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	<title>Lothar Stengel-von Rutkowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-10T22:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar August Arnold Stengel-von Rutkowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1908]] in Hofzumberge/[[Kurland]], heute [[Tērvete]], [[Lettland]]; † [[24. August]] [[1992]] in [[Wittmund]], Deutschland) war [[Arzt]], [[Dichter]] und Vertreter der [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|nationalsozialistischen Rassenhygiene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Vor 1945 ===&lt;br /&gt;
Lothar von Rutkowski entstammte einer alten [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischen]] Familie. Sein Vater war der evangelische Pfarrer [[Arnold von Rutkowski]], seine Mutter Elisabeth von Bahder. Im Alter von zehn Jahren erlebte er die Ermordung seiner Eltern durch die [[Bolschewiki]]. Zusammen mit seinem Bruder übersiedelte er nach Deutschland, wo er in Marburg an der Lahn vom Historiker [[Edmund E. Stengel]] adoptiert wurde. Mit der „Rassenfrage“ begann er sich nach dem Jahr 1927 zu beschäftigen und studierte die Werke von [[Fritz Lenz]] und [[Hermann Muckermann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann, 2005, S. 173&amp;quot;&amp;gt;Schaul Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Glaubensbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 2005, ISBN 3-927165-91-3, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Marburg besuchte er das [[Gymnasium Philippinum (Marburg)|Gymnasium Philippinum]], wo er 1928 sein Abitur ablegte. Er war Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Knappenschaft&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Junghessen&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Jungstahlhelm&amp;#039;&amp;#039;. Von 1928 bis 1933 studierte er Medizin, Anthropologie und Rassenhygiene in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Medizinische Universität Wien|Wien]]. Er war Mitglied des [[Völkische Bewegung|völkischen]] [[Jugendbund]]es [[Adler und Falken]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Völkischen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2008, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; In München wurde er Mitglied in der [[Deutsche Gildenschaft|Gilde Greif München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Primärquelle: Bundesnachrichtenblatt der DAG, WS 1928/29, Nr. 3, eingebracht in Sekundärquelle Helmut Kellershohn: &amp;#039;&amp;#039;Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“ - Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Band 19 (1999–2004), Wochenschau Verlag 2004, DISS-Internetfassung, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1930 trat Stengel-von Rutkowski der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 223.103)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36160164&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Brömer, Uwe Hossfeld, Nicolaas A. Rupke |Titel=Evolutionsbiologie von Darwin bis heute |Verlag=VWB |Datum=2000 |ISBN=978-3-86135-382-9 |Seiten=258 |Online=https://books.google.com/books?id=q8cfAQAAIAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;q=Stengel-von+Rutkowski+223103&amp;amp;hl=de |Abruf=2021-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im November 1930 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 3.683). In der SS folgte am 24. März 1934 die Ernennung zum Sturmführer (ff. [[SS-Untersturmführer|Untersturmführer]] genannt), am 12. September 1937 zum Hauptsturmführer und 1939 zum Sturmbannführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium war Stengel-von Rutkowski bis 1934 als Leiter der Rassenhygienischen Abteilung des [[SS-Hauptämter#Rasse- und Siedlungshauptamt|Rasse- und Siedlungshauptamtes]] (RuSHA) der SS in München tätig. Bei der Gründung des Rasseamtes war er im Referat für Gesundheitszeugnisse zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurde er eingebürgert und heiratete Monika Hoppe. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor. 1934 legte er sein Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Astel]] holte ihn 1933 als Abteilungsleiter des [[Landesamt für Rassenwesen (Thüringen)|Thüringischen Landesamtes für Rassewesen]] nach Weimar. Seit November 1934 leitete er die Abteilung Lehre und Forschung des Weimarischen Rasseamtes an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Dort avancierte er zum engsten Mitarbeiter von Karl Astel. Mit dem Rassentheoretiker [[Hans F. K. Günther]] war Rutkowski eng befreundet. Unter Astel, der später für Stengel-von Rutkowskis Sohn Witigo die Patenschaft bei der heidnischen Namensweihe&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm, avancierte Stengel-von Rutkowski zu den Hauptbetreibern einer „Deutschen Biologie“ und „Deutschen Philosophie“. Mit seinen „pseudo-biophilosophischen“ und rassentheoretischen Aussagen in seinen Publikationen beeinflusste er große Teile der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Hoßfeld: &amp;#039;&amp;#039;Rassenkunde und Rassenhygiene an der Universität Jena im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: Karen Bayer, Frank Sparing, Wolfgang Woelk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Steiner Verlag, 2004, S.