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	<title>Lothar Rühl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:24:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_R%C3%BChl&amp;diff=852135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Zeitungen verlinkt und kursiviert</title>
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		<updated>2026-01-10T15:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeitungen verlinkt und kursiviert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F076018-0006, Dr. Lothar Rühl.jpg|mini|Lothar Rühl (1987)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Rühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1927]] in [[Köln]]; † [[14. Dezember]] [[2025]] in [[Bonn]]-[[Bad Godesberg]]) war ein deutscher [[Politikwissenschaftler]], [[Journalist]] und [[Publizist]]. Er war lange Jahre für die [[Die Welt|&amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;]] und das ZDF in Brüssel und Paris tätig. Von 1982 bis 1989 war er [[Staatssekretär (Beamter)|Staatssekretär]] im [[Bundesministerium der Verteidigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rühl wurde 1927 als Sohn eines Chemikers geboren und besuchte ein Realgymnasium in [[Plauen]]. 1944/45 wurde er zum Kriegsdienst bei den [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjägern]] eingezogen, mit denen er an der [[Schlacht um Berlin]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 legte er sein [[Abitur]] in [[Mülheim an der Ruhr]] ab und studierte Rechts- und Staatswissenschaften sowie Geschichte an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] und der [[Sorbonne]] (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Raymond Aron]]) und am [[Institut d’études politiques de Paris]] (Sciences Po). Nach dem [[Diplom]] in Politikwissenschaften wurde er 1971 bei [[Alfred Grosser]] in Paris mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Französische Militärpolitik 1958–1968&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. rer. pol.]] promoviert. 1986 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der [[Universität zu Köln]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherheit Europas unter den Bedingungen globalstrategischer Parität&amp;#039;&amp;#039;, einem Forschungsauftrag der [[Fritz Thyssen Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde er Korrespondent der Nachrichtenagentur [[Agence France-Presse]] (AFP) in Bonn. Außerdem war er für den [[Der Spiegel|&amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;]] von 1954 bis 1959 in Paris tätig. 1960 wurde er Mitarbeiter und später Korrespondent der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; in Paris und Reporter des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]]. Zwischen 1969 und 1973 war Rühl stellvertretender Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg und bis 1980 Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, wo er sich auf Sicherheitspolitik spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde er auf Veranlassung der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] als [[Ministerialdirektor]] stellvertretender [[Presse- und Informationsamt der Bundesregierung|Regierungssprecher]] der [[Sozialliberale Koalition|sozial-liberalen]] Bundesregierung. Von 1982 bis 1989 war er beamteter Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]] unter Verteidigungsminister [[Manfred Wörner]]. 1989 kam er zurück zur &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039; und veröffentlichte Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde er [[außerordentlicher Professor]] für Politikwissenschaften am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der [[Universität zu Köln]] und als solcher arbeitete er auch mit dem [[Zentrum für Europäische Integrationsforschung]] (ZEI) an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1999 war er Mitglied des Governing Board des [[Stockholm International Peace Research Institute]], von 1992 bis 1998 Mitglied des Beirates der [[Bundesakademie für Sicherheitspolitik]] und Vorstandsmitglied der [[Stiftung Wissenschaft und Politik]] SWP Ebenhausen/Berlin; von 2004 bis 2007 Mitglied des Academic Advisory Council des [[NATO Defence College]] Rom. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. Mitglied des [[International Institute for Strategic Studies]], der [[Clausewitz-Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rede Staatssekretär a.&amp;amp;nbsp;D. Lothar Rühl anlässlich des 100. Geburtstages von General Steinhoff&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Clausewitz-Gesellschaft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2013&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, Hamburg 2014, ISBN 978-3-9810794-9-4, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik|Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hielt er die [[Manfred-Wörner-Rede]] an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Lothar Rühl war verheiratet. Mitte Dezember 2025 starb er im Alter von 98 Jahren in Bonn-Bad Godesberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Eyermann |url=https://ga.de/news/politik/die-sicherheitspolitik-war-sein-thema_aid-142005109 |titel=Lothar Rühl mit 98 Jahren gestorben: Die Sicherheitspolitik war sein Thema |werk= [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]]|datum=2026-01-09 |sprache=de |abruf=2026-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/lothar-ruehl Traueranzeige in der FAZ vom 10. Januar 2026], abgerufen am 10. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1967 und 1971/72: [[Theodor-Wolff-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bdzv.de/twp/preistraeger-preisverleihung/preisverleihung-weitere-jahre/preisverleihung-weitere-jahre0/preisverleihung-1962-1997/ |wayback=20151208054652 |text=Theodor-Wolff-Preis: Preisträger der Jahre 1962 bis 1997.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* viermal mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] ausgezeichnet seit 1974, zuletzt 1989 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern,&lt;br /&gt;
* zweimal mit dem [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großen Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich]], zweimal mit dem [[Verdienstorden der Italienischen Republik]], zuletzt zum Ritter des Großkreuzes, Ritter des Großkreuzes des königl. spanischen Zivilverdienstordens, Kommandeur des Ordens der [[Ehrenlegion]] der Französischen Republik, Großoffizier des [[Kronenorden (Belgien)|königl. belgischen Kronenordens]], des portugiesischen [[Orden des Infanten Dom Henrique|maritimen Prinz-Heinrich-Ordens]] und des brasilianischen [[Orden vom Kreuz des Südens|Ordens vom Kreuz des Südens]], Ritterkomtur mit Stern des päpstl. St. [[Silvesterorden]]s und Inhaber zahlreicher anderer hoher ausländischer Auszeichnungen.&lt;br /&gt;
* 2014: [[Manfred-Wörner-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vietnam. Brandherd eines Weltkonflikts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ullstein Bücher&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 621). Ullstein, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Machtpolitik und Friedensstrategie&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Einführung von [[Johannes Steinhoff]], Hoffmann und Campe, Hamburg 1974, ISBN 3-455-06355-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Israels letzter Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 1974, ISBN 3-455-06357-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Russlands Weg zur Weltmacht&amp;#039;&amp;#039;. Econ-Verlag, Düsseldorf u.&amp;amp;nbsp;a. 1981, ISBN 3-430-17836-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittelstreckenwaffen in Europa, Ihre Bedeutung in Strategie, Rüstungskontrolle und Bündnispolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Internationale Politik und Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 24). Nomos, Baden-Baden 1987, ISBN 3-7890-1354-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwende in Europa Der Wandel der Staatenwelt und der Bündnisse&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1990, ISBN 3-421-06560-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang des Russischen Reiches. Der Weg eines tausendjährigen Staates&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1992, ISBN 3-421-06534-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland als europäische Macht. Nationale Interessen und internationale Verantwortung&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1996, ISBN 3-416-02449-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reich des Guten. Machtpolitik und globale Strategie Amerikas&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 2005, ISBN 3-608-94130-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016188|||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 51/2006 vom 23. Dezember 2006 (cs)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lothar Rühl}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121945804}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121945804}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesheer.at/wissen-forschung/publikationen/person.php?id=83 Kurzbiografie von Lothar Rühl] beim [[Bundesheer]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/75fb1b99-7bdf-4c28-a608-c4de7916b44e/ Nachlass &amp;#039;&amp;#039;Bundesarchiv N 1859&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger der Manfred-Wörner-Medaille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121945804|LCCN=n/81/120197|VIAF=92504077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruhl, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ZDF-Korrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des belgischen Kronenordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalen Ordens vom Kreuz des Südens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Wolff-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmjäger (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rühl, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler, Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]-[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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