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	<title>Lothar Warneke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:23:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Warneke&amp;diff=346153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-04-20T20:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Warneke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1936]] in [[Leipzig]]; † [[5. Juni]] [[2005]] in [[Potsdam]]) war ein deutscher [[Filmregisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sohn eines kaufmännischen Angestellten in Leipzig geboren, studierte Lothar Warneke von 1954 bis 1959 Theologie an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]]. Danach trat der Vikar aus der Kirche aus. Von 1960 bis 1964 studierte Warneke Regie an der damaligen [[Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam|Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg]]. Nach Regie-Assistenzen im [[DEFA]]-Studio für Spielfilme bei [[Joachim Kunert]], [[Egon Günther]] und [[Kurt Maetzig]] folgte 1968 in Co-Regie mit [[Roland Oehme]] die Kriminalgroteske &amp;#039;&amp;#039;[[Mit mir nicht, Madam!]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits sein erster selbstständiger Film &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. med. Sommer II]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) zeigte Warnekes Stil der dokumentarisch gefilmten Szenen aus dem DDR-Alltag. Seine folgenden Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist eine alte Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (1972, konfliktreiche Liebe unter Medizinstudenten) und &amp;#039;&amp;#039;Leben mit Uwe&amp;#039;&amp;#039; (1973, Konflikte zwischen Ehe und Beruf bei einem Wissenschaftler-Ehepaar) waren ähnlich gelagert, aber weniger erfolgreich. Nach dem Gegenwartsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die unverbesserliche Barbara]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) folgte Warnekes einziger historischer Film &amp;#039;&amp;#039;[[Addio, piccola mia]]&amp;#039;&amp;#039; (1979, über [[Georg Büchner]] – nach einem Szenarium von [[Helga Schütz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfilmung von [[Brigitte Reimann]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Franziska Linkerhand]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Unser kurzes Leben&amp;#039;&amp;#039; (1980) wurde auf Grund der unübersehbaren Kritik an der DDR-Gesellschaft mit Argwohn betrachtet. Das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Die Beunruhigung]]&amp;#039;&amp;#039; (1982), nach einem autobiographisch geprägten Szenarium von Helga Schubert, erzählt von einer krebskranken Frau. Dieser Film wurde zur Stärkung der authentischeren Wirkung in dokumentarischem schwarz-weiß gedreht. 1983 war er für die Regie des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Martin Luther (Helga Schütz)|Martin Luther]]&amp;#039;&amp;#039; nach einer Buchvorlage von [[Helga Schütz]] angedacht worden. Der Film wurde aber aus ungeklärten Gründen nicht realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Horst Dähn: Luther und die DDR. Berlin, 1996: ISBN 3-929161-81-8, Seite 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum größten Erfolg Lothar Warnekes wurde seine letzte Regiearbeit: &amp;#039;&amp;#039;Einer trage des anderen Last&amp;#039;&amp;#039; (1987) philosophiert im Rahmen einer in der DDR der 1950er Jahre angesiedelten Geschichte über das Verhältnis von Kommunisten zur Kirche. Für das vielfach ausgezeichnete Plädoyer für Toleranz erhielten die Hauptdarsteller den Silbernen Bären auf der [[Berlinale]] 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende erhielt er keine Filmförderungen mehr für seine Projekte, lehrte aber weiterhin an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er wohnte zuletzt im zur Gemeinde [[Niederer Fläming (Gemeinde)|Niederer Fläming]] gehörenden Reinsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt war Warneke zudem für seine einmalige Filmkamerasammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*1971: [[Heinrich-Greif-Preis]] I. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. med. Sommer II]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1974: [[Kunstpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
*1977: [[Nationalpreis der DDR]] III. Klasse&lt;br /&gt;
*1981: Kunstpreis des [[FDGB]] für &amp;#039;&amp;#039;Unser kurzes Leben&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
*1981: Spezialpreis des sowjetischen Verbandes bildender Künste beim [[Internationales Filmfestival Moskau|Internationalen Filmfestival Moskau]]&lt;br /&gt;
