [[Ludwig II. (Italien)|Ludwig II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ludwigs Tod im Jahre 875 fielen Italien und der Kaisertitel an das [[Westfrankenreich]] [[Karl der Kahle|Karls des Kahlen]], Italien später an das [[Ostfrankenreich]] [[Karlmann (Ostfrankenreich)|Karlmanns]]; schließlich errang es 961 [[Otto I. (HRR)|Otto der Große]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provence und Burgund ===&lt;br /&gt;
Die Provence und der zum Mittelreich gehörende, größere Teil [[Burgund (Frankenreich)|Burgunds]] (der kleinere Teil, die heutzutage [[Burgund|„Burgund“ („Bourgogne“)]] genannte Region im Zentrum des heutigen [[Frankreich]]s, war bereits seit 843 Teil des Westfrankenreiches) fielen an [[Karl von der Provence]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Karl von der Provence im Jahre 863 kinderlos verstorben war, wurde sein Erbe zwischen seinen älteren Brüdern aufgeteilt. Der nördliche, kleinere Teil Burgunds fiel an das Reich [[Lothar II. (Lothringen)|Lothars II.]], der südliche, größere Teil Burgunds und die Provence an das Italien [[Ludwig II. (Italien)|Ludwigs II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Schieffer]]: Die Zeit des karolingischen Grossreichs, 714–887 in: [[Bruno Gebhardt]]: [[Handbuch der deutschen Geschichte]] Band 2. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2005, 10. völlig neu bearbeitete Auflage, ISBN 3-608-60002-7, S. 144 ([https://books.google.de/books?id=8tDhp5d8eL0C&amp;amp;pg=PA144&amp;amp;dq=nördlichen+Reichsteil+Lothar+Nordsee&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=nördlichen%20Reichsteil%20Lothar%20Nordsee&amp;amp;f=false books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach dessen Tod 875 an das [[Westfrankenreich]] [[Karl der Kahle|Karls des Kahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Karls des Kahlen Tod im Jahre 877 begründete im Süden [[Boso von Vienne]] 879 das [[Königreich Niederburgund]]; nach [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karls des Dicken]] Tod im Jahre 888 rief im Norden der [[Welfen|Welfe]] [[Rudolf I. (Burgund)|Rudolf I.]] das [[Königreich Hochburgund]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Otto I. (HRR)|Otto dem Großen]] wieder vereinigt, wurde das [[Königreich Burgund]] 1033 unter [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] Bestandteil des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lotharingien ===&lt;br /&gt;
Nachfolger Lothars I. als König im Norden des Reiches (jedoch ohne die Kaiserwürde) wurde [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]] Nach ihm wurde das Gebiet „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotharingien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ („dasjenige, was Lothar zugehört“) genannt. Nach Lothars II. Tod im Jahr 869 wurde das Gebiet 870 im [[Vertrag von Meerssen]] zwischen Lothars Onkeln aufgeteilt: Der [[Ostfrankenreich|ostfränkische]] König [[Ludwig der Deutsche]], mittlerer Bruder Lothars I., erhielt den Ostteil Lotharingiens, der [[Westfrankenreich|westfränkische]] König [[Karl der Kahle]], jüngerer Halbbruder Lothars I., den Westteil. 879 gaben die Enkel Karls des Kahlen, schriftlich fixiert 880 im [[Vertrag von Ribemont]], auch diesen Westteil Lotharingiens an den ostfränkischen König [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwig III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 895 wurde Lotharingien nochmals zu einem eigenständigen Königreich, als Kaiser [[Arnulf von Kärnten|Arnulf]] seinen illegitimen Sohn Zwentibold dort als Herrscher einsetzte. Nach dessen Tod im Jahr 900, fiel Lotharingien als Herzogtum erneut an das ostfränkische Reich unter [[Ludwig das Kind|Ludwig dem Kind]]. Als wiederum Ludwig, der letzte ostfränkische [[Karolinger]] 911 starb, erkannten die lotharingischen Adligen den westfränkischen König [[Karl III. (Frankreich)|Karl den Einfältigen]] als Oberherrn an. Karl belehnte zunächst [[Reginhar (Lothringen)|Reginar I.]] als Markgraf und 915 [[Wigerich]] als [[Pfalzgrafschaft Lothringen|Pfalzgraf von Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigerichs Nachfolger [[Gottfried von Jülich]] dagegen nahm 925 Lothringen vom ostfränkischen König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] zum [[Lehen]]. Seit dieser Zeit gehörte das [[Herzogtum Lothringen]] in seiner Gesamtheit zum ostfränkisch-deutschen Reich, wurde aber 959 in [[Herzogtum Oberlothringen|Oberlothringen]] und [[Herzogtum Niederlothringen|Niederlothringen]] geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher von Lotharingien ==&lt;br /&gt;
