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	<title>Lothar Zirngiebl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-04T22:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Zirngiebl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1902]] in [[Freising]]; † [[8. Juli]] [[1973]] in [[Hildesheim]]) war ein deutscher [[Entomologe]] und Schulleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lothar Zirngiebl besuchte die Oberrealschule in [[München]], [[Speyer]] und [[Ludwigshafen am Rhein]], das geplante Medizinstudium konnte er aber wegen einer schweren Gesundheitsschädigung aus dem Dienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht aufnehmen. Das Interesse an der [[Entomologie]] verdankte er seinem Vater, dem Studienprofessor und Oberstudienrat Dr. Hermann Zirngiebl. Dieser war für einige Zeit an der Bayerischen Station für Pflanzenschutz und Pflanzenkrankheiten in [[Weihenstephan]] tätig, befasste sich auch später bis zu seinem Tod im Jahr 1946 noch mit den Krankheiten von Kulturpflanzen und der Erforschung der [[Käfer]]- und [[Blattwespen]]fauna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Zirngiebl wurde nach Besuch der Lehrerbildungsanstalt (1922–1923) Lehrer in [[Leistadt]]. In seiner Freizeit widmete er sich intensiv entomologischen Studien, unternahm unzählige Exkursionen und hielt seine Naturbeobachtungen akribisch fest. Er spezialisierte sich auf die Blattwespen und veröffentlichte zahlreiche Schriften, die sich mit der Lebensweise, der Morphologie und der Verbreitung dieser Tiergruppe befassten. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen legte er 1936 das Begabtenabitur ab. 1942 bis 1946 nahm er als Sanitätsunteroffizier und Laborant am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Ab 1949 nahm er wieder seinen Lehrerberuf auf, diesmal als Hauptlehrer und Schulleiter der jungen Gemeinde [[Birkenheide]]. 1962 musste er wegen gesundheitlicher Probleme in den vorzeitigen Ruhestand treten und zog nach [[Himmelsthür]] bei [[Hildesheim]], den Heimatort seiner Frau, wo er 1973 starb. Seine Sammlung einschließlich der Mehrzahl der Primärtypen befindet sich in der [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologischen Staatssammlung München]]; weitere Typen neu beschriebener Taxa befinden sich am [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum]] in Wien, am [[Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Staatlichen Museum für Naturkunde]] in Stuttgart, am [[LWL-Museum für Naturkunde|Westfälischen Museum für Naturkunde]] in Münster, am Naturhistorischen Museum in Helsinki und am Musée Cantonal de Zoologie in Lausanne.&amp;lt;ref name=Bachmeier1972&amp;gt;Bachmeier, F. 1972. Zum 70. Geburtstag von Lothar Zirngiebl. &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen&amp;#039;&amp;#039; 21: 128. [https://www.zobodat.at/pdf/NachBlBayEnt_021_0128.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Blank1989&amp;gt;Blank, S. M. 1989: „Lothar Zirngiebl (1902-1973). Bibliographie.“ &amp;#039;&amp;#039;Spixiana&amp;#039;&amp;#039; 12(3): 303-306. [https://www.zobodat.at/pdf/Spixiana_012_0303-0306.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Blank1996&amp;gt;Blank, S. M. 1996: Revision of the sawflies described by Lothar Zirngiebl. (Preliminary studies for a catalogue of Symphyta, part 2.) (Insecta, Hymenoptera, Symphyta). &amp;#039;&amp;#039;Spixiana&amp;#039;&amp;#039; 19(2): 195-219. [https://www.zobodat.at/pdf/Spixiana_019_0195-0219.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Lang1974&amp;gt;Lang, W. 1974. Lothar Zirngiebl. 5. Oktober 1902 bis 8. Juli 1973. &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 25(1): 28-29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Löhr1967&amp;gt;Löhr, O. 1967. Lothar Zirngiebl 65 Jahre alt. &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 18(4): 153-154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Zirngiebl machte sich vor allem um die Erforschung der [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] [[Hautflügler]]fauna verdient, auch wenn sein Plan eines „Rheinischen Hymenopterenkatalogs“ an den Folgen des Zweiten Weltkrieges scheiterte. Auf dem Gebiet der [[Pflanzenwespen]], die er auch durch zahlreiche Zuchtexperimente studierte, erwarb er sich einen internationalen Ruf. Durch die Mitarbeit an den zoologischen Sammlungen in Frankfurt, München, Stuttgart, Bremen und Wien wurde er zu einem gefragten Kenner, dem aus vielen Teilen der Welt Insekten zur Bestimmung zugesandt wurden. Bekannt wurde er auch durch seine anschaulichen und oft amüsanten Schilderungen, die sich mit dem Insektenleben seiner Heimat befassten. Das publikatorische Werk umfasst 84 Veröffentlichungen. Zirngiebl beschrieb sechs neue Gattungen und Untergattungen und 66 neue Arten und Varietäten, von denen heute nur noch zehn als gültige Namen für Gattungen (1), Untergattungen (1) oder Arten (8) anerkannt sind.