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	<title>Lothar Meyer - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Meyer&amp;diff=90040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-91338-7 (Diskussion) auf die letzte Version von Georg Hügler zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-10T18:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-91338-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-91338-7&quot;&gt;~2026-91338-7&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-91338-7&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-91338-7 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Georg_H%C3%BCgler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Georg Hügler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Georg Hügler&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar meyer.jpg|mini|Lothar Meyer]][[Datei:K. Seubert Nachruf 1895 auf L. Meyer.pdf|mini|Nachruf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar Meyer TÜ 1895.jpg|mini|Grab auf dem Stadtfriedhof Tübingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Lothar Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1892 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[19. August]] [[1830]] in [[Varel]], [[Großherzogtum Oldenburg]]; † [[11. April]] [[1895]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]] und [[Chemiker]]. Er ist neben [[Dmitri Iwanowitsch Mendelejew]] einer der Begründer des [[Periodensystem]]s der chemischen Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lothar Meyer war das vierte von sieben Kindern des Amtsarztes Friedrich August Meyer und seiner Frau Sophie Meyer, geborene Biermann. Sein jüngerer Bruder war der Physiker [[Oskar Emil Meyer]] (1834–1909). Er besuchte zunächst eine Privatschule, dann die neu gegründete Bürgerschule (Vorläufer des heute nach ihm benannten [[Lothar-Meyer-Gymnasium]]s) und anschließend das [[Altes Gymnasium Oldenburg|Alte Gymnasium Oldenburg]] (Oldb). 1851 begann er ein [[Medizinstudium]] in [[Universität Zürich|Zürich]], das er in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] 1854 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] &amp;#039;&amp;#039;De quibusdam nervi sympathici functionibus&amp;#039;&amp;#039; abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschäftigte er sich kurze Zeit bei [[Robert Wilhelm Bunsen]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] mit gasanalytischen Methoden. 1856 begann er ein zweites Studium der [[Mathematische Physik|Mathematischen Physik]] in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] (Preußen). 1858 wurde er in [[Universität Breslau|Breslau]] mit einer Arbeit über die Wirkung von [[Kohlenmonoxid]] auf das [[Blut]] (&amp;#039;&amp;#039;De sanguine oxydo carbonico infecto&amp;#039;&amp;#039;) zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wandte sich Meyer der [[Chemie]] zu und habilitierte sich Februar 1859 mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Die chemischen Lehren von Berthollet und Berzelius.&amp;#039;&amp;#039; In Breslau arbeitete er als [[Privatdozent]] und Leiter des chemischen Labors des Physiologischen Institutes. 1866 wechselte er als Dozent an die [[Forstakademie Neustadt-Eberswalde]], wo er sich 1866 mit Johanna Volkmann (1842–1922), Tochter des Chemnitzer Juristen und Unternehmensdirektors Julius Volkmann (1804–1873) verheiratete. Im März 1867 wurde er dort zum Professor ernannt. Hier verfasste er auch mehrere [[Rezension]]en für die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Chemie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=0QRBAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=snippet&amp;amp;q=Lothar%20Meyer&amp;amp;f=false 10. Jg. Neue Folge Band 3. Quandt &amp;amp; Händel, Leipzig 1867, S. 160, 192, 320, 447.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1868 wurde er als [[ordentlicher Professor]] zum Nachfolger von [[Karl Weltzien]] an die [[Polytechnikum Karlsruhe|Polytechnische Schule Karlsruhe]] berufen. Er besetzte dort den Lehrstuhl für die reine Chemie.&amp;lt;ref&amp;gt;40 Jahre KTI im Jahre [http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/digital/1/14.pdf 1892], Seite LXXII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 trat er die Nachfolge von [[Rudolph Fittig]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mnf.uni-tuebingen.de/fachbereiche/chemie/willkommen/geschichte/personen.html Hochschullehrer Tübingen].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war korrespondierendes Mitglied der [[Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-lothar-meyer-1819| titel=Mitglieder – historisch: Lothar Meyer| hrsg=Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2021-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51267.ln-ru| titel=Korrespondierende Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Мейер, Лотар Юлиус| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2021-11-06| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Periodic table Meyer 1864.png|hochkant=1.75|mini|Periodensystem, veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Theorien der Chemie&amp;#039;&amp;#039; (1864)&amp;lt;ref name = &amp;quot;Meyer table&amp;quot;&amp;gt; Meyer, Julius Lothar; Die modernen Theorien der Chemie (1864); table on page 137, https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10073411.html?pageNo=147&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Lothar Meyer als Mitbegründer des [[Periodensystem]]s. Meyer, der ab 1859 Lehrveranstaltungen durchführte, hat wie Dmitri Iwanowitsch Mendelejew den Lehrstoff mangels geeigneter Vorlagen selbst zusammengestellt. 