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	<title>Lothar Lambert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:35:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-09-10T12:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lothar Lambert Filmwerkschau 2008 Tilsiter Lichtspiele.jpg|miniatur|Lothar Lambert während der Filmwerkschau im Kino [[Tilsiter Lichtspiele]] (November 2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Lambert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1944]] in [[Rudolstadt]], [[Thüringen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lambert wuchs in [[Berlin]] auf, machte dort das Abitur und studierte an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]], [[Theaterwissenschaft]] und [[Germanistik]]. Thema seiner Abschlussarbeit war eine vergleichende Analyse von &amp;#039;&amp;#039;[[Alexander Kluge]]s [[Abschied von gestern]] und [[Edgar Reitz]]’ Mahlzeiten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der 1970er Jahre schuf er, anfangs zusammen mit [[Wolfram Zobus]], über 40 Filme und übernahm in ihnen neben diversen Funktionen hinter der Kamera oft auch als Schauspieler eine Rolle. Hauptfiguren seiner Produktionen sind meist Randgruppen der Gesellschaft, wie [[Homosexuelle]], [[Transvestit]]en, psychisch Gestörte, aber auch Ausländer. Handlungs- und Drehort ist meist Berlin. Lothar Lambert drehte oft mit minimalem, von ihm privat aufgebrachtem [[Budget]] und mit Laiendarstellern, die sich mehr oder minder selbst spielten. Vor allem in den 1970er und frühen 1980er Jahren genoss er wegen seiner unkonventionellen Themen das Ansehen eines bekannten [[Underground (Kunst)|Underground]]-Filmers, schaffte aber nie den kommerziellen Durchbruch. Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[1&amp;amp;nbsp;Berlin-Harlem]]&amp;#039;&amp;#039;, den er zusammen mit Wolfram Zobus machte, wurde vom [[Museum of Modern Art|MoMA]] in New York angekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 14 seiner Filme liefen auf den [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationalen Filmfestspielen Berlin]], zuletzt 2010 sein 35. Film &amp;#039;&amp;#039;Alle meine Stehaufmädchen&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|60. Berlinale]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Schock |url=https://www.siegessaeule.de/magazin/1238-nackte-scham-und-sch%C3%B6ne-schande/https%3A%2F%2Fwww.siegessaeule.de%2Fmagazin%2F1238-nackte-scham-und-sch%25C3%25B6ne-schande%2F |titel=„Nackte Scham und schöne Schande“ |sprache=de |abruf=2023-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Berliner [[Programmkino]] [[Tilsiter Lichtspiele]] widmete ihm im November 2008 eine Retrospektive. Im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2024|Internationalen Filmfestspiele Berlin 2024]] wurde Lambert für den [[Teddy Award|Special Teddy Award]] ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blog.teddyaward.tv/blog/2024/02/02/der-special-teddy-award-2024-geht-an-lothar-lambert/ |titel=DER SPECIAL TEDDY AWARD 2024 GEHT AN LOTHAR LAMBERT {{!}} #teddyaward |datum=2024-02-02 |sprache=de-DE |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde im Sommer 2024 eine umfangreiche Retrospektive seiner Filme, die in vier Berliner Programmkinos gezeigt wurde, veranstaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Zander |url=https://www.morgenpost.de/kultur/article406642724/vorzugsweise-unten-rum-lothar-lambert-koenig-des-underground.html|titel=Berliner Morgenpost: Vorzugsweise unten rum: Lothar Lambert, König des Underground |abruf=2024-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2024 hatte Lamberts 42. Werk &amp;#039;&amp;#039;Vornerum, hintenrum - Lamberts gesammelte Einakter Vol. 2&amp;#039;&amp;#039; im Berliner Bundesplatz-Kino seine