&amp;lt;ref name=Blank1996/&amp;gt;&amp;lt;ref name=TaegerEtAt2010&amp;gt;Taeger, A.; Blank, S. M.; Liston, A. D. 2010: World Catalog of Symphyta (Hymenoptera). &amp;#039;&amp;#039;Zootaxa&amp;#039;&amp;#039; 2580: 1-1064. [https://www.mapress.com/zootaxa/2010/f/z02580p1064f.pdf PDF der Seiten 1-3]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1929: Zum Vorkommen der Blattwespen in der Pfalz. (Rheinisches Faunengebiet.) Zusammengestellt nach der Blattwespensammlung von Dr. Hermann und Lothar Zirngiebl. &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Museum - pfälzische Heimatkunde&amp;#039;&amp;#039; 46/25: 48-52.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1930: Die Sägen der Blattwespen. I. Teil. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Pfälzischen Vereins für Naturkunde Pollichia&amp;#039;&amp;#039; N. F. 90-91[1929-1930]: 267-306.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lothar Zirngiebl |Titel=Experimentelle Untersuchungen über die Bedeutung der Cenchri bei den Blattwespen |Sammelwerk=[[Beiträge zur naturkundlichen Forschung in Südwestdeutschland]] |Band=1 |Nummer=1 |Datum=1936 |Seiten=37–41 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Beitr-natukdl-Forsch-Suedwestdtschl_1_0037-0041.pdf}} |Format=PDF |KBytes=225 |Abruf=2023-04-19}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lothar Zirngiebl |Titel=Die Legewerkzeuge der Blattwespen (Tenthredioidea). I. Teil |Sammelwerk=[[Beiträge zur naturkundlichen Forschung in Südwestdeutschland]] |Band=2 |Nummer=1 |Datum=1937 |Seiten=68–99 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Beitr-natukdl-Forsch-Suedwestdtschl_2_0068-0099.pdf}} |Format=PDF |KBytes=4223 |Abruf=2023-04-19}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lothar Zirngiebl |Titel=Die Legewerkzeuge der Blattwespen (Tenthredioidea). II. Teil |Sammelwerk=[[Beiträge zur naturkundlichen Forschung in Südwestdeutschland]] |Band=3 |Nummer=1 |Datum=1938 |Seiten=39–65 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Beitr-natukdl-Forsch-Suedwestdtschl_3_0039-0065.pdf}} |Format=PDF |KBytes=4039 |Abruf=2023-04-19}}&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1940: Beobachtungen zur Eiablage bei Blattwespen (Hym. Tenthred.). &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Entomologischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 9(6-7): 87-88.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1953: Tenthredinoiden aus der Zoologischen Staatssammlung in München. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 43: 234-238.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1953: Zur Wespenfauna der Pfalz. – &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Pollichia&amp;#039;&amp;#039; N.F. 3,1: 160-179.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1954: Zur Wespenfauna der Pfalz. II. Teil: Blatt-, Holz- und Halmwespen. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Pollichia&amp;#039;&amp;#039; III. Reihe 2: 119-194.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1956: Blattwespen aus Iran. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 46: 322-326.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1957: Neue nordafrikanische Blattwespen (Hym., Tenthr.). &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 30(2): 171-174.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1957. Zur Wespenfauna der Pfalz. III. Teil. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Pollichia&amp;#039;&amp;#039; N.F. 3,4: 168-200.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. 1961: Zur Wespenfauna der Pfalz, 1. Ergänzung. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Pollichia&amp;#039;&amp;#039;, III. Reihe 8: 181-191.&lt;br /&gt;
* Zirngiebl, L. &amp;amp; Hoop, M. 1969: Zum Vorkommen von &amp;#039;&amp;#039;Athalia scutellariae&amp;#039;&amp;#039; Cameron (Hymenopt., Tenthredinidae) in Norddeutschland. &amp;#039;&amp;#039;Faunistisch-ökologische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 3(7/8): 286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1284614395|VIAF=3508169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zirngiebl, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zirngiebl, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Entomologe und Schulleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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