1860 nahm Meyer, so wie auch Mendelejew, am ersten großen [[Karlsruher Kongress|Chemikertreffen in Karlsruhe]] teil, auf dem wichtige Grundbegriffe der Chemie wie [[Atom]], [[Molekül]] – insbesondere die Ideen von [[Stanislao Cannizzaro]] – bekannt gemacht wurden. 1864 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Theorien der Chemie&amp;#039;&amp;#039;, das mehrere Neuauflagen erfuhr. Hier stellte Meyer die Ideen über Atome und Moleküle klar zusammen und arbeitete eine erste Version eines Periodensystems aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Mitteilung von Mendelejew im Jahr 1869 schrieb Meyer die Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Die Natur der chemischen Elemente als Funktion ihrer Atomgewichte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Meyer: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=KdHyAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA354#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Die Natur der chemischen Elemente als Funktion ihrer Atomgewichte]&amp;#039;&amp;#039;, Lieb. Ann. Suppl. VII (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1870&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), S. 354–364.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der grossen Chemiker&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Chemie, II. Band, 1974, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Veröffentlichung stellte er Überlegungen zu den Elementen der heutigen Hauptgruppen an – sortiert nach dem [[Atomgewicht]] und der [[Wertigkeit (Chemie)|Wertigkeit]] in Perioden zu sechs Gruppen.&lt;br /&gt;
Dafür erhielt er 1882 zusammen mit Dmitri Iwanowitsch Mendelejew die [[Davy-Medaille]] von der britischen [[Royal Society]]. Außerdem gründete er 1887 zusammen mit [[William Ramsay]] und Mendelejew die &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Physikalische Chemie]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. März 1869 veröffentlichte Mendelejew das Periodensystem der Elemente (PSE) unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Abhängigkeit der chemischen Eigenschaften der Elemente vom Atomgewicht.&amp;#039;&amp;#039; Dabei wurden die damals bekannten 63 Elemente ansteigend nach der Atommasse in sieben Gruppen mit ähnlichen Eigenschaften angeordnet. Lothar Meyer veröffentlichte wenige Monate später eine fast identische Tabelle. Mendelejew konnte mit seinem System 1871 die Eigenschaften der bis dahin noch unbekannten Elemente Gallium (bei Mendelejew: Eka-Aluminium), Scandium (bei Mendelejew: Eka-Bor) und Germanium (bei Mendelejew: Eka-Silizium) voraussagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Leistungen waren:&lt;br /&gt;
* ein Beitrag zur Struktur des [[Benzol]]s: 1865 schlug Meyer einen Kohlenstoffring mit einer zum Kern gerichteten Absättigung der sechs freien Kohlenstoff[[Wertigkeit (Chemie)|valenzen]] vor.&lt;br /&gt;
* die Erforschung der periodischen Abhängigkeit des Atomvolumens vom Atomgewicht.&lt;br /&gt;
* die Neuberechnung der [[Atomgewicht]]e der chemischen Elemente (1883).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1892 wurde ihm das Ehrenritterkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]] verliehen,&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1894, Seite 36.[http://books.google.com/books?id=bMxCAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_atb#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false über US-Server lesbar]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem der [[Personaladel]] verbunden war. Er starb 1895 in Tübingen, wo er auch begraben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tübingen]] wurde der Lothar-Meyer-Bau der Universität nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tuepedia.de/index.php/Lothar-Meyer-Bau Lothar-Meyer-Bau] auf TÜpedia.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde in [[Varel]] das [[Lothar-Meyer-Gymnasium]] ihm gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1983 benannte [[Pete J. Dunn]] ein neues, kristallwasserhaltiges [[Calcium]]-[[Zink]]-[[Mangan]]-[[Arsenat]] zu Ehren von Lothar Meyer als [[Lotharmeyerit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pete J. Dunn |Titel=Lotharmeyerite, a new mineral from Mapimi, Durango, Mexico |Sammelwerk=The Mineralogical Record |Band=14 |Datum=1983 |Seiten=35–36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name von Lothar Meyer lebt auch in den weiteren Mineralspezies fort, die aufgrund ihrer kristallchemischen Verwandtschaft mit Lotharmeyerit entsprechend benannt wurden: [[Ferrilotharmeyerit]] (Fe&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt;-dominantes Analogon des Zn-dominierten Lotharmeyerits),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Gary Ansell, Andrew C. Roberts, Pete J. Dunn, William D. Birch, Valerie E. Ansell, Joel D. Grice |Titel=Ferrilotharmeyerite, a new Ca-Zn-Fe&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt; hydroxyl arsenate from Tsumeb, Namibia |Sammelwerk=The Canadian