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	<title>Lothar Rechtacek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:52:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-03T18:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Rechtacek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1943]] in [[Teplice|Teplitz-Schönau]], [[Reichsgau Sudetenland]]; † [[8. Januar]] [[2013]] in [[Holbach (Hohenstein)|Holbach]]) war ein deutscher [[Maler]], [[Grafiker]] und [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1945 flüchtete seine Mutter mit Lothar und seiner älteren Schwester aus seinem Geburtsort Teplitz nach [[Niedersachswerfen]] im Südharz, wo er seine Kindheit verbrachte. Er absolviergte von 1957 bis 1960 eine Malerlehre und leistete dann Grundwehrdienst bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. Von 1962 bis 1965 studierte er Dekorative Malerei an der [[Fachschule für angewandte Kunst]] [[Potsdam]] und von 1965 bis 1968 Bildhauerei an der [[Kunsthochschule Berlin-Weißensee]]. Hier arbeitete er jahrelang mit seinen Mentoren [[Werner Stötzer]] und [[Gerhard Rommel]] zusammen. In dieser Zeit entstanden viele Großplastiken im [[Berlin]]er Raum, so zum Beispiel die Rekonstruktion des [[Apollon]]-Gespannes auf dem [[Schauspielhaus Berlin|Schauspielhaus]] am [[Gendarmenmarkt]]. Seit 1968 arbeitete er in Berlin als freischaffender Künstler. Von 1972 bis 1975 leitete er das Grafikzentrum in [[Berlin-Pankow]]. 1975 gründete er die noch heute existierende Künstlergemeinschaft [[Gruppe Akanthus]] in Berlin, deren künstlerischer Leiter er bis 1984 war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 zog er zurück in den Südharz, wo er mit seiner Frau Elke in Holbach lebte.  Dort engagierte er sich bis 1989 als Leiter des „Kunstkreises Nordhausen“. Ab 2002 lehrte er an der &amp;#039;&amp;#039;Jugendkunstschule Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtacek war bis 1990 Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler der DDR]] und u. a. 1975 und 1981 auf der Bezirkskunstausstellung Berlin und 1981 in Dresden auf der Ausstellung &amp;quot;25 Jahre [[Nationale Volksarmee|NVA]]&amp;quot; vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Römerweg 39 (Karlh) Luchsfamilie&amp;amp;Lothar Rechtacek&amp;amp;1978.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Luchsfamilie&amp;#039;&amp;#039;, Römerweg 39, in [[Berlin-Karlshorst]]]]&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt in der Gestaltung von [[Mensch]] und [[Tier]]. Dabei blieb er ungeachtet von Modeströmungen stets der realistischen Darstellung treu, überhöhte gern das Typische und entführt den Betrachter in eine mystische Traum- oder Märchenwelt. Zuletzt befasste er sich verstärkt mit germanisch-mythologischen Themen. Seine Bilder erzählen nicht primär Geschichten, sondern sind vielmehr Abbildung einer abgeschlossenen Momentaufnahme.&lt;br /&gt;
Das [[Ornament]] spielt eine tragende Rolle in seinem Schaffen. Zu seinen Vorbildern zählen [[Amedeo Modigliani]] in der Malerei und [[August Gaul]] in der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Neben seiner Haupttätigkeit als Maler und Bildhauer zeichnete er sich durch handwerkliche Vielfältigkeit aus: von [[Grafik]] und verschiedenen [[Drucktechnik]]en über Glasgestaltung bis hin zu architekturgebundene Kunst ([[Fries]]e, [[Wandmalerei]]en, [[Relief]]s) gibt es  kaum eine Technik, die er nicht anwandte. Hierbei war ihm seine profunde handwerkliche Ausbildung eine wichtige Grundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnete sich seine Arbeit anfangs durch Streben nach handwerklicher Perfektion in fast altmeisterlicher [[Manier (Stil)|Manier]] aus, so wurde er in späteren Jahren zunehmend freier und technisch experimentierfreudiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten ==&lt;br /&gt;
* 1978 Luchsfamilie (Bronze, [[Liste der Plastiken in Berlin-Karlshorst|Berlin-Karlshorst]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2010, S. 747&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lotharrechtacek.de/Kunst/index.html Website von Lothar Rechtacek]&lt;br /&gt;
* [http://www.akanthus.net/ Website der Gruppe Akanthus]&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendkunstschule-nordhausen.de/ Website der Jugendkunstschule Nordhausen]&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/nordhausen/article219034483/Jugendkunstschule-Nordhausen-trauert-um-Mitbegruender-Lothar-Rechtacek.html &amp;#039;&amp;#039;Jugendkunstschule Nordhausen trauert um Mitbegründer Lothar Rechtacek&amp;#039;&amp;#039;]. Thüringer Allgemeine vom 9. Januar 2013, abgerufen am 23. Februar 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=43145304765378611035|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-04-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rechtacek, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rechtacek, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplitz-Schönau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Holbach (Hohenstein)|Holbach]] bei Nordhausen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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