&amp;amp;nbsp;212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde er als Richter an das Jenaer [[Erbgesundheitsgericht]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2003, ISBN 3-10-039309-0, S. 601 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Oktober 1937 war er Regierungs- und Medizinalrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er in Jena mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Fortpflanzung der thüringischen Bauern&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 war er Dozent für [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Rassenhygiene]], Kulturbiologie und rassenhygienische Philosophie an der Medizinischen Fakultät. Im gleichen Jahr wurde er stellvertretender [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|Gaudozentenführer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klee: &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, S. 602.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Was ist ein Volk?“&amp;#039;&amp;#039; hat er sich 1941 in Jena habilitiert. Eine der Aufgaben Stengel-von Rutkowskis war es, für die SS in Jena &amp;#039;&amp;#039;„eine große Sammelstätte aller für die Geschichte der Rassenidee bedeutungsvollen Dokumente“&amp;#039;&amp;#039; einzurichten. In diesem Zusammenhang verwaltete er den Nachlass von [[Wilhelm Schallmayer]] und bemühte sich um die Archive von [[Alfred Ploetz]] und [[Ernst Rüdin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weindling, Paul, 1993&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Weindling]]: &amp;#039;&amp;#039;Health, Race and German Politics between National Unification and Nazism, 1870–1945.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, New York 1993, ISBN 0-521-42397-X, S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Verbreitung rassenhygienischen und kulturbiologischen Gedankengutes setzte sich Stengel-von Rutkowski auch für die Ideen [[Ernst Haeckel]]s ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Hoßfeld: &amp;#039;&amp;#039;Rassenkunde und Rassenhygiene an der Universität Jena im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: Karen Bayer, Frank Sparing Wolfgang Woelk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Steiner Verlag, 2004, S.&amp;amp;nbsp;213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stengel-von Rutkowskis Definition von Rasse prägte maßgeblich die NS-Ideologie und fand Einzug in das NS-Wörterbuch aus dem SS-Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Simon: &amp;#039;&amp;#039;„Art, Auslese, Ausmerze …“ etc. Ein bisher unbekanntes Wörterbuch-Unternehmen aus dem SS-Hauptamt im Kontext der Weltanschauungslexika des 3.&amp;amp;nbsp;Reichs.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung, Tübingen 2000, S.&amp;amp;nbsp;47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stengel-von Rutkowski war Mitherausgeber von [[Jakob Wilhelm Hauer]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;„Deutscher Glaube. Monatsschrift für arteigene Lebensgestaltung, Weltschau und Frömmigkeit“&amp;#039;&amp;#039;, die zwischen April 1934 und Februar 1944 erschien. In der am 29./20. Juli 1933 gegründeten und bis Mai 1934 bestehenden [[Deutsche Glaubensbewegung|Arbeitsgemeinschaft Deutsche Glaubensbewegung]] war er für die &amp;#039;&amp;#039;Adler und Falken&amp;#039;&amp;#039; Mitglied des Führerrats.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Nanko: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Glaubensbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1993, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1940 wurde er als Truppenarzt der Waffen-SS mehrfach auf dem Balkan, in der Sowjetunion und bei der „Bandenbekämpfung“ in Griechenland eingesetzt. 1944 war er Hauptabteilungsleiter im Heiratsamt des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS. Seit Januar 1944 war er als Arzt im RuSHA in [[Prag]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Brandes]]: &amp;#039;&amp;#039;„Umvolkung, Umsiedlung, rassische Bestandsaufnahme“ – NS-„Volkstumspolitik“ in den böhmischen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71242-1, S.&amp;amp;nbsp;232–234, 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er geriet 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seines politischen Engagements in der Wissenschaft und seiner persönlichen Nähe zum NS-Staat wurde Stengel-von Rutkowski am 13. September 1945 in Abwesenheit aus dem öffentlichen Dienst entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Michael Kodalle: &amp;#039;&amp;#039;Homo perfectus? Behinderung und menschliche Existenz.