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	<title>Lothar Kwasnitza - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:09:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Kwasnitza&amp;diff=1966731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert: + Deutscher, DDR-Bürger</title>
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		<updated>2025-08-01T22:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Deutscher, DDR-Bürger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Kwasnitza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1929]] in [[Reinsberg (Sachsen)]]; † [[23. August]] [[1983]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Josef Kwasnitza war Mitglied der [[KPD]] ab 1926 und nach dem Krieg [[Bürgermeister]] in Reinsberg. Lothar Kwasnitza war überzeugter [[Antifaschist]] und [[Kommunist]].  Sein Vater überlebte zwar das Nazi-System trotz KPD-Mitgliedschaft, die Familie war aber Repressalien ausgesetzt (etwa die Verhaftung des Vaters direkt nach dem Reichstagsbrand 1933). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Kwasnitza war mehrmals verheiratet. Er hat eine Tochter Katja aus seiner Ehe mit [[Silwa Dumanjan]], ebenfalls Architektin in Berlin. 1969 bis 1982 war er verheiratet mit Christiane Billing, hier ein angenommener Sohn Thomas, und ein gemeinsamer Sohn Josef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Handelsschule Meißen („Rote Schule“) bis 1945 machte er eine Ausbildung zum [[Zimmerer|Zimmermann]] (1945–1947). Danach folgte ein Besuch der Studienanstalt in Dresden von 1947 bis 1949 mit Vorbereitung zum Architekturstudium. Ab 1949 studierte Kwasnitza Architektur an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. 1952 wurde er nach Moskau delegiert und legte dort 1958 seine Diplom-Prüfung mit dem Entwurfsthema „[[Motel]]“ ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Architektur-Studium während der so genannten [[Tauwetterperiode]] in Moskau gefiel Kwasnitza, was nach seiner Rückkehr in die DDR zu ständigen Reibereien mit den Funktionären führte. So kam es beispielsweise während des [[Müggelturmgespräch]]s, bei dem 1963 die „jungen Rebellen“ der DDR-Architekten vom neu berufenen Bauminister [[Wolfgang Junker]] wieder auf Linie gebracht werden sollten, zum Eklat, als Kwasnitza verkündete, für weiteren Fortschritt im Sozialismus „müsse man mit der Machete durch den Urwald der Bürokratie hauen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Arbeiten und Projekte ==&lt;br /&gt;
Kwasnitza arbeitete an der Umgestaltung des Leipziger Hauptbahnhofs (1958–1959) mit und war später als Oberreferent im Ministerium für Bauwesen (vorrangig beim Aufbau der Stadtzentren) tätig. Außerdem war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Bauakademie der DDR]]. Ab 1965 war er als Architekt beim &amp;#039;&amp;#039;Berlin Projekt&amp;#039;&amp;#039; (später geändert in [[Industriehochbau Berlin]] IHB) beschäftigt. 1972 promovierte er mit einer Dissertation zum Thema „Das Warenhauslager und sein Einfluß auf die Gestaltung des Warenhauses“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-K0928-0031, Berlin, Alexanderplatz, &amp;quot;Centrum&amp;quot;-Warenhaus.jpg|mini|Wabenfassade am Centrum-Warenhaus]]&lt;br /&gt;
Wichtigster umgesetzter Entwurf war 1969 die Neugestaltung des Ehrenmals [[Neue Wache|&amp;#039;&amp;#039;Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus&amp;#039;&amp;#039;]] an der Straße [[Unter den Linden]]. Die Wabenfassade des &amp;#039;&amp;#039;[[Galeria Kaufhof Berlin-Alexanderplatz|Centrum-Warenhauses]]&amp;#039;&amp;#039; galt ebenfalls als gelungen. Im Gegensatz zum von [[Josef Paul Kleihues]] beim Umbau 2004 eingesetzten rötlichen Naturstein wirkte die speziell entwickelte Fassade aus gegossenem Aluminium luftiger und eleganter. Verschwunden bzw. abgerissen ist auch das frühere [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten]], jedoch sind in Berlin noch u.&amp;amp;nbsp;a. ein Wohnungsbau am Alexanderplatz, die Botschaft Nordkoreas und eine Kaserne in [[Erkner]] erhalten. Die Entwürfe für das Außenministerium wie auch das Centrum-Warenhaus entstanden im Kollektiv von Josef Kaiser, der offiziell als Autor gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der 1960er Jahre erhielt Kwasnitza mehrere Kollektivauszeichnungen für stadtplanerische Entwürfe zu verschiedenen ostdeutschen Stadtzentren: Guben, Dresden, Halle-West. Staatlicherseits 1969 „Aktivist“. Der Entwurf für das &amp;quot;Ehrenmal Unter den Linden&amp;quot; wurde 1970 als „Bestes Bauwerk“ ausgezeichnet. 1979 erhielt Kwasnitza  die Schinkelmedaille in Bronze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ab 1961 Mitglied im BdA und zeitweise Redaktionsbeirat der Zeitschrift „Deutsche Architektur“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kwasnitza, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kwasnitza, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reinsberg (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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