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	<title>Lothar Quinte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T14:57:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Quinte&amp;diff=76610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helgard Müller-Jensen: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-10-16T13:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Quinte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1923]] in [[Nysa|Neisse]], [[Oberschlesien]]; † [[29. Juli]] [[2000]] in [[Wintzenbach]], [[Frankreich]])&amp;lt;ref&amp;gt;Kultur: Lothar Quinte ist tot: Der Op art-Künstler erlag 77-Jährig einem Herzversagen, in: Tagesspiegel, 1. August 2000, auf [https://www.tagesspiegel.de/kultur/lothar-quinte-ist-tot-der-op-art-kunstler-erlag-77-jahrig-einem-herzversagen-699631.html Tagesspiegel.de] abgerufen am 4. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Malerei|Maler]] der [[Avantgarde]] und führender Vertreter der [[Op-Art]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedhelm Grundmann]]: Wiederaufbau und Neugestaltung des Lübecker Domes, in: Lübeckische Blätter 2002/5, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--BILDRECHTE?? [[Datei:Vicelinkirche Hamburg Innenraum.jpg|mini|Seitenfenster und Wandteppich hinter dem Altar der [[Vicelinkirche (Hamburg-Sasel)]] von Lothar Quinte]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lothar Quinte wurde 1923 als zweites von fünf Kindern geboren. Sein Vater war Buchhalter. Im Alter von vier Jahren zog die Familie nach Leipzig. Lothar Quinte absolvierte von 1937 bis 1941 eine Malerlehre in Leipzig. Ab 1941 leistete er als Freiwilliger bei einer Fallschirmjägereinheit seinen Kriegsdienst, 1945 kam er kurzzeitig in britische Kriegsgefangenschaft. Danach besuchte er von 1946 bis 1951 die [[Kunstschule]] [[Bernsteinschule|Kloster Bernstein]], zunächst unter der Leitung von [[Hans Ludwig Pfeiffer]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernstein und Hans Ludwig Pfeiffer, Bildhauer, Maler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Muschelhaufen (Jahresschrift)|Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 39/40. Viersen 2000, {{ISSN|0085-3593}}&amp;lt;/ref&amp;gt; anschließend unter [[HAP Grieshaber]]. Er war ab 1946 Leiter der Bernsteiner Puppenbühne und Mitglied im Verband bildender Künstler Württemberg. 1948 heiratete er Herta Schmidhuber. Die Kinder Caren (1950), [[Mirjam Quinte|Mirjam]] (1952) und Thomas (1954) wurden geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lotharquinte.net/biographie |titel=Biographie |werk=lotharquinte.net |hrsg=Lothar Quinte Nachlass |sprache= |abruf=2025-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 zeigte er sein Schattenspiel &amp;#039;&amp;#039;Kaleideskop&amp;#039;&amp;#039; am internationalen Filmtreffen [[Bad Ems]], mit [[Heinz Schanz]] und [[Kurt Frank (Maler)|Kurt Frank]] und das Schattenspiel &amp;#039;&amp;#039;curriculum vitae&amp;#039;&amp;#039; mit [[Emil Kiess]], Kurt Frank und [[Hans Günter Schmidt]]. 1955 war die Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Schatten-Jazz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Don Casparo&amp;#039;&amp;#039; in [[Karlsruhe]]. 1956 erfolgte sein Umzug nach Pfullingen. Es entstanden das Emporenfenster für die Kirche St. Bonifatius in [[Metzingen]] und das Wandbild für die Planie-Lichtspiele in [[Reutlingen]]. 1957 wurde Quinte Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Quinte, Lothar&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-28 08:26:52 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 15. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; und kreierte Glasfenster für die Kirche [[Herdwangen-Schönach|Groß Schönach]] und die Kirche St. Augustinus in Esslingen-Zollberg. 1958 wirkte er im Sommeratelier in Lauterbourg (Elsass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1960 war er Gastdozent für freie Graphik an der [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Krefeld|Werkkunstschule Krefeld]]. Seit 1960 unterhielt er ein Atelier in Karlsruhe. Zwischen 1961 und 1963 unternahm er verschiedene Reisen mit dem Maler Markus Prachensky und dem [[Stuttgart]]er Galeristen Müller. 1962 heiratete er die Galeristin [[Helgard Rottloff]]. 