Mineralogist |Band=30 |Datum=1993 |Seiten=215–217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Cobaltlotharmeyerit]] (Co-dominantes Analogon),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Krause, Herta Effenberger, Heinz-Jürgen Bernhardt, Mirko Martin |Titel=Cobaltlotharmeyerite, Ca(Co,Fe,Ni)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(AsO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(OH,H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, a new mineral |Sammelwerk=Neues Jahrbuch für Mineralogie, Monatshefte |Band=1999 |Datum=1999 |Seiten=505–517}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nickellotharmeyerit]] (Ni-dominantes Analogon),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Krause, Heinz-Jürgen Bernhardt, Herta Effenberger, Mirko Martin |Titel=Cobalttsumcorite and nickellotharmeyerite, two new minerals from Schneeberg, Germany: description and crystal structure |Sammelwerk=Neues Jahrbuch für Mineralogie, Monatshefte |Band=2001 |Datum=2001 |Seiten=558–576}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Manganlotharmeyerit]] (Mn&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt;-dominantes Analogon).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joel Brugger, Sergey V. Krivovichev, Uwe Kolitsch, Nicolas Meisser, Michael Andrut, Stefan Ansermet, Peter C. Burns |Titel=Description and crystal structure of manganlotharmeyerite, Ca(Mn&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt;,□,Mg)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;{AsO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;,[AsO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]}&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(OH,H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, from the Starlera Mn Deposit, Swiss Alps, and a redefinition of lotharmeyerite |Sammelwerk=The Canadian Mineralogist |Band=40 |Datum=2002 |Seiten=1597–1608}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Heimatmuseum seiner Geburtsstadt gehört Lothar Meyer zu den „Zehn bedeutenden Persönlichkeiten Varels“, an die u. a. durch ein Porträt und eine Kurzbiografie erinnert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gase des Blutes.&amp;#039;&amp;#039; Dieterich, Göttingen 1857 (Dissertation, Medizin, Würzburg; [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10854979_00003.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Sanguine Oxydo Carbonico Infecto.&amp;#039;&amp;#039; Grass, Barth et Soc., Breslau 1858 (Dissertation, Chemie, Breslau).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemische Analyse der Heilquellen zu Bad Landeck (Preussisch-Schlesien).&amp;#039;&amp;#039; Gosohorsky, Breslau 1863 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10287676_00005.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Theorien der Chemie und ihre Bedeutung für die chemische Statik.&amp;#039;&amp;#039; Maruschke &amp;amp; Berendt, Breslau 1864 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10073411.html?pageNo=5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** 2. umgearbeitete und sehr vermehrte Auflage. Maruschke &amp;amp; Berendt, Breslau 1872 ([http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11002592-3 Digitalisat]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Marx]], der diese Ausgabe besaß (&amp;#039;&amp;#039;[[Marx-Engels-Gesamtausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Abteilung IV. Band 32. Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003440-8, S. 460, Nr. 888), fertigte umfangreiche [[Exzerpt|Exzerpte]] aus diesem Buch an (&amp;#039;&amp;#039;Marx-Engels-Gesamtausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung IV. Band 31: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Exzerpte und Notizen Mitte 1877 bis Anfang 1883.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003399-1, S. 5–466).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Natur der chemischen Elemente als Function ihrer Atomgewichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen der Chemie und Pharmacie]].&amp;#039;&amp;#039; VII. Supplementband 1870, S. 354–364. Wiederabgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Das natürliche System der chemischen Elemente. Abhandlungen von Lothar Meyer (1864–1869) und D. Mendelejeff (1869–1871)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ostwald’s Klassiker der exakten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 68). Hrsg. von [[Karl Seubert (Chemiker, 1851)|Karl Seubert]]. Engelmann, Leipzig 1895, S. 9–17 ([http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk/view-title/index.php?katalog=EROMM_WEBSEARCH&amp;amp;url=http%3a%2f%2fwww%2earchive%2eorg%2fdetails%2fdasnatrlichesys00seubgoog&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Deutschen Hochschulen und ihrer Vorbildungs-Anstalten.&amp;#039;&amp;#039; Maruschke &amp;amp; Berendt, Breslau 1878 ([https://archive.org/stream/diezukunftderde00meyegoog#page/n7/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit [[Karl Seubert (Chemiker, 1851)|Karl Seubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Atomgewichte der Elemente aus den Originalzahlen neu berechnet.