Uraufführung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christof Meuteler |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1185037.untergrundfilm-queeres-kino-der-himmel-voller-lamberts.html |titel=ND-aktuell: Der Himmel voller Lamberts |abruf=2024-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Lambert lebt in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Tilman Krause]], Feuilletonredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, würdigt Lamberts Blick auf ein Berlin „von unten und hinten ..., wo es schrill, schräg und trashig“ daherkomme. Wer wissen wolle, wie Berlin seit den Siebzigerjahren ticke, der müsse Lothar Lamberts Filme anschauen - Filme wie „&amp;#039;&amp;#039;1 Berlin Harlem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fucking City&amp;#039;&amp;#039;“. Dort seien die versammelt, die Berlin ausmachten, „die Außenseiter und Underdogs, die Transen, Schwulen, Türken, Schwarzen, Depressiven, Fetischanbeter“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tilman Krause |url=https://www.welt.de/kultur/kino/article129564485/Fuer-Lothar-Lambert-war-Berlin-eine-Fucking-City.html |titel=Die Welt: Für Lothar Lambert war Berlin eine &amp;quot;Fucking City&amp;quot; |abruf=2022-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Lambert mache Filme „ohne Geld, ohne Namen, ohne Drehbuch, ohne tausend Gründe herzusuchen, warum es nicht geht, warum es nicht gut wird, warum es längst erzählt ist“, so Gunda Bartels im &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;. 17 seiner Filme seien auf der [[Berlinale]] gelaufen, einer vom MoMA archiviert und Stars wie „[[Ingrid Caven]], [[Jim Jarmusch]], [[Brigitte Mira]], [[Klaus Nomi]], [[Norman Jewison]], [[Rainer Werner Fassbinder]] oder [[Evelyn Künneke]]“ hätten mit ihm gearbeitet. Ihm könnten „an Kultpotenzial und Augenroll-Empörung über seine Sex- und Herzensnot-Filme nur die Indie-Kollegen und Krawallschachteln [[Rosa von Praunheim]] und [[Klaus Lemke]] das Wasser reichen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gunda Bartels |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/underground-koenig-lothar-lambert-der-berliner-szene-filmer-feiert-70-geburtstag/10236212.html |titel=Der Tagesspiegel: Der Berliner Szene-Filmer feiert 70. Geburtstag |abruf=2022-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch habe Lambert „hierzulande nicht die breite Anerkennung erhalten, die ihm gebührt“, schreibt Axel Schock in der &amp;#039;&amp;#039;[[Siegessäule (Zeitschrift)|Siegesäule]]&amp;#039;&amp;#039;. „Die Geschichten und die Darsteller*innen für seine Filme fand Lambert in seinem illustren wie großen Freundeskreis: Jede Menge Dragqueens, Transvestiten, Schwule und Sexarbeiter*innen, Migrant*innen und andere Menschen am Rand der Gesellschaft bevölkern seine Alltagsdramen und -komödien, erzählen von ihrer Suche nach Liebe, Sex und Anerkennung. Und immer wieder auch von ihrem Traum von Ruhm und Glamour.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Schock |url=https://www.siegessaeule.de/magazin/berlins-antwort-auf-andy-warhol/https%3A%2F%2Fwww.siegessaeule.de%2Fmagazin%2Fberlins-antwort-auf-andy-warhol%2F |titel=„Berlins Antwort auf Andy Warhol“ |sprache=de |abruf=2023-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:35em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: Kurzschluß (Co-Regie: [[Wolfram Zobus]])&lt;br /&gt;
* 1972: Ex und hopp (Co-Regie: Wolfram Zobus)&lt;br /&gt;
* 1973: Ein Schuß Sehnsucht – Sein Kampf (Co-Regie: Wolfram Zobus)&lt;br /&gt;
* 1974: 1 Berlin-Harlem (Co-Regie: Wolfram Zobus)&lt;br /&gt;
* 1976: Faux pas de deux&lt;br /&gt;
* 1977: Nachtvorstellungen&lt;br /&gt;
* 1979: Now or never&lt;br /&gt;
* 1979: Tiergarten&lt;br /&gt;
* 1980: Die Alptraumfrau&lt;br /&gt;
* 1981: Fucking City&lt;br /&gt;