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, 2004, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden diverse seiner Schriften auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-w.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Zentralverlag, Berlin 1946]; [http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Zentralverlag, Berlin 1946].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1949 kehrte er nach vier Jahren Gefangenschaft in Russland nach Marburg zurück, wo er ein Rechtfertigungsmanuskript mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Rassengedanke in Wissenschaft und Politik&amp;#039;&amp;#039; verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 absolvierte Stengel-von Rutkowski ein Amtsarztexamen in Düsseldorf und von 1958 bis 1972 war er als Amtsarzt des [[Landkreis Waldeck|Kreises Waldeck]] in [[Korbach]] sowie als praktischer Arzt tätig und wurde führendes Mitglied &amp;#039;&amp;#039;„rassistisch-religiöser Vereine“&amp;#039;&amp;#039;. Laut [[Isabel Heinemann]], die sich auf seine Akte im [[Berlin Document Center]] (BDC) beruft, war er Mitglied der [[Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens|Deutschen Unitarier Religionsgemeinschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin Document Center (BDC), Akte von Lothar Stengel-von Rutkowski im Bundesarchiv, zitiert in: Isabel Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Rasse, Siedlung, deutsches Blut.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2003, S.&amp;amp;nbsp;638. Auch in Hubert Cancik und Uwe Puschner: &amp;#039;&amp;#039;Anti-Semitism, Paganism, Voelkish Religion.&amp;#039;&amp;#039; Saur, 2004, S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit Jakob Wilhelm Hauer gründete Stengel-von Rutkowski am 4.&amp;amp;nbsp;April 1956 die &amp;#039;&amp;#039;„Freie Akademie“&amp;#039;&amp;#039; (Eintragung in das Vereinsregister am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1957 in Nürnberg). Von 1956 bis 1972 war er deren „wissenschaftlicher Sekretär“. Nach Hauers Tod 1962 wurde er Vorsitzender der Akademie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann, 2005, S. 173&amp;quot; /&amp;gt; Seinen Ruhestand ab 1972 verbrachte er in Korbach, wo er zahlreiche Gedichtbände verfasste. Im Jahr 1992 bekannte Stengel-von Rutkowski sich in einem Schreiben schuldig am Tod seiner 1916 geborenen Schwester Gisela, die psychisch erkrankt war und am 13. Juni 1941 in der [[Tötungsanstalt Hadamar]] ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=72548&amp;amp;key=standard_document_49421591 |text=HR2-Radio-Feature &amp;#039;&amp;#039;Die Vergessenen von Hadamar&amp;#039;&amp;#039;, 30. August 2013 (s. a. Link zum Manuskript 13-105) |wayback=20150925030434 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rasse und Geist.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Monatshefte.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 4, Heft 35 (Februar) 1933, S. 86–90&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Erbkunde und Rassenpflege.&amp;#039;&amp;#039; Langewort, [[Berlin-Lichterfelde]] 1934. 3. erg. Aufl. 1939; 4. unv. Aufl. 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hans F. K. Günther]], der Vorkämpfer für den nordischen Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; [[Franz-Eher-Verlag|Eher]], München 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reich dieser Welt. Lieder und Verse eines Heiden.&amp;#039;&amp;#039; Wölund, Erfurt 1937 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch auch im Glauben.&amp;#039;&amp;#039; Sigrune, Erfurt 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die unterschiedliche Fortpflanzung der 20000 thüringischen Bauern.&amp;#039;&amp;#039; [[Lehmanns Fachbuchhandlung|Lehmanns]], München 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gang durch das Jahr. Lyrische Aquarelle.&amp;#039;&amp;#039; Sigrune, Erfurt 1939 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ist ein Volk? Der biologische Volksbegriff. Eine kulturbiologische Untersuchung seiner Definition und seiner Bedeutung für Wissenschaft, Weltanschauung und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Kurt Stenger, Erfurt 1940 ([[Habilschrift]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Wert.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Allmacht und Ordnung des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; [[Nordland-Verlag|Nordland]], Berlin 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das naturgesetzliche Weltbild der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Nordland, Berlin 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spur durch die Dünen der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Marburger Spiegel, Marburg 1958 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gesichte des Einhorns.