1963 fertigte er das dreiteilige Westfenster für den [[Lübecker Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lotharquinte.net/kirchenfenster Beschreibung] auf der Website des Künstlers&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Quinte. OPUS III, Werkverzeichnis der Kunst im öffentlichen Raum 1950 - 2000, Mainz 2006, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;, im selben Zeitraum schuf er das ca. 500&amp;amp;nbsp;m² große Hauptfenster&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chriskerk.comli.com/cpg/displayimage.php?pos=-238 Foto des Hauptfensters, Kircheninnenraum, St. Maria Königin des Heiligen Rosenkranzes]&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[St. Maria Königin des Heiligen Rosenkranzes]] in Ditzingen. Seine Tochter Katharina wurde 1964 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 gestaltete er das Wandbild für das Stadttheater [[Bonn]]. Im gleichen Jahr kam sein Sohn Alexander zur Welt. Für die [[Vicelinkirche (Hamburg-Sasel)|Vicelinkirche in Hamburg-Sasel]] schuf er 1968 Buntglasfenster und 1975 einen frontalen Wandteppich. 1969 gestaltete er den eisernen Vorhang für das Theater in Marburg, Quinte zog nach Wintzenbach/Elsass, wo er ein Atelier gründete. 1974 kreierte er den 11 × 11 m großen Wandteppich [[Werkreihe Corona]] und den „Eisernen Vorhang“ für das [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Badische Staatstheater Karlsruhe]]. 1975 erfuhr er eine künstlerische Krise und unternahm eine halbjährige Weltreise mit Schwerpunkten in [[Indien]] und [[Ägypten]], bevor er ab 1980 ein jährliches Winteratelier in [[Goa]], Indien, einrichtete. Im Jahre 1977 wurde auf seinen Entwurf hin im Spektralsaal des [[Planetarium Stuttgart|Planetariums Stuttgart]] eine &amp;#039;&amp;#039;Regenbogenwand&amp;#039;&amp;#039; geschaffen. 1984 erschien das Video &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Malerei&amp;#039;&amp;#039; zu Lothar Quinte von Mirjam Quinte in der Medienwerkstatt Freiburg. Im Jahr 1987 heiratete er die Malerin und Performance-Künstlerin [[Sibylle Wagner]]. 1990 wurde seine Tochter Norina geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.galerie-holtmann.de/de/kuenstler/lothar-quinte/biographie-lothar-quinte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Place Lothar Quinte.jpg|mini|Place Lothar Quinte]]&lt;br /&gt;
1994 erschien ein Fernsehfilm von Rudi Bergmann über Lothar Quinte. Im Jahr 2000, als letztes Werk, schuf er die Fenster für die Kapelle in [[Champenay]] (Elsass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstarb am 29. Juli 2000 im elsässischen Wintzenbach, wo er seit 1967 wohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurde in Wintzenbach die Place Lothar Quinte eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Einweihung eines Platzes |Hrsg=DNA - Les Dernières Nouvelles d&amp;#039;Alsace |Datum=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: Kunstpreis der Jugend&lt;br /&gt;
* 1956: [[Kunstpreis junger westen]]&lt;br /&gt;
* 1965: 2. Preis [[Burda-Preis für Malerei]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* 1995: Professor h. c. des Landes [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Lovis-Corinth-Preis]] der [[Künstlergilde Esslingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lotharquinte.info Offizielle Website] vom Lothar Quinte Nachlass&lt;br /&gt;
* [https://www.galerie-rottloff.de/ Homepage einer Galerie von Lothar Quinte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11874321X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;11. Lothar Quinte, Werkverzeichnis der Druckgrafik, Galerie Rottloff Karlsruhe, 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11874321X|LCCN=n94096465|VIAF=69724672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quinte, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lovis-Corinth-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quinte, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler der Avantgarde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nysa|Neisse]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wintzenbach]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helgard Müller-Jensen</name></author>
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