* 1983: Paso doble&lt;br /&gt;
* 1983: Fräulein Berlin&lt;br /&gt;
* 1984: Drama in Blond&lt;br /&gt;
* 1984: Der sexte Sinn (Co-Regie: [[Dagmar Beiersdorf]])&lt;br /&gt;
* 1986: Die Liebeswüste&lt;br /&gt;
* 1986: Gestatten, Bestatter&lt;br /&gt;
* 1987: Verbieten verboten&lt;br /&gt;
* 1988: Liebe, Tod und kleine Teufel&lt;br /&gt;
* 1989: Du Elvis, ich Monroe&lt;br /&gt;
* 1991: Was Sie nie über Frauen wissen wollten&lt;br /&gt;
* 1993: Gut drauf, schlecht dran&lt;br /&gt;
* 1995: In Haßliebe Lola&lt;br /&gt;
* 1996: So wahr ich liebe – Intime Bekenntnisse zweier Underground-Heroinen&lt;br /&gt;
* 1997: Blond bis aufs Blut&lt;br /&gt;
* 1998: Und Gott schuf das Make-Up&lt;br /&gt;
* 1998: Made in Moabit – Eine Filmfamilie aus dem Hinterhof&lt;br /&gt;
* 2000: Verdammt in alle Eitelkeit&lt;br /&gt;
* 2001: Qualverwandt oder Wenn der Pfleger zweimal klingelt&lt;br /&gt;
* 2003: Ich bin, Gott sei Dank, beim Film!&lt;br /&gt;
* 2004: Aus dem Tagebuch eines Sex-Moppels&lt;br /&gt;
* 2005: Küss die Kamera!&lt;br /&gt;
* 2007: As Showtime goes by&lt;br /&gt;
* 2008: Im tiefen Tal der Therapierten&lt;br /&gt;
* 2008: Hilka will noch&lt;br /&gt;
* 2009: Alle meine Stehaufmädchen – Von Frauen, die sich was trauen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.filmportal.de/film/alle-meine-stehaufmaedchen-von-frauen-die-sich-was-trauen_2892ca95f13d4f3c8fd8a3243454f9da &amp;#039;&amp;#039;Alle meine Stehaufmädchen - Von Frauen, die sich was trauen&amp;#039;&amp;#039;] auf [[Filmportal.de]], online, abgerufen am 24. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Zurück im tiefen Tal der Therapierten&lt;br /&gt;
* 2012: Ritter der Risikorunde&lt;br /&gt;
* 2015: Erika, mein Superstar oder Filmen bis zum Umfallen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.filmportal.de/film/erika-mein-superstar-oder-filmen-bis-zum-umfallen_043606cbd95b42dfa0e76aa0291b0414 &amp;#039;&amp;#039;Erika, mein Superstar oder Filmen bis zum Umfallen&amp;#039;&amp;#039;] auf [[Filmportal.de]], online, abgerufen am 24. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Verdammt nochmal Berlin - Fucking City revisited&lt;br /&gt;
* 2019: Oben rum, unten rum - Lamberts gesammelte Einakter&lt;br /&gt;
* 2023: Stellenweise superscharf oder Der seltsame Dreh des Herrn Schoppi&lt;br /&gt;
* 2024: Vornerum, hintenrum - Lamberts gesammelte Einakter Vol. 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Menche: &amp;#039;&amp;#039;Lambert Underground – 20 Filme von Lothar Lambert Berlin 1971–1991&amp;#039;&amp;#039;. Metro, Berlin 1992, ISBN 3-928282-03-4&lt;br /&gt;
* Simmon Richter: Women, Pleasure; Film – What Lolas Want. Pallgrave MacMillan, New York 2013, ISBN 978-1-137-30972-3&lt;br /&gt;
* Dr. Michael von Hirschheydt. Lothar Lamberts Moving Stills. Verlag Gustav von Hirschheydt, Berlin 2022, ISBN 978-3-947418-09-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lotharlambert.de/ Website von Lothar Lambert] &amp;#039;&amp;#039;Komplette Filmografie mit ausführlichen Filmcredits, Beschreibungen und Interviews&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0483234}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|2c11abb099864bde8a2d5660c50c857c}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/l_bio_regiss/lambert_lothar_bio.htm Biografie von Lothar Lambert]&lt;br /&gt;
* [http://tilsiter-lichtspiele.de/programm/2008/lothar_lambert.html Retrospektive 2008] in den [[Tilsiter Lichtspiele]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119069342|LCCN=no2018148649|VIAF=54949856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lambert, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rudolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lambert, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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