&amp;#039;&amp;#039; Hohenstaufen, Bodman 1968 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach neuen weltanschaulichen Behausungen.&amp;#039;&amp;#039; Zs. Wirklichkeit und Wahrheit, Heft 3/74&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensreligion und Wertidealismus.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur Arbeit der Freien Akademie 24, Tübingen 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeit der freien Akademie 1956–1976.&amp;#039;&amp;#039;, Zs. Wirklichkeit und Wahrheit, 1977, Heft 2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vogelflug und Seinsminute.&amp;#039;&amp;#039; Hohenstaufen, Bodman 1978 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Spiegel des Seins.&amp;#039;&amp;#039; Hohenstaufen, Bodman 1983 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wanderer. Bilder zwischen Tag und Traum. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Edition L, Lossburg 1988 (Gedichte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zaubereien in Bild und Wort.&amp;#039;&amp;#039; Hagel, Korbach 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahreslauf und Lebensspur. Frühe Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Europäischer Verlag, Wien 1990 (Gedichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hendrik Baumbach: &amp;#039;&amp;#039;Von den „weltanschaulichen Kämpfen“ im Professorenhaushalt des Marburger Mediävisten Edmund E. Stengel in der Spätphase der Weimarer Republik bis zur Mitte der 1930er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 2018, S. 115–136.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dienstalterslisten der SS|Dienstaltersliste der SS]].&amp;#039;&amp;#039; Stand vom 1. Oktober 1934. Personalabteilung RF-SS, Buchdruckerei Birkner, vorm. Hermes, München 1934, S. 49, Nr. 1763.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783110193381|Seiten=1246-1247}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 168.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Hoßfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Wissenschaftsinstrumentalisierung: Die Rolle von [[Karl Astel]] und Lothar Stengel von Rutkowski bei der Genese des Buches von&amp;#039;&amp;#039; ([[Heinz Brücher]]) &amp;#039;&amp;#039;Ernst Haeckels Bluts- und Geisteserbe (1936).&amp;#039;&amp;#039; In: Erika Krauße (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Brief als wissenschaftshistorische Quelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Haeckel-Haus-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin 2005, ISBN 3-86135-488-8.&lt;br /&gt;
* Uwe Hoßfeld, Michal Šimůnek: &amp;#039;&amp;#039;Die Kooperation der Friedrich-Schiller-Universität Jena und [der] Deutschen [[Karls-Universität Prag]] im Bereich der „Rassenlehre“ 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2008, ISBN 978-3-937967-34-9.&lt;br /&gt;
* Hinrich Jantzen: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Werke.&amp;#039;&amp;#039; Band 3 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Beiträge zur Geschichte der Jugendbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-7638-1253-9, S. 299–304.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen III (I–Z).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2003, S. 269–305, hier: S. 295.&lt;br /&gt;
* Wolfgang A. Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Der Lyriker Lothar Stengel-von Rutkowski. Ein Wanderer zwischen Natur und Geist.&amp;#039;&amp;#039; Loßburg 1992, ISBN 3-927932-61-2.&lt;br /&gt;
* [[Paul Weindling]]: &amp;#039;&amp;#039;„Mustergau“ Thüringen. Rassenhygiene zwischen Ideologie und Machtpolitik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Norbert Frei]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Gesundheitspolitik in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sondernummer). R.&amp;amp;nbsp;Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-486-64534-X, S. 81–97, hier: S. 93–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11911626X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11911626X|LCCN=n/86/105856|VIAF=117747941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:StengelVon Rutkowski, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Unitarismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der DG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Erbgesundheitsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stengel-von Rutkowski, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stengel-von Rutkowski, Lothar August Arnold (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, nationalsozialistischer Rassentheoretiker und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tērvete]] (Lettland)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wittmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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