*1982: Preis für Regie, Publikumspreis „Großer Steiger“ für den wirkungsvollsten Film beim [[Nationales Spielfilmfestival der DDR|2. Nationalen Spielfilmfestival der DDR]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Beunruhigung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1983: Heinrich-Greif-Preis I. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Beunruhigung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1986: Großer Preis und [[Findlingspreis]] beim 4. Nationalen Spielfilmfestival der DDR für [[Blonder Tango]]&lt;br /&gt;
*1988: Publikumspreis „Großer Steiger“ und [[Findlingspreis]] auf dem 5. Nationalen Spielfilmfestival der DDR für [[Einer trage des anderen Last …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Die Abenteuer des Werner Holt (Film)|Die Abenteuer des Werner Holt]] (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1965: Lots Weib (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Das Kaninchen bin ich]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Wenn du groß bist, lieber Adam]] (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Mit mir nicht, Madam!]] (Regie, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1969: [[Dr. med. Sommer II]] (Regie, Drehbuch, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Es ist eine alte Geschichte]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Leben mit Uwe]] (Regie, Szenarium, Darsteller, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Die unverbesserliche Barbara]] (Regie, Drehbuch, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Addio, piccola mia]] (Regie, Drehbuch, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Glück im Hinterhaus]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Solo Sunny]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Unser kurzes Leben]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Die Beunruhigung]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1983: Hommage à Hölderlin&lt;br /&gt;
* 1984: [[Eine sonderbare Liebe]] (Regie, Drehbuch, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Blonder Tango]] (Regie, Drehbuch, Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Einer trage des anderen Last …]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1992: Ich bin das achte Weltwunder – Marcello Cammi (Regie)&lt;br /&gt;
* 1993: Zwei Schicksale oder Eine kleine Königstragödie (Regie)&lt;br /&gt;
* 1997: Das 7. Jahr – Ansichten zur Lage der Nation (Regie)&lt;br /&gt;
* 1998: Die Brandenburger – Chronik eines Landes (Regie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Bisky]]: &amp;#039;&amp;#039;Lothar Warneke zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Ralf Schenk, Erika Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;apropos: Film 2002. Das Jahrbuch der DEFA-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;. Bertz, Berlin 2002, ISBN 3-929470-23-3, S. 50–52.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Lothar Warneke – Regisseur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 4, 1985.&lt;br /&gt;
* Lothar Warneke, [[Erika Richter (Dramaturgin)|Erika Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;„…und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.“ Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ralf Schenk]], Erika Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;apropos: Film 2002. Das Jahrbuch der DEFA-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;. Bertz, Berlin 2002, ISBN 3-929470-23-3, S. 53–87.&lt;br /&gt;
* Klaus Wischnewski: &amp;#039;&amp;#039;Zum Œuvre Lothar Warnekes. Kommentierte Filmographie&amp;#039;&amp;#039;. In: Ralf Schenk, Erika Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;apropos: Film 2002. Das Jahrbuch der DEFA-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;. Bertz, Berlin 2002, ISBN 3-929470-23-3, S. 88–106.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=lothar-warneke|lemma=Warneke, Lothar|autor=Ralf Schenk|band=2|idNum=3696}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;266.&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |SFZ=139096 |Name=Lothar Warneke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0912383}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|713a9b70b19146ce9a1bcd078a4eeb13}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118629255}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/defa/biografien/kuenstlerin/lothar-warneke/ Lothar Warneke] Biografie bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/zeitzeugengespraech-lothar-warneke/ Zeitzeugengespräch Lothar Warneke] im Rechtebestand der DEFA-Stiftung. Abrufbar über die Online-Plattform von [https://progress.film/record/17844 PROGRESS].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118629255|LCCN=n/84/128837|VIAF=5149042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Warneke, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HFF Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kunstpreises der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Warneke, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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