&amp;#039;&amp;#039; Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1883 ([http://swb.bsz-bw.de/PPNSET?PPN=313663742 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der theoretischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1890 ([http://swb.bsz-bw.de/PPNSET?PPN=313662657&amp;amp;COOKIE=U998,Pbszgast,I17,B0728+,SY,NRecherche-DB,D2.1,Ea26da037-81a,A,H,R193.197.31.15,FY Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** 2. Auflage. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1893 ([http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk/view-title/index.php?katalog=EROMM_WEBSEARCH&amp;amp;url=http%3a%2f%2fwww%2earchive%2eorg%2fdetails%2fgrundzgedertheo00meyegoog&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Theorien der Chemie und ihre Bedeutung für die chemische Mechanik.&amp;#039;&amp;#039; Maruschke &amp;amp; Berendt, Breslau 1884 ([https://archive.org/stream/diemodernentheo01meyegoog#page/n9/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des natürlichen Systemes der chemischen Elemente. Abhandlungen von [[Johann Wolfgang Döbereiner|J. W. Doebereiner]], 1829, und [[Max von Pettenkofer|Max Pettenkofer]] 1850, nebst einer geschichtlichen Uebersicht der Weiterentwickelung der Lehre von den Triaden der Elemente&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ostwald’s Klassiker der exakten Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 66). Hrsg. von Lothar Meyer. Engelmann, Leipzig 1895 ([https://bipadi.ub.edu/digital/collection/quimica/id/57608/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|830|833|Meyer, Lothar|[[Georg Bredig]]|ADB:Meyer, Lothar}}&lt;br /&gt;
* Klaus Danzer: &amp;#039;&amp;#039;Dmitri I. Mendelejew und Lothar Meyer . Die Schöpfer des Periodensystems der chemischen Elemente.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1971 (&amp;#039;&amp;#039;Biographien hervorragender Naturwissenschaftler und Techniker&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Gisela Boeck: &amp;#039;&amp;#039;Lothar Meyer. Moderne Theorien und Wege zum Periodensystem&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin/Heidelberg 2022, ISBN 978-3-662-63933-7.&lt;br /&gt;
* [[Friedemann Rex]]: &amp;#039;&amp;#039;Lothar Meyer im Spiegel seiner Veröffentlichungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Bd. 8 (1997), S. 89–102.&lt;br /&gt;
* Bernd Stutte: &amp;#039;&amp;#039;Lothar Meyer in Tübingen&amp;#039;&amp;#039;. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Bd. 8 (1997), S. 79–88.&lt;br /&gt;
* Peter Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Meyer, Julius Lothar.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 460 ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/m.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Harald Kluge, Ingrid Kästner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wegbereiter der Physikalischen Chemie im 19. Jahrhundert – Julius Lothar Meyer (1830–1895).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Wissenschaftsbeziehungen&amp;#039;&amp;#039;, Supplement 1), ISBN 978-3-8440-3269-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|304|306|Meyer, Lothar|[[Otto Krätz]]|118733419}}&lt;br /&gt;
* Günter Schwanicke: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben des Chemikers Julius Lothar Meyer und über seine epochemachenden Arbeiten auf dem Gebiet der Chemie im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Varel, Varel 1995, ISBN 3-924113-17-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyer, Julius Lothar.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer und Wolfgang Müller unter Mitarbeit von [[Heinz Cassebaum]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon bedeutender Chemiker]].&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, ISBN 3-323-00185-0, S. 299 f.&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=Otto Theodor Benfey |Lemma=Meyer, Julius Lothar |Band=9 |Seiten=347–353}}&lt;br /&gt;
* [[Isaac Asimov]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Enzyklopädie der Naturwissenschaften und der Technik&amp;#039;&amp;#039;, Herder, Freiburg/Basel/Wien 1974, ISBN 3-451-16718-2, S. 321&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118733419}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=pse_meyer Periodensystem nach Lothar Meyer (1870) im HTML-Format]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dagmar Szöllösi |url=http://www.tu-chemnitz.de/spektrum/95-1/25.html |titel=Julius Lothar Meyer – einer der Väter des Periodensystems |werk=TU Spektrum – Magazin der [[Technische Universität Chemnitz|Technischen Universität Chemnitz-Zwickau]] |hrsg=1/1995 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20031222002047/http://www.tu-chemnitz.de/spektrum/95-1/25.html |archiv-datum=2003-12-22 |zugriff=2019-03-07 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118733419|LCCN=n/90/631830|VIAF=64048998|NDL=00768956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meyer, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberswalde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Großherzogtum Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meyer, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyer, Julius Lothar (vollständiger Name); Meyer, Lothar von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Varel]], [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. April 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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