;Könige von Lotharingien&lt;br /&gt;
* 843–855 [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothar I.]], Kaiser und König&lt;br /&gt;
* 855–869 [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]], Sohn Lothars I., König&lt;br /&gt;
* 869–877 [[Karl der Kahle|Karl II. &amp;#039;&amp;#039;der Kahle&amp;#039;&amp;#039;]], Bruder Lothars I., im Westteil&lt;br /&gt;
* 877–879 [[Ludwig II. (Frankreich)|Ludwig II. &amp;#039;&amp;#039;der Stammler&amp;#039;&amp;#039;]], Sohn Karls II., im Westteil&lt;br /&gt;
* 869–876 [[Ludwig der Deutsche|Ludwig II. &amp;#039;&amp;#039;der Deutsche&amp;#039;&amp;#039;]] Bruder Lothars I., im Ostteil&lt;br /&gt;
* 876–882 [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwig III. &amp;#039;&amp;#039;der Jüngere&amp;#039;&amp;#039;]] Sohn Ludwigs II., im Ostteil, ab 879 auch im Westteil&lt;br /&gt;
* 882–887 [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III. &amp;#039;&amp;#039;der Dicke&amp;#039;&amp;#039;]] Bruder Ludwigs III., als König des [[Ostfrankenreich]]s&lt;br /&gt;
* 887–895 [[Arnulf von Kärnten]], als König des Ostfrankenreichs&lt;br /&gt;
* 895–900 [[Zwentibold]], Sohn Arnulfs, als König unter seinem Vater&lt;br /&gt;
* 900–911 [[Ludwig das Kind|Ludwig IV. &amp;#039;&amp;#039;das Kind&amp;#039;&amp;#039;]] Sohn Arnulfs, als König des Ostfrankenreichs&lt;br /&gt;
** um 904–910 [[Gebhard (Lothringen)|Gebhard]], Graf in der Wetterau, um 904 Herzog von Lothringen&lt;br /&gt;
* 911–923 [[Karl III. (Frankreich)|Karl III. &amp;#039;&amp;#039;der Einfältige&amp;#039;&amp;#039;]] als König des [[Westfrankenreich]]s Oberherr über Lothringen&lt;br /&gt;
** 911–915 [[Reginhar (Lothringen)|Reginhar I.]], Graf von Hennegau, Markgraf&lt;br /&gt;
** 915–922 [[Wigerich]], [[Pfalzgrafschaft Lothringen|Pfalzgraf von Lothringen]]&lt;br /&gt;
* 923–936 [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]], als König des Ostfrankenreichs Oberherr über Lothringen&lt;br /&gt;
:Ab 923 blieb Lotharingien Bestandteil des Ostfrankenreichs und wurde im Auftrag des Königs von Herzögen regiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotharingen-959 de.svg|mini|rechts|[[Niederlothringen|Nieder-]] und [[Oberlothringen]] um 959]]&lt;br /&gt;
;Herzöge von Lotharingien&lt;br /&gt;
* 926–928 [[Eberhard (Franken)|Eberhard von Franken]], Herzog von Franken und Lotharingien&lt;br /&gt;
* 928–939 [[Giselbert von Lothringen|Giselbert]], Graf von Hennegau&lt;br /&gt;
* 939–940 [[Heinrich I. (Bayern)|Heinrich von Sachsen]]&lt;br /&gt;
* 940–944 Heinrich, Graf von Hennegau&lt;br /&gt;
* 940–944 [[Otto von Verdun]], Graf von Verdun&lt;br /&gt;
* 944–953 [[Konrad der Rote]], Graf im Herzogtum Franken&lt;br /&gt;
* 953–959 [[Brun (Köln)|Brun]], Erzbischof von Köln&lt;br /&gt;
* 959–978 [[Friedrich I. (Bar)|Friedrich I. von Bar]]&lt;br /&gt;
* 978–1027 [[Dietrich I. (Bar)|Dietrich I. von Bar]]&lt;br /&gt;
* 1019–1026 [[Friedrich II. (Bar)|Friedrich II. von Bar]] als Mitregent&lt;br /&gt;
* 1027–1033 [[Friedrich III. (Bar)|Friedrich III. von Bar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Herzöge von Lothringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach dem verlorenen Reich. Lotharingien im 9. und 10. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-412-20401-3.&lt;br /&gt;
* Thomas Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Lotharingien als historischer Raum. Raumbildung und Raumbewußtsein im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Köln, Weimar, Wien 1997, ISBN 3-412-13696-4.&lt;br /&gt;
* Rüdiger E. Barth: &amp;#039;&amp;#039;Lotharingien 10. – 12. Jahrhundert. Gelenkte Teilung oder innere Aufspaltung?&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Wien 1996, ISBN 3-631-30347-5.&lt;br /&gt;
* Rüdiger E. Barth: &amp;#039;&amp;#039;Der Herzog in Lotharingien im 10. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1990, ISBN 3-7995-4128-4.&lt;br /&gt;
* Eduard Hlawitschka: &amp;#039;&amp;#039;Lotharingien und das Reich an der Schwelle der deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lotharii Regnum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsgründung in den 840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 855]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24875-59</name></author>
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